Android P: Samsung stellt eigene App ein - Hinweis auf neue Features?
Mit der Einführung des kommenden Betriebssystems Android P wird Samsung mindestens eine seiner Standard-Apps komplett einstellen. Die Gründe hierfür sind aktuell noch ebenso unklar wie die Frage, ob noch andere mitgelieferte Anwendungen das gleiche Schicksal ereilen wird. Fest steht das Aus jetzt erst einmal für den Movie Maker.
Dieser wird den meisten Nutzern nicht direkt ein Begriff sein, da er gar nicht als eigenständige Anwendung in den Mittelpunkt gerückt wird. Wer allerdings in der Bilder- und Video-Galerie einen Clip bearbeiten will, landet auf Samsung-Geräten in der fraglichen App, die weitaus mehr Features zu bieten hat als der von Google mitgelieferte Editor. Nach einer Installation von Android P werden die User aber nur noch den Standard-Editor vorfinden.
Von Samsung selbst gibt es hierzu noch keine Stellungnahme. Ein entsprechender Hinweis findet sich aber in den Release-Notes zur Samsung Movie Maker-Software auf APK-Mirror. Darin wird klar angemerkt, dass die Software nach einem Android P- beziehungsweise Android 9.0-Update nicht mehr zur Verfügung stehen wird.
Warum Samsung diesen Weg geht, ist noch unklar. Möglich sind bevorstehende Inkompatibilitäten oder auch eine Feature-Aufrüstung seitens Google. Ersteres ist relativ unwahrscheinlich, da ausreichend Zeit bliebe, alle Probleme zu lösen. Wahrscheinlicher ist daher, dass Android selbst mehr Video-Funktionen mitbringen wird und Samsung auch nicht so weit aufrüsten will, bis man diese wieder übertrumpft.
Siehe auch: Android 9.0 'Pistachio Ice Cream' - Re-Design mit Rücksicht auf "Notch"
Von Samsung selbst gibt es hierzu noch keine Stellungnahme. Ein entsprechender Hinweis findet sich aber in den Release-Notes zur Samsung Movie Maker-Software auf APK-Mirror. Darin wird klar angemerkt, dass die Software nach einem Android P- beziehungsweise Android 9.0-Update nicht mehr zur Verfügung stehen wird.
Vorhandene Projekte verfallen
Wer des Öfteren auf seinem Smartphone Videos bearbeitet, um sie dann beispielsweise auf seinen Social Media-Kanälen zu verbreiten, sollte sich außerdem besser einen Zettel an den Schreibtisch-Monitor hängen oder einen anderen Erinnerungsweg überlegen: Vor dem großen System-Update - bis zu dem es vermutlich noch ein gutes Jahr dauern wird - sollten die dann aktiven Projekte unbedingt gesichert werden. Denn bei der Installation von Android P wird nicht nur der Movie Maker gelöscht, sondern auch alle bestehenden Bearbeitungen.Warum Samsung diesen Weg geht, ist noch unklar. Möglich sind bevorstehende Inkompatibilitäten oder auch eine Feature-Aufrüstung seitens Google. Ersteres ist relativ unwahrscheinlich, da ausreichend Zeit bliebe, alle Probleme zu lösen. Wahrscheinlicher ist daher, dass Android selbst mehr Video-Funktionen mitbringen wird und Samsung auch nicht so weit aufrüsten will, bis man diese wieder übertrumpft.
Siehe auch: Android 9.0 'Pistachio Ice Cream' - Re-Design mit Rücksicht auf "Notch"
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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