Russische Mobile-Trojaner werden weltweit aktiv
Der russische Security-Dienstleister Kaspersky Lab beobachtet bei Malware für Mobilgeräte, die ursprünglich aus Russland stammt und auf dem Schwarzmarkt angeboten wird, einen Trend hin zur Internationalisierung.
Mobile Android-Trojaner wie "FakeInst", "Stealer" oder "Faketoken" sind darauf ausgelegt, einfach den regionalen Begebenheiten angepasst zu werden. Daher tauchen sie zunehmend auch in Europa und Nordamerika auf. Die Schädlinge haben auch deutsche Nutzer im Visier, bisher allerdings noch auf geringem Niveau, teilte das Unternehmen mit.
"Cyberkriminelle sind in der Lage, erfolgreiche Betrugsschemata schnell für andere Länder zu lokalisieren und an regionale Eigenheiten zu adaptieren", erklärt Christian Funk, Senior Virus Analyst bei Kaspersky. "Noch besteht für deutsche Nutzer eine geringe Infizierungsgefahr. Allerdings sollten Android-Nutzer in Deutschland sich mit der Funktionsweise und den möglichen Konsequenzen von mobiler Malware auseinandersetzen."
Einer der verbreitetsten Trojaner ist dabei FakeInst, von dem bereits Android-Nutzer in 66 Ländern betroffen sind, auch in Deutschland. Die Malware scheint den Analysen zufolge von russischsprachigen Kriminellen zu stammen. Darauf deutet auch die Tatsache hin, dass der Schädling in Russland und der Ukraine sehr aktiv ist.
Neben verschiedenen weiteren Schädlingen ist auch ein rasanter Anstieg der Verbreitung mobiler Banking-Trojaner zu verzeichnen, hieß es. Ende des vergangenen Jahres waren bei Kaspersky noch 1.321 einzelne mobile Banking-Trojaner in der Datenbank verzeichnet. Ende des ersten Quartals 2014 waren es bereits 2.503 solcher Schädlinge.
"Cyberkriminelle sind in der Lage, erfolgreiche Betrugsschemata schnell für andere Länder zu lokalisieren und an regionale Eigenheiten zu adaptieren", erklärt Christian Funk, Senior Virus Analyst bei Kaspersky. "Noch besteht für deutsche Nutzer eine geringe Infizierungsgefahr. Allerdings sollten Android-Nutzer in Deutschland sich mit der Funktionsweise und den möglichen Konsequenzen von mobiler Malware auseinandersetzen."
Einer der verbreitetsten Trojaner ist dabei FakeInst, von dem bereits Android-Nutzer in 66 Ländern betroffen sind, auch in Deutschland. Die Malware scheint den Analysen zufolge von russischsprachigen Kriminellen zu stammen. Darauf deutet auch die Tatsache hin, dass der Schädling in Russland und der Ukraine sehr aktiv ist.
FakeInst arbeitet mit Premium-SMS
Bei "FakeInst" handelt es sich um eine App, mit der Nutzer angeblich pornografische Filme ansehen können. Nachdem ein Nutzer die Anwendung heruntergeladen, installiert und geöffnet hat, wird er aufgefordert, eine SMS-Nachricht zu senden, um bezahlte Inhalte von der App zu erwerben. Dank einer großen Datenbank kann der Schädling Premium-SMS-Nachrichten in 66 Länder weltweit versenden, wodurch direkt Geld vom betroffenen Nutzer zu den verantwortlichen Kriminellen geleitet wird. Zudem ist der Trojaner in der Lage, eingehende SMS-Nachrichten mitzulesen, zu löschen und sogar darauf zu antworten.Neben verschiedenen weiteren Schädlingen ist auch ein rasanter Anstieg der Verbreitung mobiler Banking-Trojaner zu verzeichnen, hieß es. Ende des vergangenen Jahres waren bei Kaspersky noch 1.321 einzelne mobile Banking-Trojaner in der Datenbank verzeichnet. Ende des ersten Quartals 2014 waren es bereits 2.503 solcher Schädlinge.
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