Wann ist Windows 10 "fertig"? Verwirrung um gestriges Update

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Gestern hat Microsoft mit der Verteilung des Creators Update begonnen. Oder besser gesagt: Man hat Build 15063.0 auf seine Server gespielt, woraufhin sich die Installation über ein (offizielles, aber von einigen als "geleakt" bezeichnetes) Tool regulär durchführen ließ. Die Frage ist dabei: Ist das schon "das" Creators Update oder "nur" eine Preview. Gestern Mittag tauchte die Information auf, dass sich das Creators Update mit Hilfe eines Microsoft-Tools bereits "offiziell" installieren lässt, kurz zuvor hat Microsoft die ISOs zu Insider Preview mit der Build-Nummer 15063 freigegeben. Das war wohl kein Zufall und hatte wahrscheinlich direkt miteinander zu tun.

Seit den gestrigen Abendstunden ist dieses "inoffizielle offizielle" Upgrade nicht mehr durchführbar, nach etlichen Stunden nahm es Microsoft dann doch (aber nicht gerade schnell) von den Servern. Seither wird in Blogs, sozialen Medien und auch bei uns in den Kommentaren diskutiert, was das alles eigentlich war. Ein offizielles Statement von Microsoft steht bislang übrigens nicht ansatzweise zur Verfügung.


Die Antwort ist ja und nein oder besser gesagt: Es ist kompliziert. Denn alles dreht sich um die Frage: Was ist eine "fertige" Version eines Updates für Windows 10 und sind Veröffentlichungstermine, wie wir sie von früher kennen heute anwendbar?

Was ist heute eine RTM?

Vor allem der Begriff RTM führt immer wieder zu Verwirrung, weil er nicht mehr die gleiche Bedeutung hat als noch zu Zeiten vor Windows 10. Denn der gestern verteilte Build 15063 (um genau zu sein 15063.0) ist sowohl die letzte Insider Preview als auch die Version, die aller Wahrscheinlichkeit nach an die OEMs gegangen ist, also als "Release to Manufacturing" (RTM) gilt.

Mehedi Hassan von MSPowerUser (MSPU), spricht in diesem Zusammenhang von "Insider-RTM" und meint, dass das "im Wesentlichen das Creators Update ist". Auch der MSPU-Chef musste sich auf Twitter anhören, Leute in die Irre zu führen. Doch dieser konterte und meinte, dass alle, die jetzt auf die RTM upgraden, später eben "die .x-Updates bekommen werden" und zwar im Fall von Bugs und sonstigen Instabilitäten.

Kurzum: Die Entwicklung von Windows 10 hat sich signifikant verändert und es gibt heute keine klaren Grenzen mehr, wann und wie fertig das Betriebssystem ist. Und das gilt auch für die Verteilung von Updates.

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