Apple iPadOS - Die besten Features und Neuerungen im Überblick

Betriebssystem, Apple, Ipad, Beta, Apple Ipad, Andrzej Tokarski, Tabletblog, iPadOS, Apple iPadOS Betriebssystem, Apple, Ipad, Beta, Apple Ipad, Andrzej Tokarski, Tabletblog, iPadOS, Apple iPadOS
Apple hatte auf der WWDC 2019 ein neues Betriebssystem speziell für das iPad angekündigt: iPadOS soll dabei explizit für die Tablets des Herstellers optimiert werden, die bislang noch mit iOS laufen. Vor dem Start im Herbst gibt es vorab eine Preview-Version für Entwickler, wer diese nicht auf der eigenen Hardware installieren möchte, kann sich auch mit dem Video unseres Kollegen Andrzej Tokarski einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen verschaffen. Dazu zählen etwa der neue Dark Mode, Verbesserungen beim Multitasking und die Unterstützung von Mäusen, SD-Karten und externen Speichermedien.

Mehr von Andrzej: TabletBlog.de Tech Reporter auf YouTube

Apple iPadOS Das kann das neue Tablet-eigene Betriebssystem
Dieses Video empfehlen
Kommentieren14
Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Guter Schritt
 
Die könnten doch eigentlich eine Halterung für das Tablet bringen. Was weiß ich, so tausend Dollar kann man da schon verlangen. ;-)
 
Das klingt und sieht ehrlich gesagt eher danach aus, als ob iOS einen neuen App-Drawer für größere Bildschirme, einen neuen Window-Manager und ein paar angepasste System-Apps kriegt. Das wäre ungefähr so sehr ein anderes OS wie Xubuntu ein anderes OS als Ubuntu ist. Aber die Marketingabteilung wird schon wissen, warum sie das so kommuniziert.
 
@dpazra: Alle Apple Betriebssysteme sollen den selben Kern haben. Richtig wäre also die Bezeichnung iPhoneUI, iPadUI oder MacUI.
 
@floerido: eben nicht. Es werden ganz andere und deutlich mehr Funktionen unterstützt und externe Hardware als bei den iPhones. Es ist also nicht bloss eine andere UI...
 
@SteffenB: Andere Eingabemöglichkeiten (Hardware) und auch Funktionen sind Teil einer Benutzerschnittstelle, ein Betriebssystem ist deutlich mehr.

Du würdest also XFCE, Gnome und KDE alle als unterschiedliche Betriebssystem bezeichnen?

Alle Apple Betriebssysteme sind eigentlich XNU und erst in den UI-Layern unterscheiden sie sich, somit ist der Einwand aus o3 vollkommen korrekt.
XNU + Aqua = macOS
XNU + Cocoa Touch = iOS, iPadOS, watchOS, tvOS
 
@dpazra: das ist so nicht richtig. Die Möglichkeiten sind im Vergleich zum iPhone deutlich aufgebohrt worden: Mausunterstützung, Unterstützung externer USB-Geräte, neue Gesten, neue Shortcuts - gibt es alles auf dem iPhone nicht.

Außerdem haben iPad-Apps von jeher eine andere App-Oberfläche - inkl. Seitenleiste.

Unterschiede zum iPhone weiterhin:
- Split Screen
- Slide Over-Ansicht
- Bild-in-Bild
- Pencilunterstützung

außerdem ab Herbst und ebenfalls nicht auf den iPhones:
- Standardmäßige Anzeige der Desktopwebsite statt der mobilen Website
- App-Expose (gibt es sonst nur auf dem Mac)

Das iPadOS ist in seinen Funktionen und der Bedienung ziemlich nah am Mac, gleichzeitig aber vom Look-and-Feel dicht am iPhone. Ein eigener Name macht also Sinn und ist aus meiner Sicht gerechtfertigt.
 
@SteffenB: An der Stelle unterscheidet sich vielleicht unser Verständnis daovn, was ein Betriebssystem ist. Mein Verständnis davon ist "Die Software zwischen Hardware und Andwendersoftware". Dazu gehört z.B. der Kernel, der ja scheinbar bei allen Apple-Systemen Darwin heißt, aber auch grundlegende Systembibliotheken, Laufzeitumgebung, etc. Ich würde z.B. nicht vermuten, dass iOS und MacOS das gleiche sind, auch wenn beide den Kernel teilen (obwohl ich die restlichen Innereien nicht kenne) und ich würde auch nicht sagen, dass GNU/Linux und Android das gleiche sind.

Zwischen der Andwendersoftware und der Hardware sind bei iOS auf jeden Fall der Darwin-Kernel, dann die Dienste, die den Dateizugriff von Apps regeln, die Positionsbestimmung mit dem GPS-Gerät regeln, der Grafikserver, der Dienst für die Verbindung mit WiFi, mobilen Daten, usw., die ganzen kleinen Dienste, die dir sagen "App X will die Kamera nutzen." "Zulassen." und dann dafür sorgen, dass die App an ihre Bilddaten kommt, das gleiche für Mikro usw.

Wenn weiterhin iPhone-Apps auf dem iPad laufen, dann müssen alle diese Interfaces und die Runtime Environment (also das, was z.B. bei Android mal Dalvik hieß) usw. gleich bleiben. Es ist davon auszugehen, dass das auch weiterhin die gleichen Softwaredienste und Bibliotheken bleiben.

Fast alles, von dem, was du beschreibst sind sehr kleine Dinge im Bezug auf das ganze OS. Split-Screen, Bild-In-Bild, App-Expose, Slide Over sind Fragen des Window Managements, imho nur Features einer bestimmten Anwendersoftware nämlich der Anwendungssoftware des Window Managers (Ich würde z.B. auch nicht sagen, dass ich ein neues OS hätte, wenn ich jetzt neben Awesome WM noch GNOME oder KDE installieren würde, selbst wenn sich die Bedienung und das Aussehen dadurch völlig verändern, hat sich an der zugrundeliegenden Software des gesamten Systems fast nichts verändert).

Das mit den externen Geräten ist interessant zu hören, ich wusste nicht, dass die mobilen Apple Geräte bisher keine Unterstützung für Mäuse oder USB-Sticks hatten, ich nahm an, dass das Standard wäre, weil es Android ja auch schon lange hatte. Noch interessanter ist, dass es, wenn ich deinen Beitrag richtig lese, nur für iPad kommen wird? Ich frage mich, warum, wo es doch von Apple in den gleichen Softwarestack integriert werden dürfte.
 
@dpazra: Du Ast natürlich recht. Sieh es so: iPad-Apps sind erweiterte iPhone-Apps. Der Entwickler entscheidet jedoch, ob er eine Universal-App für beide Gerätearten entwickelt. So kann er selbstverständlich die zur Verfügung stehenden Funktionen für iPads mit in seine Apps einpflegen, die unter iOS für iPhone nicht umsetzbar sind oder aufgrund der Gerätekategorie keinen Sinn ergeben.
 
@SteffenB: "Standardmäßige Anzeige der Desktopwebsite statt der mobilen Website" das ist doch nicht Teil des Betriebssystems, hier handelt es sich um eine Einstellung im Webbrowser. Konnte man wirklich nicht dauerhaft wählen welche Typseite bevorzugt geladen wurde?
Es ist ohnehin eine Unart, dass man für die Updates der Browser-Engine bei Apple die Betriebssystemversion hochzählt und diese nicht separat aktualisiert werden.
 
@floerido: ich meine, man konnte das bisher nicht wählen. Apple hat für das iPad hier jetzt einfach den "Standard" umgekehrt.

Das mit der Unart sehe ich auch so, allerdings weiß ich nicht wie weit die Teile bei iOS so verzahnt sind, dass das nicht anders geht. Auf dem Mac erhält man unabhängig vom Systemupadte auch Updates zu Safari.
 
Dark-Mode ist der Hype aktuell. Sogar der TeamViewer 14 hat ihn jetzt. Yehhh... Wenn das mal kein Kaufgrund ist. Na ja. Jedem das seine.
Aber in iOS gibt es das schon jetzt mit Farben umkehren intelligent. Warum wird das jetzt als Neu verkauft??
 
@Ice-Tee: Ich denke, dass es nicht das gleiche ist... Die "intelligente" Umkehr kehrt auch eine Pages-Datei um. Ich hoffe nicht, dass das neben anderen Gimmicks auch beim DarkModus der Fall ist. Was mich auch wundert, dass die intelligente Umkehr den Blaufilter (Nightshift) entfernt. So ist mir die abendliche Ansicht wesentlich unangenehmer als mit Nightshift.
 
@Ice-Tee: DarkMode ist auf OLED-Geräten sinnvoll, weil dieser deutlich Energie sparen kann. Bei LCD -Systemen kann es sogar zu erhöhten Energiebedarf führen. Die meisten LCD sind in der Regel standardmäßig auf die Farbe Weiß eingestellt, somit wechseln die Pixel erst die Farbe wenn eine Spannung anliegt. Bei schwarz Anzeige müssen alle Subpixel angesteuert werden. Jetzt müsste man nur noch berechnen ob das lokale Dimmen der Hintergrundbeleuchtung diesen Verbrauch kompensiert.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen