Angespielt: State of Decay 2 - Sandkiste, Seifenoper, Zombies und Bugs

Microsoft, Xbox One, Spiel, Microsoft Studios, Play Anywhere, State of Decay, State of Decay 2 Bildquelle: Microsoft
Das erste State of Decay erschien Mitte 2013 und war durchaus ein Über­ra­schungs­erfolg. Denn obwohl es an Zombie-Spielen schon damals nicht mangelte, gelang es dem Undead Labs-Titel, etwas Neues und durchaus Eigenständiges zu schaffen. Kann dieses Kunststück auch beim zweiten Teil gelingen? Zombies sind spätestens seit 1968 und George R. Romeros Film "Nacht der lebenden Toten" ein fixer Bestandteil der Populärkultur. Auch in Spielen sind sie schon lange nicht mehr wegzudenken, schon alleine deshalb, weil Zombies "bessere" Opfer sind als echte Menschen. Denn das wichtigste Merkmal von Zombies ist es nun mal, dass sie zwar aussehen wie Menschen, ihre Menschlichkeit aber verloren haben.

Zombie-Seifenoper

In der Populärkultur erlebt das Zombiegenre zuletzt seit 2010 einen zweiten oder vielleicht sogar dritten Frühling. Denn The Walking Dead (TWD) interpretierte das Thema ein gutes Stück weit neu und stellte nicht die Aktion des Überlebenskampfes mit Zombies in den Vordergrund, sondern die Beziehungen zwischen den Überlebenden. Es ist sicherlich nicht völlig abwegig, wenn man TWD als Zombie-Seifenoper umschreibt.


Das war und ist auch die Idee hinter State of Decay. Auch ist es das zentrale Element, inmitten der Zombie-Apokalypse ein ungleiches Häufchen an Überlebenden zu managen. Das Interessante war dabei, dass es auch darum ging das Zwischenmenschliche im Auge zu haben. Bewohner konnten Krisen und Stimmungsschwankungen haben, sie sind dann womöglich Unruhestifter, destabilisieren aus Langeweile die Gemeinschaft oder kehren ihr gar den Rücken zu.

Das ließ sich durch cleveres Basis-Management steuern, man konnte seine Gruppe auch entsprechend trainieren bzw. Lebensnotwendiges wie eine Krankenstation oder Werkstatt bauen.

Ist das eine Fortsetzung oder ein Addon?

Nun haben Entwickler Undead Labs und Publisher Microsoft den zweiten Teil herausgebracht und Fans des Vorgängers werden sich bei State of Decay 2 sofort zu Hause fühlen, ja vielleicht zu sehr. Denn stellenweise fühlt sich die Fortsetzung wie ein umfangreiches Erweiterungspaket an, bahnbrechende Neuerungen oder fundamentale Änderungen sucht man vergebens. Das muss nicht unbedingt ein Fehler sein, da das ursprüngliche Konzept schon gelungen war, etwas mehr Mut hätte den Entwicklern von State of Decay 2 aber sicherlich auch nicht geschadet.

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Sandkiste

Aber von Anfang an: State of Decay 2 hat im Gegensatz zum Debüt keine echte Story zu bieten, auch wenn jene des ersten Teils auch alles andere als die hohe Erzählkunst war (Camping-Urlaub endet in der Zombie-Apokalypse). Das ist an sich nicht schlimm, denn der Reiz des Spieles war schon immer das Sandbox-Prinzip, bei dem man mit einem Überlebenden startete und sich dann alsbald eine Gemeinschaft suchen musste.

Statt einer Story gibt es nun ein Tutorial, bei dem eines von drei vorgegebenen Duos spielt. Das Szenario ist hier immer gleich, man kämpft und schleicht durch einen aufgegebenen Militärstützpunkt bzw. Zufluchtsort und bekommt so die Grundzüge des Spiels beigebracht. Das dient aber letztlich nur dazu, die Gruppe nach außen zu führen, danach beginnt das Spiel erst. Denn man sucht sich ein Haus, das als Stützpunkt dient. State of Decay 2Alltag: Das Durchsuchen von Häusern Das kann man mit den Tutorial-Charakteren oder auch mit einem anfangs zusammengestellten Trio spielen. Die Charaktere bleiben aber leider austauschbar, vielleicht sogar mehr als es im ersten Teil der Fall war. Man muss sich schon durchaus etwas anstrengen, um eine Art Beziehung zu seinen Schützlingen aufzubauen - unmöglich ist das aber keineswegs, vor allem, wenn man lange genug spielt.

Apokalyptischer Alltag

Danach beginnt der Alltag in der Apokalypse: Man erkundet die Umgebung und sucht nach allem, was man zum Überleben braucht: Nahrung, Baumaterialien, Medikamente, Benzin und Munition. Diese Ressourcen findet man an passenden Stellen wie Kliniken, Waffenläden oder Tankstellen, man kann aber auch in Wohnhäusern oder Schuppen zufällig auf etwas stoßen. Wer dringend etwas Spezielles benötigt, greift zum Funkgerät und lässt sich von anderen Überlebenden Tipps geben, wo man suchen sollte. State of Decay 2Schießen sollte man nur mit Schalldämpfer oder in Notfällen Die Straßen und Häuser sind natürlich von den Untoten verseucht. Diese kann man zwar auch mit Waffengewalt säubern, das ist aber eigentlich fast immer eine schlechte Idee, weil das nur andere Zombies anzieht. Deshalb sollte man möglichst oft schleichen und die Zombies lautlos von hinten ausschalten. Die Kampfmechanik ist zwar ziemlich simpel, aber durchaus unterhaltsam.

Lest auf Seite 2 weitere Details zum Spiel, wie die Atmosphäre ist und was beim Multiplayer so alles dazukam. Es bleibt spannend: Jetzt weiterlesen! Microsoft, Xbox One, Spiel, Microsoft Studios, Play Anywhere, State of Decay, State of Decay 2 Microsoft, Xbox One, Spiel, Microsoft Studios, Play Anywhere, State of Decay, State of Decay 2 Microsoft
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