20 Mrd. Dollar: Netflix hat einen Berg an Schulden angehäuft (Update)

Der Streaming-Anbieter Netflix hat zuletzt mit hervorragenden Abonnentenzahlen aufhorchen lassen, dieser Trend hält bereits eine Weile an, da man vor allem international konstant neue Kunden gewinnen kann. Doch das Unternehmen kalkuliert besonders eng, denn ... mehr... Netflix, Ceo, Netflix Deutschland, Reed Hastings Bildquelle: Netflix Netflix, Ceo, Netflix Deutschland, Reed Hastings Netflix, Ceo, Netflix Deutschland, Reed Hastings Netflix

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Das ist eben die Strategie mit der auch andere Unternehmen groß geworden sind. Geld reinstecken bis entsprechend viele Wettbewerber verdrängt worden sind und die kritische Masse erreicht ist. Bis dahin muss man halt die Investoren davon überzeugen immer neues Geld nachzuschießen.

Nicht zu vergessen: Netflix macht auch Gewinn, ist also nicht so, als ob die hier dauernd nur neue Schulden anhäufen.
 
@terminated: siehe Amazon.
 
@ElGonzales: das frühe Amazon aber. Das neue hat genug Einnahmequellen um die Inhalte zu finanzieren
 
@mil0: Unrecht hat er nicht. Bei Amazon ist Gewinn immer sehr klein. Bei 135 Milliarden Dollar Umsatz letztes Jahr, hatten die nur 4 Milliarden Gewinn.
Im Jahr 2014 gab es bei 89 Milliarden Umsatz nur 180 Millionen Gewinn.

Amazon ist dafür bekannt sehr aggressiv zu expandieren und dafür Gewinne so gering wie möglich zu halten.

Also ist dieser Vergleich gar nicht verkehrt.
Siehe den Umsatz/Gewinnverlauf.
https://www.computerbase.de/2016-07/quartalszahlen-amazon-mit-naechstem-rekordgewinn/
 
@Arhey: Es ging hier um das Finanzierungsmodell. Netflix vertrau auf externe Finanzierung. Amazon kann sich rein intern finanzieren. Das meinte ich mit "alten Amazon"
 
In letzter Zeit produziert Netflix aber auch zu viel Müll. Wäre schön wenn sie wieder zurück zu "Qualität statt Quantität" gehen würden. Früher hatte Netflix Original noch eine Bedeutung. Da wusste man, dass man da was gutes bekommt. Heutzutage ist das an so viel Müll angeheftet, da können die das auch gleich weglassen.
Zurück zu den Wurzeln gehen, auf Qualität konzentrieren und die Ausgaben bei den Müllserien einsparen. Die großartigen Serien und Filme sind es, die die Zuschauer anlockt, nicht die schiere Masse an Videomaterial.
 
@Wuusah: Die ist aber schon klar, dass "Netflix Original" quasi gar keine Bedeutung hat, erst recht nicht für uns in Deutschland? Orange is the New Black und House of Cards z. B. sind gar keine Serien die von Netflix produziert worden sind.

Edit:
Ein besonders schönes Beispiel ist "Better Call Saul" was in Deutschland als Netflix Original beworben wird, in den USA aber von AMC ausgestrahlt wurde.
 
@terminated: House of Cards (englisch etwa für Kartenhaus) ist eine US-amerikanische Fernsehserie, deren Erstausstrahlung 2013 durch den Streaming-Anbieter Netflix erfolgte.
Orange Is the New Black (oft abgekürzt mit OITNB) ist eine US-amerikanische Dramedyserie von Jenji Kohan, die seit Juli 2013 in den USA von Netflix per Streaming veröffentlicht wird.
 
@Reude2004: Ich zitiere einfach mal Frech heise.de weil ichs grad dort zufällig auch gelesen hab:

"anders als es das Prädikat "Netflix Original" suggeriert - viele und darunter auch einige der erfolgreichsten Inhalte auf Netflix aus anderen Häusern: "Orange is the New Black" etwa wird von Lionsgate produziert, "House of Cards" von Media Rights Capital, "The Crown" von Sony Pictures und "Iron Fist" von Marvel. Für das Recht, diese Serien zu streamen, bezahlt Netflix nicht offengelegte Lizenzgebühren. Die dürften steigen, wenn US-Fernsehsender sich stärker gegen die Konkurrenz aus dem Internet zur Wehr setzten."
 
@Reude2004: Also ist es Gesetz, dass wer zuerst austrahlt, auch der Produzent ist?
 
@topsi.kret: Man muss allerdings bedenken das Netflix (auch) kommisioniert und dabei im voraus zahlt (im Gegensatz zu TV-Sendern). Auch wenn eine andere Firma vielleicht produziert, so tut sie es ggf. im Auftrag von Netflix.
 
@Wuusah: Leicht gesprochen. Die Frage ist nur ob das was du magst andere auch mögen. Und das was du als Premium empfindest mag ein anderer vielleicht nicht. Um nur mal zwei Beispiele zu nennen: Fargo ist für mich eine der besten Serien überhaupt - die meisten mögen das nicht. Ich finde Chef's Table total gut. Da steigt der Mainstream sicher auch nicht ein. Ich glaube schon, dass die bei Netflix besser bewerten können was sie produzieren sollten, es gibt da ja sehr unterschiedliche Faktoren und Motivationen.
 
@Matico: Fargo ist auch für mich eine der besten Serien, die ich je gesehen habe. Wie kommst du darauf, dass die meisten sie nicht mögen?
 
@Fekal: Ich kenne da auch keine Zahlen zum Konsum, habe also auch keine Statistik zur Hand. War so ein Gefühl aus dem persönlichen Umfeld. Wollte nur aufzeigen, dass Netflix natürlich auf Kunden angewiesen ist, sich mit der ein oder anderen Reihe aber durchaus auch mal ein paar Nerds sichert die nicht zur Masse gehören.
 
@Fekal: Weil du unf Matico nicht das Mass aller Dinge sind.
ich z.B. mag Fargo überhaupt nicht und viele andere die ich kenne, mögen diese Serie auch nicht bzw. kennen die nicht mal.
 
@LastFrontier: ich mag Fargo auch nicht
 
@LastFrontier: Wo hab ich denn behauptet das Maß aller Dinge zu sein? Ich habe nur gefragt, wie er darauf kommt, dass "die meisten" sie nicht mögen...! Lesen und verstehen ;)

Viele andere die ICH kenne, mögen die Serie ebenfalls und kennen diese sogar! Was sagt uns das jetzt?

Egal. Geschmäcker sind verschieden. Die Kritiken jedoch schlagen alle in die selbe Kerbe: "Klasse Serie!"
 
Das ist doch eigentlich jedem Netflix Nutzer immer klar gewesen. Das Angebot steht in keinem Verhältnis zum Preis. Das ist schon bei Spotify so, auch da brauche ich keinen Taschenrechner. Gerade die ältere Generation weiss was digitale Inhalte früher gekostet haben, egal ob als Stream, Download oder auf Datenträgern. Das was ich heute bekomme ist total verrückt - und das meine ich natürlich positiv.
 
@Matico: Trotzdem funktioniert das. Ganz einach, weil massiv kosten eingespart werden. Es muss kein Datenträger produziert, verteilt, gelagert und verkauft werden. Überproduktionen gibts auch keine. Und, ich gebe so deutlich mehr Geld aus, als ich das früher gemacht hätte. Aber ich konsumiere heute halt mehr, weil mehr Konsum mich nichts kostet und die Streaminganbieter auch so gut wie keine Extra kosten haben. Heißt also, die Produzenten bekommen heute mehr Geld von mir ich im Gegenzug aber nochmal deutlich mehr Inhalte.
 
@FatEric: Das sind gute Argumente. Aber bei Spotify und Netflix funktioniert es eben leider nicht. Und Amazon subventioniert quer. Alle anderen mir bekannten Anbieter haben ein kleineres Programm oder sind teurer.
 
@Matico: Netflix will ja deswegen mit Eigenproduktionen gegensteuern. Das Problem ist, die Lizenzgeber wollen abkassieren. Das ändert sich aber vielleicht noch, wenn Spotify den Spieß umdrehen kann.
 
@FatEric: Netflix hat aber eine stärkere Verhandlungsposition was z.B. Lizenzkosten angeht, da der Film- und Serienmarkt nicht so konzentriert ist wie der Musikmarkt.

Netflix kann auf das Material eines Anbieters verzichten oder aus dem Programm nehmen wen die Lizenzkosten zu hoch sind. Kein Anbieter ist da System relevant.

Spotify hat diese Verhandlungsposition nicht und kann faktisch nicht auf das Material aus einer der Major-Labels verzichten.

Auch Eigenproduktion ist für Spotify schwierig, da die meisten Künstler meist vertraglich fest an ein Label gebunden sind.

Schauspieler sind meist nicht fest an eine Produktionsgesellschaft geben, eigene Produkten sind dann einfacher.
 
@ibecf: Das stimmt. Aber Streaming ist bei Musik inzwischen sehr sehr viel wichtiger als es bei Videoinhalten der Fall ist. Irgendwann ist Streaming bei Musik der größte Vertriebsweg. Je größer der wird, umso mehr kann Spotify gegensteuern. Dann kann auch Spotify mal sagen, dann gibts eure Musik halt nicht mehr und ihr bekommt auch kein Geld mehr. Aktuell ist Spotify für die Musikindustrie noch zu unbedeutend.
 
@Matico: Bei Amazon ist aber auch nicht alles inklusive wie bei Netflix. Man muss da für Serien oder Filme teils zahlen. Bei Serien rufen die Preis von 2,99 pro Folge aus. Bei 24 Folgen pro Staffel mal eben 71,76 Euro. Habe zur Zeit ein Prime Test Abo, wird aber wieder gekündigt.
 
@Akkon31/41: jop. 35 Euro für die 10te Staffel Big Bang Theory... ohne Leihoption.. da bin ich bald hinten rüber gefallen. Was soll ich etwas kaufen was ich mir nur einmal ansehe. Daher nutze ich fast auch Ausschließlich Netlix. Nutze Prime an sich nur für den Paketversand und ab und zu mal für nen Film.
 
@Conos: Gibts auf Netflix denn die 10te Staffel von Big Bang Theory? Nein! gibts nicht. Nur weil man bei Amazon etwas kaufen könnte, was es bei Netflix überhaupt nicht gibt, ist Netflix besser? Also alleine wegen diesem Argument sicher nicht.
 
@FatEric: Es geht eher darum, dass immer suggeriert wird, dass in Prime alles inklusive ist. Ist es aber nicht.
 
@Akkon31/41: an welcher Stelle wird das getan?
 
@FatEric: wo steht in meiner aussage etwas, dass aussagt "netflix ist besser"? richtig nirgends. ich sagte nur, dass ich das konzept bei amazon, nämlich die leute mit ein paar stafffeln anzu fixen und dann die folgenden bezahlen zu lassen schlecht finde und zweitens halte ich den preis von 2,99 für eine 20 minuten folge viel zu hoch vorallem hat man nicht die option diese nur zu liehen
 
@Conos: Wenn wir schon bei tbbt sind. Bei Netflix kannst du staffel 1-9 ohne weitere kosten schauen. Bei Amazon kannst du staffel 1-9 ohne weiter kosten schauen. Wo ist jetzt der Unterschied? Amazon bietet nur die Möglichkeit (zugegeben gegen extrem viel Geld) noch mehr zu sehen, als es auch bei Netflix der Fall ist. da wird nichts angefixed nix. Ansonsten verschwinden sowohl bei Amazon als auch bei Netflix serien
 
@FatEric: gibt zig andere Beispiele :) aber ist halt nur meine Meinung, ich nutzes es ja auch aber teilweise ist es schlicht zu teuer.
 
@Matico: Naja aber sorry. Da ist Netflix dann wie die GEZ.

Erst waren die ÖR für die Grundversorgung da, und dann stocken sie ungefragt immer und immer mehr auf und dann wird es zwangweise immer teurer und teurer, obwohl es viele nicht brauchen.

Und bei Streamingdienste ist es genauso. Erst wurden sie ins Leben gerufen, dass sie einfach bestehende Filme, Serien als Flatrate anzubieten.

Aber wi es so kommen muss, musste man ja unbedingt immer mehr und mehr eigene Produktionen ins Leben rufen. Und dann schreit man, weil die laufenden Gebühren nicht mehr reichen.
 
@andi1983: Wenn nichts neues kommt springen die Kunden ab. Ich glaube viele sind beeeit bis zu 20 Euro zu zahlen. Wenn das Programm dazu stimmt.
 
@Matico: Es würde ja laufend was neues kommen. Es geht ja bei meinem Kommentar um die riesigen Summen für Eigenproduktionen, welche sie unbedingt einführen mussten.
 
@andi1983: Ja aber ist es nicht so, dass genau die uns zu Netflix treiben. In dieser Anzahl gab es vor Netflix einfach keine Seriwn mit gutem Niveau...
 
Wir aus Europa können immer wieder froh sein,das die Amis mit solchen Risiko Unternehmen aufbauen, was müssten wir sonst so alles im TV ertragen ..
 
@malocher: ich für meinen teil vermisse 0,0 des hollywood-craps
 
Das Schlimme ist, dass ich die "Netflix Original"-Serien nichtmal gut finde. Zu zusammenhangslos und die Dialoge nichtssagend. Außerdem finden sich viele der Filme die ich gucken will nicht in deren Angebot, weshalb ich auch erwäge das Abo wieder zu kündigen. Bislang teile ich es mit meiner Schwester, für die wohl etwas mehr dabei ist und bis Dezember bleibt es deshalb auch dabei. 12€ / Monat, bzw. 6€ (weil ich es ja teile) ist das Angebot momentan absolut nicht wert.

So ziemlich egal was ich als Suche bei werstreamt.es eingebe. In 90% der Anfragen steht bei Netflix "Aktuell nicht verfügbar". Ob Klassiker oder Neuheit, grad egal.
 
@Memfis: für 12 EUR hast du ja vier gleichzeitige Streams, vielleicht nimmst du einfach noch ein paar Kumpels mit ins Boot. Bis ein Fünfter versucht gleichzeitig auf Netflix zuzugreifen braucht es wohl recht viele Leute und die Kosten reduzieren sich auf eine zu vernachlässigbare Summe. Bei sechs Parteien kommt man sich nicht in die Quere und jeder zahlt lächerliche 2 EUR im Monat.
 
@otzepo: Wenn Netflix derart in den Miesen hängt ist eh fraglich wie lange das Accountsharing noch geduldet / erlaubt bleibt.
 
@Memfis: vielleicht führen die einfach kostenpflichtigen Content mit ein, da können die dann noch was dazu verdienen und kaum einer gibt mehr die Accountdaten so leichtfertig raus.

Durch das Accountsharing behält man das Abo dauerhaft, sonst würde man immer nur alle paar Monate mal für bestimmte Serien einen Monat buchen - und den bekommt man mit jeder neuen E-Mailadresse sogar gratis.
Wenn sich immer eine Hand voll Leute einen Account teilen könnte es mehr Geld, vor allem regelmäßig, zuverlässig und nicht nur, wenn die mal wieder eine Kaufargument-Serie ins Sortiment nehmen, geben und die Abonnentenzahlen bleiben dann auch stabil.

Oder auch eine einfache Rechnung.
(Sollten die 105 Mio Abos kostenpflichtig sein und keine Probeabos mitgezählt werden und der durchschnittliche Beitrag 10 EUR/USD sein)
105 Mio x 12 x 10 EUR/USD = 12,6 Mrd EUR/USD im Jahr - da kann man die Schulden also abbezahlen, wenn die Contenindustrie nicht so einen Reibach damit machen würde - der Betrag ist in diesen Dimensionen überschaubar.
Nehmen wir mal einen Kinofilm, der 185 Mio gekostet hat, da sind alleine durch die Kinos 467 Mio Dollar rein gekommen (Star Trek: Into Darkness, war jetzt der erste den ich gefunden habe.) Die Gier der Contentindustrie ist es bei Film und Musik unersättlich, eigentlich sollte damit weniger Verdient werden (Kulturgut = die Filme sind sogar noch staatlich gefördert (in Deutschland 60%), obwohl sie am Ende wahre Goldgruben sind). Daher ist es nicht dumm auf Eigenproduktionen zu setzen um sich unabhängiger von der Mafia zu machen und dann überteuerten Content einfach nicht dazu kaufen. Dann sinken auch die Preise und der einzige der jammert ist die Tochter von nem Schauspieler, weil ihr Eigenheim aus Steinen und nicht aus Goldbarren gebaut werden muss.
 
@otzepo: Wie wir alle wissen denken BWL´ler anders. Da wird dann kurzerhand das monatliche Kündigungsrecht gestrichen und man muss mind. ein oder zwei Jahre buchen. Nichts ist einfacher. Ehrlich gesagt frage ich mich, wie Netflix in absehbarer Zeit in die schwarze Zahlen kommen will. 20 Mrd ist selbst für Internetgrößen eine gewaltige Summe. Ob hier nicht bereits das Ende absehbar ist? Aktien würde ich jedenfalls keine mehr kaufen.
 
@Memfis: Sie warten ein paar Jahre, liquidieren einen keinen Prozentsatz ihres Buchwertes und bezahlen damit die Schulden.
 
@Niccolo Machiavelli: Logisch, die sind ja schon seit Ewigkeiten an der Börse - daran hab ich gar nicht gedacht.
 
@otzepo: So ist das Geschaäftsmodell von Netflix aber nicht gedacht. Ist nur eine Frage der Zeit bis sie daruf kommen, was sie sich da für ein Ei gelgt haben und dies unterbinden.
 
@Memfis: das Problem ist das Netflix hier nicht alles freigiebt, sondern nur den deutschen Inhalt. In America gibts deutlich mehr Inhalt. Hatte auch ein par Monate Netflix, aber wie du sagst sind Neuheiten und Klassiker meist nicht verfügbar.
 
Ich nutze fast ausschließlich nur noch Netflix und Amazon Prime - mein klassischer TV Konsum ist auf 2-3% gesunken. Auch in meinem Bekanntenkreis wachen immer mehr auf und lassen sich von den Privaten TV-Sendern nicht mehr verblöden.
 
@altese: Richtig so! Mittlerweile kann man den gesamten "TV-Bedarf" doch perfekt online decken. Filme und Serien über Amazon und Netflix, Dokus und Nachrichten über die Mediatheken der Sender. Musik über Spotify und wenn einem ganz langweilig ist Youtube durchforsten.

Auf diese Verblödungsformate der Privaten habe ich auch keine Lust mehr. Außerdem sehe ich es nicht ein über 60€ im Jahr zu latzen, nur um die 200. Wiederholung von Big Bang Theorie inkl. Werbung in HD gucken zu dürfen.
 
@altese: genau, der ganze rtl,sat1, pro7 etc. Müll geht echt nicht mehr, auch wenn man etwas gutes laufen sollte, ist es unerträglich wegen der Werbung! Nutze zur Zeit auch nur über Kabel die extra Sender (Planet, National Geographic etc.) und Amazon Prime. Normales Fernsehen passiert eigentlich kaum noch außer Tagesschau & Tatort und ein paar ÖR Sender, aber leider laufen dort auch erst immer Nachts die guten Sachen.
 
@altese: Ich gebe Dir zwar Recht was unsere "Privaten" betrifft, aber Du hast noch nicht begründet, warum mann dann seine knappe Lebenszeit lieber mit amerikanischen Serien vergeuden soll (bei denen "hängst Du genauso in der Matrix").
Mein Medienkonsum ist in den letzten Jahren insgesamt stark zurückgegangen.
 
@rallef: Nö. Nu kann ichs ja nicht ändern, dass die Deutsche Medienlandschaft überwiegend unbrauchbar ist. Serien dienen der Unterhaltung, nicht der Bildung und das ist mir bewusst. Ich bestimme wann und was ich mir angucke.
 
@altese: ich hab gar keinen TV mehr
 
@altese: Ich nutze auch zunehmend Amazon und Netflix. Aber was mich immer wieder stört sind abrupt aus dem Programm genommene Serien. Bis einschließlich Sonntag habe ich mit meiner besseren Hälfte noch die englische OV von "How I Met Your Mother" geschaut, war in PRIME enthalten. Ab Montag war dann plötzlich nichts mehr möglich, die PRIME-Kennzeichnung war weg. Sauerei. Und wer hat dann geholfen? Das Usenet.

Ich verstehe ja, wenn ein Anbieter eine Serie gar nicht im Programm hat - aber eine Serie aus dem Programm wieder rauszunehmen, das ist einfach mies, besonders ohne Vorankündigung.
 
Und ich behaupte, die Wette geht sowas von auf. Was ich auf Netflix für Serien bisher gesehen habe, da kann Amazon zum Beispiel nicht mithalten. Alleine Fargo und Narcos war der Hammer. Wäre sogar bereit, etwas mehr zu bezahlen.
 
Um das mal in Relation zu setzen: Die haben einen Jahresumsatz (2016) von 8,83 Milliarden, d.h. sie bräuchten 28 Monate um ihre Schulden wieder reinzuholen, wenn sie keinerlei Kosten hätten. Das Unternehmen Netflix gibt es jetzt seit 20 Jahren, d.h. sie haben im Schnitt 1 Milliarde im Jahr mehr verhauen, als sie eingenommen haben. Der Börsenwert von Netflix beträgt gerade mal bisschen mehr als das Doppelte (Stand 2016).
 
@Zreak: der Börsenwert von Netflix betrug letzte Woche 80 Milliarden US Dollar.
 
@FatEric: Ich habe den Wert passend zu dem Jahresumsatz rausgesucht den ich hatte ;) Trotz dieser Zahlen seinen Börsenwert innerhalb eines halben Jahres zu verdoppelt, spricht wohl Bände.
 
@Zreak: Und der Durchschnittsverdiener braucht gemäß deiner Milchmächenrechnung 200 Monate, um seine Schulden nach einem Hauskauf wieder reinzuholen, wenn er keine Ausgaben hat. Und trotzdem bekommt er den Kredit.
 
@Niccolo Machiavelli: Wenn du mir die Bank zeigst die jemandem 200.000 Euro gibt, der ein Jahreseinkommen von nur 12.000 Euro hat, wäre ich wirklich sehr beeindruckt. Natürlich gibt man jemandem einen Kredit, der einen entsprechenden Gegenwert hat (den Netflix ja hat). Davon abgesehen stellt mein Kommentar keinerlei Wertung da, ich setze lediglich die Werte in Relation um sie anschaulicher zu machen.
 
Netflix also auch im Dauerverlust... wie Spotify... die Content-Mafia kriegt den Hals nicht voll und gefährdet die zarten Pflänzchen, die den illegalen/halblegalen Angeboten aus der Dunkelgrauzone das Wasser abgraben sollen. Derzeit sind wir auch bei Netflix. Mal sehen wie lange noch, denn wir finden das Angebot zu gering, nicht aktuell genug und sind nicht sonderlich zufrieden damit. So lange das Angebot nicht Umfang und Aktualität von kinox, Filmpalast etc erreicht, sehe ich für die Zukunft eher schwarz (ACHTUNG Doppeldeutigkeit!).
 
@Chris Sedlmair: diesen verlust zahlen dann am ende doch die steuerzahler, wenn vater staat mal ne bank retten muß...zur zeit kauft die eurobank tonnenweise fauler kredite südeuropäischer staaten auf...
 
da ich nicht so enden will wie ein gewisser herr breuer, werde ich hier auch keine schmackhaften hülsenfrüchte erwähnen...
 
auch wenn es nach der Korrektur um vieles weniger ist, nach meiner Meinung sollte ein Unternehmen gar keine Schulden haben, auch wenn ein Finanz-Experte hier mir widerspricht! Weil Dank Schulden, muss ein Unternehmen weniger an Steuern zahlen, oder so, habe ich mal von einem Finanzler gehört.
 
@AlexKeller: Wie sollen sich Firmen ohne Schulden gründen? Nicht jeder hat einen reichen Papa im Nacken^^
 
@kritisch_user: Es geht eher darum, dass die Schulden künstlich gehalten werden um Steuern zu sparen.
 
@AlexKeller: Ja, Schulden können wirtschaftlich sein. Wenn du für den Dispo weniger zahlen müsstest als du durch eine Geldanlage bekommst, dann würdest du auch Schulden machen. Schließlich bekämst du mehr raus, als du reinstecken musst.
Das bedeutet noch nicht, dass es dir schlecht geht. Dennoch kannst du die Kosten für den Dispo mit den Erträgen deiner Anlage verrechnen (also im Endeffekt weniger Steuern zahlen).
 
Bei dem kleinen Vorschaubild dachte ich eben das sei Kleinfinger :D
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