Qualcomm: Apple bremst iPhone 7 absichtlich um uns zu schaden

Dass Qualcomm sich von Apple höchst ungerecht behandelt fühlt, wurde aus der aktuellsten Stellungnahme in einem Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen bereits deutlich. In dem weit über hundert Seiten starken Papier kommen aber auch Vorwürfe ... mehr... Qualcomm, Snapdragon, Snapdragon 805 Bildquelle: Qualcomm Qualcomm, Snapdragon, Qualcomm Snapdragon Qualcomm, Snapdragon, Qualcomm Snapdragon Qualcomm

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So langsam wird´s lächerlich
 
@Alfred J Kwack:
Was ist daran lächerlich?
Ich wäre überrascht wenn Apple die Qualcomm Modems nicht drosseln würde.
Kannst du dir das Geschrei vorstellen wenn es Leistungsunterschiede bei den iPhones gäbe?
 
@OPKosh: Das tun sie allerdings nicht um Qualcomm zu schaden sondern damit alle Käufer das selbe "Erlebnis" haben, es sei denn sie lassen Qualcomm bewusst schlechter dastehen als die Konkurrenz.
 
@PakebuschR:
Das hab ich auch nicht behaupten wollen.
Im Gegenteil!
Auch wenn ich alles andere als ein Apple Fan bin, das ist mehr als nachvollziehbar.
 
@OPKosh: Wolte das nur nochmal verdeutlichen, da hat Qualcomm zwar recht was die Dosselung betrifft aber in diesem Punkt hat Apple nichts falsches getan, ob Apples Klage berechtigt ist bleibt abzuwarten da steuert Qualcomm natürlich dagegen.
 
@PakebuschR:
Was ich "lustig" finde ist, dass sich Unternehmen (Apple ist ja "nur" der Erste der hier klagt) über zu hohe Einkaufspreise beschweren. Was gerade bei Apple nicht einer gewissen Ironie entbert! ;-)
Ich mein, was ist mit dem immer so hoch gepriesenen freien Markt?
Als Verbraucher bekommt man, insbesondere bei Apple, immer zu hören, dass man es ja nicht kaufen müsse, wenn man es für zu teuer hält!?
Die müssen diese Komponeten auch nicht kaufen, wenn sie ihnen zu teuer sind! Oder wenn sie sie kaufen "müssen", um die Nachfrage für ihre Produkte decken zu können, dann haben sie halt Pech!
Uns fragt bei Sprit oder Medikamenten, zum Bsp., auch keiner!?
 
Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.
 
@Bengurion: Sehr passend. Während die Rechtsabteilungen sich gegenseitig die Fresse polieren, feiern das Management den nächsten Deal mit Schampus und ... was so dazugehört.
 
Und wenn es so ist: die Medien würden sofort wieder über Apple herfallen, wenn es tatsächlich Unterschiede geben würde! Und nicht mit "User bekommen teils mehr Leistung" sondern grundsätzlich mit dem gegenteiligen Tenor, weil es mehr Klicks bringt. Also logisch: homogenisieren, wo es nur geht, wenn man unterschiedliche Lieferanten nutzen muss.
 
@ZappoB: Man nutzt in der Industrie meist die Zwei-Lieferanten-Strategie. Das bringt mehrere Vorteile. Man kann sie wegen der Preise gegeneinander ausspielen. Und falls einer der Lieferanten mal Lieferprobleme bekommt, kann man sich auf den zweiten verlassen.
 
@MacSpeedy: ganz genau, und was passiert wenn man es nicht macht --> siehe VW.
 
@MacSpeedy: Das ist ja vollkommen richtig und gut so. Es geht mir nur darum, dass Qualcomm quängelt, Apple würde die Leistung ausbremsen. Es geht eben um die genannte Homogenisierung bei technischen Differenzen im gleichen Gerät.
 
Das Problem wäre doch eher dass Leute ihre iPhone alle nur noch Online kaufen, einschalten, schauen welcher Chip drin ist und es notfalls zurückschicken. Darauf hat auch keiner Bock.
 
@starchildx: Der Prozentsatz der "Wissenden" dürfte zu vernachlässigen sein, eine massive "Rücksendungswelle" durch Lieschen Müller dürfte ausgeschlossen sein :)
 
Wenn man nur tief genug gräbt, wird einem klar, das kein Konzern eine saubere Weste hat. Jede Firma hat Dreck am stecken. Weder Apple noch Qualcomm ist besser als der andere. Im Endeffekt geht es immer ums Geld und davon haben beide Firmen mehr als genug. Beide Firmen schaden sich nur selbst, bzw. deren Ruf bekommt einen heftigen Riss. So kann man sich auch ins eigene Knie schießen. Sollen die nur ruhig ihr Schlammschlacht austragen.
 
Gerade bei Apple sollte ein derartiges Vorgehen kein Stirnrunzeln wert sein.
Generell loben doch die iPhone Nutzer die durchgehende Standardisierung im Ökosystem. Stellt euch nur das Geschrei vor, sollten unterschiedlich performante iPhones der selben Generation verfügbar sein!

Die einzige spannende Frage stellt sich für mich bei den möglichen Unterschieden bezüglich Energieeffizienz der beiden Chips, gerade wenn Qualcomm nochmal runtergedrosselt wird.
 
Und? Selbst wenn es so ist. Wenn es Leistungstechnisch Probleme gibt, werden die Käufer und Medien auf Apple schimpfen, und nicht auf den Chiphersteller. Die meisten wissen sowieso nicht, was verbaut bist und vom wem es ist.
 
Völlig nachvollziehbar ... wenn des denn so ist ! Wenn 2 gleiche iPhone Modell unterschiedliche Performance hätten dann wäre das Theater groß. So ist es völlig normal um keinen zu bevorzugen oder zu benachteiligen. In anderen Branchen wird das genau so gemacht.
 
Fragt sich für mich ob Qualcomm nicht einfach nur die halbe Wahrheit sagt. Wenn deren Chips bei mehr Leistung auch mehr Energie verbrauchen stünde Apple vor dem Problem, dass iPhone-Käufer sich über schlechtere Akkulaufzeiten beschweren. Vor einiger Zeit gab es bei MacBooks ja auch schonmal, dass ADATA und SanDisk SSDs verbaut wurden, hier hat Apple kein Problem damit gehabt, dass die ADATA deutlich flotter waren. Ich vermute die Qualcomm-Chips verbrauchen einfach mehr Energie im Spitzenbereich und daher drosselt Apple von vornherein und schafft so eine einigermaßen einheitliche Akkulaufzeit.
 
@sTVbooi: glaubs mir oder nicht, es ist eher wirklich so das keiner auser Qualcomm vernünftige Modems oder Soc´s anbietet. Intel hängt da meilenweit hinterher. Während Qualcomm seit über einem Jahr Gigabit LTE anbietet in seinem Modem, ist Intel stand Feb. 17 immer noch in der Entwicklungsphase. Dahe stimmt die Aussage schon das Apple die Modems von Qualcomm künstlich beschneidet weil Intel einfach nichts entgegen zu setzen hat. Die ganzen Custom Soc´s von Samsung, Huawei, Apple und Co. zähle ich hier mal nicht dazu, den diese werden nur in den eigenen Marken verbaut und nicht an Fremdfirmen verkauft. Daher hat Qualcomm nun mal das bestehende aufgezwungene Monopol und kann die Preise diktieren. Sie sind der einzige der ein performantes Komplett Paket anbietet bestehend aus Modem, CPU und GPU. Andere wie Intel, PowerVR, oder Mali (ARM selber) lizenziern nur oder bieten nur einzelne Komponenten an.
 
Absurd ist es aber auch. Man stelle sich vor, dass ein großer Teil der iPhones bereits heute mit einem Software-Update die Leistung des Folgemodells haben könnte. Wenn das nächste Modell kommt, müssen das jedoch alle, die eine bessere Leistung wollen, kaufen. Viele User mit älteren Modellen könnten so einfach aufschließen - zack.

Mich würde eine solche Vorgehensweise nicht wundern. Im Gegenteil: Ich gehe noch einen Schritt weiter. Ich besitze ein 6+ von der ersten Stunde an. Mittlerweile benötigen viele alltägliche Apps eine gefühlte Ewigkeit zum Starten. Ich habe das mal gestoppt: 4-6 Sekunden sind es ziemlich oft. Und da handelt es sich um ganz banale Apps wie Instagram, Facebook, GMX und so weiter. Diese Apps sehen heute nicht viel anders aus als noch vor 2 Jahren, aber da lief das wie am Schnürchen, quasi instant. Wie kann das bitte sein? Es handelt sich schließlich nicht um bombastische Anwendungen mit beeindruckender Funktionalität und komplexen Strukturen oder Inhalten. Kann mir das hier mal jemand erklären?

Ich bin jedenfalls echt angenervt davon, dass dieses 1000€ Teil nach 2 Jahren plötzlich zu schwach sein soll, meine Mail oder Youtube App in weniger als 4-6 Sekunden zu starten.

Wenn ich mir nun vorstelle, dass mein iPhone per Update deutlich beschleunigt werden könnte, dies aber aus "Fairness" nicht geschieht, finde ich das oberfrech. Apple sollte dann eben eine normale und eine budget Version herausbringen, die normale mit der schnelleren und die budget mit der langsameren Performance. DAS wäre fair. Alles andere ist einfach nur Mumpitz. Aber Apple halt. Apple würde es vielleicht andersherum machen: Die langsame Ausgabe ist normal und die schnellere "Pro" mit saftigem Preisaufschlag. Das würde zu Apple passen.
 
@GSMFAN: Mach ein Backup, dann eine Wiederherstellung ohne Restore und teste diese Apps nochmals. Wenn sie wieder schnell starten, ist alles iO. Danach kannst du das Backup wieder einspielen und erneut testen. Typischerweise starten die Apps nach dieser Prozedur wieder flott.
 
@ZappoB:
So viel dazu, dass nur Android, und vorallem Samsung, auf Dauer langsam werden! ;-)
 
@ZappoB: Wenn das nicht so lange dauern würde.... Nach jedem Restore müssen dutzende Logins getätigt und Apps neu eingerichtet werden.... Bei mir dauert das Stunden.... Aber vielleicht gibt es ja Probleme mit 10.3, dann würde ich die Gelegenheit nutzen. Danke für den Hinweis.
 
@GSMFAN: Dauert gar nicht lange! Wenn du das Backup Passwort verschlüsselst, wird auch der iOS-Schlüsselbund gesichert und du musst dich nirgends neu anmelden. Die Einstellungen der Apps werden sowieso gesichert. Nach einem Restore ist eigentlich nur das Passwort für die iCloud notwendig.
 
@ZappoB: Der Schlüsselbund ist in vielen Apps nich verfügbar. In diversen Player-Apps muss ich etliche Serverdaten neu eintragen. Ich weiß nicht, welche + wie viele Apps Du hast, aber bei mir dauert es eine ganze Weile, bis nach einer Wiederherstellung alles so ist, wie vorher.
 
@GSMFAN: ich habe aktuell 319 Apps auf dem iPhone, davon c.a. ein dutzend Mediaplayer, nach einem kompletten Backup und Restore sind alle Daten (bei einem verschlüsselten Backup!) und Einstellungen wieder da du musst dich nur bei den iCloud-Diensten wieder anmelden. Mache ich bei jedem Major Release so.
 
@GSMFAN:
Ich fürchte du verwechselst da was!
Hier geht es nicht um die CPU-/Systemleistung, sondern lediglich um das Modem. Also Downloadgeschwindigkeiten. Und da hier in Deutschland eh nicht mehr als 300Mbit verfügbar sind, ist das für uns auch uninteressant.
Mit App-STARTzeiten hat es aber jedenfalls gar nichts zu tun.
 
@OPKosh: Ok, das habe ich dann wohl wirklich missverstanden. Danke für den Hinweis.
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