T-Systems will 10.000 Stellen streichen, 6.000 davon in Deutschland

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Die Telekom-Tochter kämpft seit Jahren mit wirtschaftlichen Turbulenzen, der international agierende Dienstleister für Informations- und Kommunikationstechnologie wird in den kommenden Jahren fast jeden vierten Mitarbeiter entlassen, in Deutschland sollen bis 2021 fast die Hälfte aller Angestellten gehen. Die Entwicklung der Deutschen Telekom war in den vergangenen Jahren zufriedenstellend, das Großkunden-Geschäft hingegen steckt in einer schweren Krise. Für letzteres ist die Tochter T-Systems verantwortlich. Daraus zieht das Unternehmen nun Konsequenzen und will sich von zahlreichen Mitarbeitern trennen.

Weltweit etwa jeder Vierte

Bis 2021 sollen in Deutschland 6.000 Stellen gestrichen werden, weltweit werden laut aktuellen Plänen etwa 10.000 wegfallen. Was die Anteile betrifft, so sind das sehr hohe Zahlen. Denn T-Systems hat laut der Gewerkschaft Verdi 3.500 Angestellte und weltweit circa 38.000 Mitarbeiter.

Die Entlassungen sollen in Deutschland stufenweise über die Bühne gehen, jedes Jahr werden 2.000 Mitarbeiter gehen müssen. Bis 2021 sollen auf diese Weise 600 Millionen Euro eingespart werden. Adel Al-Saleh, Chef von T-Systems, verwies gegenüber dem Handelsblatt auf den Umstand, dass man theoretisch noch mehr einsparen könnte, den Abbau aber möglichst sozialverträglich gestalten will.

Nicht nur Profit, auch Investitionen

Al-Saleh will die "freiwerdenden Mittel" nicht nur einsetzen, um das Unternehmen wieder profitabel zu machen, er will auch investieren, darunter in "Wachstumsbereiche wie das Internet der Dinge". Bei der Gewerkschaft kommen die Entlassungspläne erwartungsgemäß nicht besonders gut an, Verdi kündigte an, sich "vehement gegen diese Pläne wehren" zu wollen, so Lothar Schröder, Aufsichtsrat der Telekom und Mitglied des Bundesvorstands von Verdi. Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Telekommunikationsunternehmen Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Telekommunikationsunternehmen Telekom
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