Edge: Microsoft klärt, wie der Browser in Zukunft Updates erhält

Edge, Microsoft Edge, project spartan, Microsoft Browser Bildquelle: Microsoft
Bei der Vorstellung von Edge hatte Microsoft verlauten lassen, dass regelmäßige Updates über den Windows Store geplant sind. Bisher ist der Browser aber an den Update-Zyklus von Windows 10 gebunden. Jetzt erklärt der Konzern, wie man in Zukunft verfahren wird.

Feature-Updates per Windows Store

Mit Edge will Microsoft die Zeiten des Internet Explorer weit hinter sich lassen. Zu diesem Versprechen gehört auch, dass man das oft als schleichend kritisierte Tempo, mit dem der Browser-Vorgänger mit Updates und neuen Funktionen versorgt wurde, vergessen macht. Bei der Ankündigung von Edge hatte Microsoft mitgeteilt, dass man Updates an den Browser dank der Entwicklung als Universal Windows App über den Windows Store ausliefern kann. Von dieser Möglichkeit hat der Konzern aber bis auf wenige Ausnahmen bisher keinen Gebrauch gemacht, sondern neue Funktionen & Co. über das Windows-Update-Feature bereitgestellt.


Wie jetzt Thurrot berichtet, hat der verantwortliche Microsoft-Manager Fred Pullen bei seinem Vortrag bei der Ingnite-Konferenz jetzt genauer erläutert, welche Herausforderungen Microsoft in Sachen Edge-Updates überwinden muss und wie man den Browser in "naher Zukunft" mit neuen Features versorgen will. Alle, die gehofft hatten, Edge könnte zugunsten eines noch schnelleren Update-Zyklus ganz über den Windows Store mit Updates versorgt werden, erhalten hier aber eine Absage.

Microsofts neuer Browser Edge (Project Spartan)Microsofts neuer Browser Edge (Project Spartan)Microsofts neuer Browser Edge (Project Spartan)Microsofts neuer Browser Edge (Project Spartan)
Microsofts neuer Browser Edge (Project Spartan)Microsofts neuer Browser Edge (Project Spartan)Microsofts neuer Browser Edge (Project Spartan)Microsofts neuer Browser Edge (Project Spartan)

Engine bleibt an Windows-Updates gebunden

Wie Pullen ausführt, werde man auch in Zukunft Teile von Edge - wie etwa die Navigationskontrolle, Leseansicht und ähnliche Funktionen - über den Windows Store mit neuen Features versorgen können und so vom Update-Zyklus des Betriebssystems unabhängig machen. Updates für die Browser-Engine von Edge - EdgeHTML genannt - werden nach diesen Aussagen aber auch in Zukunft stets über Windows Update ausgeliefert. Der Grund für diese Vorgehensweise liegt laut Pullen in der tiefen Integration von Edge in andere Teile des Betriebssystems. Die Edge-Engine stelle auch für viele andere Universal Apps Funktionen bereit, weshalb es umso wichtiger sei, mit ausführlichen Tests zu überprüfen, ob Änderungen Einfluss auf Windows-10-Funktionen hatten.

Wann Microsoft den Umstieg auf das neue Update-System plant, ist nicht bekannt, eine Einführung mit dem Redstone-2-Build im Frühjahr scheint aber wahrscheinlich. Es wird interessant sein zu sehen, ob Microsoft die Möglichkeiten endlich nutzen wird, den Edge-Browser regelmäßiger und vor allem auch schneller mit neuen Funktionen zu versorgen. Mit einem Marktanteil von rund 5 Prozent kann der neue Microsoft-Browser jedes neue Argument für eine Nutzung gut gebrauchen.

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