Entwickler von Android-Trojaner verdient 500.000 €
Die französische Polizei konnte den mutmaßlichen Entwickler einer Android-Malware ausfindig machen und verhaften. Dieser soll mit seinem Schädling immerhin einen Gewinn von rund einer halben Million Euro eingefahren haben.
Wie der britische Sender 'BBC' unter Berufung auf Angaben der Behörden berichtete, sollen etwa 17.000 Nutzer von Android-Smartphones zu den Opfern des 20-Jährigen aus Nordfrankreich zählen. Diese hätten jeweils eine von mehreren Apps heruntergeladen, die von dem Entwickler online gestellt worden war.
Die Anwendungen waren einigen anderen Programmen für die Android-Plattform nachempfunden. Im Vordergrund verhielten sie sich nach Angaben der Polizei wie die Originale. Im Hintergrund verschickten sie allerdings SMS an Premium-Nummern, wodurch der Beschuldigte gut verdiente.
Einige Apps gingen aber mit ihren Schadroutinen noch weiter. Sie schnüffelten beispielsweise die Logins für Spiele- und Wettspiel-Seiten aus, bei denen sich die Nutzer anmeldeten. Die Daten wurden dann an den Entwickler der Malware geschickt.
Wie die Polizei weiter mitteilte, lebt der Beschuldigte noch bei seinen Eltern. Er soll zwar nie eine fachliche Ausbildung absolviert haben, die ihn zur Entwicklung solcher Apps befähigte, allerdings trotzdem sehr gut programmieren können. Nach seiner Verhaftung soll er seine Taten gestanden haben. Wie er dabei ausführte, sei er nicht in erster Linie aus Geldgier aktiv gewesen, sondern aus Interesse an den Möglichkeiten, die sich aus der Architektur entsprechender Plattformen ergeben.
Die Anwendungen waren einigen anderen Programmen für die Android-Plattform nachempfunden. Im Vordergrund verhielten sie sich nach Angaben der Polizei wie die Originale. Im Hintergrund verschickten sie allerdings SMS an Premium-Nummern, wodurch der Beschuldigte gut verdiente.
Einige Apps gingen aber mit ihren Schadroutinen noch weiter. Sie schnüffelten beispielsweise die Logins für Spiele- und Wettspiel-Seiten aus, bei denen sich die Nutzer anmeldeten. Die Daten wurden dann an den Entwickler der Malware geschickt.
Wie die Polizei weiter mitteilte, lebt der Beschuldigte noch bei seinen Eltern. Er soll zwar nie eine fachliche Ausbildung absolviert haben, die ihn zur Entwicklung solcher Apps befähigte, allerdings trotzdem sehr gut programmieren können. Nach seiner Verhaftung soll er seine Taten gestanden haben. Wie er dabei ausführte, sei er nicht in erster Linie aus Geldgier aktiv gewesen, sondern aus Interesse an den Möglichkeiten, die sich aus der Architektur entsprechender Plattformen ergeben.
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