Handelskrieg: Apple wird bei iPhones von Strafzöllen ausgenommen
Die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump setzt derzeit vor allem auf Strafzölle. Betroffen ist nicht nur Europa, sondern vor allem China. Hier kommt es seit einer Weile zu einer regelrechten Eskalation, die beiden Wirtschaftsmächte belegen sich mit Zöllen und Gegenmaßnahmen. Für einige Unternehmen gibt es aber Ausnahmen.
Die Strafzölle der Trump-Regierung sind in den USA alles andere als unumstritten, auch in der eigenen Partei des US-Präsidenten gibt es zahlreiche Stimmen, die das Vorgehen für einen Fehler halten. Dabei geht es vor allem auch um den Technologie-Sektor, die US-Regierung führt auch als Argument an, dass sich chinesische Unternehmen nicht an Patentspielregeln hielten und US-Technologie klauten.
Infografik: So setzt sich Apples Umsatz zusammen
Das ist sicherlich nicht ganz zu leugnen, die großen US-Hersteller versuchen dabei auch, die Balance zwischen den Entscheidungen der US-Regierung und ihren asiatischen Partnern zu halten. Eine besondere Rolle hat hier Apple, denn die Kalifornier versuchen derzeit einen Spagat zwischen den beiden Parteien, wie die New York Times (NYT) berichtet.
Zumindest im Weißen Haus war Cook offenbar erfolgreich, denn laut NYT konnte er von Trump das Versprechen bekommen, dass iPhones von Strafzöllen gegen China ausgenommen sein werden. Das ist sicherlich eine Maßnahme nach innen, denn auch Trump weiß, dass Konsumenten, die noch mehr für ihre Lieblingsprodukte zahlen müssen, sich bei der nächsten Wahl womöglich anders entscheiden könnten.
Das bedeutet allerdings nicht, dass Apple nicht von der anderen Seite her für Zölle in Frage kommt. Denn laut der New York Times hat Apple aus chinesischer Sicht eine große Zielscheibe auf dem Rücken. Es ist aber bisher nicht klar, ob auch China sich mit dem größten IT-Konzern der Welt anlegen will.
Infografik: So setzt sich Apples Umsatz zusammen
Das ist sicherlich nicht ganz zu leugnen, die großen US-Hersteller versuchen dabei auch, die Balance zwischen den Entscheidungen der US-Regierung und ihren asiatischen Partnern zu halten. Eine besondere Rolle hat hier Apple, denn die Kalifornier versuchen derzeit einen Spagat zwischen den beiden Parteien, wie die New York Times (NYT) berichtet.
Cook als Vermittler in eigenem Interesse
Tim Cook hat sich erst im vergangenen Monat mit Präsident Trump getroffen, um diesen zu warnen, dass eine harte Position in Bezug auf China die Position von Apple dort gefährden könnte. Im März plädierte Cook bei einem Wirtschaftsgipfel in Peking dafür, dass die Beteiligten "kühle Köpfe" bewahren.Zumindest im Weißen Haus war Cook offenbar erfolgreich, denn laut NYT konnte er von Trump das Versprechen bekommen, dass iPhones von Strafzöllen gegen China ausgenommen sein werden. Das ist sicherlich eine Maßnahme nach innen, denn auch Trump weiß, dass Konsumenten, die noch mehr für ihre Lieblingsprodukte zahlen müssen, sich bei der nächsten Wahl womöglich anders entscheiden könnten.
Das bedeutet allerdings nicht, dass Apple nicht von der anderen Seite her für Zölle in Frage kommt. Denn laut der New York Times hat Apple aus chinesischer Sicht eine große Zielscheibe auf dem Rücken. Es ist aber bisher nicht klar, ob auch China sich mit dem größten IT-Konzern der Welt anlegen will.
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