Facebook greift durch: Rechte britische Partei wegen Hassposts gelöscht
Das Soziale Netzwerk Facebook sah sich zuletzt immer wieder massiver Kritik wegen eines angeblich zu laxen Umgangs mit extremistischen Inhalten konfrontiert. Das Unternehmen hatte stets auf seinen Anspruch als offene Plattform verwiesen. Jetzt greift man allerdings durch und sperrt die faschistische Organisation Britain First aus.
In einer Stellungnahme erklärte Facebook, dass man die Seiten von Britain First und dessen führenden Vertretern Paul Golding und Jayda Fransen mit sofortiger Wirkung gelöscht hat. Das Unternehmen begründet das Durchgreifen gegen die offen faschistisch auftretende rechtsextremistische Partei und ihre Führungskräfte mit wiederholten Verstößen gegen die Nutzungsrichtlinien.
Golding, Fransen und die Seite der Britain First hätten mehrfach gegen die sogenannten Community Standards von Facebook verstößen. Die Administratoren der jeweiligen Seiten seien kürzlich in schriftlicher Form ausdrücklich zum letzten Mal vor einer Fortsetzung der Veröffentlichung von Inhalten, die gegen die Richtlinien verstoßen, gewarnt worden.
Statt darauf einzugehen, hätten die Betroffenen weiter Inhalte veröffentlicht, die gegen die Gemeinschaftsregeln von Facebook verstoßen, weshalb Facebook letztlich keine andere Möglichkeit mehr gesehen habe, als die betroffenen Seiten zu löschen. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, doch seien trotz aller Warnungen weiter Posts erschienen, die ganz offensichtlich dafür gedacht waren, Hass und Feindseligkeit gegenüber Minderheiten zu stiften.
Facebook nehme sowohl die freie Meinungsäußerung als auch politische Meinung sehr ernst und gebe allen Ansichten die Möglichkeit zur Verbreitung, so das Unternehmen. Zwar seien einige politische Ansichten kontrovers, es sei aber wichtig, unterschiedliche Ansichten äußern zu können, weshalb Facebook stets sehr vorsichtig bei der Löschung von Inhalten oder Seiten vorgeht, selbst wenn diese einigen Beobachtern möglicherweise missfallen, hieß es weiter.
Politische Ansichten müssten jedoch ohne Hass geäußert werden. Starke und auch kontroverse Meinungen seien durchaus willkommen, aber nur wenn dabei nicht andere Personen aufgrund ihrer Herkunft oder anderer Eigenschaften verunglimpft würden. Britain First war 2011 von früheren Mitgliedern der Neonazi-Partei British National Party (BNP) gegründet worden.
Golding, Fransen und die Seite der Britain First hätten mehrfach gegen die sogenannten Community Standards von Facebook verstößen. Die Administratoren der jeweiligen Seiten seien kürzlich in schriftlicher Form ausdrücklich zum letzten Mal vor einer Fortsetzung der Veröffentlichung von Inhalten, die gegen die Richtlinien verstoßen, gewarnt worden.
Statt darauf einzugehen, hätten die Betroffenen weiter Inhalte veröffentlicht, die gegen die Gemeinschaftsregeln von Facebook verstoßen, weshalb Facebook letztlich keine andere Möglichkeit mehr gesehen habe, als die betroffenen Seiten zu löschen. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, doch seien trotz aller Warnungen weiter Posts erschienen, die ganz offensichtlich dafür gedacht waren, Hass und Feindseligkeit gegenüber Minderheiten zu stiften.
Facebook nehme sowohl die freie Meinungsäußerung als auch politische Meinung sehr ernst und gebe allen Ansichten die Möglichkeit zur Verbreitung, so das Unternehmen. Zwar seien einige politische Ansichten kontrovers, es sei aber wichtig, unterschiedliche Ansichten äußern zu können, weshalb Facebook stets sehr vorsichtig bei der Löschung von Inhalten oder Seiten vorgeht, selbst wenn diese einigen Beobachtern möglicherweise missfallen, hieß es weiter.
Politische Ansichten müssten jedoch ohne Hass geäußert werden. Starke und auch kontroverse Meinungen seien durchaus willkommen, aber nur wenn dabei nicht andere Personen aufgrund ihrer Herkunft oder anderer Eigenschaften verunglimpft würden. Britain First war 2011 von früheren Mitgliedern der Neonazi-Partei British National Party (BNP) gegründet worden.
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