Knall im Abgas-Skandal: VW-Mitarbeiter belasten Winterkorn & Diess

Vw, volkswagen, Bully Bildquelle: Philip Halling (CC-SA 2.0)
Eigentlich sollte der heutige VW-Konzernchef Herbert Diess für die Zeit nach dem Abgas-Skandal stehen. Laut Medienbericht erheben jetzt aber vier VW-Mitarbeiter in einer Aussage schwere Vorwürfe. Demnach waren Diess und sein Vorgänger Martin Winterkorn "frühzeitig und umfassend" über die illegale Schummelsoftware informiert.

VW-Mitarbeiter sollen gegen Diess und Winterkorn ausgesagt haben

Die Aussage von vier ehemaligen VW-Mitarbeitern könnte dafür sorgen, dass die aktuelle Konzernführung sowie der ehemalige Konzernchef Martin Winterkorn in den unmittelbaren Fokus der Justiz geraten. Wie der Spiegel am heutigen Freitag berichtet, sollen in der Affäre beschuldigte Techniker und ehemalige Manager bei der Staatsanwaltschaft in Braunschweig entsprechend belastende Aussagen getätigt haben. Infografik: Dicke Luft in deutschen GroßstädtenDicke Luft in deutschen Großstädten Diese sollen im Kern in der Aussage übereinstimmen, dass die Führungsspitze des VW-Konzerns "frühzeitig und umfassend" Kenntnis über die unzulässige Umschaltsoftware in Diesel-Pkw und dadurch drohende Strafzahlungen in den USA hatten. Die Konzernführung habe aber trotz dieser Informationen "Behörden hingehalten" und Aktionäre nicht informiert.

Der Schadenstisch steht im Fokus

Wie der Spiegel ausführt, nehmen die ehemaligen VW-Mitarbeiter in ihren Aussagen Bezug auf den sogenannten Schadenstisch am 27. Juli 2015. Dieser soll durch den Ex-Chef Winterkorn einberufen worden sein, auch der heutige VW-Konzernchef Herbert Diess soll teilgenommen haben.

Im Kreise von rund einem Dutzend weiterer Manager soll bei diesem Treffen eine halbe Stunde umfassend über die Umschaltsoftware und "drohende Schäden, Strafen und Handlungsoptionen in den USA" gesprochen worden sein. Ausgeteilte Kopien, die das Ausmaß des Betrugs in den USA sichtbar gemacht haben sollen, seien später "aus Sicherheitsgründen" wieder eingesammelt worden.

VW widerspricht

VW liefert laut Spiegel dagegen eine andere Darstellung der Ereignisse. Demnach sei Diess und Winterkorn bei dem Treffen nicht der Eindruck vermittelt worden, dass der Konzern in den USA vor ein "nicht lösbares Problem" gestellt würde oder es sich gar um Betrug handeln könne. Die Beschuldigten selbst äußern sich nicht zu dem laufenden Verfahren. Vw, volkswagen, Bully Vw, volkswagen, Bully Philip Halling (CC-SA 2.0)
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