Streaming hat Folgen: Lange Songs werden zunehmend zur Rarität

Die Dauer von Musikstücken wurde lange Zeit vor allem durch die Laufzeiten des Trägermediums limitiert, ansonsten hatte der Künstler eine Menge Freiheit. Inzwischen macht sich aber die Eigenart der Streaming-Dienste spürbar bemerkbar, dass die ... mehr... Musik, Noten, Nudeln Bildquelle: amonja / Flickr Musik, Noten, Nudeln Musik, Noten, Nudeln amonja / Flickr

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Passend dazu hat meine Aufmerksamkeitsspanne in den letzten Jahren stark abgenommen...
 
@bronko2000: Nicht nur deine https://diepresse.com/home/karriere/berufeimfokus/5467465/Acht-Sekunden-Aufmerksamkeit
 
@wertzuiop123: super Artikel. Nur zu lang! Habe ihn wie die meisten Artikel geistesabwesend quer gelesen und nur eine wage Ahnung :-)
 
Bei den Hungerlöhnen nicht verwunderlich, dennoch bevorzuge ich Mucke, die um der Musik willen entsteht.
 
@Lord Laiken: Ich dagegen bevorzuge Mucke, die mir gefällt. Warum sie entstanden ist, ist mir ziemlich latte.
 
@Rob Otter:
Retortenmusik gefällt meist nicht.
 
@Lord Laiken: Da sagen die Charts halt was anderes.
 
@ThreeM:
Da ist ja alles voller Affen! Echte Affen können das aber besser!
 
"Sie spielen einen Minisong nach dem anderen. Früher nannte man sie Commercials."

Ich weiß nicht, warum mir gerade "Demolition Man" durch den Kopf ging.
 
@Der Lord: Bei manchen Dingen war der Film ziemlich visionär. ^^
 
@moribund: So sieht's aus.
 
@moribund: Ich warte auf den Bauschaum Airbag
 
@FatEric: Ich hingegen will viel lieber wissen, wie das mit den Muscheln funktioniert :-D
 
Also sollten die Streamer dazu umstelle nach dauer zu bezahlen.
Allerdings, bei den aktuellen Charts kann das lied gar nicht kurz genug sein.
 
@Bautz: Ich verstehs auch nicht, Künstler die entsprechende Qualität liefern bekommt man selten verramscht auf den Plattformen, da muss man dann doch was für hinlegen und die, die dort vertreten sind, sind meistens nicht viel mehr wert. Wo ist also das Problem? Typen wie Forster & Co können gerne wieder in der Versenkung verschwinden und wirklich gute Musik genießt man so oder so bewusst.
 
@Bautz: dann baut man einfach den Refrain noch ein 2. Mal ein und es gibt nur noch extended Versionen.. man kann nahezu jedes System "optimieren".
 
@Bautz: WOAAAAAT?! Willst du dich etwa nicht 10 Minuten an den Klängen von Gzuuuuz und seiner dubiosen 187er Straßenschande ergötzen?
Oder die anderen wunderbaren Tracks, primär von deutschen Künstlern, bei denen eine Jammer-Stimmung aufkommt, bei der man sich am liebsten die Pulsadern aufbeißen möchte?!

Verstehe ich 0 ;)
 
@Fekal: Ich denke ich bin froh dass ich keine Ahnung habe wovon du da sprichst ;-)
 
Kommt mir bei meinem Genre nicht so vor. Aber wahrscheinlich richtig für den Mainstream-Fastfood
 
@wertzuiop123: Dieses Problem mit dem "Mainstream-Fastfood" gabs doch schon immer:
Wer kürzlich bei "Bohemian Rhapsody" im Kino war, wird gesehen haben dass Queen 1975 auch abgeraten wurde einen über-5-minütigen Song als Single zu veröffentlichen, weils nicht Radio tauglich genug ist, und als in den 80er Jahren MTV aufkam hies es auch, dass die Musik-Videos der tod längerer Songs sein werden.

Auch das Beispiel im Text ist Rosinenpickerei, denn zwischen Good Kid, M.a.a.d. City" und "DAMN" kam sein bekanntestes Album "To Pimp a Butterfly" raus, das immerhin auch einen Schnitt von 5 Minuten hat, und dessen längster Song über 12 Minuten ist.

Was ich eher bescheuert finde ist dass David Bowie einen 11minütigen Song kürzen musste weil iTunes die Veröffentlichung von Songs über 10 Minuten verweigert... ^^
 
Wenn man dafür mehr Songs im Album bekommt und die Gesamtspielzeit die selbe ist, sollte das für den Verbraucher wenig Unterschied machen.

Falls das überhand nimmt und es misbraucht wird, werden die Streamingdienste sicherlich die Zahlart anpassen und halt nach Sekunden abrechnen um dem entgegen zu wirken.

Mit der gesunkenen Aufmerksamkeitsspanne der aktuellen Generation passt das auch gut zusammen, also alles paletti.
 
Wenn man das tatsächlich mal mit klassischer Musik (so richtig mit Bach, Beethoven etc)
vergleicht, deren Musikstücke waren ja teilweise "schier unendlich lang".
Zu meiner Jugendzeit mutete dann ein Titel wie: "In a gadda da vida" von
"Iron Butterfly" mit seiner Länge von 17Minuten schon ziemlich bizarr an.

Diese Shorties(unter 3 Minuten) gab es aber auch schon immer. ...und mag sein dass das
in den USA tatsächlich immer kürzer wird. Aber wer ein bisschen mehr Vielfalt auf dem Radar
hat, als die US-Charts...für den dürfte das kein Problem sein.
 
@Selawi: Coolster Song ever!
 
@Selawi: "Diese Shorties(unter 3 Minuten) gab es aber auch schon immer."
Braucht man sich nur alte Rock'n'Roll-Alben aus den 50ern und 60ern anschauen, da gibts viele Lieder, die so 2-3 Minuten lang sind. Kenne Alben, auf denen kein einziges Lied länger als 3 Minuten ist und als die entstanden sind, gabs weder Internet noch Streaming, noch nicht mal CDs. Erst später, speziell in den 70ern wurden die Lieder tendenziell länger, jetzt werden sie eben wieder kürzer.
 
Die US Charts hab ich sowieso schon lange abgeschrieben.
 
@Andre Passut: Die DE-Charts nicht? Raf Camorra und Farid Band lassen grüßen
 
@wertzuiop123: Ja hast recht, den Müll auch.
 
Gucci gang, Gucci gang, Gucci gang (Gucci gang!)
Gucci gang, Gucci gang, Gucci gang, Gucci gang
Gucci gang, Gucci gang, Gucci gang (Gucci gang!)
Spend ten racks on a new chain

Quelle :Gucci Gang Songtext by Lil Pump
 
"Aus diesem Grund ist die Spieldauer der Titel, die in den Top-100-Charts der US-Musikindustrie gelistet sind, ebenfalls binnen der vergangenen fünf Jahre von durchschnittlich 3:50 auf 3:30 Minuten gefallen."
Habt ihr da auch irgendwelche Belege für? Ist ja nicht so, dass es da auch 1000 andere Gründe für geben könnte. Die Musik die in den Topp 100 ist hat sich auch in den letzten 5 Jahren verändert. Zu behaupten die Künstler würden in den letzten 5 Jahren ihre Tracks absichtlich kürzer machen, weil sie dann mehr verdienen ist schon ziemlich gewagt. Dann das ganze auch noch als Fakt darzustellen zeugt von großer Journalistischer Qualität.
 
Die meisten Songs der letzten 30 Jahre erzählen doch sowieso keine "lange Geschichte" und wiederholen sich spätestens ab 1:30 bis zum Ende immer wieder.
Ob der Refrain nun 4x kommt oder nur 2x ist da auch egal. Und wenn mir das Lied gefällt, höre ich es mir jetzt halt 2x an. Insofern alles kein großes Problem.
 
Das heißt also:

Ein Künstler bei dem es nicht soo doll läuft, aber dessen Songs so 5 - 10, sagen wir 10 Millionen mal am Tag auf der Welt über spotify abgespielt werden... Das wären dann Einnahmen von 40 - 80 tausend € an einem Tag!! Bei den ganz Großen, sind das dann Millionen...

Und bei einem Streamingvolumgen von über einhundert Milliarden Songs am Tag weltweit ist das gar nicht so abwegig....
 
Das ist - und war schon immer - aber auch sehr Genreabhängig. Außerdem vermute ich, eure "Gründe" dafür gehen auch nicht so ganz auf, denn ich vermute, bei Streaming kommt es sehr viel seltener vor, dass man sich komplette Alben anhört. Ich würde also in diese "Statistik" jetzt nicht zu viel rein interpretieren.
 
Klingt für mich nach lustiger Theorie. Ich glaube nicht das das die Ursache ist.
 
Pop ist Pop, und das ist doch nichts neues.
 
hör nur noch mixe die mind. ne stunde lang sind ---- z.b. auf youtube: radio intense - miss monique oder xenia meow (sehen auch verdammt lecker aus :D )
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