Nicht mal genug Bagger: Breitbandziele der Regierung scheitern am Bau

Die Regierung geht aktuell davon aus, dass die Baubranche die höhere Nachfrage durch den Breitbandausbau mit einer entsprechenden Erhöhung der Kapazitäten ausgleicht. Wirtschaftsvertreter und die Opposition sehen das ganz anders: Die neuen ... mehr... Seltene Erden, Bergbau, Bagger Bildquelle: Bill Jacobus / Flickr Seltene Erden, Bergbau, Bagger Seltene Erden, Bergbau, Bagger Bill Jacobus / Flickr

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Eingeweihte wissen auch, weshalb die Baubranche zur Zeit so boomt ...
 
@XaverH: Dann weih uns mal ein.
 
@PiaggioX8: ist doch ganz klar ;) es werden Häuser für die Migranten gebaut.
 
@XaverH: Wenn ich schon lese "die Regierung scheiterte..." denke ich an z.b Sanierung des Bundesbauministeriums, Paul-Löbe-Haus, BER, Elbphilharmonie, Stuttgart 21 oder neuerdings das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus.
 
@lippiman: Ja, die Welt lacht entweder über uns oder sie bemitleidet uns aufrichtig wie die Chinesen, die mal große Fans von Deutschland waren, aber heute nicht mehr begreifen können, wie sich ein Land selbst so an die Wand fahren kann ...
 
@XaverH: Selbst Erdogan zeigt Deutschland wie man einen Flughafen baut ;). Und am BER sollen für zehn Millionen Euro die 2011 verlegten Leitungen an der Startbahn des Flughafens BER ausgetauscht werden *LOL*.
 
Und wo genau ist jetzt das Problem?!? Man baut einfach weiter aus mit dem was man zur Verfügung hat. Oder wird hier nur nach einem Grund gesucht, den Ausbau einzustellen? Für mich liest es sich so.
 
@Akkon31/41: "Oder wird hier nur nach einem Grund gesucht, den Ausbau einzustellen? Für mich liest es sich so."

Nein, der Ausbau wird sicher nicht mal eben eingestellt. Immerhin sorgt dieser Auftrag ja für reichlich neue Arbeit und somit für neue Einnahmen.
Die Wirtschaftslobbyisten der FDP versuchen hier nur mal wieder die anstehenden Kosten für den jahrelang aufgeschobenen Ausbau komplett auf die steuerzahlenden Bürger umzulenken und abzuwälzen, so wie das die Wirtschaft in so vielen Fällen zuvor auch schon erfolgreich praktiziert hat. :)
 
@Akkon31/41: Die Regierung macht auch zeitliche Vorgaben ala in 2 Jahren 100Mbit für alle etc. und das schafft man angeblich mit den aktuell verfügbaren Firmen nicht. Ist auch logisch, wir bauen ja auch nur das aus was gerade gefordert ist. Statt Glasfaser vom Hauptverteiler direkt in das Haus/die Wohnung zu verlegen wird eine einzelne Glasfaser in einen DSLAM gestopft die paar Kunden bekommen wir mit DSL6000 auf eine 155Mbit Glasfaser. Kupfer bis in Haus. 3 Jahre später: 155Mbit Glas reicht garnicht aus für 16Mbit oder gar 50Mbit bei 100 Nutzern. Egal aufreißen, neue Glasfaser mit Leerrohr. In das Leerrohr passen ja noch 9 Glasfasern. 3 Jahre Später: 400Mbit Ziel. Da nutzt man dann passive Glasfaser denn 10 Adern reichen sonst ja nicht. Mit passiven Splittern kann ich aber aus einer 2,5Gbit Glasfaser bis zu 72 weitere "möchtegern" Glasfaseranschlüsse bis ins Haus legen. Dann kommt nach 10 Jahren das 10Gbit Ausbauziel..ach egal alles nochmal aufreißen. Wieso nicht? Bei jedem Schritt Fördergelder!!!! Juhu!...klar hätte man von Anfang an einmal Glas direkt ins Haus 1zu1 gelegt hätte man nur Empfänger- und Sendermodul tauschen müssen um die nächste "Stufe" zu realisieren...aber nee, keine Fördergelder mehr? Wieso soll das gehen....
 
können die nicht einfach ein pasr "Gastarbeitern" eine Schaufel in die Hand drücken?
 
@stf: Marktschreier und Frisöre...
 
@stf: Über eine Million Flüchtlinge. Überwiegend junge Männer. Da muss doch was gehen. Und von den millionen Arbeitslosen kann wohl auch der eine oder andere mit Pickel und Schaufel arbeiten.
Und im zweifelsfalle holt man ein paar hunderttausend Wanderarbeiter aus China.
Oder mal bei den Amis anfragen. Die haben Maschinen für sowas, da wird nicht gebaggert, sondern gefräst. Und das funktioniert so gut, dass die nach Kilometer bezahlt werden.
Es ist einfach unglaublich. Vor tausenden Jahren haben Menschen mit blossen Händen, ohne Kräne und Bagger Gebäude, Wasserleitungen, Grenzbefestigungen, Strassen gebaut deren Spuren wir heuite noch sehen und teilweise noch vorhanden sind.
Und diese fettgefressene, faule und total verblödete Zivilisation kann noch nicht mal einen Donnerbalken ohne Computer und Hightech-Maschinen hinstellen.
 
@PiaggioX8: Von Hand..naja auch damals hatte man schon Hilfmittel, wenn auch nicht mit GPS und co. Des Weiteren liegt heute doch mehr im Boden als man so denkt. Wasser, Abwasser, Gas, Strom, Telefon, Glasfasertrassen, Straßenbeleuchtung und und und. Setzt du da einen unwissenden hin "buddel mal Graben" ist danach die Straße zurück in der Steinzeit...wenn nicht der ganze Ort.
 
@Nero FX: In Deutschland gibt es für so was Pläne. Zudem: die Versorgungsleitungen sind bei uns nach einem bestimmten Verfahren verlegt und auch markiert.
Wenn du beim Graben auf eine Sandschicht triffst und da liegt ein Kunststoffband mit Beschriftung drauf, dann hast noch 20 cm - 40 cm zur Versorgungsleitung.
Anhand der Farbe des Bandes kannst sogar erkennen, was da unter dir liegt.
In Deutschland ist so ziemlich alles genormt und geregelt. Sogar wie gross ein Schei$$haus im sozialen Wohnungsbau sein muss.
Nämlich 1 m2. Nicht mehr und nicht weniger.
 
@PiaggioX8: mag sein aber du willst ja Flüchtlinge daransetzen. Die Wissen das nicht....um das zu lernen müssen Sie deutsch lernen... sie müssen also vorher integriert werden. Das dauert und kostet nochmal Geld....denn bei Deutschkursen haben wir ja genauso einen Mangel.
 
@Nero FX: Ich habe in den 1970ern auf dem Bau gelernt und kann dir versichern dass Gastarbeiter äusserst lernfähig sind.
 
@PiaggioX8: Das die willig sind, keine Frage. Ich will Sie auf keinen Fall schlechtreden aber so einfach wie du es beschrieben hast ist es leider nicht. Würde es auch bevorzugen wenn man für Manpower, egal welcher Nation oder Herkunft, mehr Geld ausgeben würde. Aber da diktiert die Sparwut. Lieber 2 Jahre Sanierungszeit mit 3 Bauarbeitern als 5 Monate mit 30 Bauarbeitern. Ist ja billiger.
 
@Nero FX: jupp
 
@PiaggioX8: Leider sind sehr viele Leitungen und Rohre nicht oder nicht korrekt verzeichnet. Viele Rohre und Leitungen in den Großstädten sind bereits 100 Jahre alt und man hat es lange nicht so genau genommen mit der Dokumentation. Und man findet die 'lustigsten' Konstruktionen. Baggern ist gefährlich. Jeder Straßenbauer weiß davon ein Lied zu singen. Man kann bestimmt auch Flüchtlinge anlernen. JEDER Handwerker würde sich freuen. Aber leider DÜRFEN viele gar nicht arbeiten oder sie verlieren ihren Flüchtlingsstatus.
 
@PiaggioX8: Vor nicht all zu langer Zeit wurden von Hand ganze Autobahnen gebaut!
Aber nicht das diese Methode bei der AfD zum Wahlprogramm wird "Vollbeschäftigung durch Glasfaserausbau"
 
@stf: Hier in der Gemeinde machen den LWL Ausbau Gastarbeiter. Wie immer, wenn richtig gerackt werden muss vor allem Polen. In der Nachbarschaft sind Polen eingezogen, die kommen zum Arbeiten ~1000 km her gefahren und sind dann ein paar Wochen von der Familie weg. Dann fahren die los zur Arbeit wenn ich noch im Bett liege und kommen wieder wenn ich schon lange Feierabend hab. Ich habe mal gefragt, die kriegen keinerlei Unterstützung für Deutschkurse oder sonstwas um besser klar zu kommen und können sich nur mit den Händen und einer Hand voll Wörtern verständigen. Mit den Jungs kann man aber richtig loslegen wenns um Rabotten geht. Ich habe ihnen mal Werkzeug fürs Auto geliehen und mir haben sie dabei geholfen einen Motor ausm Rahmen zu heben, die packen an da schlackerste mit den Ohren
 
Also ich würde auch selber die Schaufel in die Hand nehmen. Sie müssen nur Bescheid geben.
 
Mein ehemaliger Arbeitgeber erhielt auch vor kurzem eine Anfrage einer Telko-Gesellschaft, um in einem Ort die Tiefbauarbeiten durchzuführen. Bei dem, was dort gezahlt werden sollte, hätte er drauf gelegt! Kein Bauunternehmer würde einen solchen Auftrag annehmen. Also muss man auf Billigunternehmen setzen. Und davon gibt es halt nicht so viele.
 
Alles klar: Die Bundesregierung stützt sich in ihren Aussagen auf ein "Spitzen­gespräch mit Unternehmens- und Verbandsvertretern" der deutschen Bauindustrie und der Telekommunikationswirtschaft. Klingt nach einer soliten Quelle.
Auf wen stüzt sich die FDP mit ihrer Kritik doch gleich? Gibts da einen, den man kennt? Und was genau ist "FDP"? Ist das diese Partei, die keiner mehr will?
 
Jeder Grundbesitzer, der in den letzten Jahren mal nen Tiefbauer brauchte, weiß genau, dass die komplett ausgebucht sind.
Obendrein ist das deutsche Bauhandwerk sowieso personell am Boden, weil den Job bei der miesen Bezahlung und der regelmäßigen Arbeitslosigkeit über den Winter keiner mehr machen will.
Mein Vater hat selbst jahrelang im Bau gearbeitet und gerade die letzten 10 Jahre wurde er jedes Mal zum Winter hin gekündigt um im Frühling wieder eingestellt werden zu dürfen. Wenn man so mit dem wenigen verbliebenen Personal umspringt, dann braucht man sich auch nicht zu wundern, dass es bei den Kapazitäten knapp wird.

Am lustigsten finde ich dann aber noch den Vorschlag mit den Migranten... genau, lasst die mal machen.. dann haben wir demnächst gar keine brauchbaren Straßen und Fußwege mehr. Gastarbeiter aus der EU, klar... aber doch keine Frischlinge.
 
@bLu3t0oth: Na was glaubst du wohl wer in Deutschland die Masse der Bauarbeiter stellt? Das ist gerade mal der Polier deutsch und das war es.

Deutsche Facharbeiter im handwerk - Fehlanzeige, weil viele einfach die körperliche Arbeit bei Wind und Wetter scheuen. Und so schlecht werden die auf dem Bau nun wieder auch nicht bezahlt. Zudem kenne ich keinen Betonbauer, Zimmerer, Maurer, Fliesenleger der sich nicht nebenbei noch was zuverdient. Und da legst mindestens 15.-€ die Stunde netto auf die Kralle hin.
 
@PiaggioX8: Im Westen vielleicht.. im Osten gibts das Ganze durchaus noch mit deutschen Facharbeitern... nicht nur, aber bei uns waren nur die Putzer aus Polen.
 
@PiaggioX8: Im Detail: Die Baubranche war eine der ersten, die einen Branchenmindestlohn festgelegt hat. Der ist aktuell bei 11,75 € für Hilfskräfte, sowohl im Westen wie im Osten. Fachkräfte sind bei 14,95 € im Westen und 14,80 € im Osten. Diese Mindestlöhne sind allgemeinverbindlich, eine Firma die dagegen verstößt macht sich strafbar.
 
@PiaggioX8: Und vor 20-30 Jahren hat noch jeder Maurer gelernt, so viel das du gar nicht alle beschäftigen konntest, die Bezahlung war ok, mit steigenden Lebensunterhaltskosten im Vergleich zur Arbeitsleistung und dem Verdienst irgendwann aber nicht mehr in Ordnung. Mittlerweile mag das wieder anders sein, aber naja... :>
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