Apple: Push-Nachrichten auf iPhones können nun Werbung enthalten
Apple ermöglicht es Entwicklern ab sofort, Werbung aus ihren iPhone- und iPad-Apps per Push-Mitteilung direkt an ihre Nutzer zu senden. Das geht aus den kürzlich aktualisierten Richtlinien des App Stores hervor. Vorab muss jedoch die Zustimmung der Anwender eingeholt werden.
Im Zusammenhang mit Funktionen der aktuellen mobilen Betriebssysteme iOS 13 und iPadOS 13 wurden in den so genannten "App Store Review Guidelines" neue Hinweise für App-Entwickler gefunden. Wie die Kollegen von 9to5Mac berichten, wird es Unternehmen jetzt gestattet sein, Werbung per Push-Nachricht direkt an ihre Kunden auszuliefern. Bevor jedoch Benachrichtigungen dieser Art auf dem Display des iPhones oder iPads landen, müssen Nutzer dieser Mitteilungsmethode ausdrücklich zustimmen. Zudem verlangt Apple nach entsprechenden Optionen innerhalb der App, um die erlaubten Werbemeldungen zu deaktivieren.
Ebenso kündigt Apple mit der Aktualisierung seiner Richtlinien an, zum Stichtag Ende April die Funktion "Mit Apple anmelden" in jeder App sehen zu wollen, die bereits auf ähnliche Anmelde- und Registrierungsmethoden setzt, zum Beispiel den Login über den Facebook- oder Google-Account. Außerdem ist die Rede davon, Anwendungen aus den Kategorien "Dating" und "Wahrsagen" einer strengeren Prüfung zu unterziehen, bevor sie Teil des App Stores werden. Apple gibt an, dass man Apps dieser Art zukünftig ablehnen wird, wenn sie kein "einzigartiges, hochwertiges Erlebnis" bieten.
Siehe auch:
Support für alle Geräte und Apple-Anmeldung werden verlangt
Abseits dieser "neuen" Marketing-Funktion verlangt Apple spätestens zum 30. April 2020 die Nutzung des aktuellen iOS 13 SDK sowie die Unterstützung der neuesten Smartphones und Tablets, wie dem iPhone 11 Pro Max und der siebten iPad-Generation. Diese Anforderung gilt sowohl für neu eingereichte Apps, als auch für Updates bereits vorhandener Anwendungen und Spiele. Somit soll gewährleistet werden, dass ein Großteil der Software für alle derzeit erhältlichen Mobilgeräte und Betriebssysteme des Herstellers optimiert wird. Knapp unter 80 Prozent der in den letzten vier Jahren verkauften iPhones und iPads setzen bereits auf iOS 13 sowie iPadOS 13.Ebenso kündigt Apple mit der Aktualisierung seiner Richtlinien an, zum Stichtag Ende April die Funktion "Mit Apple anmelden" in jeder App sehen zu wollen, die bereits auf ähnliche Anmelde- und Registrierungsmethoden setzt, zum Beispiel den Login über den Facebook- oder Google-Account. Außerdem ist die Rede davon, Anwendungen aus den Kategorien "Dating" und "Wahrsagen" einer strengeren Prüfung zu unterziehen, bevor sie Teil des App Stores werden. Apple gibt an, dass man Apps dieser Art zukünftig ablehnen wird, wenn sie kein "einzigartiges, hochwertiges Erlebnis" bieten.
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