Zur "Umtausch-Hochsaison":
Amazon Deutschland wieder bestreikt
Der Online-Handelsriese Amazon wird in der letzten Woche des Jahres noch einmal bestreikt. Die Gewerkschaft verdi hat dazu am größten deutschen Amazon-Standort in Bad Hersfeld aufgerufen, die Mitarbeiter sollen bis einschließlich Sonnabend die Arbeit niederlegen.
Es klingt ein wenig nach Zermürbungs-Taktik, dürfte aber in der Chefetage von Amazon kaum auffallen: Die Gewerkschaft verdi hat erneut seine Mitglieder zum Streik aufgefordert und will nun am größten deutschen Amazon-Standort in Bad Hersfeld für den Rest der Woche streiken. Die Zeit zwischen den Jahren wird dabei traditionell vor allem für den Umtausch von Produkten und für Reklamationen, sowie für den Einkauf mit Gutscheinen und mit dem zum Weihnachtsfest erhaltenen Geld-Geschenken genutzt. Bei Amazon ist daher wie auch im Einzelhandel noch einmal viel zu tun.
Infografik: Black Friday und Cyber Monday in Deutschland
"Wir gehen davon aus, dass unsere Aktionen daher Auswirkungen haben und wir Amazon Schwierigkeiten bereiten", erklärte verdi-Gewerkschaftssekretärin Mechthild Middeke. Laut der Nachrichtenagentur dpa hatte Amazon zum Weihnachtsgeschäft extra 13.000 Saisonkräfte eingestellt. Daher sehe der Konzern nun dem Streik in Bad Hersfeld auch ruhig entgegen. Dort kann man auf rund 400 zusätzliche Mitarbeiter zurückgreifen.
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Streik bis Sonnabend
Von Mittwoch bis einschließlich Sonnabend wird die Arbeit in Bad Hersfeld niedergelegt."Wir gehen davon aus, dass unsere Aktionen daher Auswirkungen haben und wir Amazon Schwierigkeiten bereiten", erklärte verdi-Gewerkschaftssekretärin Mechthild Middeke. Laut der Nachrichtenagentur dpa hatte Amazon zum Weihnachtsgeschäft extra 13.000 Saisonkräfte eingestellt. Daher sehe der Konzern nun dem Streik in Bad Hersfeld auch ruhig entgegen. Dort kann man auf rund 400 zusätzliche Mitarbeiter zurückgreifen.
"Bestens aufgestellt"
"Wir sind personell bestens aufgestellt", erklärte ein offizieller Pressesprecher daher auch auf Anfrage der dpa.Kaum Auswirkungen
Zuletzt hatte verdi im November zur Cyber Week zum Streik bei Amazon aufgerufen. Einige Kunden hatten damals mit längeren Lieferzeiten trotz Prime-Schnelllieferversprechen in Kauf nehmen müssen. Die seit Jahren geführten Aktionen haben den Handelsriesen aber bisher noch nicht dazu bewegen können, etwas an dem aktuellen Tarifstreit zu ändern.Amazon Prime: Welche Vorteile das Premium-Angebot bringt Amazon Prime 30 Tage lang kostenlos testen Die täglichen Blitzangebote in der bewährten WinFuture-Übersicht
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