Telekom-Aufsichtsrat feuert nach hohen Verlusten den T-Systems-Chef
Der Chef der T-Systems muss sich einen neuen Job suchen. Wie die Deutsche Telekom heute mitteilte, werde das Vorstandsmitglied Reinhard Clemens nicht mehr länger für den Konzern tätig sein. Angesichts der Entwicklung des IT-Dienstleisters ist das wenig verwunderlich.
Laut dem Unternehmen habe man sich mit Clemens darauf verständigt, dass dieser seinen Posten zum Jahreswechsel räumt. Ab dem 1. Januar 2018 soll ein neuer Chef übernehmen, der intern auch schon vorgestellt wurde. Allerdings wird der Name den Angaben zufolge noch nicht öffentlich genannt, da die Person derzeit noch bei einem anderen Unternehmen tätig ist.
Die Trennung vom T-Systems-Chef erfolgt auf Initiative des Aufsichtsrates, der endlich auf die immer wieder anfallenden hohen Verluste reagieren musste. T-Systems ist zwar immer wieder in große Aufträge eingebunden, schafft es aber nicht, daraus wirklich Kapital zu schlagen. Selbst gegenüber wesentlich größeren Konkurrenten wirkt die Telekom-Tochter wie eine angestaubte graue Maus.
"Ich danke Reinhard Clemens für seine bald zehn Jahre Vorstandsarbeit. Er hat in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld dem Unternehmen wichtige Impulse gegeben", kommentierte Ulrich Lehner, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Telekom, die Personalie. Und Clemens selbst: "Ich fühle mich dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern weiter sehr verbunden und danke ihnen für die tolle Unterstützung in den schwierigen Jahren des Umbaus, die allen viel abverlangt haben. Es ist mir wichtig, den Übergang gemeinsam mit meinem Nachfolger geordnet zu gestalten."
Die Trennung vom T-Systems-Chef erfolgt auf Initiative des Aufsichtsrates, der endlich auf die immer wieder anfallenden hohen Verluste reagieren musste. T-Systems ist zwar immer wieder in große Aufträge eingebunden, schafft es aber nicht, daraus wirklich Kapital zu schlagen. Selbst gegenüber wesentlich größeren Konkurrenten wirkt die Telekom-Tochter wie eine angestaubte graue Maus.
Übergang ist geregelt
Clemens soll den neuen Chef in den kommenden Wochen bis zum Jahresende noch selbst einarbeiten, wozu dieser auch bereit sei. Trotzdem soll mit dem Neuen nicht alles so weitergehen wie bisher. Dafür soll dessen Erfahrung und das Fachwissen im IT-Bereich garantieren."Ich danke Reinhard Clemens für seine bald zehn Jahre Vorstandsarbeit. Er hat in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld dem Unternehmen wichtige Impulse gegeben", kommentierte Ulrich Lehner, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Telekom, die Personalie. Und Clemens selbst: "Ich fühle mich dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern weiter sehr verbunden und danke ihnen für die tolle Unterstützung in den schwierigen Jahren des Umbaus, die allen viel abverlangt haben. Es ist mir wichtig, den Übergang gemeinsam mit meinem Nachfolger geordnet zu gestalten."
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