Kabel dazu: 1&1-Mutter wird größte Aktionärin von Tele Columbus
Der Internet-Konzern United Internet vermarktet schon seit Jahren DSL-Anschlüsse und stellt sich für die Zukunft breiter auf, was stationäre Internet-Zugänge angeht. Das Unternehmen wird jetzt zum größten Aktionär des Kabelnetzbetreibers Tele Columbus.
Wie United Internet mitteilte, kaufe man gerade ein Aktienpaket auf, das 15,31 Prozent der verfügbaren Anteile umfasst. Einige weitere werden wohl noch hinzukommen und nach dem Abschluss aller Transfers - sofern das Bundeskartellamt diesen auch zustimmt - wird man auf eine Beteiligung in Höhe von 25,11 Prozent kommen. Die Aktienkäufe werden über die Tochter United Internet Ventures durchgeführt, zum finanziellen Volumen der Deals wurden keine Angaben gemacht.
Damit ist United Internet, den die meisten Verbraucher vor allem durch seine Marken 1&1, GMX und Web.de kennen, der größten Anteilseigner an dem Kabelnetzbetreiber. Zudem verfügt der Konzern damit über eine Sperrminorität - kann also Aktionärsbeschlüsse mit schwerwiegenden Folgen, die eine Zustimmungsquote von 75 Prozent oder mehr erfordern, blockieren.
Von der größeren Beteiligung erwartet man sich aber trotzdem über die Zeit positive Effekte. "United Internet sieht in der Tele Columbus AG ein gut aufgestelltes Unternehmen mit aussichtsreichen Marktchancen", teilte man mit. Unklar ist derzeit noch, ob die Sache Folgen haben wird, die über eine strategische Investition hinausgehen und beispielsweise dazu führen könnten, dass 1&1 nicht nur DSL-Anschlüsse, sondern auch Kabelanbindungen unter eigenem Namen vermarktet.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Damit ist United Internet, den die meisten Verbraucher vor allem durch seine Marken 1&1, GMX und Web.de kennen, der größten Anteilseigner an dem Kabelnetzbetreiber. Zudem verfügt der Konzern damit über eine Sperrminorität - kann also Aktionärsbeschlüsse mit schwerwiegenden Folgen, die eine Zustimmungsquote von 75 Prozent oder mehr erfordern, blockieren.
Mehr will man man erstmal nicht
Weitere Aktienkäufe durch das Unternehmen sind aber erst einmal nicht zu erwarten - insbesondere nicht in einem Umfang, der United Internet über die Anteils-Marke von 30 Prozent bringen würde. Denn dies wäre dann damit verbunden, dass man an die anderen Aktionäre ein Pflichtangebot abgeben müsste. Daran habe man ebenso wenig Interesse wie an einem freiwilligen Übernahmeangebot, hieß es.Von der größeren Beteiligung erwartet man sich aber trotzdem über die Zeit positive Effekte. "United Internet sieht in der Tele Columbus AG ein gut aufgestelltes Unternehmen mit aussichtsreichen Marktchancen", teilte man mit. Unklar ist derzeit noch, ob die Sache Folgen haben wird, die über eine strategische Investition hinausgehen und beispielsweise dazu führen könnten, dass 1&1 nicht nur DSL-Anschlüsse, sondern auch Kabelanbindungen unter eigenem Namen vermarktet.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
United Internet Aktienkurs in Euro
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