Samsung entwickelt biometrische Kamera, die Apple schlagen soll
Der koreanische Hersteller Samsung setzt wie praktisch alle Mitbewerber auf Android, Hauptrivale Apple hat bekanntlich sein eigenes Betriebssystem am Start. Die Kalifornier haben beim iPhone X im vergangenen Herbst ein System zur sichereren biometrischen Gesichtserkennung umgesetzt, mit Bordmitteln gilt jene von Android hingegen als unsicher.
Android ist ein ausgezeichnetes Betriebssystem, frei von Makeln ist es aber nicht. Das betrifft unter anderem die biometrische Sicherheitsfunktionalität. Das Entsperren per Kamera und Gesicht gilt als unsicher, da es immer wieder mit einem simplen Papierfoto ausgetrickst werden kann. Das ist allerdings eher ein Hardware-Problem, denn für eine sichere Gesichtserkennung, wie Apples Face ID sie bietet, benötigt man vor allem spezielle und hochwertige Kameras (wie TrueDepth).
Bisher hat es kaum ein Hersteller geschafft, Apples 3D-Kamera nachzubauen oder etwas Äquivalentes zu etablieren. Doch Samsung hat nun ein Patent zugesprochen bekommen, das der Apple-Lösung nahekommen könnte.
Ob und wann diese Art der Kameralösung zum Einsatz kommt, ist nicht bekannt. Die nächste Möglichkeit könnte das Samsung Galaxy Note 9 sein, das in etwa einem Monat vorgestellt wird. Wahrscheinlicher ist es jedoch, dass die Technologie in den nächstjährigen Modellen verbaut wird, der Samsung Galaxy S9-Nachfolger würde sich hier natürlich anbieten.
Bisher hat es kaum ein Hersteller geschafft, Apples 3D-Kamera nachzubauen oder etwas Äquivalentes zu etablieren. Doch Samsung hat nun ein Patent zugesprochen bekommen, das der Apple-Lösung nahekommen könnte.
Besser als Apples Face ID?
Wie Patently Apple berichtet (via Cnet), beherrscht die Lösung der Koreaner einige Tricks, zu denen Face ID zwar teilweise in der Lage ist, die aber bei Samsung noch besser funktionieren sollen. Dazu zählt die Möglichkeit, das Smartphone auch in der Dunkelheit biometrisch per Gesicht entsperren zu können (das beherrscht Face ID auch), dazu kommt, dass Samsung Augen-Tracking und Iris-Scanning bieten möchte. Möglich wird das durch Nah-Infrarot (NIR) und eine erweiterte Linse für Tiefenschärfe, das Patent erwähnt zudem einen Näherungssensor, Nachtsicht, einen 3D-Time-of-Flight-Sensor und einiges mehr.Ob und wann diese Art der Kameralösung zum Einsatz kommt, ist nicht bekannt. Die nächste Möglichkeit könnte das Samsung Galaxy Note 9 sein, das in etwa einem Monat vorgestellt wird. Wahrscheinlicher ist es jedoch, dass die Technologie in den nächstjährigen Modellen verbaut wird, der Samsung Galaxy S9-Nachfolger würde sich hier natürlich anbieten.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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