Die große Mobilfunk-Lüge: Kaum ein Kunde erreicht beworbenen Speed

Eine aktuelle Auswertung der deutschen Mobilfunknetze zeigt ganz klar: Zwar werben die großen Anbieter Telekom, Vodafone und O2 mit hohen Datenraten bei 4G, diese kommen in der Realität aber bei kaum einem Kunden an - im Gegenteil: Im Durchschnitt ... mehr... Natur, Schnecke, Blume, Langsam, Slow Bildquelle: Krzysztof Niewolny Natur, Schnecke, Blume, Langsam, Slow Natur, Schnecke, Blume, Langsam, Slow Krzysztof Niewolny

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.. das ist dann so wie bei den Spritverbräuchen.
 
Und wer braucht nen Dauerdatenrate von über 30Mbit?
Unterwegs schauste was in 4K, aber das sollte auch keine 20Mbit übersteigen.

Kurz gesagt soviel nebenbei laufen zu haben nutzt die Datenrate doch gar nicht aus.
Zuhause mit ihren Geräten parallen macht eine höhere Rate definitiv mehr sind und wird auch eher ausgereizt.
 
@Blue7: Mit würden volumenfreie 5-10mbit im mobilfunk vollkommen reichen.
 
@kkp2321: jop. ich würd selbst 1 mbit volumenfrei bevorzugen gegenüber begrenzte 30 mbit
 
@AlfredoTorpedo: Das kannste bei O2 ja derweil haben. Die Begrenzen ihr volumen mittlerweile auf 1mbit statt auf 32-64kbit.
 
@Blue7: Kaum ein Nutzer hat einen Tarif, wo er die Datenraten wirklich nutzen könnte. Bei den Tarifen in D wäre dann nach 10 Minuten das Monatsvolumen verbraucht.

Ich hab in meinem Haupttarif LTE Max mit 300MBit/s. Aber wo lade ich Datenpakete mit mehr als 50 MB runter? Zu Hause im WLan hinter einem 60 MBit Anschluss.

Statt mit unrealistischen Maximalgeschwindigkeiten zu werben sollte man lieber eine realistische Untergrenze schaffen. Die normalen Drosseln sind lachhaft. Wenn mein Telekom-Handy in der Drossel ist, kann ich es genauso gut sein lassen, irgendwas damit online machen zu wollen. Außer Texte kriegt man nix mehr rein.

1MBit mit o2-Free... das ist was solides. Wenn man 1MBit hört lachen heute alle nur. Meine Datenkarte ist ein o2-Free. Häufig hängt der auch in der Drossel. Aber ich kann damit immer noch online sein (wenn Netz da ist). Mails Abrufen. Surfen. Bisschen YouTube geht sogar auch. Ich kann ihn nutzen. Mit einem (1) MBit. Der Maximalspeed kann mich mal. Der Minimalspeed ist mir das entscheidende.
 
@Blue7:
Die angegebenen Datenraten der Mobilfunkanbieter beziehen sich auf eine Funkzelle. Ein Nutzer kann diese nur erreichen wenn dieser als einziger Daten in einer solchen überträgt.
In der Realität müssen sich mehrere Nutzer die zur Verfügung stehende Datenrate teilen (sog. Shared Medium)
 
@Winnie2: das ist zwar nicht ganz vollständig aber genau diese Tatsache leugnen die Anbieter wenn Sie dieser Studie widersprechen, die wissen aber ganz genau was los ist.

Noch viel mehr als die Frequenz-Shared Medium Problematik (die immer weniger Einfluss hat durch Beamforming Antennen und MiMo) ist die Anbindung der Antenne. Was bringt 225Mbit und mehr Sende/Empfangsleistung wenn der Mast nur mit 200Mbit Richtfunk angebunden ist? Da liegt das Problem: Es wird immernoch massiv auf Richtfunk statt Glasfaser als Backbone zurückgegriffen und dadurch steigen die PING Werte und Bandbreite sinkt. Wenn 12 Masten a 200Mbit Richtfunk an einem Masten ankommen und der ist mit 1Gbit Glasfaser angebunden, jo da haben wir alle LTE MAX mit 225Mbit und mehr....
 
@Blue7: Der Punkt dabei ist, das es leider keine gesetzliche Handhabe gibt, das Provider die eingeforderten Gebühren nur anhand der vom Kunden genutzten Geschwindigkeit einfordern dürfen. Je lahmer je weniger Geld für den Provider. Beweispflicht für 'mehr' abbuchen dürfen beim Provider. Alle 3..4 Std ne Geschwindigkeitsmessungs bzw Protokollierungspflicht für den Provider.
Dann wäre ganz fix Schluss mit den Geschwindigkeits-Anköder-Lügen, die div Provider in ihre Flyer drucken.
Ja ich weiß, feuchter und an der in Wahrheit völlig ungefährdeten Providermacht vorbei gehender Traum..
 
@DerTigga: Naja, was du vorschlägst, ist das, wo man her kommt. Früher wurde jedes KB abgerechnet. Ich erinnere mich da an Modem und ISDN Zeiten... Im Prinzip kannst du dir aber nen Tarif schnappen, wo du per MB bezahlst. Indirekt bezahlst du da auch den Speed der Leitung, je mehr du saugen kannst, desto mehr kannste blechen...
 
@LoD14: Ich habe solch einen MB Tarif für mein Smartphone seit langem. Und ich hab beim Erstkontakt mit dem Internet im Sommer 1997 mit nem 56k Modem angefangen, von daher weiß ich, was du meinst. Mir gehts nur um das seit längerem existente Gefühl, das sich zig Provider Jahr für Jahr ne goldene Nase verdienen, per das 3 4 5 fache des final an dauerhafter Geschwindigkeit überhaupt lieferbaren beim Vertragsabschluss als lieferbar vorzugaukeln. Und dementsprechend ständig zu hohe Beträge einzustreichen. Weils die Kundschaft glaubt, weil ne gewisse Gier damit angesprochen und befriedigt wird usw.
Und wenns nur 5 Euro sind, bei zehn- oder gar hunderttausenden Kunden, wo das so gemacht wird, kommt da ganz ordentlich was zusammen.
Ob nun bei DSL und oder Mobil sei da mal egal. Ich stufe das nichtmal mehr als das oben in der News wortwahltechnisch genutzte: Mogelpackung ein, in meinen Augen ist dieses Wort insich schlicht zu harmlos, für das, was da in Wahrheit abläuft.
Natürlich, von irgendwas müssen auch die Mitarbeiter und und und bezahlt werden, kein Thema. Aber dann sollen die Provider das klar sagen, statt ständig rumzulügen und solche Tarn und Täuschaktionen zu fahren, das die und die Geschwindigkeit machbar IST. Am besten noch, wie mir das vor Jahren bei 1&1 passiert ist und mir schriftlich bestätigt wurde: GEPRÜFT machbar sei. Knapp mehr als nen Drittel jenes ach so doll geprüften war dann das max machbare und vor Ablauf von 12 Monaten "leider" kein Vertragsende ...
 
@Blue7: Für mich geht es nicht darum was man braucht sondern was man kauft bzw. was einem versprochen wird. Mein Internet von Vodafone hat nie, wirklich nie die GEschwindigkeit die ich gekauft habe. Und zu den Zeiten die ich wirklich viel im Netz bin (Abends) ist es meist weniger als die Hälfte. Irgendwie leben wir damit, die Zahlen nicht mehr zu glauben. So wie eine Flatrate nie eine ist. Ich finde dieses sich daran gewöhnen nicht gut.
 
@Matico: klar ich auch, aber wenn ich es eh nicht Zeitgleich ausnutze dann ist eher auch unwichtig was maximal möglich sein sollte.
Daheim 100 statt 500Mbit. Ist billiger und habe null Einbusen
 
@Blue7: Dir ist es also egal was dir versprochen wird? Du kaufst 500Mbit und hast die niemals, das interessiert dich nicht? Da sind wir dann unterschiedlich, allerdings habe auch ich mich damit abgefunden. Ist ein Zeitfresser sich da mit dem Provider zu unterhalten.
 
Warum sind die Anbieter denn gegen die Ergebnisse? Immerhin sagen die ja, dass ein teureres Smartphone besser surft. Das sollte doch im Interesse der Provider sein.

Nicht das mich die auch nur im geringsten Interessieren. Ich habe seit 8 Jahren Prepaid und zahle vielleicht maximal 60 Euro im Jahr Handykosten. Und im Pausenraum lese ich halt ein Buch anstatt sinnlos im Internet zu surfen um zu schauen was ich als nächstes Kaufen kann, was ich aber nicht brauche.
 
wenn ich mir ein Auto kaufe und in den Papieren steht das der 225 km/h fahren soll, er aber nur 190 fährt, könnte ich noch mit leben aber nur 30km/h ? das ist meiner Meinung nach Betrugnam Kunden. da kann ich mir ja gleich ein Mofa holen :/
 
@stf: Der Vergleich hinkt. Eher so:
Netz = Automarke
Treibstoff = Funktechnik (z.B. GSM; GPRS, EDGE,UMTS, HSDPA, LTE)

Nehmen wir an du fährst einen VW Golf mit 140 PS, Benzin. Der schafft auf der Teststrecke in Wolfsburg die besagten 225KM/h. Jetzt mittelst du alle Geschwindigkeiten aller Fahrer (egal welche Automodell, welcher Hersteller, egal welche Sprittart) in Deutschland. Dann bekommst du einen Durschnittswert der den 22,7Mbit dieser Studie entspricht. Darin enthalten sind auch Fahrzeuge die nur 130 Km/h fahren können (z.B. Up!, 60PS, Dacia Logan 75 PS) (= quasi 3G Smartphones).

Das bedeutet aber alles nichts. Du kannst Nachts auf der quasi leeren Autobahn deine 225Km/h Problemlos nutzen, tagsüber im Pendelverkehr ist das aber nicht möglich.

Nachts um 2 Uhr wirst du im Mobilfunknetz (außer bei Vodafone, die schalten Frequenzen Nachts ab) viel mehr Leistung bekommen als die 22,7Mbit.
 
Unser ganzes Netz ist ohnehin ein Witz. Unsere europäischen Mitgliedsstaaten lachen uns aus. Ganz unabhängig davon ob die versprochenen Werte eingehalten werden oder nicht. Letzens erst noch in den Nachrichten gehört, dass nicht mal 2/3 unseres Landes LTE Verfügbarkeit hat.
Wen jucken irgendwelche versprochen Datenraten nahe 4G, wenn manch anderer nicht mal 3G hat.

Was soll man dazu noch sagen, außer Kopfschütteln?
 
Tja Physik läßt sich zwar in bestimmten Grenzen verbiegen, aber eben nicht brechen!
 
Vielleicht würde es helfen, wenn der Gesetzgeber die Prominent beworbenen Geschwindigkeiten als zugesicherte Produkteigenschaft handelsrechtlich einstuft, so das der Anbieter verpflichtet ist, dies auch zu liefern. Tut er das nicht, müsste der Kunde ein Sonderkündigungsrecht bekommen, oder der Anbieter müsste den Tarifpreis senken und zuviel gezahltes Entgelt zurückzahlen. Aber da die Regierung daran kein Interesse hat, wird das wohl so schnell nicht kommen.
 
@Norbertwilde: Was du verlangst ist einfach unmöglich. Wir haben nicht im Ansatz genug Frequenzen um alle entsprechend zu versorgen, es kann ja passieren (z.B. bei öffentlichen Ereignissen, Festen etc) das sich Millionen Menschen in einer Funkzelle aufhalten. Da kann man einfach via Funk keine 225Mbit sicherstellen. Auch 1Mbit für jeden ist in diesen Situationen unmöglich.

Dann kommen da Regionen die sich weigern, die wollen kein (besseres) Mobilfunknetz oder für den 3 Personen-Bauernhof in der Pampa. Wie soll man das wirtschaftlich hinbekommen dort 500Mbit LTE zu realisieren? Da muss man dann eben mit 50Mbit LTE 800 auskommen.

Bei Festnetz/kabelgebundenen Anschlüssen ist das möglich, jeder hat Quasi ein komplettes Frequenzband von 0Hz bis xxxxxxxxx Ghz im Kabel ganz für sich allein.
 
Die Werbung suggeriert uns das, was wir gern hören möchten.
Keiner WILL hören, daß es sich um ein shared medium handelt, daß man sich die Geschwindigkeit der Funkzelle mit anderen Teilnehmern teilen muß, daß Protokolle den Datenaustausch mit Geräten verschiedener Standards und Abstände managen müssen, daß 4G im 800MHz-ÜberlandBereich etwas ganz anderes als das im Ballungszentrum ist. Somit ist auch der angeführte Ländervergleich nicht aussagekräftig.
Ich weiß nur nicht, ob den Machern der Studie grundlegendes Hintergrundwissen fehlt oder aber die Fachredaktion dieser Page aus Werbegründen unvollständig daraus zitiert.
 
Ist das bei einem Shared Medium anders zu erwarten?

Die Geschwindigkeit ist nicht wirklich das Problem.
Die bekloppten Volumentarife sind es.

Selbst wenn nu 5 Mbit zuverlässig ankommen, würde mir das reichen, wenn die lächerlich kleinen Volumentarife nicht währen.
 
Solange die Provider mit dem Zusatz "BIS ZU" werben dürfen, wird sich an dieser Praxis auch nichts ändern. Ist doch ganz einfach: der Provider bietet xy Mbit/s an - dann muß er das auch mind. liefern - immer!
 
Wenn kabelgebunden die "Bis zu"- Angaben schon nicht erreichen, wer hätte dann hier etwas anderes erwartet?
 
Das Problem , die haben faktisch ein Monopol aufgebaut.
Ob Funk oder DSL alles das gleiche.
Die Reviere sind abgesteckt, ab und zu fusionieren da mal welche, ändern Ihren Namen
usw. Aber ändern wird sich auf lange Zeit gar nichts .
Normalerweise gibt es ja in Deutschland auch Kartellbehörden .
- Normalerweise-
Schnarch..................................
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