Seagate: Zwei bahnbrechende Technologien sollen 2020 fertig sein
Der Festplatten-Hersteller Seagate will in zwei Jahren zwei wichtige Technologien zur Serienreife gebracht haben und dann mit ihrer Hilfe Festplatten mit Kapazitäten von 20 Terabyte anbieten können. Bleibt zu hoffen, dass dies wie geplant funktioniert - denn an der Technologie wird schon ziemlich lange gewerkelt.
Den Kern bildet hier das Heat Assisted Magnetic Recording (HAMR). Dabei wird ein bestimmter Punkt auf der Magnetscheibe mit einem Laser gezielt erhitzt, was die Umgruppierung des jeweiligen Magnet-Partikels erleichtert. Die Schreibeinheit in den Festplatten-Köpfen kann dadurch wesentlich kleiner ausfallen, wodurch die Speicherdichte steigt.
Weiterhin will Seagate zukünftig nicht mehr alle Köpfe fest miteinander verbinden, sondern diese in zwei Gruppen aufgliedern, die unabhängig voneinander operieren. Je nachdem, wie die gerade benötigten Daten auf den Platten angeordnet sind, kann dies im besten Fall eine Verdoppelung der Lesegschwindigkeit mit sich bringen - und beim Schreiben gilt abhängig vom Controller natürlich dasselbe.
Das Unternehmen hat also eine Technik vor der Serienreife, mit der die Speicherdichte ordentlich erhöht werden kann und eine zweite, die die Performance deutlich steigert. Der Plan ist nun, beide bis 2020 in Festplattenmodellen verbaut und im Handel zu haben - wobei es dann erst einmal nur getrennte Produkte sein werden. Dass beide Technologien parallel in einer Festplatte eingesetzt werden, wird noch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Einen Zeitplan hierfür wollte Seagate bisher noch nicht bekannt geben.
Weiterhin will Seagate zukünftig nicht mehr alle Köpfe fest miteinander verbinden, sondern diese in zwei Gruppen aufgliedern, die unabhängig voneinander operieren. Je nachdem, wie die gerade benötigten Daten auf den Platten angeordnet sind, kann dies im besten Fall eine Verdoppelung der Lesegschwindigkeit mit sich bringen - und beim Schreiben gilt abhängig vom Controller natürlich dasselbe.
Fast schon SSD-Speed
Auch diese von Seagate als Mach.2 bezeichnete Technologie befindet sich noch in der Entwicklung, auch wenn man zumindest schon praktisch funktionierende Prototypen vorweisen kann. Bei diesen sollen unter anderem Geschwindigkeiten von bis zu 480 Megabyte pro Sekunde erreicht werden.Das Unternehmen hat also eine Technik vor der Serienreife, mit der die Speicherdichte ordentlich erhöht werden kann und eine zweite, die die Performance deutlich steigert. Der Plan ist nun, beide bis 2020 in Festplattenmodellen verbaut und im Handel zu haben - wobei es dann erst einmal nur getrennte Produkte sein werden. Dass beide Technologien parallel in einer Festplatte eingesetzt werden, wird noch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Einen Zeitplan hierfür wollte Seagate bisher noch nicht bekannt geben.
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