WhatsApp lässt sich zur Überwachung der Nutzeraktivität missbrauchen
Der zu Facebook gehörende Messenger WhatsApp ist im Westen längst ein Standard in Sachen Kommunikation, täglich ist er bei rund einer Milliarde Menschen im Einsatz. Die Beliebtheit macht den Dienst aber auch für Überwachung interessant. Er kann auch dafür eingesetzt werden und zwar über den Online-Status.
WhatsApp bietet wie viele andere Messenger auch eine Anzeige des Online-Status des jeweiligen Nutzers. Diese Aktivitätsanzeige kann recht leicht missbraucht werden bzw. zum Tracking einer Person verwendet werden. Denn ein Entwickler namens Rob Heaton hat eine Chrome-Erweiterung geschrieben, mit der man ein genaues Aktivitätsprofil erstellen kann.
Denn Heaton beschreibt in einem Blogbeitrag (via The Next Web), dass man es mit Hilfe dieses Plugins schafft, genauestens zu erfassen, wann jemand aktiv ist. Somit kann man unter anderem auch feststellen, wann eine Person in der Regel schlafen geht.
Diese Online-Anzeige kann verhältnismäßig simpel regelmäßig abgefragt werden und zwar über den Web-Client des Dienstes und die erwähnte Chrome-Erweiterung. Diese protokoliert den Status eines Nutzers, werden auf diese Weise zwei Personen anvisiert, so kann man auch recht leicht feststellen, wie häufig und wie lange diese miteinander kommunizieren.
Problematisch ist im Fall WhatsApp, dass der Überwacher lediglich die Nummer eines Nutzers wissen muss, um an den dessen Online-Status zu kommen. Im Fall von Facebook und dem Messenger ist so etwas im Prinzip auch möglich, allerdings nur dann, wenn man mit jemanden auch tatsächlich befreundet ist.
Denn Heaton beschreibt in einem Blogbeitrag (via The Next Web), dass man es mit Hilfe dieses Plugins schafft, genauestens zu erfassen, wann jemand aktiv ist. Somit kann man unter anderem auch feststellen, wann eine Person in der Regel schlafen geht.
Einstellung ist egal
WhatsApp hat zwar zwei unterschiedliche Stufen zum Verstecken bzw. der Anzeige der Aktivität, in der Praxis spielt aber keine Rolle, welche davon eingestellt ist. Denn obwohl man per Settings verstecken kann, wann man "zuletzt gesehen" worden ist, die grundsätzliche "Online"-Anzeige wird stets eingeblendet. Infografik: Whatsapp: Wir verbinden jeden Tag eine Milliarde Benutzer
Diese Online-Anzeige kann verhältnismäßig simpel regelmäßig abgefragt werden und zwar über den Web-Client des Dienstes und die erwähnte Chrome-Erweiterung. Diese protokoliert den Status eines Nutzers, werden auf diese Weise zwei Personen anvisiert, so kann man auch recht leicht feststellen, wie häufig und wie lange diese miteinander kommunizieren.
Problematisch ist im Fall WhatsApp, dass der Überwacher lediglich die Nummer eines Nutzers wissen muss, um an den dessen Online-Status zu kommen. Im Fall von Facebook und dem Messenger ist so etwas im Prinzip auch möglich, allerdings nur dann, wenn man mit jemanden auch tatsächlich befreundet ist.
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