SpaceX: Erste Test-Satelliten für globales Breitband-Netz heben ab
Das Raumfahrtunternehmen SpaceX hat gerade erst mit einer großen Rakete von sich reden gemacht - und legt nun mit kleinen Satelliten nach. Am Wochenende sollen die ersten Testsysteme der MicroSat-Flotte starten, mit denen die Firma ein aus tausenden Satelliten bestehendes Breitband-Netzwerk um die Welt spannen will.
Nach den ursprünglichen Planungen sollte der erste Test-Satellit zwar schon Ende des letzten Jahres in den Orbit befördert werden - doch das verschob sich etwas, dafür nimmt man auch den zweiten nun direkt mit. Das ist ohnehin erforderlich, da die gesamte Architektur des geplanten Netzwerkes darauf ausgelegt ist, dass die Satelliten nicht nur Verbindungen zur Erde herstellen, sondern auch untereinander kommunizieren.
Bisher werden Daten-Uplinks in der Regel über geostationäre Satelliten realisiert. Damit diese aber in einem Orbit sind, der sie stets über einem festen Längengrad hält, ist eine Flughöhe von über 35.000 Kilometern erforderlich. Das bringt hohe Latenzen bei der Datenübertragung mit sich. SpaceX will seine Kommunikationssatelliten hingegen in einem sehr viel niedrigeren Orbit platzieren, damit schnellere Verbindungen möglich sind.
Obwohl letztlich bis zu 4000 Satelliten im Einsatz sein sollen, um weltweit stabile Breitband-Verbindungen zu ermöglichen, will SpaceX den Aufbau der Infrastruktur gering halten. Das peilt man an, indem die Satelliten im Grunde nicht als eigenständige Missionen geplant werden. Die MicroSat-Systeme sollen vielmehr bei den Starts anderer Satelliten mitfliegen und sind daher kompakt gehalten. Die ersten beiden Test-Geräte starten so nun am Wochenende gemeinsam mit dem europäischen Radar-Satelliten Paz. Dieser ist selbst nicht schwer genug, um eine Falcon 9 komplett auszulasten, wodurch Raum für die MicroSats ist.
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Bisher werden Daten-Uplinks in der Regel über geostationäre Satelliten realisiert. Damit diese aber in einem Orbit sind, der sie stets über einem festen Längengrad hält, ist eine Flughöhe von über 35.000 Kilometern erforderlich. Das bringt hohe Latenzen bei der Datenübertragung mit sich. SpaceX will seine Kommunikationssatelliten hingegen in einem sehr viel niedrigeren Orbit platzieren, damit schnellere Verbindungen möglich sind.
Schnelle Handover
Das bringt es aber mit sich, dass ein Nutzer jeweils nur einige Minuten Kontakt zu einem bestimmten Satelliten haben kann. Damit es nicht zu Ausfällen kommt, sieht das Konzept einen Handover zum nächsten Flugkörper im Verbund vor. Die Satelliten selbst sind dann in Form eines Mesh-Netzes organisiert, wenn also keine direkte Verbindung zur Bodenstation besteht, wird das Signal über andere Knoten weitergereicht - ähnlich wie man es von den Freifunk-Netzen auf der Erde kennt.Obwohl letztlich bis zu 4000 Satelliten im Einsatz sein sollen, um weltweit stabile Breitband-Verbindungen zu ermöglichen, will SpaceX den Aufbau der Infrastruktur gering halten. Das peilt man an, indem die Satelliten im Grunde nicht als eigenständige Missionen geplant werden. Die MicroSat-Systeme sollen vielmehr bei den Starts anderer Satelliten mitfliegen und sind daher kompakt gehalten. Die ersten beiden Test-Geräte starten so nun am Wochenende gemeinsam mit dem europäischen Radar-Satelliten Paz. Dieser ist selbst nicht schwer genug, um eine Falcon 9 komplett auszulasten, wodurch Raum für die MicroSats ist.
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