Face ID à la iPhone X bei Android? Herstellern sind Sensoren zu teuer
Während Apple mit dem iPhone X einen neuen Standard schuf, was die sichere Anmeldung des Nutzers per Gesichtserkennung in Hardware angeht, halten sich die Konkurrenzanbieter mit derartiger Technik zurück. Hintergrund sind wohl vor allem die vergleichsweise hohen Kosten für entsprechende Sensoren.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf seine Quellen bei taiwanischen Chipherstellern mit entsprechender Spezialisierung meldet, haben die Smartphone-Hersteller zwar durchaus Interesse an der Technologie, die Kosten sind ihnen aber noch zu hoch. Stattdessen investieren die Anbieter lieber in andere Ansätze, etwa in die sichere Erkennung des Nutzers mit Hilfe von Technologien aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz.
Laut den Quellen bei den taiwanischen Chipentwicklern hatten diese ursprünglich darauf gehofft, dass sie mit der Einführung der 3D-Sensor-Technik beim iPhone X bald mit steigender Nachfrage auch von Seiten der Anbieter von Android-Smartphones rechnen können. Aktuell machen ihnen die hohen Preise für Sensormodule aber einen Strich durch die Rechnung.
Um die Gesichtserkennung mit 3D-Modellen zu ermöglichen, setzt Apple sogenannte Vertical Surface Emitting Laser-Dioden (VSEL) ein. Diese sind flach genug, um in einem Smartphone verbaut zu werden und werfen ein Infrarot-Laser-Muster auf das zu scannende Gesicht, das dann von entsprechenden Infrarot-Kameras und der zugehörigen Software ausgewertet wird.
Die Engpässe bei der Verfügbarkeit von VSEL-Modulen dürften in Verbindung mit Apples angeblichen Plänen rund um die Einführung weiterer Smartphone-Modelle und erster Tablets mit integrierter Face-Detection-Technik im Stil des iPhone X wohl nur noch verstärkt werden. Die ARM-Chiphersteller wie Qualcomm, MediaTek und Spreadtrum sollen unterdessen verstärkt auf der Verwendung von KI-Technologien als Alleinstellungsmerkmale ihrer Chips setzen und weniger auf 3D-Sensormodule.
Laut den Quellen bei den taiwanischen Chipentwicklern hatten diese ursprünglich darauf gehofft, dass sie mit der Einführung der 3D-Sensor-Technik beim iPhone X bald mit steigender Nachfrage auch von Seiten der Anbieter von Android-Smartphones rechnen können. Aktuell machen ihnen die hohen Preise für Sensormodule aber einen Strich durch die Rechnung.
Um die Gesichtserkennung mit 3D-Modellen zu ermöglichen, setzt Apple sogenannte Vertical Surface Emitting Laser-Dioden (VSEL) ein. Diese sind flach genug, um in einem Smartphone verbaut zu werden und werfen ein Infrarot-Laser-Muster auf das zu scannende Gesicht, das dann von entsprechenden Infrarot-Kameras und der zugehörigen Software ausgewertet wird.
Kosten bei 30 bis 50 US-Dollar
Aktuell bewegen sich die Preise für entsprechende VSEL-Module aber noch in einem Bereich zwischen 30 und 50 US-Dollar pro Stück. Hintergrund sind die beschränkten Produktionskapazitäten auf Seiten der Hardware-Zulieferer, was letztlich zu höheren Preisen führt. Gerade diese sind aber für die Android-Gerätehersteller offenbar eine vorerst zu hohe Hürde, weil sie aufgrund des harten Wettbewerbs auf ihre Gewinnspannen achten müssen.Die Engpässe bei der Verfügbarkeit von VSEL-Modulen dürften in Verbindung mit Apples angeblichen Plänen rund um die Einführung weiterer Smartphone-Modelle und erster Tablets mit integrierter Face-Detection-Technik im Stil des iPhone X wohl nur noch verstärkt werden. Die ARM-Chiphersteller wie Qualcomm, MediaTek und Spreadtrum sollen unterdessen verstärkt auf der Verwendung von KI-Technologien als Alleinstellungsmerkmale ihrer Chips setzen und weniger auf 3D-Sensormodule.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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