Browser 2016: Internet Explorer stürzt ab, Google Chrome dominiert
Das Jahr 2016 ist zu Ende und damit kann man auch ein Fazit zur Entwicklung des Browser-Geschäfts ziehen. Wirklich überraschend ist dieses nicht, denn auch im Dezember hat sich der Trend fortgesetzt: Chrome hat auch zum Schluss dazugewonnen, Microsoft Edge stagniert im Wesentlichen und der Internet Explorer hat seine Nutzerzahlen mehr als halbiert.
Denn laut den von NetMarketShare erfassten Werten lag Firefox im Dezember 2015 bei 12,13 Prozent. In den Folgemonaten ging es konstant nach unten, im Juni 2016 erreichte man mit 7,98 Prozent den Tiefstwert. Danach erholte sich der Open-Source-Browser aber wieder und erreichte im Vormonat einen Marktanteil, der sogar etwas höher lag als im Jahr davor, nämlich 12,22 Prozent.
Die Entwicklung der Browser...
...und die Monatsanteile
Die restlichen großen Browser kannten hingegen zumeist nur den Weg nach oben oder unten, Ausnahme ist Microsoft Edge: Dieser gewann von Monat zu Monat zwar hinzu, das jeweilige Plus war aber so gering, dass man das getrost als Stagnation bezeichnen kann. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte waren die Zugewinne (wenn überhaupt) so gering, dass man sie als nahezu insignifikant bezeichnen kann: Zwischen Juni und Dezember 2016 konnte der neue Browser der Redmonder gerade einmal um 0,24% zulegen, zuletzt betrug der Edge-Anteil 5,33 Prozent.
Ansonsten gab es 2016 kein Wenn und Aber: Der veraltete Internet Explorer ist von 46,32 auf 20,84 Prozent gefallen, Googles Chrome hat seine Dominanz hingegen weiter ausgebaut. Letzterer kam im Dezember 2016 auf 56,43 Prozent. Damit hat sich der Zuwachs in der zweiten Hälfte 2016 zwar etwas abgeflacht, die Tendenz ist aber nach wie vor klar positiv.
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Firefox als Ausnahme
Beobachter der Browser-Szene konnten den Auf- und Absteigern von 2016 schon das ganze Jahr bei ihren jeweiligen Tendenzen zusehen. Die einzige signifikante Ausnahme ist Firefox: Denn der Mozilla-Browser konnte sich in Bezug auf die Nutzerzahlen nach einem Tief in der Mitte des Jahres wieder stabilisieren und die Negativentwicklung sogar umkehren.Denn laut den von NetMarketShare erfassten Werten lag Firefox im Dezember 2015 bei 12,13 Prozent. In den Folgemonaten ging es konstant nach unten, im Juni 2016 erreichte man mit 7,98 Prozent den Tiefstwert. Danach erholte sich der Open-Source-Browser aber wieder und erreichte im Vormonat einen Marktanteil, der sogar etwas höher lag als im Jahr davor, nämlich 12,22 Prozent.
Die Entwicklung der Browser...
...und die Monatsanteile
Die restlichen großen Browser kannten hingegen zumeist nur den Weg nach oben oder unten, Ausnahme ist Microsoft Edge: Dieser gewann von Monat zu Monat zwar hinzu, das jeweilige Plus war aber so gering, dass man das getrost als Stagnation bezeichnen kann. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte waren die Zugewinne (wenn überhaupt) so gering, dass man sie als nahezu insignifikant bezeichnen kann: Zwischen Juni und Dezember 2016 konnte der neue Browser der Redmonder gerade einmal um 0,24% zulegen, zuletzt betrug der Edge-Anteil 5,33 Prozent.
Ansonsten gab es 2016 kein Wenn und Aber: Der veraltete Internet Explorer ist von 46,32 auf 20,84 Prozent gefallen, Googles Chrome hat seine Dominanz hingegen weiter ausgebaut. Letzterer kam im Dezember 2016 auf 56,43 Prozent. Damit hat sich der Zuwachs in der zweiten Hälfte 2016 zwar etwas abgeflacht, die Tendenz ist aber nach wie vor klar positiv.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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