Android-Malware nimmt immer rasanter zu
Antiviren-Experten verzeichnen eine weiterhin schnell steigende Menge von Malware, die es auf Android-Systeme abgesehen hat. Die Anzahl von Schädlingen habe sich im zweiten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorquartal verdreifacht, teilte der russische Security-Dienstleister Kaspersky Lab mit.
Allein zwischen April und Juni 2012 entdeckten die Virenforscher des Unternehmens demnach 14.900 neue Android-Schadprogramme. Zwischen Januar und März 2012 waren es noch 5.400. Dabei beobachtete man nicht nur einen quantitativen Anstieg. Auch die Qualität bei der Malware lege beständig zu. Cyberkriminelle entwickeln eigene Technologien, um ihre Produkte zu tarnen und deren Analyse zu erschweren. Die Hauptverbreitungskanäle sind inoffizielle App-Shops und Partnerprogramme.
Die Hauptgattung der Attacken gegen Android-Nutzer sind Trojaner. Fast die Hälfte der von Kaspersky gefundenen Schädlinge sind so genannte multifunktionale Trojaner, mit denen Cyberkriminelle sensible Daten wie etwa Telefonnummern oder E-Mail-Adressen stehlen können. Zudem sind die Schädlinge in der Lage, unbemerkt vom Anwender Software-Module auf den infizierten Smartphones zu installieren.
Ein Viertel der entdeckten Schädlinge sind den Angaben zufolge SMS-Trojaner. Sie versenden Kurznachrichten an kostenpflichtige und meist teure Premiumnummern - ohne dass der Besitzer des Telefons etwas davon bemerkt. Bis vor wenigen Jahren tauchten solche Programme nur in Ländern der ehemaligen Sowjetunion, in Südostasien und in China auf. Mittlerweile finden sich SMS-Trojaner überall auf der Welt.
Weitere 18 Prozent der im letzten Jahresviertel neu entdeckten Schädlinge sind Backdoor-Trojaner, die Cyberkriminellen die vollständige Kontrolle über befallene Endgeräte geben. Diese Programme bilden zudem die Basis für den Aufbau von Botnetzen aus Smartphones. Bei gegenwärtig nur zwei Prozent liegt der Anteil von Spionage-Trojanern. Von diesen Programmen geht jedoch die größte Gefahr für Anwender aus: Denn sie sind beispielsweise in der Lage, Zugangsdaten für Online-Banking auszuspionieren.
Die Hauptgattung der Attacken gegen Android-Nutzer sind Trojaner. Fast die Hälfte der von Kaspersky gefundenen Schädlinge sind so genannte multifunktionale Trojaner, mit denen Cyberkriminelle sensible Daten wie etwa Telefonnummern oder E-Mail-Adressen stehlen können. Zudem sind die Schädlinge in der Lage, unbemerkt vom Anwender Software-Module auf den infizierten Smartphones zu installieren.
Ein Viertel der entdeckten Schädlinge sind den Angaben zufolge SMS-Trojaner. Sie versenden Kurznachrichten an kostenpflichtige und meist teure Premiumnummern - ohne dass der Besitzer des Telefons etwas davon bemerkt. Bis vor wenigen Jahren tauchten solche Programme nur in Ländern der ehemaligen Sowjetunion, in Südostasien und in China auf. Mittlerweile finden sich SMS-Trojaner überall auf der Welt.
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Christian Kahle
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