Die Folge des Abo-Trends: Adobe nimmt ganzem Land die Software weg

Die Software-Industrie verfolgt im Eiltempo eine Umstellung von Einzelverkäufen auf Abo-Modelle - und wie problematisch das für die Nutzer sein kann, zeigt sich aktuell am Beispiel Adobes. User in Venezuela werden bald komplett ihrer Werkzeuge ... mehr... Adobe, Photoshop, Creative Cloud, CC Bildquelle: Adobe Adobe, Photoshop, Creative Cloud, CC Adobe, Photoshop, Creative Cloud, CC Adobe

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Das soll der einzige Nachteil sein?

Ich finde ja das viele Abomodelle einfach für den Privatkunden zu teuer sind, bzw. im Laufe der Zeit werden, fallen doch monatliche Kosten an die sich schnell summieren können, wenn man mehr als nur eine Software benötigt. Ich denke da zum Beispiel an die Spieleengine Unity3D wo man per Abo in einem Jahr so viel bezahlt wie sonst für eine Versionsnummer die dann mindestens 3 Jahre aktuell war und man danach dann durch einen Upgradepreis auch noch sparen konnte.

Ich stoße immer mehr auf ähnliche Abomodelle von Software, die ich eigentlich für mein Hobby benötigen würde, die Preise im Abo jedoch dann jenseits von Gut und Böse liegen. Also was mein Hobby angeht musste ich durch solche Modelle schon auf sehr viel verzichten, wo ich zwar bereit gewesen wäre vielleicht einmal etwas mehr in die Hand zu nehmen, dafür hätte ich dann aber auch eine Lizenz in der Hand gehabt, die ich meistens so lange Nutzen kann, bis ich vielleicht mal wieder für ein Upgrade bereit bin zu zahlen.
 
@Tomarr: Ja, das ist übel. Aber es gibt noch einen weiteren Aspekt. Vorher hatte man Rechner-Lizenzen, jetzt wechselt man auf Personen-Lizenzen. Als Erklärung: Vorher hattest Du in der Firma z.B. 5 Multimedia-Arbeitsplätze und brauchtest 5 Lizenzen dafür. Jetzt sind die Abos Personen-gebunden, d.h. Du brauchst für jede Person die damit arbeiten soll eine Lizenz. Das macht es im schlimmsten Fall um ein Vielfaches teurer. - Zwar gibt es verschieden Wege dies zu umgehen, aber der vorgesehene Standard-Weg ist der beschriebene.
 
@Nunk-Junge: Vor allem kann dich das Umgehen im Firmenumfeld bei einem Audit eine Menge Geld kosten ...
 
@Nunk-Junge: Das ist falsch. Es gibt von Adobe auch Multiuser-Lizenzen, sogenannte "Feature Restricted Licenses". Die entsprechen in etwa den alten Serienummern-Lizenzen und sind nicht an eine Adobe ID oder eine Federated/Enterprise ID gebunden.

Wir nutzen die bei uns in der Firma auch für Arbeitsplätze, an denen mehrere Leute arbeiten.
 
@Deep4: Ja und nein. Ja, Adobe hat verschiedene Lizenzmodelle, die aber auch sehr unterschiedliche Leistungen umfassen. Zudem machen sie manchmal sogar individuelle Lizenzen für bestimmte Kunden. Zu unseren Kunden zählen auch ein paar Hochschulen, die nutzen meist noch alte Versionen, die als normale Desktop-Versionen verfügbar sind und sind fast alle dabei Adobe strategisch komplett zu ersetzen wenn irgend möglich. Eine Uni hat mir berichtet, dass ihr früher genutztes Leistungsspektrum an Adobe-Produkten sie zukünftig eine 6-stellige Summe pro Jahr kosten würde. Und das ist undenkbar.
 
@Tomarr: insbesondere im Privatbereich, wo man auch nicht immer unbedingt die neueste Version benötigt und auch gerne mal mit einer Version von 2013 arbeiten kann....
 
@Tomarr: Tja und ich schmeiße jede Software die auf Abo umstellt rigeros raus ... mit etwas Umgewöhnung habe ich da bisher auch bei jeder einzelen Software im OpenSource Bereich Ersatz gefunden auch bei der Creative Suite! Klar da Ist Adobe führend aber da ich damit nicht meine Brötchen verdiene ... kann ich auch auf andere wechseln und Abstriche musste ich bisher höchsten bei der Bequemlichkeit machen ... und das ist mir das Ersparte allemal wert.

Die einzige Software mit Abo sind die Banking Software und der Virenschutz! ... Alles andere ist inakzeptabel.
Setzt halt Konsequenz im eigenen Handeln voraus, was halt vielen heute fehlt. Insbesondere den digital Naiven.
 
@serra.avatar: Als Privatperson kannst du dir das vielleicht noch erlauben, sobald du damit Geld verdienen willst, jedoch nicht mehr.
 
@ethernet: Solange man keinen Boss hat der einem Vorschreibt welche Software man benutzen muss, kann man auch im geschäftlichen Umfeld durchaus auf Alternativen setzen ... da ist halt die IT gefragt das auch zu vermitteln. Und wenn der "Boss" zigtausend € Lizenzgebühren einsparen kann, werden die eigentlich immer hellhörig. Das Endergebnis darf halt nicht darunter leiden, aber ein Photoshop braucht man nicht wirklich ... das geht alles auch mit Alternativen ... CAD CAM & Co. CRM Verwaltungssoftware mag das etwas anders aussehen ...
 
@serra.avatar: hast du alternativen für illustrator, lightroom, indesign, aftereffects welche userfreundlich sind, die selbe leistung haben, kein abo erfordern und bei denen ich einfach easy miteinander funktionieren? Ich wollte schon immer wechseln. Leider ist es nicht einfach eine gute Alternative für alle Programme zu finden. Vor allem wenn alles miteinander funktionieren sollte. Aber ich muss sagen, ich bin vermutlich auch die ultimative zielgruppe für die creative suite, da ich fast das gesamte angebot der suite zum arbeiten benötige.
 
@serra.avatar: Abo bei Virenschutz ist einfach nur dämlich!
Erstens gibts den Defender der das alles ebenso kann und zweitens reissen zusätzliche Securitiy Suites oder reine AV Lösungen noch mehr Löcher ins System und sind auch oft Schuld wen Software nicht mehr so rennt wie es soll oder wenn Windows Update Probleme bekommt!

Defender ist die beste Virenschutzlösung für Windows, klingt komisch ist aber so!
 
@Berserkus: mag ja sein das Defender mittlerweilen was taugt, Aber GUI mäßig und Anpassungen in den Einstellungen ist der immer noch nen Graus ...

Ich habe mit ESET noch nie irgendein Problem mit Windows gehabt was auf den Virenscanner rückführbar gewesen wäre ... und der bietet mir was ich brauche auch die Eigene Kontrolle darüber!

Welcher Virenschutz ist ne reine Grundsatzdiskussion wie Linux oder Windows!
 
@Tomarr: Gerade Unity ist aber nicht das beste Beispiel. Zum einen tut sich wahnsinnig viel von Major Release zu Major Release. Ich verfolge die Entwicklung erst seit 5.x, würde aber mal vermuten, dass zu Zeiten von 4.x und davor nicht pro Jahr vier fette Updates mit neuen Features kamen.

Zudem brauchst du die Version für 20 € im Monat erst ab 100.000 $ erwirtschaftetem Jahresumsatz und die für 115 € im Monat erst ab 200.000 $. Wenn du in den Bereichen bist, tun die Lizenzkosten nicht sonderlich weh, wenn du nicht gerade 10 Entwickler brauchst um 200.000 $ zu erwirtschaften. Dann hast du aber eh ganz andere Probleme. Vergleich das auch einmal mit dem Kosten für eine Visual Studio Lizenz oder gar eine MSDN Subscription!
 
@ethernet: Doch, auch bei Unity 4 tat sich innerhalb einer Major Release reichlich viel. Und ich weiß ja nicht wie es jetzt ist, aber die kostenlose Version war am Anfang der 5 trotzdem noch eingeschränkt. Es gab schon immer die Kostenlose, Indi und Pro Version. Die kostenlose war immer sehr eingeschränkt. Deswegen hat man für die anderen halt einmal gezahlt und hatte mindestens 3 Jahre ruhe.

Zudem ist es ja auch ein Arschtritt für alle die sich die vorherigen Versionen gekauft haben. Denn ein derartiges günstigeres Upgrade gibt es ja auch nicht mehr.
 
@Tomarr: Die einzige Einschränkung der kostenlosen Version ist momentan, dass du das dunkelgraue Theme nicht nutzen kannst und du weniger Cloud-Build-Jobs etc. hast. Und das ist vollkommen fair.

Und inwiefern das ein Arschtritt ist, kann ich nicht nachvollziehen. Du kannst die alte Version ja dennoch weiter nutzen. Dass eine Software mit höherem Funktionsumfang auch teurer wird, ist hingegen vollkommen normal.
 
@ethernet: Massive Multiplayer ging zum Beispiel auch nicht bei der kostenlosen Version. Und noch einiges anderes. Partikelbeams, war es zumindest damals.

Arschtritt in dem Sinne, dass du halt nicht upgraden kannst, es sei denn du schließt dann das Abo ab. Obwohl, das muss ich vielleicht noch dazu sagen, als ich die Pro gekauft hatte da explizit stand, dass es auch bei jeder folgenden Version gehen wird. Da stand sehr deutlich damals noch das es kein Abomodell ist, einmal zahlen und nutzen. Neue Versionen per günstigen Upgrades möglich.
 
@Tomarr: Und was wäre dann kein Arschtritt? Wenn dir der Anbieter beim Kauf des Upgrades garantiert, dass er nie mehr sein Lizenzmodell umstellen oder die Preise erhöhen wird?
 
@ethernet: Oder zumindest denen die vorher schon dabei waren die Auswahlmöglichkeit geben würde. Ist ja nicht so dass der Kauf einer Lizenz bisher nie funktioniert hätte oder so.
 
Die Überschrift ist sehr irreführend! Adobe macht das ganze ja nicht freiwillig, sondern wird dazu gezwungen - wie auch im Text steht..!!
 
@loo_i: Wenn Sie gezwungen werden könnten die ja das gezahlte Geld auch zurück geben und dadurch der Regierung welche Sie ja zwingt auch entsprechende Steuereinnahmen einzubüssen.
 
@Eziens: Ändert nichts daran, dass die Überschrift irreführend ist.
 
@Eziens: laut der quelle hat das die us regierung untersagt.

https://www.pcwelt.de/news/Wegen-Trump-Adobe-sperrt-alle-User-Konten-in-Venezuela-10679682.html
 
@mgfirewater: Und wo bitte ist der Artikel in welchem Adobe mitteilt dass alle Abo Gebühren die geleistet wurde an die beteiligten zurückgezahlt werden?
 
@Eziens: das sie es nicht dürfen! obwohl sie es (angeblich) wollten
 
@mgfirewater: Moment, Sie DÜRFEN also die ABO Gebühren NICHT zurück geben da KEINE Leistung erfolgen wird?
Für eine Information hat es aber noch gereicht und eine Frist die es den Nutzern erlaubt Ihre Werke aus der Cloud zu kopieren?
Mir gehrt es hier nicht um die Tatsache dass der US Regierung den Handel unterbinden möchte, sondern um die Tatsache das Adobe die ABO Gebühren eingestrichen hat und nun diese ohne weiteres behalten kann. Für mich Betrug Zahlung erhalten aber keine Leistung erbracht, egal aus welchem grund auch immer.
 
Tja, leider gilt ja bei Software im Gegensatz zu stofflichen Dingen meist, dass man es nur nutzen darf, aber die Sache einem nicht gehört. Und wenn die USA mal wieder Weltpolizei spielt, dann leider halt die normalen Leute am meisten.

Finde das in unserer aktuellen Zeit nicht korrekt.

Da müssen Gesetzesänderungen her, die mir erlauben Software runterzuladen und dann offline zu benutzen.

Prüfungen auf Legalität können ggf. sporadisch nötig sein, oder z.B. beim runterladen von Updates, aber es darf nicht möglich sein, dass man mir das bezahlte Produkt einfach wegnimmt.

Aber vielleicht gibt es bei DIESER Sache zumindest einen Konsequenz:

Es könnte ein findiger unternehmer, der nicht in den USA sitzt darauf kommen hier mal eine Alternative zu entwickeln und das dann auch in anderen Ländern als nur venezuela zu vertreiben.

Not macht erfindersich und Geschätspotential ist ja wohl da.

Aber vermutlich läuft es nur darauf hinaus, dass die Leute es sich illegal besorgen, oder Accounts mit VPN eröffnen oder so.
 
@pcfan: Wenn eine Softwarebude nur Abomodell anbietet, ist das eben so. Wir brauchen eben nicht noch ein Gesetz und noch eines.
 
@topsi.kret: Und wenn eine Firma Chemie ins Grundwasser kippt, dann ist es eben so.

NEIN, wenn es Mist ist muss man sich wehren udn was ändern.
 
@pcfan: Den Vergleich überdenkst Du bitte nochmal. Es gibt nämlich einen Unterschied zwischen Vertriebsmodell und dem, was Du da erwähnst.
 
@pcfan: Kauf es dann halt nicht! Damit kannst du dich am Besten wehren!

Der Vergleich den du da versucht anzustellen hinkt ziemlich. Bei dem einen entsteht ein Schaden für Tiere, Menschen und Umwelt. Ich glaube, das passiert bei einem Abomodell nicht...
 
@NamelessOne: Naja, jetzt ist schon ein Schaden entstanden ;)

Aber ich geb ja zu, ich habe absichtlich ein wenig übertrieben.

Trotzdem ist diese schleichende freiwillige Aufgabe der Freiheit meiner Meinung nach bedenklich.
 
@NamelessOne: Genau, man benutzt Jahre lange diese Werkzeuge um sein Lebensunterhalt zu finanzieren und jetzt wird einem untersagt sie zu nutzen = Job weg, kein Geld....dann ist das halt so =)

Also ein Schaden entsteht hier definitiv.
 
@topsi.kret: da magst du recht haben. Wenn die nur Abos bieten und Abos bei mir durch Verschulden anderer nicht möglich sind gibt's ja noch Cracks. Ich bin wirklich der letzte der sagt dass man für etwas das man möchte oder benötigt bezahlen soll, aber wenn man ehrlich ist und bezahlt hat und so was passiert gibt's nen Mittelfinger. Und das ganze bei bestem Gewissen.
 
@P-A-O: In diesem Fall sehe ich ebenfalls eine gewisse Legitimität
 
@P-A-O: Wenn man dann auch noch so weit geht "Schlangenöl" nicht einzusetzen, dann sagt dem verständigen Nutzer die berühmte brain.exe, solche Virenschleudern ("Cracks") eher nicht zu nutzen.
 
@pcfan: "leider gilt ja bei Software im Gegensatz zu stofflichen Dingen meist, dass man es nur nutzen darf, aber die Sache einem nicht gehört." - Falsch. Software die Du kaufst gehört Dir. Wenn Du also ein Photoshop kaufst, dann bist Du der Eigentümer und darfst sogar Deine Fassung der Software manipulieren. Du darfst sie natürlich nicht kopieren und weitergeben. Wenn Du aber eine Software nur mietest, dann kann ein Mietvertrag gekündigt werden. Und wenn Du nur einen Webdienst nutzt, dann sieht das nochmal anders aus. "findiger unternehmer... mal eine Alternative ... entwickeln" - Lol, die meisten Software-Produkte sind komplexe Systeme, eine neue Entwicklung würde viele Mannjahre an Aufwand verschlingen und setzt erst mal entsprechende Entwickler voraus. Wenn Airbus den A380 einstellt, dann kann auch kein findiger Unternehmer mal eben eine Alternative entwickeln...
 
@Nunk-Junge: Not macht erfinderisch und die Hoffnung stirbt zuletzt.
Die besten Erfindungen machen Menschen, wenn Sie unter Druck stehen und knapp an Ressourcen sind.

Selbst wenn es Jahre dauert, die Chance ist da.

Für Teile von Adobe gibt es auch Ersatz, z.B. GIMP für Photoshop.

Grundsätzlich hast du aber Recht, dass es schwer ist.
 
@pcfan: Als Alternative für Photoshop kommt vor allem Paint Shop Pro in Betracht.

https://www.paintshoppro.com/de/
 
@Althena: OK, das ist eine kanadische Firma.
Würden die Trumps Embargo da folgen?

Die US "zwingt" ja oft auch verbündete Länder dazu mitzuziehen.

Wenn nicht, wäre deren Videosuite "VideoStudio Pro" auch eine Alternative zu Adobe?
 
@Nunk-Junge: Das ist grundlegend falsch. bei Software kannst Du nur der Eigentümer sein, wenn Du der urheber bist. Abderenfalls kannst Du höchstens Besitzer sein, auch wenn Du die Software gekauft hast.
 
@topsi.kret: Quatsch. Eigentümer und Urheber sind völlig verschiedene Sachen. Eigentum kann übertragen werden, Urheber nicht. Bei jedem Verkauf ändern sich Eigentumsverhältnisse. Besitzer ist nochmal was anderes. Wenn sich mein Bruder mein Notebook ausleiht, dann bin ich weiterhin der Eigentümer, aber er ist der Besitzer. Das gleiche gilt bei Software. Wenn ich mit ein Programm kaufe, dann bin ich der Eigentümer der gekauften Software. Lasse ich meinen Bruder das installieren, dann ist das immer noch mein Programm, dann bin ich immer noch der Eigentümer. Oder mal in offizielle... BGB §854: Der Besitz einer Sache wird durch die Erlangung der tatsächlichen Gewalt über die Sache erworben. BGB §903: Der Eigentümer einer Sache kann, soweit nicht das Gesetz oder Rechte Dritter entgegenstehen, mit der Sache nach Belieben verfahren und andere von jeder Einwirkung ausschließen. BGB §929: Zur Übertragung des Eigentums an einer beweglichen Sache ist erforderlich, dass der Eigentümer die Sache dem Erwerber übergibt und beide darüber einig sind, dass das Eigentum übergehen soll. Ist der Erwerber im Besitz der Sache, so genügt die Einigung über den Übergang des Eigentums. UrHG §7: Urheber ist der Schöpfer des Werkes. Und in UrHG §69a-g werden die Rechte bezüglich Computerprogrammen beschrieben. Ist für hier aber zu lang.
 
@Nunk-Junge: Deine Fähigkeiten, Auszüge aus dem BGB zu kopieren, in allen Ehren. das macht Dich allerdings nicht zum Juristen, denn diese wissen, dass dort auch noch das Urheberrechtsschutzgesetz etwas zu vermelden hat. Das Einzige, was Du beim Kauf der Software an Eigentum erwirbst, ist der physische Datenträger. An der Software erwirbst Du lediglich ein Nutzungsrecht. Auch wenn Du das nicht wahrhaben willst, aber es ist so. Das kannst Du ganz einfach selber nachprüfen. Und genau deswegen darfst Du sogar gekaufte Software nicht zum Download in Tauschbörsen anbieten, klingt logisch, oder?
 
@topsi.kret: Urheberrecht habe ich extra oben mit verlinkt. Deine Meinung zum Kauf ist leider falsch. Deine Meinung spiegelt die Vorstellung zum Beispiel von Microsoft wieder, ist aber nicht rechtlich korrekt. Beim Kauf von Software erwirbst Du Eigentumsrechte und kannst diese auch wieder verkaufen. Das haben der Bundesgerichtshof wie auch der EU-gerichtshof entschieden. Siehe zum Beispiel EuGH, Urteil v. 3.7.2012 - C-128/11. Der Hersteller einer Software ist nach dem Verkauf nicht dazu berechtigt, den etwaigen Weiterverkauf der Software zu kontrollieren oder zu genehmigen. Das ist mit einer der Gründe warum Viele auf Abo-Modelle gehen.
 
@Nunk-Junge: Das Urteil C-128/11 sagt nichts darüber aus, dass Du Eigentümer" des Softwarecodes wirst, wenn Du die Software kaufst. Das Urteil sagt lediglich aus, dass Du als Besitzer (das ist nämlich ein himmelweiter Unterschied) diesen Besitz gegen Entgeld weitergeben darfst bzw die Konzerne keine rechtliche Handhabe gegen den Verkauf "gebrauchter" Lizenzen hat.
Schon im 2. Absatz wird das relativiert "Dieser Vertrag berührt nicht die Freiheit der Vertragsparteien, gegebenenfalls zu bestimmen, unter welchen Voraussetzungen sich das Recht nach Absatz 1 nach dem ersten mit Erlaubnis des Urhebers erfolgten Verkauf des Originals oder eines Vervielfältigungsstücks oder der ersten sonstigen Eigentumsübertragung erschöpft.".

Im Folgenden wird sogar explizit auf den Unterschied hingewiesen, ob die Software als Download oder Datenträger ausgeliefert wird. Auch wird im weiteren immer von der Eigentumsübertragung des Werkes geredet, nicht aber von der Software, also dem Code selber. Du erlangst das Eigentum einer KOPIE, das steht auch so in der Urteilsbegründung.

Sorry, wenn Du schon mitdiskutieren willst, solltest Du auch verstehen, was Du verlinkst. Denn wenn die Software wirklich in Dein Eigentum übergehen würde, könnte Dich NIEMAND hindern, diese Software zum Download anzubieten, und das auf jeder Tauschbörse ... völlig ungestraft.
 
@topsi.kret: Ein Besitzer darf niemals etwas verkaufen!!! Das darf nur der Eigentümer. Weiterverbreitung zum Beispiel in einer Tauschbörse darf aber auch der Eigentümer nicht. Da steht das Urheberrecht entgegen. Sorry, Du schmeißt die Begriffe völlig durcheinander.
 
@Nunk-Junge: Und genau darum ging es in dem Urteil, weil das nämlich Gegenstand der Diskusion war. Nein ich werfe nichts durcheinander. Das Problem ist, dass du das Urteil falsch auslegst. Und was Du falsch auslegst, habe ich Dir bereits versucht, nahe zu bringen. Für mich ist das Thema hier auch erledigt. Du hast die Quellen selber angegeben, da steht genau das drin, was ich Dir gesagt habe und es steht genau drin, dass Du falsch liegst. Wenn Dir der Intellekt fehlt, das Gelesene zu erfassen, ist das ganz alleine Dein Problem. Nur solltest Du dann nicht so damit hausieren gehen.
 
@topsi.kret: Wenn Du beleidigend wirst, dann zeigt es nur mangelnde soziale Kompetenz, macht aber Deine Aussage trotzdem nicht richtig. Es gibt zahlreiche juristische Seiten die sich mit dem Thema des Verkaufs von Software beschäftigt haben und die die Urteile von BGH und EuGH erläutern.
 
@Nunk-Junge: Ja, und keine dieser Seiten wird behaupten, dass Du mit dem Kauf Eigentümer der Software, also des Codes, wirst. Und richtig, genau DAS haben BGH und EuGH so bestätigt.

Nochmal, eben weil Du mit dem Kauf einer Software nicht deren Eigentümer wirst, außer dem Eigentum am Datenträger, musste der Verkauf gebrauchter Lizenzen höchstrichterlich geregelt werden. Heraus kam, dass Du als Käufer und Eigentümer das Recht erhalten hast, den Datenträger mit der Software (also die Lizenz zur Nutzung) weiterverkaufen darfst. Lies doch bitte einfach das komplette Urteil.
 
@topsi.kret: Ich gebs auf. Du willst einfach die Realität verdrehen entgegen alle Gesetze und Urteile. Na dann viel Spaß mit Deiner 'Bildung'. Ich beende das hier.
 
@Nunk-Junge: Der Witz ist ja, dass Deine eigenen Quellen Dir widersprechen.
 
@Nunk-Junge: Da irrst Du. An Software erwirbt man immer nur ein Nutzungsrecht, die Lizenz. Ob man die jetzt auf Lebenszeit oder per Abomodell auf Zeit erwirbt ist egal.

Eigentümer einer Software bleibt der Urheber oder derjenige, dem der Urheber dieses übertragen hat.

Ob man Software anpassen kann oder nicht steht nochmal auf einem anderen Blatt. Normalerweise ist aber Dekompilieren explizit untersagt. Ausnahme: Open Source Modelle und Vergleichbares.
 
@RalphS: Falsch. Das ist einer vielen immer wieder verbreiteten Fehlinformationen. Du erwirbst Eigentum. Höchstrichterlich von BGH und EuGH entschieden.
 
@Nunk-Junge: Eigentum an der Kopie, mehr nicht. Nicht an der Software und auch nicht an den Codezeilen. Und genau DAS steht in dem höchst richterlich ergangenem Spruch des BGH und EuGH.
 
@topsi.kret: Genau und deswegen darfst Du Deine Kopie auch verkaufen und nicht auf Tauschbörsen verteilen.
 
@Nunk-Junge: Ganz genau. Du hast es offenbar doch verstanden.
 
@Nunk-Junge: Ich hab jetzt das fragliche Urteil nochmal rauf und runter gelesen und womöglich die Hälfte übersehen, aber... sorry, nach meinem Verständnis untermauert es Deine Argumentation nicht. Gut, da werd ich mich jetzt nicht schlagen, aber Dein Argument, Software ginge in Eigentum über, widerstrebt mir einfach auf allen Fronten.
Wir können uns definitiv auf sachliche Medien einigen. Das steht so auch im Urteil. Aber Downloads und andere NICHTsachlichen Medien fallen halt raus und Inhalte sowieso.
Entsprechend kann man natürlich die DVD weitergeben und das Eigentum daran übertragen. Aber eben nicht an ihrem Inhalt, und nichts anderes erläutert das Urteil. Einzige Einschränkung, die gemacht wird, beruht auf dem Erschöpfungsgrundsatz: daß, sobald die Lizenz veräußert sei, der Hersteller keine Kontrolle mehr darüber habe.

Alles andere bleibt aber unberührt, insbesondere auch die nicht exklusive und nicht übertragbare Lizenz; es geht sogar so weit, daß der Hersteller bzw dessen Beauftragter als einziger Lizenzgeber explizit hervorgehoben wird.

Das steht konträr zu Deiner Aussage, daß ein neues Eigentumsverhältnis entstünde.

Analog freie Software: Da gibt es formal gar keinen Eigentümer, sondern Maintainer. Eben weil freie Software in dem Sinne "allen? gehört.
 
@RalphS: Freie und Open Source Software sind ein spannendes Thema. Bei einigen Produkten hast Du einen Hersteller, z.B. Cannonical bei Ubuntu, da ist es einfach. Andere Produkte sind komplett freifliegend und werden 'durch die Community' entwickelt aka Maintainer. Das sind die rechtlich schwierigen Fälle, bezüglich Produkthaftung, Eigentumsübergang, Lizenzrechte, ... da haben sogar echte Juristen Bauchschmerzen (ich habe das in einem Fall bei Kunden versucht durch Juristen klären zu lassen), daher sage ich lieber nichts dazu. - Aber bei normalen Produkten ist es so, dass man mit dem Kauf durchaus Eigentum erwirbt. Das ist zum Einen die DVD und zum Anderen auch die Kopie des Programmes darauf. Dann gilt der Erschöpfungsgrundsatz: Der Hersteller hat kein Recht mehr daran. Ich kann daher mein erworbenes Eigentum verkaufen oder auch zerstören wenn mir danach ist. Aber das gilt eben nur für meine gekaufte Kopie. Das gilt genauso für gekaufte Downloads. Ich darf aber natürlich keine weiteren Kopien anfertigen. Den Herstellern ist diese Regelung natürlich ein Dorn im Auge, daher versuchen sie genau hier anzusetzen. Nachdem sie bei der Eigentumsfrage gescheitert sind, versuchen sie es nun über den Weg des Urheberrechts. Ein Download einer Software ist das Herstellen einer Kopie. Wenn ich also mein gekauftes Programm verkaufe (was ich ganz legal tun kann), dann will der Käufern das Programm installieren und dazu neu downloaden. Das ist wieder das Herstellen einer Kopie und das wollen die Hersteller untersagen, da ich das Recht nicht habe. Die Gerichtsurteile dazu sind noch nicht abschließend geklärt, der Fall liegt aktuell beim EuGH. Sollten die Hersteller recht bekommen, dann können sie genauso dem Originalkäufer eine neue Installation untersagen, wenn er zum Beispiel einen neuen Rechner kauft. Das könnte dann zu einer einmaligen Installtion führen, Neuinstallationen müssten dann neu bezahlt werden. Die Hersteller würde es freuen.
 
@pcfan: Alternativen dazu gibt es ja, man muss sie nur nutzen ... daran scheitert es meistens!
 
Venezuela erklärt Raubkopien von Adobe Produkten als legal. Problem gelöst.
 
@Dark Destiny: Geht aber nur bei den Offlineversionen. Online mit Klaut bringt dir nix. Es sei denn es wird alles nachgebaut.
 
@MancusNemo: Kriegst alles von Adobe auch offline - nur nicht legal.
 
@bLu3t0oth: Danke für die Info gut zu wissen. Ich setz lieber gleich von anfang an auf Open Source, da kann mir so etwas nicht passieren. ^^
 
@MancusNemo: joa^^
 
@MancusNemo: Auch OpenSource Software kann einem Handelsembargo unterliegen ... bringt dir da also auch nix!

Kann dich halt nur keiner hindern den Sourcecode selber zu kompelieren ... da das aber auch nicht jeder kann ... siehe oben.
 
@serra.avatar: Und damit auch niemand kontrollieren ob du den Code jetzt selbst compiliert hast oder die Binarys genommen hast. Also praktsicher Blödsinn. Somit ist das Embargo quasi ausgehebelt für Open Source.
 
@MancusNemo: letzter Satz ;P ... wieviele Leute kennst du den welche sich das selber kompilieren können? (Immer schön auf die Masse bezogen!) Jedes Embargo kann irgendwie umgangen werden, dabei zählt nur das es nicht für die Massen umgangen wird ... Ziel erreicht!

Selbst hier auf winfuture sind wohl keine 50% dazu selbst in der Lage und das ist ne Fachseite ...
 
@serra.avatar: Wenn die Doku ordentlich ist, kriegt das jeder hin. Das ist nicht schwer. eduke32 krieg ich auch kompiliert. Ist ganz einfach. Und auch eine Datenbank. Da ging das auch. (Aber ich brauch die nicht) Man muss nur mal probieren. Und das dann den Projekten zurückmelden. Dann fängt da an sich plözlich was zu bewegen. DoomRetro hab ich nicht hinbekommen, aber der Entwickler ist da auch dran das zu verbesser, sodass es mit make getan ist.
 
@MancusNemo: ja klar du und ich ... wieviele reine "Nutzer" kriegen das hin?
Du und ich sind nicht der Mittelpunkt ... Die Masse kriegt es eben nicht hin, die kriegen ja nicht mal mehr ne Google Recherche gebacken.

Selbst auf ner Seite wie dieser kriegen das keine 50% gebacken.
 
@serra.avatar: Das liegt nur daran, weil viele nichts neues machen wollen... Du musst ja keinen neuen Code schreiben. Es geht hier um Benutzung! Wenn man einemal alle Handgriffe kann sind es immer die gleichen. SVN oder Git Repo runterladen und im Ornder make eingeben. War das jetzt schwer? In Youtube gibts auch haufenweise Lernvideos dazu. Wir müssen halt Lebenslang lernen. Allerdings nicht so hart und schwer wie im Studium. Also kann das jeder hinbekommen. Zur not teil man sich es in kleiner Paktet auf. Stadessen wird lieber um Hilfe geschrien.... Und niemlas lernen oder Zeigen lassen. Und dann selber machen. Einfach nur wiederlich!
 
oh, wer hätte bei einem abomodell schon an sowas gedacht?
https://www.youtube.com/watch?v=w4aLThuU008
 
Ernst gemeinte Frage, weil ich mich damit nicht auskenne: wie schwer wird es für die Betroffenen sein, eine gecrackte Version der CS im Netz zu finden? Denn einfach mal auf eine andere Software umstellen, dürfte vergleichsweise schwer fallen.
 
@ZappoB: kurze Antwort: ziemlich einfach. Es gibt einschlägige bekannte Seiten im netz
 
@freakozoid: d.h maduro wird die Software dann für die Staatsunternehmen per crack zur Verfügung stellen?

nur wie schnell trump am rad dreht, sieht man doch schon an huawei.
mal sehen wann Deutschland der Reihe ist und was dann der Grund für sein wird.

insgesamt sehe ich das sehr sehr kritisch, wenn Unternehmen die international ein faktisches Monopol haben, allein weil Donald "ne fixe Idee" hat, zu solchen Maßnahmen gezwungen werden können.
 
@mgfirewater: Der Aktuelle Importzoll Streit mit den USA betrifft uns Deutsche am härtesten. Also sind wir schon an der Reihe.
 
@ZappoB: https://www.chip.de/downloads/Photoshop-CS2-kostenlos-Vollversion_59762951.html

Als dies das erste Mal im Netz war, stand auf der Seite von Adobe sogar noch, (ich glaube dabei stand auch Photoshop 6 solo zum Download) dass die Software SO WIE SIE IST, ohne jede Gewährleistung zur Verfügung gestellt wird.

Erst nachdem Chip, Computerbild uv.m. das veröffentlicht haben ist der Text auf der Seite in "KUNDEN, DIE DIE SOFTWARE RECHTMÄSSIG ERWORBEN HABEN" geändert worden.

Ich habe mir gleich das Ganze mit einem Screenshot der angegebenen Bedingungen, dass DIE SOFTWARE SO WIE SIE IST ZUR VERFÜGUNG GESTELLT WIRD, und den KEYS (ja die gab es auch da) heruntergeladen.

Ich glaube kaum, dass Adobe Nutzern, die diese Gelegenheit genutzt haben, nachträglich einen Strick daraus drehen können. Zu dem Zeitpunkt war der Download rechtmässig.

Ich habe es übrigens nur ein Mal unter Windows XP, oder evtl. auch Win7 (weiß ich nicht mehr!) installiert gehabt.

Habe es dann gleich wieder runtergeschmissen, denn wenn man seit Corel Draw 3 (damals noch auf mehr als einem Dutzend Disketten) bei Corel ist, möchte man sich nicht mehr umgewöhnen.

Heute weiß ich nicht mal ob CS2 unter Windows 10 laufen würde.

Ich tippe aber mal, dass das noch mehr Menschen mitbekommen, das Ganze heruntergeladen und evtl. im Netz irgendwo zu Verfügung gestellt haben.

Würde ich das suchen, würde ich wohl vermutlich auf englischsprachigen Seiten suchen.
 
@ZappoB: Ich würde mir diese illegale Mühe nicht mehr machen. Es gibt gute und legale Alternativen.
Siehe o25)
 
Es ist Zeit, dass Trumps Präsidentschaft endet....
 
@mmode7m8: Um Himmels willen. Diesen den besten Präsidenten aller Zeiten mit seiner endlosen Weisheit und Weitsicht?
 
@Tomarr: Der Erfolg, den er mit den Erpressungsmethoden hat, gibt Ihm leider Recht. Die Mehrheit der Amerikaner sieht nicht was er Aussenpolitisch anrichtet solange es heißt America first.
 
@robs80: Ja, das befürchte ich ja auch. Man kann ihn in Amerika höchstens auf innenpolitische Basis zu fassen kriegen.
 
@Tomarr: Das versucht man gerade nach seinem Motto "and grab him right in the Eier". Aber das ist so dünnes Eis der kleinste Fehler und das Impeachment zerschellt. Lediglich die Verfassung der USA kann Ihn noch stoppen. Denn da darf er höchstens 8 Jahre im Amt bleiben...
 
@robs80: Außer im Kriegsfall, wenn ich das richtig erinnere...
 
@Tomarr: Der GRÖPAZ.
 
@mmode7m8: Ich gehe ehrlich gesagt davon aus, dass er noch weitere 4 Jahre Präsident wird...
 
@mmode7m8: Absolut. Das primitive Recht des Stärkeren wieder zu etablieren führt uns zurück ins Mittelalter.
 
@mmode7m8: " Es ist Zeit, dass Trumps Präsidentschaft endet...."

Nun ja... Aber was soll sich denn dadurch wirklich grundlegend verbessern? Trumps Presidentschaft ist doch lediglich das Ergebnis der jahrelang praktizierten Politik seiner Vorgänger. Es wird viel eher Zeit, dass die Mehrheit endlich mal erkennt, dass Trump lediglich die Galionsfigur des ganzen US-Schauspiels ist, welches da mittlerweile weltweit aufgeführt wird (...siehe die zahlreichen Aktionen gegen Russland, China, Iran, Venezuela... u.s.w.). Längst nicht in jedem Fall sind Trumps Handlungen und Aussagen völlig abartig und weltfremd. Nicht ohne Grund wird er teilweise auch aus den eigenen Reihen massiv kritisiert, wenn er mal wieder entgegen der eigentlichen Pläne agiert, welche die politischen Strippenzieher im Hintergrund ausgeheckt haben und verfolgen. Siehe zum Beispiel sein kurzfristiges Treffen zu vertraulichen Gespräche mit seinem Amtskollegen Putin.
 
@mmode7m8: Mit Trump ist zum Glück das bessere Übel an der Macht. Die anderen hätten schon lang wieder neue Kriege angezettelt. Trump verstehts wenigstens endlich mal mehr auf's eigene Land zu schauen. Vor allem..wer soll's denn werden? Wie bei uns sind wir in einer Zeit wo's nur schlimmer und schlimmer kommt ohne Aussicht auf Besserung.
 
@mmode7m8: Meiner Meinung nach wird da aber nichts besseres nach kommen...........und mit dieser Meinung bin ich auf Grund der Intelligenz der Amis nicht gerade allein.
 
Hmm, und MS Office ist nicht betroffen oder setzt MS das nur einfach nicht durch?
 
Ich sehe das positiv:
1. Weil dadurch die ganze Welt mal wieder sieht wie gefährlich Abo-Modelle sein können und
2. weil dadurch vllt. Open-Source Programme wie GIMP, Inkscape ect. einen zusätzlichen Entwicklungsschub bekommen können.
 
@XP SP4: Open Source mag in vielerlei Hinsicht zwar seine Existenzberechtigung haben und auch gute Ergebnisse liefern. Es gibt aber auch eine Kehrseite.

Gimp, benutze ich auch recht gerne, aber es gibt viele Funktionen, die es in Gimp nicht gibt, die aber Photoshop liefert. Ich denke da an den sehr praktischen Ebenenstil.

Oder Blender. Auch ein sehr funktionsfähiges Programm mit sehr viel Leistung. Aber leider irgendwie von der Community tot programmiert. Also wenn man mit den Anfängen von Blender mitgewachsen ist mag es gehen, aber so als Neuling ist man eher am verzweifeln.
 
@Tomarr: Es ist einmal -wie du sagst- der Funktionsumfang, aber auch die Einarbeitungszeit in neue Software. Ich versuche seit es Affinity Designer gibt von CorelDRAW wegzukommen, aber AD fehlen sooo viele Funktionen von CD und bedient sich eben auch sehr anders, sodass ich für meine Haupt-Projekt immer noch CD verwende(n muss).
 
@Tomarr: Bei Blender war bei jedem Großen UI update auch für "mitgewachsene" eine große umstellung.
Grad das neue Blender 2.8 ist für mich wieder was ganz neues gewesen. Von tot Programmiert kann aber keine rede sein. Es wurde immer besser und übersichtlicher.
Blender ist wirklich eine Eierlegende Wollmilchsau.
Auch gimp 2.10 ist super geworden.
Ich denke einfach das user die vorhher was anderes nutzten damit Probleme haben, genauso wie user die bisher nur das nutzten und dann auf Kostenpflichtige Programme umschwenken, sich gewöhnen müssen.
 
@Finsternis: Bei Blender gebe ich dir in der Version 2.8 zwar in dem Sinne recht, dass es übersichtlicher geworden ist. Aber intuitiv ist trotzdem was anderes. Ich tappe oft in die Falle das ich irgendetwas machen will und es passiert.... genau nichts. Oder halt die Speichern- und Exportoberfläche. Unübersichtlich wie ein Win95 Programm. Aber genau diese Eier legende Wollmilchsau ist auch das Problem. Besser wäre es vielleicht so ein zwei Sachen in ein extra Programm auszulagern. Zum Beispiel einmal Modelling und einmal Texturieren mit UV-Mapping usw. halt extra.

Gimp 2.10 ist OK, das will ich auch gar nicht anders sagen. Nur eben halt fehlt Ebenenstile. Man kann es zwar auch anders lösen, mit Filtern etc. Aber dann kann man hinterher halt nichts mehr ändern und es passt sich dem Stile dann an oder so. Das ist zwar das Einzige was ich bei Gimp vermisse, zumindest bisher, allerdings auch eine der wichtigsten Funktionen die ich häufig benutzt habe.
 
@Tomarr: Bei Blender kann man das ja oben am rand alles über die neuen Tabs machen. Gehste in den Model tab modelierste gehste in den UV Editing tab machste halt uv mapping mit vorgegebenen fenstern, find das top^^.
Man sollte sich beim neuen Blender auch die einstellung von der eingabe anpassen, kam mit dem neuen auch net so klar und hab einfach ähnlich dem blender 2.79 angepasst. So das leertaste einfach die funktionssuche ist und rechtsklick die auswahl von einzelnen dingen ist und linksklick halt auswahlboxen zieht.

Bei den Ebenenstilen geb ich dir recht, das vermisse ich auch.
 
@Finsternis: Na mal warten bis das erste brauchbare deutsche Buch für Blender 2.8 rauskommt. Vielleicht muss ich mich einfach nur etwas einlesen. Gibt zwar auch online ein paar Tutorials, aber für die ersten Versuche habe ich dann doch lieber ein Buch zum Nachschlagen neben mir liegen.
 
@Tomarr: Profiwerkzeuge waren nie Intuitiv. Blender ist kein Anfängerwerkzeug, es ist normal, dass es nicht intuitiv ist.
 
@Tomarr: Nimmt doch das Ebenenwerkzeug von GIMP! Ist eins da, musst nicht einmal suchen.
 
@XP SP4: Es gibt im OpenSource-Bereich keine Alternativen, die Premiere, After Effects und alle angeschlossenen Applikationen (inkl. CUDA-Beschleunigung) im halbwegs professionellen Bereich ersetzen können. Null. Nix.

Auch GIMP ist kein Ersatz für Photoshop, wenn man es ernst meint. So gerne ich GIMP mag, aber das kann man nicht schön reden.
 
Also für Photoshop, Illustrator und InDesign kann man auf Affinity wechseln. Klar gibt's da Sachen, die sind bei Adobe besser, aber da Affinity recht neu ist, hat es auch keine Altlasten und es hat auch Funktionen, von denen Adobe-User nur träumen können. Und im Funktionsumfang ist es gerade was Druckvorstufe betrifft einem GIMP weit überlegen. Also für den Preis (einmaliger Kaufpreis, kein Abo!) kann man nur staunen. Schaut es euch an. Kann man über den Win10 Store kaufen oder direkt bei SERIF (dann kann man die Software auf so vielen eigenen PCs installieren wie man will). Wirklich, die geben sich grosse Mühe um eine prima Alternative zu sein. Im Bereich Video-Bearbeitung haben sie noch nichts, aber da gibt es ja viele andere Anbieter.
 
@jackattack: Danke, werde ich mir mal ansehen. die preise sind top mal sehen was die testversion so zu leisten im stande ist
 
@jackattack: Für Affinity Designer gebe ich dir recht, komme besser klar als mit Illustrator, aber bei Affinity Photo ist das RAW-Einlesen und das Web-Exportieren schlecht. Sonst wäre ich da auch schon.
 
@jackattack: Es gab schon immer Alternativen zu den Adobe-Produkten:
Indesign -> QuarkXpress
Photoshop -> Corel Photopaint
Illustrator -> Corel Draw / Corel Designer

Bevor jetzt einer diese Programme schlecht macht, würde ich diese zuerst einmal testen. In den letzten Jahren haben die Programme mächtig zugelegt und vor allen gibt es diese auch ohne Abo.
 
Da gehören immer zwei dazu, die einen, die sich auf so ein Modell einlassen, und die die anderen die das Anbieten. Wenn es also genug Kunden für sowas gibt, werden die Unternehmen auch weitermachen. Und wenn dann viele Nutzer im goldenen Käfig gefangen sind, kann man ja auch die Gebühren bis zur Schmerzgrenze erhöhen. Und das wird kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche.
Ich denke, die Reise wird auch bei Microsoft dahin gehen, und zwar auch für das Betriebssystem selbst.
 
@PitBrett: Ahja, was wäre dann die Alternative? Affinity ist gut, aber nur wenn man photoshop oder Illustrator nutzt. Was ist jetzt mit After Effects? Leider gibt es dafür keine Alternative...deshalb muss man sich auf Adobe einlassen...
 
@MrGingo: back to the roots mit gecrackter Software. Erst nach dem die Preise nach unten gegangen sind ist die Anzahl der legalen Software gestiegen. Wenn es irgendwann mal zu teuer wird gibt's auch kein schlechtes Gewissen, ganz im Gegenteil.
 
@P-A-O: Als Firma eine tolle Idee. Dann kannste den Laden auch direkt zumachen.
 
@Deep4: kommt auf die Firma an. Ich kenne Leute die das über Jahrzehnte so gehandhabt haben.
 
als ob da irgendwer umstellt, das wird einfach gecrackt und in diesem fall kann man ihnen mmn nicht mal übel nehmen
 
@Ludacris:

Zumal in Venezuela auch kein Strafverfolgung gegen Piraterie von US Produkten geben wird.
 
Langfristig stärkt damit Adobe nur ihre Konkurrenz die mehr Kunden gewinnt und mehr und mehr die Lücken schliessen werden. Und die USA zeigt der ganzen Welt, dass es Alternativen zu US Produkten braucht. Einfach in 20 Jahren als USA nicht jammern, wenn dann sich das Blatt wendet und man evt. sogar die Führerschaft in Softwarebranche verliert.
 
Was Trump da wieder abzieht ist einfach nur noch peinlich. Aber am Ende rächt sich das. Die fügen sich selbst mehr schaden zu, als nutzen bzw sinn. Der Herr Trump sollte dringend einen Psychologen aufsuchen, damit er wieder klar denken kann. Er leidet eindeutig unter Verfolgungswahn.
 
Dreamweaver CS6 war mein letztes Adobe Produkt. Ich mache diesen Abotrend nicht mit, solange ich nicht muss. Gibt Alternativen.
 
@Memfis: Gut das du Dreamweaver erwähnst. Ich bin da schon lange auf der Suche nach einem Produkt mit dem Komfort und eben halt dem vorhandenen WYSIWYG und der Möglichkeit eigenen Code zu entwickeln. Auch eben halt mit Syntxhighlighting für verschiedene Sprachen von HTML bis PHP usw.

Kannst mal sagen was du da an guter Alternative(n) gefunden hast?
 
@Tomarr: Schau dir mal Visual Studio Code an.
 
@Memfis: Da hast du ja kein WYSIWYG bei. Das ist ja nur reiner Code.
 
@Tomarr: Reicht doch. Bei dynamischen Seiten half auch der integrierte WYSIWYG-Editor von Dreamweaver CS6 nicht weiter. Habe meine Ergebnisse schon immer direkt im Browser getestet.

Das einzige was bei VSC fehlt ist eine Uploadmöglichkeit.
 
@Memfis: Ja, aber im oberen Teil konnte man bei DW, zumindest ungefähr, schon mal sehen wie das ganze Gerüst aussah. Und das während der Programmierung.

Du darfst nicht vergessen, ich bin kein Profi was HTML und Co. angeht. Da muss man sich zumindest ein wenig schon an etwas orientieren, um zu sehen was man gerade (falsch) macht, ohne jedes mal den Browser zu öffnen.
 
@Tomarr: Du mußt den Browser ja nicht jedes Mal aufmachen! Den Code Editor einfach auf der linken Seite andocken, den Web Browser auf der rechten Seite. Dann schreib deinen Code, speichere und klick auf Refresh / Reload im Browser - fertig!

Adobe hat auch nen kostenlosen Editor namens Brackets. Das Ding hat auch ein "Live Preview" Feature. Klar, da hat man wieder ne Adobe Software, ist aber stand-alone und kein Abo.

Link: http://brackets.io/
 
@Memfis: gibt auch cc offline ;) . aber halt nicht ganz legal.
 
Oh - da wird die Anzahl der Raubkopien aber in Venezuela drastisch steigen.
Alle Adobe-Produkte gibt es auch als gecrackte Offline-Versionen.
 
Tjo... mit "freier" Software wäre das wohl nicht möglich...
 
Es wäre schon dreist von Adobe, die Abo-Restlaufzeit nicht zu erstatten. Ob sie es müssen oder nicht, es nicht zu tun wäre in meinen Augen Missbrauch der Monopolstellung und ich hoffe, wenn sie es wirklich nicht tun, das das hohe mediale Wellen schlägt.
 
Die Konkurrenz von Adobe wird davon profitieren, dass man die Monopolhebel zieht. Und die schläft nicht, man muss sich nur ein wenig informieren.
 
Ich finde das Verhalten von Adobe schon lange zum Kotzen.
Zum Glück gibt es adäquate Alternativen, die ständig weiterentwickelt werden und in manchen Bereichen sogar schneller und effizienter arbeiten.
So wie immer, muss man sich beim Umstieg ein wenig umstellen.

Wer häufig Adobe Photoshop oder Adobe Illustrator oder Adobe InDesign nutz, dem seien herzlich diese Alternativen nahegelegt:

Affinity Photo
Affinity Designer
Affinity Publisher

für Mac und Windows und KEIN ABO nötig.
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