WPA3 ist jetzt fertig, es ist das wichtigste WLAN-Update seit langem

Smartphone, Internet, Wlan, WiFi, Welt Bildquelle: Gerd Altmann/CC0
WLAN-Netzwerke sind heutzutage omnipräsent, doch die dazugehörigen Sicherheits- bzw. Verschlüsselungsfunktionen werden nur selten auf neuen Hauptversionen aktualisiert. Nun ist es aber wieder einmal so weit, mit WPA3 gibt es das größte Upgrade seit mehr als einem Jahrzehnt. Im vergangenen Herbst wurde in der WLAN-Verschlüsselung WPA2 eine signifikante Schwachstelle gefunden, diese wurde als "Key Reinstallation Attack" bzw. "KRACK" bekannt. Das wurde zwar recht schnell per Patches geschlossen, doch damit wurde auch das "Ende" von WPA2 eingeläutet. Denn Anfang des Jahres hat die Wi-Fi Alliance den Nachfolger WPA3 angekündigt, dieser ist offiziell fertig.

WLAN-Geräte haben mehr als ein Jahrzehnt lang das WPA2-Protokoll verwendet, dieses existiert seit 2004. Nun ist aber der Nachfolger da bzw. auf den Weg gebracht worden, die Wi-Fi Alliance hat die vollständigen Details zu WPA3 veröffentlicht.

Updates oder neue Hardware

Das bedeutet aber nicht, dass man gleich mit WPA3 startet, die Verantwortlichen rechnen, dass es eine spürbare bzw. signifikante Verbreitung erst gegen Ende 2019 geben wird. Die Umstellung wird sicherlich auch Jahre brauchen, denn Hersteller werden ihre Geräte (Router und Empfangsgeräte wie Smartphones) aktualisieren müssen. Bei wem das nicht der Fall ist, der wird wohl oder übel neue Hardware kaufen müssen. WPA3-Geräte werden aber abwärtskompatibel zu WPA2 sein, man ist also nicht auf den neuen Standard festgelegt.


Zu den wichtigsten Features von WPA3 gehört ein Schutz gegen Brute Force-Attacken, es wird nicht mehr möglich sein, durch massenhaftes Ausprobieren ein Passwort zu erraten. Denn nach Fehlversuchen wird Interaktion mit dem Gerät notwendig sein, physischer Zugang zum Router ist dann also erforderlich.

Das zweite wichtige Feature ist die so genannte "Forward Secrecy". Diese verhindert, dass alte Daten von einer späteren Attacke kompromittiert werden. Wenn ein Angreifer eine verschlüsselte WLAN-Übertragung abgreift und danach das Passwort knackt, dann wird er dennoch nicht die alten Daten lesen können.

Diese Änderungen betreffen private WPA3-Nutzung, doch auch die Enterprise-Ausgabe bekommt neue Features. Schließlich kommt mit WPA3 auch noch eine neue Funktion namens Easy Connect, diese soll das Anschließen von Smart-Home-Geräten an den Router erleichtern, vor allem dann, wenn diese keine Knöpfe oder Displays haben. Das Ganze wird über das Scannen von QR-Codes funktionieren.

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2018-06-26T10:49:00+02:00
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