Google droht App-Entwicklern bei API-Missbrauch plötzlich mit Rauswurf
In einigen Wochen dürften verschiedene Apps aus dem Android-Play Store verschwinden. Denn Google drängt darauf, dass bestimmte APIs nicht mehr zweckentfremdet werden dürfen - was das Unternehmen bisher aber nie störte. Da es in einigen Fällen schlicht keine Alternative gibt, dürften einige App-Entwickler ein echtes Problem bekommen.
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In der Angelegenheit geht es Google um die so genannten Accessibility Services. Diese stellen verschiedene Funktionen zur Verfügung, mit denen App-Entwickler Nutzern mit Behinderungen einen besseren Service bieten können. Da die dafür bereitgestellten APIs aber an verschiedenen Stellen über tiefergreifende Rechte verfügen, als andere Schnittstellen, wurden sie häufig auch genutzt, um bestimmte Funktionen umzusetzen, die nicht unbedingt für behinderte Anwender nützlich sind.
Zu solchen Anwendungen, die eigentlich missbräuchlich auf die Accessibility Services zurückgreifen, gehören beispielsweise verschiedene System-Tools, die eine längere Akkulaufzeit versprechen, indem unnötige Hintergrundprozesse regelmäßig beendet werden. Das erfordert einen Zugang zum System, der von den Standard-APIs nicht gewährt wird. Google störte sich allerdings bisher wenig daran, dass die Entwickler auf Funktionen zurückgriffen, die eigentlich für andere Zwecke vorgesehen waren.
Warum Google sich plötzlich umentschieden hat, ist unklar. Das Unternehmen ging in seinem Schreiben an die Entwickler nicht näher auf die Hintergründe ein. Allerdings kann dies das Ergebnis der Bemühungen Googles sein, die Android-Plattform sicherer zu machen. Jede Verwendung der Accessibility Services mit ihren tiefgreifenden Rechten kann schnell ein Sicherheitsproblem verursachen, so dass man ein Interesse haben dürfte, die Nutzung des API nicht allzu breit werden zu lassen.
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In der Angelegenheit geht es Google um die so genannten Accessibility Services. Diese stellen verschiedene Funktionen zur Verfügung, mit denen App-Entwickler Nutzern mit Behinderungen einen besseren Service bieten können. Da die dafür bereitgestellten APIs aber an verschiedenen Stellen über tiefergreifende Rechte verfügen, als andere Schnittstellen, wurden sie häufig auch genutzt, um bestimmte Funktionen umzusetzen, die nicht unbedingt für behinderte Anwender nützlich sind.
Zu solchen Anwendungen, die eigentlich missbräuchlich auf die Accessibility Services zurückgreifen, gehören beispielsweise verschiedene System-Tools, die eine längere Akkulaufzeit versprechen, indem unnötige Hintergrundprozesse regelmäßig beendet werden. Das erfordert einen Zugang zum System, der von den Standard-APIs nicht gewährt wird. Google störte sich allerdings bisher wenig daran, dass die Entwickler auf Funktionen zurückgriffen, die eigentlich für andere Zwecke vorgesehen waren.
Hintergründe sind unklar
Das ändert sich nun aber plötzlich. Die Anbieter verschiedener Apps bekamen Post von Google. Sie wurden aufgefordert, ihre Applikationen so umzubauen, dass sie ohne Verwendung der Accessibility Services funktionieren. Wer das nicht tut - oder nicht kann - soll nach einer Frist von 30 Tagen schlicht aus dem Play Store geworfen werden.Warum Google sich plötzlich umentschieden hat, ist unklar. Das Unternehmen ging in seinem Schreiben an die Entwickler nicht näher auf die Hintergründe ein. Allerdings kann dies das Ergebnis der Bemühungen Googles sein, die Android-Plattform sicherer zu machen. Jede Verwendung der Accessibility Services mit ihren tiefgreifenden Rechten kann schnell ein Sicherheitsproblem verursachen, so dass man ein Interesse haben dürfte, die Nutzung des API nicht allzu breit werden zu lassen.
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