Streng geheimer Satellit verschollen: SpaceX soll Zuma verloren haben

Satellit, Esa, Gaia Bildquelle: Esa
Das US-Raumfahrtunternehmen Space X - bekannt durch seinen Gründer Elon Musk - hatte bei seinem letzten Flug ins All strenggeheimes Gepäck. Das scheint auf seinem Weg in den Orbit aber jetzt verloren gegangen zu sein, wegen der Geheimhaltung fehlen wichtige Informationen.

Einfach mal einen streng geheimen Satelliten im All verlieren

Dass SpaceX die Nutzlast auf seinen Falcon-9-Raketen nicht nur in den Orbit bekommt, sondern die erste Stufe danach auch wieder auf der Erde landet, hat das Unternehmen im letzten Jahr wiederholt bewiesen. Geht es nach aktuellen Medienberichten, hat man bei der letzten Mission aber wohl die wertvolle Fracht im Erdorbit nicht da abgeliefert, wo es geplant war.


Unter dem Namen Zuma hatte SpaceX bei seinem letzten Flug eine streng geheime Nutzlast des US-Militärs an die Spitze seiner Rakete geladen. Neben der Information, dass es sich dabei um einen Satelliten handelt, waren über die Mission im Vorfeld aber keine weiteren Details bekannt geworden. Nachdem die Zuma-Mission für Außenstehende mit der Rückkehr der ersten Stufe der Falcon 9 schon als Erfolg verbucht wurde, mehren sich jetzt die Stimmen, dass offenbar der wichtigste Auftrag dabei nicht erfüllt werden konnte.

SpaceX: Falcon 9SpaceX: Falcon 9SpaceX: Falcon 9SpaceX: Falcon 9

Wie das Wall Street Journal und Bloomberg berichten, konnte SpaceX die Zuma-Nutzlast offenbar nicht wie geplant in seinem Orbit platzieren. Wegen der strengen Geheimhaltung der Mission sind offizielle Informationen schwer zu bekommen. Die Berichte sprechen davon, dass einen Tag nach dem Start von Cape Canaveral am Sonntag US-Abgeordnete darüber unterrichtet worden waren, dass der Satellit verloren gegangen sei.

Die Berichte gehen hin und her, SpaceX widerspricht

SpaceX hatte die übliche Liveübertragung der gesamten Mission wegen der geheimen Nutzlast direkt nach dem Start abgebrochen, sodass keine Möglichkeit bestand, den erfolgreichen Transfer in den geplanten Orbit zu bestätigen. SpaceX wollte auf Anfrage lediglich bestätigen, dass die eigene Rakete ihren Dienst wie geplant absolviert hatte - bezog sich hier aber wohl auf die erste Stufe, die nach dem Flug erfolgreich gelandet war.

Bloomberg berichtet auf Basis von nicht genannten Quellen, dass die Probleme in Stufe 2 des Systems auftraten - also dem Teil der Rakete, der nach Abkopplung von Stufe 1 die Nutzlast in seinen Orbit bewegt. Das Wall Street Journal will hier noch genauere Informationen liefern können und spricht von einem Problem bei der Abkopplung des Satelliten.

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