Ende für Key-Reseller: Ubisoft startet System gegen Weiterverkauf

Der Weiterverkauf von Aktivierungsschlüssels für Spiele ist ein riesen Geschäft - bei dem es manchmal auch nicht mit rechten Dingen zugeht. Jetzt hat Ubisoft ein System angekündigt, das den Key-Resellern wohl wenig gefallen dürfte: Ab sofort werden ... mehr... Schlüssel, schloss, Aufschließen Schlüssel, schloss, Aufschließen public-domain-image.com

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Dann muss man also für jedes Spiel einen eigenen Uplay Account anlegen, um es noch weiter verkaufen zu können. Keinen Key, sondern Account Daten. Ich rede hier vom Privatkäufer, nicht einem Key - Reseller.
 
@Speggn: Das musst du als Privatkäufer wenn jetzt schon, du aktivierst ja deinen Schlüssel in einen Account und der ist auch dort gebunden
 
@Ryback85: Er meint: für jedes Spiel einen separaten Account und dann den Account weiter verkaufen statt des eigentlichen Spieles. Sinn macht dies in meinen Augen jedoch keinen...
 
@Contor: machen doch viele Händler bei der PS4 und der xbox auch. Da werden Spiele billig im Ausland gekauft mit neuem Acc und dann weiterverkauft.

Problem an der ganzen Sache ist nur das die in dem Acc gespeicherten Spiele zwar dir gehören, der Account selber aber dem Anbieter. Ein Weiterverkauf ist daher nicht gestattet und in jeder AGB verboten. Plattformen wie Steam oder auch Anbieter wie Ms oder Blizzard sind schon dagegen vorgegangen und haben solche Accs gebannt.
 
Naja, Ubisoft interessiert mich nicht. Können mit ihrem uPlay und restriktiven DRM-Maßnahmen bleiben wo sie wollen.
 
@Memfis: Mich interessiert es auch nicht, da ich nicht bei Key Sellern kaufe, sondern nur bei Ubisoft direkt. Und deren DRM Systeme haben bei mir noch nie Probleme verursacht (ja, ich weiß, bei etlichen anderen aber schon).
 
Schon blöd wenn auch die Kunden dank Globalisierung dort kaufen wo es billiger ist
 
@cam: das hat nichts mit Globalisierung zu tun wenn du deine Spiele in Brasilien oder Argentinien kaufst von Deutschland aus. Wenn du da vor Ort bist und Urlaub machst spricht nichts dagegen.

Es hat schon seinen Grund wieso die Spiele dort weniger kosten als bei uns. Kaufkraft zum Beispiel, um mal das größte zu nennen. Die Leute verdienen dort viel weniger also kosten auch die Spiele weniger. Steuern und Einfuhrgebühren wären zum Beispiel das andere große Laster was große Unterschiede ausmachen kann.

Ich persönlich bin überhaupt nicht gegen die Globalisierung, aber das ist einfach ein Ausnutzen des Systems und schmarotzen auf anderer Kosten. Das hat nichts mit Globalisierung zu tun was manche Leute da an den Tag legen. Wollen keinen Tag in dem Land wohnen und arbeiten weil es nen scheiß Leben ist (im Gegensatz zu dem hier in Deutschland) aber die Vorzüge, die will ich alle haben. Das ist so typische die deutsche Geiz ist geil Mentalität. Abartig...
 
@lurchie: Ich glaube nicht, dass die Leute, die keys kaufen, jetzt plötzlich zum vollpreis kaufen würden... Es ist doch für die entwickler besser etwas weniger zu verdienen, als gar nichts oder?
 
Ubisoft geht schon aus ganz anderen Gründen nicht, da setze ich schon seit Jahren auf den vollen Verzicht und habe es bis heute nicht bereut.

Langfristig wird es aber natürlich darauf hinaus laufen, jedenfalls bei Spielen der großen Publisher. Allerdings kann ich mir nur schwer vorstellen, dass sich auch Indie-Studios darauf anschließen werden. Schließlich leben die zu einem guten Teil davon, eben NICHT Teil des großen Publisher-Netzwerks zu sein. Auch würde dies ziemlich schnell zum Ende von Diensten wie Humble Bundle führen, da ich nicht wenige der erhaltenen Keys an Freunde oder Online-Bekanntschaften verschenke.
 
@flash82: auf Humblebundle sollte das im Grunde gar keine große Auswirkung haben. Wie im Artikel steht geht es ja durchaus auch mit Autorisierten Händlern. Das verschenken von Spielen sollte ebenfalls möglich sein. Normal sollte dazu weiterhin die E-Mail des Empfängers ausreichend sein. Einzig wenn der es nicht will und es auch weitergeben will wird es wohl zu einem Problem.
Unterschied ist dann halt das du nicht mehr den Key deiner Bekanntschaft gibst sondern eben HumbleBundle die E-Mail Adresse des Empfängers und dann HumbleBundle an denjenigen die E-Mail mit allem nötigen verschickt. Sollte durchaus ohne größere Probleme machbar sein.
 
Liegt doch am Kunden, ob er diesen Scheiß mit macht.
Ok, wir genug Leute geben, denen so alles egal ist!

Kauft Spiele auf Datenträgern mit Key, dann habt ihr auch nicht solche Probleme.
 
@rOOts: Kauft Spiele samt Staubfänger zu hohen Preisen...klingt auch nicht besser, zumal die DVD-Hülle heutzutage oftmals nur noch einen Key enthält...
 
@tommy1977: Diesen Staubfänger kannste aber verkaufen! 1:0 für den Staubfänger!
 
@rOOts: wenn da nen Key drin ist bringt dir das Verkaufen der CD auch nix mehr...
 
@lurchie: Es gab mal Zeiten, da dachten Menschen mit!

Key und Datenträger gehören zusammen. Ergo ... ?
 
@rOOts: Na, wenn du den Key heute aber zu 99 % bei Steam aktivieren musst bringt dir die CD trotzdem nix ;)

Wann hast du den bitte deine letzte CD gekauft wo dein Key nicht an nen Acc gebunden wurde (Konsolen mal außen vor). Das ist doch bereits seit Jahren Standard.
 
@lurchie: Warum 1:0? Ich kaufe mir doch keine Games, um diese dann wieder zu verkaufen. Vielleicht bin ich da ein wenig altmodisch (oder doch modern?)...jedenfalls krame ich gern mal alte Games raus und wenn es nur der reine Nostalgie-Faktor ist.
 
@tommy1977: du meinst wohl r00ts oder?
 
es werden jetzt ja schon sehr viele accounts verkauft, statt der keys direkt, und die accounts kriegt man teilweise für nen 10er für ein neues top spiel... nur wer will für jedes spiel nen neuen account.
 
Pas de probleme wie der Italiener sagt.Dann gibts halt anstatt 20€ von nem günstigen Key,überhaupt keinen Euro.Mit dem Epic gebaren gingen die mir eh schon aufn Sack,kein Ding denen einfach gar nichts mehr abzukaufen.
Vielleicht sollte man Ubisoft auch das Outsourcen in Billiglohnländern verbieten?
 
@Tribi:

"Dann gibts halt anstatt 20€ von nem günstigen Key,überhaupt keinen Euro."

Ubisoft hat an gebrauchten/günstigen Keys gar nichts verdient. Das ist doch der ganze Sinn des neuen Systems. Gebrauchtverkäufe verhindern, damit es keine Key-Käufe mehr an Ubisoft vorbei gibt. Das wird irgendwann soweit gehen, dass die Publisher selbst bestimmen, zu welchen Zeiten und wie lange du ein Spiel spielen darfst. Willkommen in der digitalen Welt!
 
@Osmodia: Auch die günstigen Keys kommen vom Hersteller. Die kann sich ja keiner Ausdenken. Wenn wie Du sagst, dass Ubisoft damit kein Geld verdient hat, dann hat Ubisoft diese Keys schlicht und einfach zu günstig verkauft.
 
@Sprachtot47: Diesen Key hat Ubisoft verkauft!

An den weiteren Verkäufen hat Ubisoft nichts.

Das wäre in etwa so, Du kauft ein Auto beim Vertragshändler
und darfst es privat nicht weiter verkaufen, da ja der Vertragshändler
an dem Privatverkauf nicht mit verdient.
 
@Sprachtot47: Die Keys stammen aus dem Ausland. Daher sind sie günstiger als die deutschen Keys. Es wird irgendwann wieder so weit sein das wir trotz Globalisierung nur Keys bekommen werden die in dem Land benutzt werden können für das sie bestimmt sind. Stichwort Regiolock.

Schuld daran sind aber nicht die Publisher sondern die Leute die meinen sie tun dem Hersteller einen gefallen damit Keys für 1/3 des Preises in Argentinien, Russland oder Brasilien zu kaufen. Das Geheule wird dann natürlich wieder groß sein, aber selbst schuld sage ich.
 
@lurchie: Darf man sich dann überhaupt nichts mehr in Asien & Co. bestellen, weil die VKs dort weit unter den hießigen liegen? Also entweder Globaliesierung oder nicht. Selbst, wenn ein Regiolock vorgeschalten wird, gibts für die Aktivierung immer noch VPNs und diesen Weg darf keiner verbieten, da ich ja theoretisch mit meinem in Korea aktivierten Spiel auf meinem Laptop auf Urlaubsreise nach Europa fliegen könnte und dort demzufolge eine europäische IP bekomme.
 
@tommy1977: doch natürlich. Und das geht dann über den Zoll und du musst MwSt dafür bezahlen und vielleicht Einfuhrgebühren. Bei materiellen Dingen kann aufgrund von hier geltenden Sicherheitsbestimmungen sogar die Einfuhr verboten werden ;) Wenn du ein Spiel trotz verbotes in den agb's im Ausland digital erwirbst, und ja, dazu zählt auch das umgehen von Sicherheitsvorkehrungen wie mit einem VPN, Wirtschaftest du am deutschen Staat vorbei und erschleichst dir damit einen Steuervorteil und machst dich strafbar. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum wie viele denken. Wenn du Pech hast und daraus eine Praxis machst könnte es passieren das die mal anklopfen bei dir und Steuernachzahlungen verlangen oder dir der Hersteller nen Schreiben vom Rechtsanwalt schickt (zumindest gesetzlich gesehen möglich).

Nicht umsonst musst du mittlerweile bei vielen Portalen dein VAT auswählen wenn du nen Key kaufst, da dies Gesetz auf EU Ebene ist. Alle anderen Shops die das nicht machen sind dementsprechend illegal oder haben einen Verkauf ins Ausland inkl VPN Klausel in den AGB verboten. Steam hat nicht um sonst schon tausende Accounts gesperrt die sich per VPN Zugang zu Keys erschlichen haben. Ms und Sony tun übrigens das gleiche und haben sogar für Kreditkarten ein geolock eingeführt.

Übrigens rede ich nur von der Aktivierung eines Keys, wenn du in den Urlaub fährst hast du ja den deutschen Key in deinem deutschen Account. Da tut es nichts zur Sache aus welchem Land du das Spiel dann nachher spielst über deinen Account. Natürlich würde das dann auch bedeuten du kannst bei deiner Asienreise kein Spiel kaufen weil der Key nicht für deinen deutschen Account gedacht ist. Natürlich kannst du dann gerne einen neuen Acc aufmachen und es da installieren.
 
@lurchie: Naja, das gab es doch schon immer und gibt es immer noch bzw. eher wieder.
Aber bei uns eh mit Einschränkungen. Geo- und Regiolock sind für solche Sachen innerhalb der EU verboten. Sprich ein Key für ein EU Land muss auch immer in einem anderen EU Land funktionieren.
Da lässt sich bisher auch noch gut sparen, danke Polen und Co.

Was jetzt schon erlaubt ist und es teilweise gibt ist, dass Keys aus China oder Russland z.B. bei uns nicht funktionieren.
 
@lurchie: es ist schon so weit ich habe Anno 1800 als Geschenk bekommen von Deutschland nach Canada, kann jetzt aber nichts mit anfangen weil der Aktivierungscode nur in D. funktioniert. Ich bin voll in den A. gebissen
 
Na irgendwie zock ich dann doch lieber mehr auf Konsole...da kauf ich die Disc, zocks durch und verkaufs wieder. Bei den paar Ausnahmespielen, bei denen mir die Grafik wichtig ist, kann ich auch n paar Euro mehr zahlen.
 
@bigspid: Und was machst, wenn die neuen Konsolen wie in einigen Leaks gezeigt wurde, garkeine Laufwerke mehr haben? Und es auch nur noch maximal nen Code zum Aktivieren in den Hüllen gibt und dann alles heruntergeladen wird?
 
@hempelchen: Dann werdens, wie jetzt auch, Einzelfallentscheidungen. Entweder für den PC, oder für Konsole, je nach dem was günstiger ist. Die Leaks zeigen auch, dass Sony bspw. einen Weiterverkauf von digitalen Spielen plant. Sollte sich das bestätigen, wie auch das Gerücht über das fehlende Laufwerk, dann wird das meine favorisierte Plattform werden. Aber ich verlasse mich hier nicht auf "Leaks" und Gerüchte. Im Juni wissen wir mehr ;)
 
Und auch dieses System wird sich durchsetzen, denn es wird weiter konsumiert werden.
Ich bin froh vor einiger Zeit dem Gaming-PC schon den Rücken zu gekehrt zu haben. Dieser ganze Account- und Aktivierungszwang nervt nur noch.
 
@chris899: Na dann schaff dir ne Xbox an, hat auch Maus/Tastatur-Unterstützung und du kannst alles auf Disc zocken und anschließend weiter verkaufen ;)
 
Einen großen Teil der Keyshops, darunter auch einige der billigsten, betrifft das jedoch gar nicht, da die ihre Keys gar nicht elektronisch beziehen sondern aus günstiger irgendwo auf der Welt gekauften Packungen.
Mein Anno 1800 - Key, den ich durch eine Vorbestellung für 38€ bekommen hab, kam in Form einer jpg-Datei als Foto vom Inneren einer Einzelhandels-Packung.
Vermutlich haben die in großen Stückzahlen bei irgendeinem russischen/chinesischen/whatever Retailer eingekauft, die Packungen aufgemacht und daraus die Keys verkauft.
Dieser Vertriebskanal wird von den angekündigten Maßnahmen in keiner Weise tangiert.
 
Diese Accountbindung gehört endlich verboten, bzw. muss die kostenfreie Weitergabe möglich sein. Wie ist das eigentlich im neuen europäischen UrhG? Ich nehme an, der Erschöpfungsgrundatz, der Gebrauchthandel implizit erlaubt, besteht weiterhin?!
 
@DRMfan^^: Eigentlich hast du recht...wer Fabrikat XY kauft, darf nur auf Straße XY fahren...perfider gehts nicht.
 
und dann später wieder jammern wenn die Games Illegal gesaugt werden....lachhaft diese Spinnerei
 
@Schnoog: oder die Publisher Regiolock einführen für Ihre Keys. Ich habe schon Verständnis dafür das nicht jeder 60 Euro ausgeben will, andererseits habe ich genauso Verständnis dafür das Entwickler ihre Werke schützen. Den Gehälter, Entwicklung und auch Fortsetzungen wollen bezahlt werden.

60 Euro sind auch garnicht so viel für ein Game gemessen an den damaligen Preisen in DM. Denn Games sind in über 15 Jahren kein Stück teurer geworden. 90 DM aus 2001 (ein durchaus realistischer preis für AAA Spiele damals) sind heute Inflationsbedingt nämlich rund 60 Euro. Ihr zahlt also in Euro genau so viel wie damals in DM und das obwohl alles andere teurer geworden ist (Entwicklung, Gehälter usw.)
 
@lurchie: und wo sind die schönen bigboxen geblieben mit dem teilweise aufregendem inhalt. Ein spiel damals zu kaufen war ein Highlight der Inhalt stellenweise phänomenal uns heute bekommst für das gleiche Geld ne Hülle mit nem scheiss key.
 
@Schnoog: Keine Ahnung, was manche für einen Wert auf den Plunder aus den Boxen legen. Ich war schon immer dafür, diesen ganzen Kram wegzulassen und den VK dafür um 20% zu senken. Am Ende kommt es doch auf das Game an und dafür reicht mir persönlich ein Reg-Key.
 
und wie soll das laufen wenn mann nen Spiel verschenken will?
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