Wieder Probleme: Neuestes MacOS-Update schaltet Zweit-Displays ab

Apple bekommt die Qualitätskontrolle in seiner Software-Abteilung noch immer nicht richtig in den Griff. Das neueste MacOS-Update auf die Version 10.13.4 sorgt dafür, dass bei zahlreichen Nutzern externe Monitore einfach nicht mehr funktionierten. Das gilt zumindest, wenn diese über das DisplayLink-Protokoll angesteuert werden.
Apple, Public Beta, iOS 10, macOS Sierra
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Die Technologie wird von einer Reihe von Software-Anbietern eingesetzt, um Bildschirm-Inhalte auf andere Geräte zu übertragen. Während für den Normalfall die nativen Schnittstellen für diesen Zweck vorgesehen sind, ermöglicht es DisplayLink auch andere Übertragungswege zu nutzen und andere Displays via USB, Ethernet oder WLAN mit Bilddaten zu versorgen.

Was bis zur letzten MacOS-Version 10.13.3 noch problemlos funktionierte, läuft nach der Installation der jüngsten Aktualisierung aber in massive Probleme. Beim Versuch eines Verbindungsaufbaus gibt es lediglich einige Abstürze des Window-Server-Dienstes zu sehen - mehr aber auch nicht. Die Hersteller der verschiedenen Applikationen, die das Verfahren nutzen, können hier im Grunde nicht viel machen. Sie sind nun darauf angewiesen, dass Apple das Problem im letzten System-Update behebt.

Update besser herausschieben

Bis dahin bleibt ihnen erst einmal nichts anderes übrig, als die Anwender möglichst davor zu warnen, die aktuellste Aktualisierung zu installieren. Der Vorteil besteht hier darin, dass dies im Normalfall nicht automatisch passiert, sondern über den AppStore angestoßen werden muss. Dadurch dürften noch nicht zu viele Anwender betroffen sein und man kann nur hoffen, dass die Nachricht zügig bei den übrigen Usern ankommt.

Die Probleme resultieren offenbar aus aktuellen Arbeiten der Apple-Entwickler an der Integration externer Grafikkarten. Hier wurde mit dem jüngsten System-Update eigentlich ein ziemlich ordentlicher Fortschritt erreicht - der nur eben gleichzeitig DisplayLink zum Absturz bringt. Das Protokoll erfreut sich unter anderem bei Nutzern großer Beliebtheit, die darüber beispielsweise ihr iPad als zweites Display für das Notebook anbinden und so unterwegs auf eine bessere Arbeitsumgebung zurückgreifen können.
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