Microsoft lässt künftig "Kohorten" auf Windows 10-Verbesserungen los
Microsoft hat heute verraten, dass man das Windows Insider-Programm in der nächsten Zeit verbessern will. Es soll aber keine Revolution sein, sondern eher eine Evolution. Was Microsoft tatsächlich tun will, ist bisher nicht allen Details bekannt, bisher hat das Unternehmen nur die so genannten "Cohorts" angekündigt.
Diese Kohorten hat Dona Sarkar, Chefin des Windows Insider-Programms, gegenüber Windows Central vorgestellt. Diese neue Art des Feedbacks ist eine der Initiativen, die man in der nächsten Zeit im Windows Insider-Programm einführen wird. Laut den Informationen des bekannten Blogs handelt es sich bei den "Cohorts" um Gruppen von Menschen mit einer gemeinsamen Leidenschaft, Charakteristik oder einem Wissensgebiet.
Laut Sarkar gibt es derzeit im Wesentlichen zwei Formen von Feedback: Es gibt einerseits "Das ist kaputt, repariert es" und andererseits "Das haben wir nicht, baut es". Ersteres ist mit Hilfe von Telemetriedaten gut nachvollziehbar.
Zweiteres ist hingegen schwieriger, da sich Insider immer wieder Funktionen wünschen, die sie nicht wirklich brauchen, so die Chefin des Insider-Programms. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass tatsächlich sinnvolle Vorschläge untergehen, weil bestimmte Insider nicht ganz so gut vernetzt sind wie andere.
Die Kohorten sollen aber nicht Telemetrie und Feedback-Hub ersetzen, sondern ergänzen. Bereits jetzt hat man bestimmte auffällige Nutzer eingeladen, an einer geschlossenen Preview für Cohorts teilzunehmen, beispielsweise läuft eine solche Gruppe bereits für das Fluent Design.
Derzeit sind die Cohorts allerdings explizit nur ein Experiment. Sollte sich das aber bewähren, dann wird man allen Insidern die Möglichkeit geben, sich einer Kohorte anzuschließen.
Besseres Feedback
Microsoft will, dass diese Gruppen neue Erkenntnisse einbringen, wie bereits bestehende Windows 10-Funktionen genutzt werden. Das gemeinsame Interessensgebiet soll dabei für eine höhere Feedback-Qualität sorgen und das in auf die Echtwelt anwendbaren Szenenarien.Laut Sarkar gibt es derzeit im Wesentlichen zwei Formen von Feedback: Es gibt einerseits "Das ist kaputt, repariert es" und andererseits "Das haben wir nicht, baut es". Ersteres ist mit Hilfe von Telemetriedaten gut nachvollziehbar.
Zweiteres ist hingegen schwieriger, da sich Insider immer wieder Funktionen wünschen, die sie nicht wirklich brauchen, so die Chefin des Insider-Programms. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass tatsächlich sinnvolle Vorschläge untergehen, weil bestimmte Insider nicht ganz so gut vernetzt sind wie andere.
Die Kohorten sollen aber nicht Telemetrie und Feedback-Hub ersetzen, sondern ergänzen. Bereits jetzt hat man bestimmte auffällige Nutzer eingeladen, an einer geschlossenen Preview für Cohorts teilzunehmen, beispielsweise läuft eine solche Gruppe bereits für das Fluent Design.
Eine Kohorte ist stets gleich oder ähnlich aufgebaut:
- Jemand bei Microsoft beaufsichtigt die Gruppe, diese Person hat auch Zugang zum Code und entscheidet, was gefixt oder ergänzt wird.
- Eine Person in der Insider-Community, die federführend in Bezug auf eine bestimmte Funktionalität ist.
- Schließlich gibt es noch gewisserweise die "Fußsoldaten" der Kohorte, von ihnen sammelt man das (spezielle) Feedback.
Derzeit sind die Cohorts allerdings explizit nur ein Experiment. Sollte sich das aber bewähren, dann wird man allen Insidern die Möglichkeit geben, sich einer Kohorte anzuschließen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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