Suchhunde erschnüffeln jetzt USB-Sticks, Speicherkarten & Festplatten

In den englischen Grafschaften Devon und Cornwall kommen ab sofort speziell trainierte Suchhunde zum Einsatz, die auf das Erschnüffeln von USB-Speichermedien und Festplatten spezialisiert sind. Es ist offenbar das erste Mal, dass derart abgerichtete ... mehr... Hund, Digital Storage Detection Dog, Suchhund, Digitalspeicher Bildquelle: Devon & Cornwall Police Hund, Digital Storage Detection Dog, Suchhund, Digitalspeicher Hund, Digital Storage Detection Dog, Suchhund, Digitalspeicher Devon & Cornwall Police

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Nur noch Krank das System
 
@mach6: Warum? Erklär mal. Ich glaube nicht, dass die Hunde leiden müssen, im Gegenteil, die werden sicher sehr gut behandelt.
 
@DON666: Du findest es OK, dass man dir an der Grenze USB-Sticks oder portable Festplatten abnimmt, durchschnüffelt oder falls verschlüsselt, beschlagnamt?

Naja, die einen so, die anderen so...
 
@gutenmorgen1: inwiefern besteht denn die Chance, beim Grenzübertritt Cornwalls oder Devons auf die von dir angedachte / beigezogene Art 'durchschnüffelt' zu werden? Zumindest mir ist es jedenfalls nicht gelungen, im Newstext das Word Grenze bzw. einen darauf abzielenden Zusammenhang mit dem angedachten (hauptsächlichen) Einsatzgebiet entsprechend trainierter Hunde zu finden..
 
Interessant, dass das möglich ist. Wahrscheinlich gibt es ein paar häufig verwendete Stoffe in solchen Produkten, die einen, für Hunde wahrnehmbaren, Geruch haben, denn anders als z.B. bei Sprengstoffen, nehme ich an, dass solchen Geräten noch nicht absichtlich Geruchsstoffe bei der Herstellung beigemischt werden um deren Auffinden zu erleichtern.

Solange der Hund keine verschlüsselten Online-Backups erschnüffeln kann (und das dürfte ihm schwer fallen), gibt es natürlich einen Weg sich dieser Kontrolle zu entziehen (solange man bei Start und Ziel des Datenschmuggels einen Internetzugang hat, was dank Mobilfunk keine besonders hohe Anforderung ist).
 
@dpazra: dachte ich mir auch (die Sinnhaftigkeit)

aber wieder trifft es die ehrlichen welche ihre Urlaubsnacktbilder transportieren...

=> den die "gefährlichen" wissen wie man Daten verschlüsselt und anders transportiert ^^
 
Kann der Hund dann auch die Verschlüsselung knacken?
 
@feinstein: Wenn er den KiPo Besitzer ins Bein beißen darf.. wer weiß... *fg
 
@DerTigga: Aber nur dann, wenn der Gebissene eine Millionenentschädigung bekommt, wenn das Gesuchte doch nicht drauf ist.
Das wäre ein einträgliches Geschäftsmodell.
 
@feinstein: Wenn die bzw. dadurch Erwischte(n) bis zu 1 Million Strafe zahlen müssen, vermutlich kein unlösbares Problem ;-)
 
@DerTigga: Das wird trotzdem ein Minusgeschäft.
 
Und was ist mit Disketten? ;-) Muss die gesuchte Klientel jetzt wohl wieder umstellen.
 
@andi1983: Lochkarten auf jeden Fall nicht... ;)
 
Was lernen wir daraus? alles Verschlüsseln, am besten 2x
Man ist heut zu tage echt vor nichts und niemand mehr sicher.
 
@Trabant: Joar.. vor allen die wertvollen Bilder mit den nackten Tatsachen gehören als erstes verschlüsselt, nicht das einem da die Möglichkeiten zu sammeln und tauschen bzw des Geld damit verdienen könnens verdorben werden kann, näh? Geht ja wohl mal garnicht, das man dafür bzw. deswegen womöglich Ärger kriegen bzw. gewisse Form von "Spaß & (Hand)Entspannung" nicht mehr haben / genießen kann? Böhsa Staat abba auch, das er sich wagen will, einem die (Kinder)Tour zu vermasseln..?
 
Kann der Köter auch die per Internet geschickte Pädophilenbilder schnüffeln? Wer ist denn noch so doof, dass man sowas auf Festplatten mit sich trägt? Und wie schnüffelt er eigentlich, was auf dem Datenträger drauf ist und wie bewertet ein Köter, dass die Daten nach menschlichen Kriterien fragwürdig sind und dann kläfft?
Praktisch wird er eher beitragen, dass man sein Flugzeug nicht mehr pünktlich erreicht - Nach dem Drogenhund und nach dem Sprengstoffhund muss man nun also auch noch zum Festplattenhund.
 
@Grendel12: Es geht doch nicht um Hunde am Flughafen, sondern für Hausdurchsuchungen.
 
@feinstein:
Zunächst mal muss es einen Verdacht geben, dass der Betreffende ein potenzieller Terrorist ist oder dass er im persönlichen Bereich auffällige Charakterweisen und ungewöhnliche Lebensweisen hat oder politische zweifelhafte Anschauungen vertritt, ansonsten gäbe es keinen Anlass selbstverständliche Dinge zu prüfen, die jeder im Haus hat.
Dass man USB-Datenträger und Festplatten im Haus hat, ist selbstverständlich. Um das festzustellen, braucht man keine Haussuchung und diese Medien sind auch an sich nicht verboten.

Es kann also nur darauf ankommen, was auf den Datenträgern drauf sind. Angenommen, dass der Hausbesitzer in einer "Lebenspartnerschaft" lebt und einer Nazi-Partei angehört und dann auf der CD oder Platte doch nur Word-Dokumente sind oder Spiele (statt die erwarteten Kinderfotos, Bombenanleitungen und Terrorpläne), hätte sich der Köter fürchterlich blamiert.
Technisch ist auch dann die Frage ungeklärt, wie der Hund den Inhalt der Festplatte prüft. Da wäre es doch wirklich sinnvoller, wenn ein fachkundiger Mensch, der Windows beherrscht, die Platten und CDs prüft.

Zur Haussuchung: Niemand muss Hunde oder andere missliebige Tiere hereinlassen, egal ob Dackel, Bullterrier, Festplattenhund, auch keine männliche Rinder usw.
Dazu steht unmissverständlich etwas im GG, Art. 13.
 
@Grendel12: Und was hat das GG auf britischem Boden, von dem die News nunmal schreibt, für eine Gültig- / Anwendbarkeit ?
 
@DerTigga: keine, aber "feinstein" bezog sich ausdrücklich auf Haussuchungen und die werden nun mal nicht in England sondern in Deutschland durchgeführt.
 
@Grendel12: Ich kann mir auch mit viel Anstrengung nicht vorstellen, das es das oder etwas ähnliches in England nicht gibt bzw. nicht durchgeführt wird.
Die Benennung davon mag in England eine andere sein - aber da der Newstext von einem gut versteckten Fund in einer Schublade schreibt und von durchgeführten Suchen an (vielen) verschiedenen Stellen in England, kann es meinem Empfinden nach nicht sein, das sich das ganze auf Gepäckstückdurchsuchungen bzw. Flughäfen beschränkt (hat).
Mal davon abgesehen das ich auch für Deutschland intensive Zweifel habe, das eine richterlich genehmigte bzw. angeforderte Durchsuchung, mittels bzw. unter zu Hilfenahme eines entsprechend ausgebildeten Hundes, per verweisen auf den von dir genannten Teil des GG anfechtbar bzw. augenblicklich unterbind- / verhinderbar wäre.
 
@DerTigga: Mag sein, aber meine "Kernfrage" ist immer noch nicht beantwortet:
Wie kann ein Hund dahingehend spezialisiert sein, dass er nach menschlichen Kriterien "uninteressante" und "kriminelle" Daten zu unterscheiden, zumal die Daten auch verschlüsselt sein können.
Das müsste schon ein Superhund sein, der mit Schnüffeln erkennt, dass ein geplanter Terroranschlag auf der Platte beschrieben wird.
 
@Grendel12: Die Kernfrage ist in meinen Augen eher, wieso jemand NICHT einen USB Stick oder ähnnliches für die Lagerung, den Transport bzw. Verbringung an einen anderen Ort verwenden sollte. Die Klarheit und Einsicht, DAS etwas davon bzw. darauf gesetzeswidrig ist, die ist bekanntlich nicht jedem gegeben - von derweil ausgelebter Ignoranz, zu meinen das nicht nötig zu haben zu wissen oder eben geflissentlich ignorieren zu dürfen, noch garnicht geredet.
Ich gebe dir aber bis zum gewissen Punkt Recht, denn ich habe an der Servicetheke des örtlichen PC Ladens auch schon jemanden vor mir stehen gehabt, der mich von seiner ganzen Art her ziemlich ins Grübeln gebracht hat. Wieso er wohl, so als einzeln nach Thailand reisender und etwa 60 jähriger Mann, einen für die nächsten 3 Wochen durchgängig und absolut stabil laufenden Daten-Zugang zu seiner heimischen NAS-Station braucht bzw. die Machbarkeit davon erfragt.
Mag sein, ich hab ihm kräftig Unrecht getan, will ich garnicht abstreiten, aber es fiel mir schwer, ihm nicht zuzutrauen, das er irgendwelche in der Zeit (selbst)gedrehten ü18filmchen auf die Art direkt zu Hause abläd und vor Ort wieder löscht - statt Gefahr zu laufen, womöglich an der Grenze erwischt / enttarnt zu werden..

Egal wie hab ich aber ehrlich gesagt noch nicht verstanden, wieso ein solcher Hund darauf spezialisiert bzw. dementsprechend leistungsfähig zu sein HAT, da zu unterscheiden. Woher kommt eine entsprechende Erwartungshaltung (bei dir) ? Oder verstehe ich dich dahingehend falsch, das du der Meinung bist, ein Hund habe das zu können, ansonsten gäbe es vollautomatisch keinerlei akzeptable Einsatzrechtfertigung für ihn ?
 
@DerTigga: Du wirst davon ausgehen können, dass der Betreffende Herr keine thailändische Sehenswürdigkeiten oder Bangkok fotografieren und die Bilder zeitnah digital nach Europa schicken wollte. :-).

Es ist nicht meine Erwartung sondern dem Beitrag nach die Erwartung der englischen Ermittlungsdienste.
Selbstverständlich kann ein Hund die erwarteten Fähigkeiten nicht haben - und somit ist er auch sinnlos. Das wollte ich eigentlich erklären.
 
@Grendel12: Mir gelingt es im Gegensatz zu dir nicht, dem Text zu entnehmen, das die englische Polizei mehr von jenen Tieren erwartet, als das aufzeigen von Existenz und Versteckort solcher "Gerätschaften", das ganze über das wahrnehmen von bei deren Bau typischerweise verwendeten Materialien bzw. deren spezifischen Gerüchen.
 
@DerTigga: Für das Auffinden von Gegenständen braucht man (zumindest in Deutschland) keinen solchen Hund und inhaltlich kann er sowieso nichts erkennen.

Die Ermittler in einer Haussuchung finden alle Verstecke - ohne Hund.
Irgendwie macht man sich über eine Haussuchung falsche Vorstellungen:
Wenn zwischen 5 bis 10 Uhr 10 Leute alles umkrempelt haben, ist jedes Versteck, jede Speicherkarte in jedem Mauseloch, jedes Buch (wo vielleicht eine CD als "Lesezeichen" versteckt war) gefunden. Auch der PC, Router, Monitor und auch das Telefon (besonders Mobiltelefone) werden beschlagnahmt. Wenn sonstige Gegenstände, nach denen gar nicht gesucht wurde, negativ auffallen, dann kommen die auch weg (etwa merkwürdig gezahnte Blätter im Balkonkasten) und das ergibt einen zusätzlichen Prozess.

Dann kann das Opfer wochenlang die Wohnung aufräumen und ggf. renovieren und den Hausrat reparieren oder ersetzen (soweit er, nicht beschlagnahmt wurde). Das beginnt meistens schon bei der Haustür nebst Schloss.
Da würde so ein Köter nur stören.
 
@Grendel12: Genau das ist der Punkt: wie lange wollen und dürfen sich jene suchenden Kräfte dafür Zeit lassen (bevor deren Chef lospoltert, das sie schon längst am nächsten Einsatzort erwartet werden) und was sollen und dürfen sie tun, um die Chance des dennoch was übersehens bzw. sich durch gut gemachte Verstecke täuschen lassen, zu minnimieren. In meinen Augen macht eine solche Hundeausbildung durchaus Sinn.
Streng genommen gesehen auch eine Art von Roboter, grade im Punkt der Sprengfallen-Entschärfung haben die sich schließlich längst bewährt. Ein stark süchtiger Pädophiler könnte seine Daten ähnlich brisant "sichern" / mit Selbstzerstörungsmethode gegen gerichtliche Verwertbarkeit absichern (wollen) ?
 
@DerTigga: Ein Pädophiler oder ein Terrorist hat das angemessen schlechte Gewissen und geht davon aus, dass eine Haussuchung kommen kann. Also hat er in der Regel solche Daten gar nicht zu Hause, etwa auf dem PC, auf Videokasetten oder CD (wie vor 30 Jahren), sondern speichert sie im Internet.
Wer so blöd ist, solche Beweismittel zu Hause zu haben, dem kann man nicht helfen.

Zumeist wird auch im Internet ermittelt und seltener mit einer Haussuchung.

Und wenn doch, dann wird alles gefunden und die Ermittler haben ganz viel Zeit - warum auch nicht, die Kosten der Ermittlung geht zu Lasten des Opfers und es ist nachrangig, ob bei 10 Leuten zwei Stunden bei je 5 Kriminellen oder 10 Stunden bei einem gesucht wird.

Letztlich habe ich den Eindruck, dass in England die Zeit 30 Jahre zurückliegt, wenn sie mit einem Hund Häuser durchsuchen um Dinge zu finden, die eher im Internet abgelegt sind.
 
@Grendel12: Ich hab gehört, das jedes Jahr so einigen Drogenschmugglern amtlicherseits bzw. erfolgreich "geholfen wird".
Womit klar ist, das so einige, wie du es nennst: durchaus so doof sind, Beweismittel mit sich herumzutragen oder zu fahren ;-)
Mit echter Doofheit hat das aber nicht zwangsläufig zu tun.
Denn: was so ein wirklich Süchtiger ist, der kanns eben gut möglich nichtmehr aushalten, wenn bzw. das sich die Zeitspanne, bis der benötigte Konsum machbar bzw. die Linderung der Entzugserscheinungen endlich losgeht, ZU lange hinzieht.
Der hat dann gewisse 'Landschafts'-Bilder oder Filme als eine Art Notfallmedikamentation / -ration greifbar. Auch dann noch greif und nutzbar, wenn das Internet unnutzbar sein sollte bzw. sozusagen die halbe restliche Welt Kopp steht..
Wieso also 5 Std lang 10 Leute schrauben, werkeln, sich verrenken und schwitzen lassen, wenn ein passend ausgebildeter Hund in Frage kommende Hardware bzw. Speichermedien in 3 - 5 minuten 'gefunden' kriegt ?
Die Chance drauf, das etwas wirklich völlig unprotokolliert ins Internet ab und wegschiebbar, aber dennoch und genauso unbemerkt zugänglich ist, die ist, soweit ich weiß, nicht grade groß. Auch von daher könnte sich jemand denken, das er / sie nen vollen USB Stick "besser" selber verstecken kann und sollte..
 
@Grendel12: Natürlich werden auch in England Wohnungen und Häuser von der Polizei durchsucht, wenn es dazu Anlass gibt. Dafür wird es dann auch einen entsprechenden - englischen - Ausdruck geben.
 
@Grendel12: Du hattest geschrieben: "Praktisch wird er eher beitragen, dass man sein Flugzeug nicht mehr pünktlich erreicht "
Darum hatte ich geschrieben, dass diese Hunde mit Flughäfen nix zu tun haben. Es sind keine Zusatzhunden a la Drogenspürhunden, wie man sie bei der Einreise kennt.
Es sind Hunde für Hausdurchsuchungen. Dies kann man auch aus dem Artikel herauslesen, in dem von "Spardosen" und "Schubladen" geschrieben wurde.

Und klar ist natürlich auch, dass du einen Polizeihund in die Wohnung lassen musst, genauso wie er dir im Auto herum turnen darf, wenn die Polizei der Meinung ist, dass du entsprechend verdächtig bist. Hinterher kannst du dich beschweren.
Das dürfte in Großbritannien nicht anders sein.
 
Ich vermute mal, dass das mit neuen Sticks etc. besser klappt, da Chemikalien ja ausdünsten und somit die Konzentration im Plastik o.ä. nachlässt ...
Nebenbei kann der Geruch nicht so arg stark sein, ergo wird es wohl auch dafür andere Gerüche zum Überdecken geben, so wie laut diversen Krimis (oder Krimikomödien) Kaffee den Geruch von Koks (oder wars Heroin?) überdecken soll. U.a. in Beverly Hills Cop II glaub ich; große Kisten mit Kaffee, wo Tüten mit weißem Pulver drunter steckten :)
 
@Drachen: Der 1. Teil.. ;)
 
@Nicht Du: Danke; muss mir das wohl mal wieder anschauen *g*
 
@Drachen: https://lafayettewright.files.wordpress.com/2013/11/axel_foley1.jpg
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