NAND- und DRAM-Hersteller stehen unter Verdacht von Preisabsprachen
Die Herstellung von Speicherchips liegt im Wesentlichen in der Hand von drei Herstellern, Samsung, Micron und SK Hynix. Dieses Trio kommt auf einen Marktanteil von zusammen 95 Prozent. Entsprechend groß ist die Gefahr von Preisabsprachen. Und nach massiven Preisanstiegen in den vergangenen Monaten untersuchen chinesische Behörden, ob alles mit rechten Dingen zugegangen ist.
Die Nachfrage an Speicherchips wird immer größer, das liegt in erster Linie an Wachstumssparten wie Smartphones und Servern. Der anhaltende Boom hat zur Folge, dass sich die Kosten für Dies in den vergangenen eineinhalb Monaten in etwa vervierfacht haben.
Die chinesische Kommission für Entwicklung und Reform (National Development and Reform Commission; NDRC) vermutet aber, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Denn die staatlichen Regulatoren haben eine Untersuchung der drei Marktteilnehmer in die Wege geleitet. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die Tageszeitung China Daily berichtet, ist die Entwicklung der Preise in den vergangenen 18 Monaten ungewöhnlich gewesen.
"Wir haben einen Preisanstieg bemerkt und werden mehr auf künftige Probleme achtgeben, die womöglich durch Preisabsprachen in diesem Sektor entstanden sind", sagte NDRC-Mitarbeiter Xu Xinyu. Derzeit ist es allerdings noch zu früh, um Informationen zu etwaigen Strafen zu bekommen, dazu wollten sich die Regulatoren nicht äußern.
Die chinesische Kommission für Entwicklung und Reform (National Development and Reform Commission; NDRC) vermutet aber, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Denn die staatlichen Regulatoren haben eine Untersuchung der drei Marktteilnehmer in die Wege geleitet. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die Tageszeitung China Daily berichtet, ist die Entwicklung der Preise in den vergangenen 18 Monaten ungewöhnlich gewesen.
"Wir haben einen Preisanstieg bemerkt und werden mehr auf künftige Probleme achtgeben, die womöglich durch Preisabsprachen in diesem Sektor entstanden sind", sagte NDRC-Mitarbeiter Xu Xinyu. Derzeit ist es allerdings noch zu früh, um Informationen zu etwaigen Strafen zu bekommen, dazu wollten sich die Regulatoren nicht äußern.
"Tradition" in der Branche
DRAM-Preisabsprachen sind allerdings alles andere als ungewöhnlich, ganz im Gegenteil haben sie eine lange Tradition: Das US-amerikanische Justizministerium hat bereits 2002 überteuerte Preise untersucht, zuvor hatten sich US-Hersteller wie Dell und Gateway beschwert, dass DRAM-Preise künstlich in die Höhe getrieben worden seien. In Folge dieses Skandals hatten sich die Hersteller Hynix, Infineon, Micron Technology, Samsung und Elpida schuldig bekannt.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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