Nie zuvor: China will morgen hinter dem Mond Geschichte schreiben

Bisher ist es keiner Weltraumnation gelungen, auf der Rückseite des Mondes zu landen. Jetzt schickt sich China an, in dieser Hinsicht in dieser Woche echte Weltraumgeschichte zu schreiben. Mit Chang'e 4 will man als erste Nation eine Sonde auf der ... mehr... Wissenschaft, Mond, rover, Mondlandung, Mondmission, Chang'e 4 Bildquelle: Chinadaily Wissenschaft, Mond, rover, Mondlandung, Mondmission, Chang'e 4 Wissenschaft, Mond, rover, Mondlandung, Mondmission, Chang'e 4 Chinadaily

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Bei uns wird lieber 5G-Mobilfunk Netzaufbau diskutiert und wer das bezahlen soll weil die Gewinne der Anleger zu niedrig ausfallen. Bei Chang'e 4 Projekt gibt es sicherlich keinen großen Gewinner außer dem Ruhm und die Erfahrung in die Raumfahrt die die Chinesen jetzt Ernten.
 
@Montag: Falscher Tag ;)
 
@Montag: Was für ein Unsinn... Wenn es darum geht, hat die DLR zusammen mit der ESA schon massig Ruhm eingefahren. Zuletzt mit dem Kometenlander. Und das funktionierende deutsch-europäische Raumfahrtprogramm, sowie das Chinesische hat jetzt was mit 5G zu tun? Das eine ist privatwirtschaftlich, das andere staatlich. Man kann ja durchaus die Ergebnisse neoliberaler Privatisierungswut bis zum geht nicht mehr kritisieren, aber man muss auch keine Zusammenhänge konstruieren, nur um mal wieder zu sagen, dass hier ja alles nur scheiße läuft.
 
Interessant wäre jetzt gewesen, was man sich von der Mission erhofft und wonach man sucht. Einfach nur auf der Rückseite des Mondes landen "weil man es kann" wird man ja wohl nicht.
 
@Memfis: Die haben die Satire hinter Iron Sky missverstanden und wollen überprüfen, ob da wirklich Nazis sind. :)
 
@mh0001: Vll wird es Werbung für Teil 2? Der kommt doch jetzt bald in die Kinos :D
 
@mh0001: Nee nee, es geht nicht nur um Nazis. Roger Waters ist vielleicht auch da ("I see you on the dark side of the moon…");-)
 
@Memfis: Das hört sich alles so an, als ob es genau darum ginge, einfach der Erste bei irgendwas zu sein - bei vielem, was den Mond betrifft, hat man eben genau das schon versäumt.
Ich schätze, dass irgendeine computergesteuerte Automatik, das schon länger gekonnt hätte. es aber eigentlich nicht wirklich interessant gewesen wäre. Jetzt machen es halt die Chinesen.

Wenn sie meinen.....bitte! Ob das allerdings viel bringt.....?!
 
@Memfis: Naja, das mindeste ist es doch wohl nach Unterschieden zur Vorderseite zu suchen. Von der haben wir ja bis ins Detail ein recht gutes Bild. Immerhin ist die Oberfläche der Rückseite anders entstanden als die Vorderseite...
 
@Memfis: Was die Chinesen sich erhoffen weiß ich nicht, aber woran andere Denken, ein Beispiel:

Die Rückseite des Mondes hätte Praktischen Nutzen für die Gesamte Menschheit, auf Ihr könnten Sensoren und Teleskope stationiert werden, die nicht bzw. nur marginal durch die Sonne beeinflusst werden.
Was wiederum eine Grundvoraussetzung für ein Frühwarnsystem und Abwehrsystem wäre, um Asteroiden auf Kollisionskurs mit der Erde/Mond zu erkennen und zu bekämpfen.

Das schafft aber kein Land alleine, selbst China nicht.
 
@Kribs: Inwiefern wird die Rückseite des Mondes nicht oder nur marginal durch die Sonne beeinflusst? Die wird genauso regelmäßig bestrahlt wie die Vorderseite. Ein Vorteil, den ich mir denken könnte, wäre, daß Radioteleskope dort wenig bis keinen Störquellen von der Erde ausgesetzt sind, da der Mond der Erde immer die gleiche Seite zeigt.
 
@Asathor: Ein Viertel eines Monats ist die Rückseite des Mondes im Vollschatten zur Sonne ~ 8 Tage, 2 Viertel im Halbschatten ~16 Tage.
Nimmt man die auf der Rückseite deutlich tieferen Krater hinzu, und Platziert man dort eine Station, liegt diese bis zu 85% der Zeit im Sonnenschatten (z.B. Mondkrater Saha).
Das gibt es sonst nirgendwo auf Erde / Mond.
 
@Kribs: Der wesentliche Vorteil liegt natürlich nicht in der Sonneneinstrahlung, hier gibt es keinen Unterschied zwischen Vorder- und Rückseite. Der größte Störfaktor auf der Vorderseite ist die Erde selbst, welche zwischen Voll-, Halb- und Neuerde wechselt und - je nach Standort - die Mondnacht mehr oder weniger stark erhellt.
 
@SegFault: Erde-Mond sind ein Zweikörpersystem, das um einen gemeinsamen Schwerpunkt Kreist, es ist also absolut unlogisch einen Sensor zur Außenbeobachtung in Richtung der gemeinsamen Achse auszurichten.
Also ist der ideale Punkt am entgegengesetzten Ende der gemeinsamen Achse, auf der Erde Stört die Atmosphäre, auf dem Mond stört nur die Sonne.

Sorry, aber wer würde einen Sensor auf etwas Undurchdringliches richten, um etwas Dahinterliegendes Nicht war nehmen zu können?
Irgendwie ist die Argumentation fürn Arsch.
 
@Kribs: Worauf willst du eigentlich hinaus und welche Relevanz hat die Tatsache, dass Erde und Mond um einen gemeinsanen Schwerpunkt kreisen, in diesem Zusammenhang? Asathor und ich wollen lediglich aufklären, dass auch die Mondrückseite nicht "dunkel" ist, wie Du in deinem Ausgangspost suggerierst. Zitat:

"Die Rückseite des Mondes hätte Praktischen Nutzen für die Gesamte Menschheit, auf Ihr könnten Sensoren und Teleskope stationiert werden, die nicht bzw. nur marginal durch die Sonne beeinflusst werden."

Zu deiner Information: Optische Teleskope werden von Streulicht anderer Objekte gestört. Auf der Mondvorderseite erhellt die Erde die Nacht - sogar noch schlimmer als der Vollmond die Erdnacht erhellt. Diese Aufhellung kannst Du als so genanntes "aschgraues Licht" gerade auch selbst beobachten.

Radioteleskope profitieren sogar noch stärker von einem Platzierung auf der Rückseite, da der irdische Radiohintergrund komplett ausgeblendet wird.

P.S: Geh' gerne ins Detail. Nicht nur bin ich seit 20 Jahren Hobbyastronom, sondern auch als promovierter Astrophysiker tätig ...
 
@SegFault: Was ich nicht Raffe, wieso ein Logisches zugegeben Theoretisches Konzept zerredet wird, zwar mit richtigen Astronomischen und Technischen Fakten, die aber für dieses Konzept keine Rolle bzw. eine untergeordnete Rolle spielen, weil die astronomischen Verhältnisse nichts besseres zulassen.

Sucht man den Besten Ort im Erde-Mondsystem für eine Außenbeobachtung, mit geringstmöglichem störendem Einfluss, ist die Rückseite des Mondes die idealste, das ist nun mal die von der Erde-Mondachse die Abgewandte Seite.

Genau diese These und das abgeleitete Theoretisches Konzept vertrete ich hier, die Nebenbei erwähnt älter als ich ist, was ihr noch da hineininterpretiert ist nicht von mir!
 
@Kribs: Ich habe sogar zitiert, an welcher Stelle ein anderer Forist und ich uns gestört haben. Niemand stellt in Abrede, dass die Mondrückseite ein toller Ort für ein Teleskop wäre. Es wurde lediglich richtiggestellt, was die Gründe dafür sind.
 
@SegFault: Das ist dein Problem, dich stört ein Satz, den ich im direkt darauffolgenden Post konkretisiert habe, und zwar bevor du mich Zitiert hast,
"[re:1] Kribs am 02.01.19 um 18:58 Uhr

Nimmt man die auf der Rückseite deutlich tieferen Krater hinzu, und Platziert man dort eine Station, liegt diese bis zu 85% der Zeit im Sonnenschatten (z.B. Mondkrater Saha)."

Ich habe nirgendwo geschrieben, dass die Mondrückseite kontinuierlich Dunkel ist, das ist schlicht deine fehlerhafte Interpretation, die mit etwas aufmerksamen Lesen vermeidbar gewesen wäre.
So jetzt reicht mir dieser Schwachsinn, ich hab was Besseres zu tun als jemandes Einbildung geradezurücken!
 
@Kribs: Wow. Naja, lassen wir doch die Leserinnen und Leser entscheiden ...
 
Letzte Übertragung von Chang'e 4: "Es ist Helium³...
 
Länder? im ernst
 
@StephanG: Danke für Deinen kompakt & freundlich formulierten Hinweis zu diesem Schreibfehler! Wurde angepasst.
 
Übrigens ohne uns läuft nix .. "Mit an Bord ist ein deutsches Strahlungsmessgerät von der Universität Kiel "
Hoffen wir mal das es nicht kaputt geht bei - 173grad.
 
@malocher: Glaub ich nicht. Dafür sind wir bei zu vielen Raumfahrtprojekten mit Messgeräten immer mit dabei. Da ist eigentlich genug Knowhow vorhanden.
 
@malocher: Wie kommst du auf -173°C?
 
@SegFault: hat sich nur leicht vertippt ;)
 
Also ich finde das hätte man auch einfacher haben können, die dunkle Seite des Mondes mit so ner Sonde zu erforschen, man hätte die Sonde doch nur in der Nähe der dunklen Seite, quasi am Rand landen müssen. Schon allein dem Risiko Rohstoffe zu verschwenden(verlieren) wegen.
 
Sonde ist gelandet :-)
 
Argh in welcher Schule hat der Autor Deutsch gelernt

"ist eine Ankunft der Mission offenbar" + "Auf der von der Erde abgewandten Seite des Mondes hat bisher keine Mission aufgesetzt."

Eine Mission ist weder eine Person, noch ein Gegenstand, der etwas tun kann. Eine Mission kann also nirgendwo ankommen oder aufsetzen!

Es kommt der Rover/Lander etc. an und setze auf, aber nicht die Mission.
Man das ist Grundschulwissen und so jemand erdreistet sich, über eine Weltraummission zu schreiben -.-
Das ist ja ein Bildungsniveau weit unter dem der BILD!
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