Intel vs. AMD: Ryzen-Nachfrage in Deutschland deutlich höher
Die Nachfrage nach Desktop-Prozessoren in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschoben. Während Intel lange Zeit die bevorzugte Wahl vieler Nutzer war, zeigt eine aktuelle Auswertung der Preisvergleichsplattform Geizhals.de, dass AMDs Ryzen-Modelle aktuell rund 90 Prozent der Anfragen ausmachen.
Im Sommer 2025 zeigt sich nun auch in den Abrufzahlen auf Geizhals.de ein klares Bild: Die Nachfrage nach AMD-Prozessoren liegt deutlich über jener nach Intel-Modellen. Während Intel über Jahrzehnte bei vielen Nutzer:innen gesetzt war, verzeichnen die aktuellen Geizhals-Daten nur noch vergleichsweise wenige Suchanfragen nach den Desktop-CPUs des Herstellers. Damit dokumentiert die Auswertung eine der auffälligsten Nachfrageverschiebungen der vergangenen Jahre im deutschen IT-Segment.
"Wir sehen auf Geizhals.de aktuell eine der spannendsten Entwicklungen der vergangenen Jahre. Unsere Auswertung zeigt klar, wie stark sich die Nachfrage bei Desktop-Prozessoren in Richtung AMD verschoben hat. In dieser Deutlichkeit und Geschwindigkeit kommt eine solche Verschiebung im IT-Bereich fast nie vor", erklärt Mag. Markus Nigl, Vorstand von Geizhals.de.
Intel hat mit der Core Ultra 200S-Serie ("Arrow Lake") im Herbst 2024 eine neue Generation vorgestellt. Die Prozessoren bringen Fortschritte bei der Energieeffizienz und Produktiv-Workloads und verfügen über integrierte Neural Processing Units (NPUs), die für Anwendungen mit künstlicher Intelligenz optimiert sind. Im Bereich der Gaming-Leistung kann Intel den Vorsprung von AMDs X3D-Modellen jedoch bislang nicht aufholen.
Vom Nischenanbieter zum Marktführer
Die Trendwende setzte 2022 mit der Markteinführung des Ryzen 5800X3D ein. Dank innovativer 3D-V-Cache-Technologie konnte AMD vor allem im Gaming-Bereich entscheidende Leistungsgewinne erzielen. Bereits ein Jahr später, mit dem Ryzen 7800X3D, wurde dieser Erfolgskurs fortgesetzt. Dieses Prozessormodell etablierte sich als bevorzugte Wahl für Gaming-PCs und den Einsatz von Videoschnittprogrammen.Im Sommer 2025 zeigt sich nun auch in den Abrufzahlen auf Geizhals.de ein klares Bild: Die Nachfrage nach AMD-Prozessoren liegt deutlich über jener nach Intel-Modellen. Während Intel über Jahrzehnte bei vielen Nutzer:innen gesetzt war, verzeichnen die aktuellen Geizhals-Daten nur noch vergleichsweise wenige Suchanfragen nach den Desktop-CPUs des Herstellers. Damit dokumentiert die Auswertung eine der auffälligsten Nachfrageverschiebungen der vergangenen Jahre im deutschen IT-Segment.
"Wir sehen auf Geizhals.de aktuell eine der spannendsten Entwicklungen der vergangenen Jahre. Unsere Auswertung zeigt klar, wie stark sich die Nachfrage bei Desktop-Prozessoren in Richtung AMD verschoben hat. In dieser Deutlichkeit und Geschwindigkeit kommt eine solche Verschiebung im IT-Bereich fast nie vor", erklärt Mag. Markus Nigl, Vorstand von Geizhals.de.
Preisentwicklung: Schnelle Anpassungen nach dem Marktstart
Neben den Veränderungen in der Nachfrage zeigt die aktuelle Auswertung von Geizhals.de auch deutliche Entwicklungen bei den Preisen:- Einführungspreise: Die jüngsten Intel-Core-i9-Modelle starteten im Schnitt bei rund 648 Euro. AMDs Ryzen-7-Modelle der letzten drei Generationen lagen mit durchschnittlich 541 Euro deutlich darunter.
- Preisrückgänge: Besonders in den ersten zwei bis drei Monaten nach Veröffentlichung sanken die Preise bislang stark. Im Durchschnitt gaben die Preise von AMD zwischen zwei Modellgenerationen um rund 25 Prozent nach, bei Intel um rund 14 Prozent.
Technologische Entwicklung: Zwei Strategien im Wettbewerb
Mit der Ryzen-9000-Serie (Zen 5) setzt AMD seit 2024 auf eine Weiterentwicklung seiner Architektur. Der Ryzen 7 9800X3D, ausgestattet mit einer zweiten Generation der 3D-V-Cache-Technologie, gilt in vielen Tests als derzeit leistungsstärkster Gaming-Prozessor. Diese Modelle zielen auf Nutzergruppen, die höchste Performance bei Spielen und Content-Erstellung erwarten.Intel hat mit der Core Ultra 200S-Serie ("Arrow Lake") im Herbst 2024 eine neue Generation vorgestellt. Die Prozessoren bringen Fortschritte bei der Energieeffizienz und Produktiv-Workloads und verfügen über integrierte Neural Processing Units (NPUs), die für Anwendungen mit künstlicher Intelligenz optimiert sind. Im Bereich der Gaming-Leistung kann Intel den Vorsprung von AMDs X3D-Modellen jedoch bislang nicht aufholen.
Inhalte zu dieser Infografik: