Weihnachten ohne Netz: PŸUR/Tele Columbus-Kunden vielerorts offline
Man soll Weihnachten ja mit den Liebsten verbringen und sein Smartphone am besten einfach mal ruhen lassen. Für die Kunden des Kabelnetzbetreibers PYUR, der bis vor kurzem noch als Tele Columbus auftrat, gibt es an den Feiertagen wohl kaum eine andere Wahl - viele von ihnen sind einfach offline.
Dass ein Netzbetreiber Probleme hat, immer die versprochene Leistung zu bieten, ist an sich nichts ungewöhnliches. Dass ein Internet-Zugangsanbieter aber über Wochen und Monate hinweg immer wieder Probleme hat - oft auch über mehrere Tage - ist dann doch eher ungewöhnlich. Genau diese Situation erleben derzeit zahlreiche Kunden von PŸUR.
Kunden von Tele Columbus sehen derzeit massenhaft rot
Wer bei PŸUR bzw. Tele Columbus Kunde ist, kennt das Problem oft schon: entweder ist man, wie derzeit in der sächsischen Stadt Bautzen, komplett offline, oder es ist zwar eine Internetverbindung vorhanden, aber die Übertragungsraten sind praktisch nicht existent.
Siehe auch: Kein Service unter dieser Nummer: Tele Columbus-Probleme häufen sich
Zahlreiche Kunden melden auf Twitter und auf Websites wie AlleStörungen, dass PŸUR bzw. Tele Columbus und seine Tochterfirmen derzeit schlichtweg keine zuverlässigen Internetzugänge anbieten können. Wer die Störungskarte beobachtet, stellt fest, dass diverse Kunden in Berlin und vielen anderen Städten in Brandenburg sowie in Nord- und Mitteldeutschland derzeit Probleme melden.
Von 64 MBit/s kommen nicht einmal 2 MBit/s an
Tatsächlich ziehen sich die Probleme schon seit fast einer Woche hin, so dass den Kunden allmählich die Geduld verloren geht. Wer zu Weihnachten mit seinen weit entfernt wohnenden Verwandten skypen will, aber PŸUR-Kunde ist, schaut daher oft in die Röhre. Eine Erklärung für die Probleme, darunter Ausfall des Internets und des per Kabelbox übertragenen TV-Angebots, massive Paketverluste , Routing-Probleme und Verbindungsabbrüche, gibt es schlichtweg nicht.
Vereinzelt war wohl davon die Rede, dass es derzeit zu einer Überlastung der Netzknoten von PŸUR / Tele Columbus kommt und man an einem Ausbau der Kapazitäten arbeitet. Im Lauf der Feiertage dürfte dies aber wohl kaum noch schaffbar sein. Der Frust der Kunden ist entsprechend groß und dürfte in zahlreichen Kündigungen resultieren.
Teilweise haben die Kunden aber auch gar keine Wahl, da PŸUR der einzige überhaupt verfügbare Anbieter ist. Für das Unternehmen spielen die Probleme der Kunden offenbar kaum eine Rolle, brüstet man sich doch lieber mit der Inbetriebnahme neuer Glasfasernetze in einzelnen Städten. Dass auch über bis zu 400 MBit/s schnelle Verbindungen angebundene Kunden recht bald erfahren dürften, dass PŸUR kaum das Versprochene leistet, ist für das Unternehmen aus wirtschaftlicher Sicht wohl kaum relevant.
Kunden von Tele Columbus sehen derzeit massenhaft rot
Wer bei PŸUR bzw. Tele Columbus Kunde ist, kennt das Problem oft schon: entweder ist man, wie derzeit in der sächsischen Stadt Bautzen, komplett offline, oder es ist zwar eine Internetverbindung vorhanden, aber die Übertragungsraten sind praktisch nicht existent.
Siehe auch: Kein Service unter dieser Nummer: Tele Columbus-Probleme häufen sich
Zahlreiche Kunden melden auf Twitter und auf Websites wie AlleStörungen, dass PŸUR bzw. Tele Columbus und seine Tochterfirmen derzeit schlichtweg keine zuverlässigen Internetzugänge anbieten können. Wer die Störungskarte beobachtet, stellt fest, dass diverse Kunden in Berlin und vielen anderen Städten in Brandenburg sowie in Nord- und Mitteldeutschland derzeit Probleme melden.
Von 64 MBit/s kommen nicht einmal 2 MBit/s an
Tatsächlich ziehen sich die Probleme schon seit fast einer Woche hin, so dass den Kunden allmählich die Geduld verloren geht. Wer zu Weihnachten mit seinen weit entfernt wohnenden Verwandten skypen will, aber PŸUR-Kunde ist, schaut daher oft in die Röhre. Eine Erklärung für die Probleme, darunter Ausfall des Internets und des per Kabelbox übertragenen TV-Angebots, massive Paketverluste , Routing-Probleme und Verbindungsabbrüche, gibt es schlichtweg nicht.
Kundendienst findet nicht statt
Die Kunden haben außerdem keinerlei Möglichkeit, Kontakt zu ihrem Provider aufzunehmen - die Hotline ist hoffnungslos überlastet und hilft bei den aktuellen Problemen nicht, schließlich erklären die Mitarbeiter entweder, dass man keine Probleme nachvollziehen könne, oder dass der Kunde einfach seine Hardware resetten sollte, um Abhilfe zu schaffen. Entsprechende Versuche bringen bei Problemen auf Provider-Seite natürlich wenig.Vereinzelt war wohl davon die Rede, dass es derzeit zu einer Überlastung der Netzknoten von PŸUR / Tele Columbus kommt und man an einem Ausbau der Kapazitäten arbeitet. Im Lauf der Feiertage dürfte dies aber wohl kaum noch schaffbar sein. Der Frust der Kunden ist entsprechend groß und dürfte in zahlreichen Kündigungen resultieren.
Teilweise haben die Kunden aber auch gar keine Wahl, da PŸUR der einzige überhaupt verfügbare Anbieter ist. Für das Unternehmen spielen die Probleme der Kunden offenbar kaum eine Rolle, brüstet man sich doch lieber mit der Inbetriebnahme neuer Glasfasernetze in einzelnen Städten. Dass auch über bis zu 400 MBit/s schnelle Verbindungen angebundene Kunden recht bald erfahren dürften, dass PŸUR kaum das Versprochene leistet, ist für das Unternehmen aus wirtschaftlicher Sicht wohl kaum relevant.
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