Verschollener NASA-Satellit:
Funkamateur findet zufällig Lebenszeichen
Eigentlich hatte er nach dem geheimen Satelliten Zum-Sat Ausschau gehalten, der am 7. Januar auf seinem Weg in den erdnahen Orbit verschollen war. Doch dabei hat ein kanadischer Funkamateur jetzt zufällig einen verschollenen Satelliten entdeckt, der vor über einem Jahrzehnt von der NASA aufgegeben worden war.
Funkamateur Scott Tilley konnte Image wiederentdecken
Die NASA hatte in ihrem Bericht von 2006 die Vermutung angestellt, dass ein singuläres Ereignis zur Auslösung des Schutzschaltrelais der Stromversorgung des Senders geführt habe. In einem kühnen Plan sollte versucht werden, Image während einer Sonnenfinsternis im Jahr 2007 vollständig zu entladen und so bei einem erneuten Reboot eine Rücksetzung der Relais zu erreichen. Da aber keine Verbindung mehr zu der Sonde etabliert werden konnte, wurde der Satellit aufgeben.
Bei der Überprüfung seiner Daten musste Tilley dann feststellen, dass er zwar keine Signale von Zuma entdeckt hatte, sich unter diesen aber die Kennung eines entfernteren Satelliten fand: Image. In der Folge durchsuchte der Funkamateur seine Archiv-Daten auf die entsprechenden Signale und konnte feststellen, dass sich die aufgegebene Sonde wohl schon im Oktober 2016 unbemerkt zurückgemeldet hatte. Da in Daten von 2014 kein entsprechender Treffer zu finden war, sei zu vermuten, dass Image irgendwann in der Zwischenzeit seinen Sendebetrieb wieder aufnahm.
Erfolgreiche Mission mit einem sehr plötzlichen Ende
Unter dem Namen Image hatte die NASA im März 2000 eine Mission gestartet, bei der die gleichnamige Sonde zunächst zwei Jahre lang den Einfluss des Sonnenwindes auf das Plasma in der Magnetosphäre der Erde untersuchen sollte. Nach großem Erfolg wurde die Mission verlängert, 2005 mussten die Wissenschaftler aber feststellen, dass die Image-Sonde ihre Kommunikation plötzlich aus unbekannten Gründen eingestellt hatte.
Funkamateur Scott Tilley konnte Image wiederentdecken
Die NASA hatte in ihrem Bericht von 2006 die Vermutung angestellt, dass ein singuläres Ereignis zur Auslösung des Schutzschaltrelais der Stromversorgung des Senders geführt habe. In einem kühnen Plan sollte versucht werden, Image während einer Sonnenfinsternis im Jahr 2007 vollständig zu entladen und so bei einem erneuten Reboot eine Rücksetzung der Relais zu erreichen. Da aber keine Verbindung mehr zu der Sonde etabliert werden konnte, wurde der Satellit aufgeben.
Image meldet sich nach 13 Jahren aus den Tiefen des Raums
Wie sich jetzt zeigt, scheint Image aber in den letzten Jahren wieder aktiv geworden zu sein. Wie heise berichtet, hat die Nasa diese unverhoffte Entdeckung dem kanadischen Funkamateur Scott Tilley zu verdanken. Dieser kartographiert die Umlaufbahnen von Satelliten anhand deren Funksignale und hatte eigentlich nach dem Geheimsatelliten Zuma Ausschau gehalten, der bei seinem Start am 7. Januar verschollen war.Bei der Überprüfung seiner Daten musste Tilley dann feststellen, dass er zwar keine Signale von Zuma entdeckt hatte, sich unter diesen aber die Kennung eines entfernteren Satelliten fand: Image. In der Folge durchsuchte der Funkamateur seine Archiv-Daten auf die entsprechenden Signale und konnte feststellen, dass sich die aufgegebene Sonde wohl schon im Oktober 2016 unbemerkt zurückgemeldet hatte. Da in Daten von 2014 kein entsprechender Treffer zu finden war, sei zu vermuten, dass Image irgendwann in der Zwischenzeit seinen Sendebetrieb wieder aufnahm.
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