Trotz Autopilot-Unfällen: Tesla will bald Selbstfahr-Features aktivieren

Der Elektroautobauer Tesla hatte zuletzt mit zahlreichen Negativ­schlag­zeilen zu kämpfen, da es immer wieder Unfälle gab, an denen das Assis­tenzsystem Autopilot direkt oder indirekt beteiligt war. Hier gibt es auch immer wieder Diskussionen, ob ... mehr... tesla, Selbstfahrendes Auto, Tesla Motors, Autopilot Bildquelle: Tesla tesla, Selbstfahrendes Auto, Tesla Motors, Autopilot tesla, Selbstfahrendes Auto, Tesla Motors, Autopilot Tesla

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Mensch. Ich fand Tesla ja auf Grund ihrer gesetzten Ziele immer sehr sympathisch, aber diesen "Autopilot" finde ich richtig mies weil es auf mich wie eine Kundentäuschung wirkt. Hätte man die Software doch lieber "Driving Assistant" oder was auch immer genannt, dann könnte man später immer noch einen vollwertigen Autopiloten anbieten, mit dem echtes autonomes Fahren möglich ist.
 
@flash82: Also ich weiß nicht was daran eine Täuschung sein soll...

In Flugzeugen gibt es Autopiloten seit über 100 Jahren. Obwohl ich wirklich keine Ahnung vom Fliegen oder Flugzeugen habe weiß ich, dass in jedem Verkehrsflugzeug trotzdem zwei Piloten sitzen müssen, die jederzeit bei Bedarf eingreifen können müssen.

Mal davon abgesehen, dass der Autopilot darauf hinweist, dass man die Hände nicht vom Lenkrad nehmen darf und sich nach einiger Zeit dann auch ausschaltet wenn man es tut. Blöderweise umgehen einige Fahrer diese Funktion indem sie dem Sensor eine Hand vortäuschen...
 
@Themis: Im Flugzeug muss nicht jederzeit ein Pilot im Pilotensitz sitzen (ein Pilot muss zwar nach den Vorschriften im Cockpit sein aber nicht auf seinem sitz soweit ich weiß), weite strecken werden durch den Autopilot zurückgelegt, landen können die meisten Autopiloten in großen Flugzeugen schon einige jahre….einzig das starten können sie nicht (sollen sie nicht)

"dass man die Hände nicht vom Lenkrad nehmen darf und sich nach einiger Zeit dann auch ausschaltet wenn man es tut"
Ist das neu? Wieso war der Autopilot dann bei dem jüngsten Unfall an? Umgangen wurde hier nämlich nichts
 
@0711: Es gibt Situation, da muss der Autopilot landen und es ist der Besatzung untersagt dies selbst zu tun. Bei extremen Nebel oder versperrter Sicht auf Befeuerung/Rollbahn bspw. wo dann ausschließlich per Leitstrahl angeflogen wird.
Natürlich geht das auch nur, wenn die Bahn über eine entsprechende Kategorie und technischer Ausrüstung verfügt.
Diese sieht man immer beim auffahren auf die Rollbahn, bspw. Cat. II, Cat. IIIa etc.
Außerdem müssen Flugzeug, Besatzung und Airline entsprechende Ausrüstung, Ausbildung und Berechtigung dazu mitbringen.

Start ist nicht vom Autopilot möglich und wurde bewusst in der Funktion weggelassen, weil ein Start immer optional ist, eine Landung hingegen nicht. Denn runter muss man immer, irgendwann.
 
@Dr. MaRV: Der Grund, das Starts nicht per Autopilot erfolgen ist darin zu suchen, daß es so viele Dinge gibt, die theoretisch schiefgehen können, und wenig Zeit zum reagieren bleibt. Ein Beispiel wäre, wenn plötzlich ein anderes Flugzeug auf die Bahn rollt - womöglich noch bei Gewitter oder heftigem Seitenwind? Da richtig zu reagieren bedarf es menschlicher Erfahrung.

Nun, ein Start ist immer optional? Hmmm? Fast richtig. Zu starten ist eine Entscheidung der Besatzung / des Towers usw. Aber es gibt ja noch Starts, zum Glück selten, das geht was schief. Günstigsten Falls ist noch ein Abbruch möglich. Aber nicht gaaaanz sooo selten endet ein Start im Chaos.
 
@Themis: Meine Rede - auch bei Schiffen konnte der erste Autopilot (der auch so genannt wurde) nur Richtung und Geschwindigkeit halten. Ob da eine Insel oder ein Schiff im Weg stand hat den wenig interessiert...
 
@Stefan1979: Also Tesla kann ein wenig mehr... siehe Video:
https://player.vimeo.com/video/192179726
Am Ende das Parkieren :) das ist Hammer...
 
@Cerna007: Im Prinzip kann das ein VW oder BMW auch schon. Man muss nur Gas geben und zwischen 1. und Rückwärtsgang umschalten. Lenken kann das Auto schon nahezu perfekt. Und die Sache mit dem Gas geben und schalten (Steptronic etc.) wäre technisch sicher 0 Problem, wird meines Erachtens aber aufgrund der gesetzlichen Lage nicht gemacht. Leider war es bei meinem Alhambra nicht mit der beheizbaren Frontscheibe kompatibel, die mir aber mehr Wert war. :-D
 
@flash82: Der "Autopilot" besitzt ja nun mal mehrere Ausbaustufen, die mehr oder weniger autonom übernehmen. Ziel ist es, dass das Auto vollkommen allein fahren kann.
Aber dass der "Autopilot" z.Z. ein Assistenzsystem ist wird sogar in den Medien kommuniziert. Ebenso wird das kommuniziert, wenn ein Tesla verkauft wird. Das Auto selbst weist darauf hin und schreit im gegebenen Fall.
Beim besten Willen: Die Meldungen der "Fehlverhalten" der Autos sind in den meisten Fällen Anwenderfehler. Ebenso wie die Spurfahrassistenten von BMW, Mercedes und Co. auch gern versagen und man händisch entgegenwirken muss.
 
@blume666: Naja das mit den Fehlverhalten und Anwendungsfehler kann ich zur genüge bei meinem Golf mit Abstandsradar gegenteilig beweisen.
 
@xerex.exe: Ein Fahrspurassistent, Überholautomatik oder automatische Einparkhilfe ist bei weitem komplexer als ein Abstandsmelder, bei dem nur rohe Sensordaten ausgewertet werden...
 
@blume666: Nee nich wirklich. Fahr mal in eine Kurve mit Gegenverkehr - das Auto wird nicht abrupt abbremsen, weils halt noch eine Menge mehr Daten auswertet. Wäre ja schlimm, wenn nicht...
 
@blume666: wer nicht wagt, der nicht gewinnt!..
 
Ich weiß nicht was alle für ein Problem mit dem Autopiloten von Tesla haben. Wenn irgendwann alle Autos ein Autopilotensystem besitzen und die Fahrzeuge miteinander kommunizieren wird es so gut keine Unfälle mehr zwischen zwei Fahrzeugen geben! Tesla legt heute wie kein Zweiter den Grundstein für diese Zukunft! Und ich persönlich begrüße diese Entwicklung sehr. Es wird auch dafür sorgen, dass bereits meine Eltern und später auch ich im hohen Alter noch mobil und unabhängig sind.
 
@knallermann: Du bist ein Paradebeispiel für das irreführende Marketing von Tesla, Teslas System ist ein übliches Assistenzsystem und ist weit davon entfernt eigenständig fahren zu können. Tesla ist kein Stück weiter als andere, bringt halt betas in die Verkaufsvarianten.
 
@knallermann: Wenn das System funktionieren soll, muss man aber auch noch alle Fußgänger und Radfahrer mitvernetzen. Das mag zwar die Verkehrstoten vermindern, aber es gibt immer Leute, die nicht 24/7 trackbar sein wollen, wenn sie mal ihr Feierabendbierchen schlürfen wollen, oder gerade die beste Freundin ihrer Frau flach legen.
 
@gandalf1107: Und auch diejenigen, die nicht mitspielen wollen und weiterhin mit ihrer stinknormalen Karre durch die Gegend gurken. Bis zu einem Gesetz, das es den Menschen vorschreibt, Tesla zu fahren, wird es wohl glücklicherweise noch ein wenig dauern... ^^
 
Der "Autopilot" ist lediglich eine Kombination von aktivem Spurhalteassistenten und adaptivem Tempomaten. "Autopilot" ist nur ein Name. Sie hätten diese Kombination von Assistenzsystemen auch anders nennen können. "Autopilot" klingt nur schöner. Fast alle Unfälle mit dem "Autopiloten" sind auf - Sorry! - damliche Fahrer zurückzuführen, die unaufmerksam anfangen Zeitung zu lesen oder auf ihrem Laptop einen Film gucken. Dabei verlangt auch das System im Tesla stets die volle Aufmerksamkeit des Fahrers, der jederzeit bereit sein muss das Steuer wieder zu übernehmen. Wer sich blind und doof einem solchen System - das noch gar nicht voll ausgereift sein kann(!) - ausliefert, der fährt dann auch zurecht in den nächsten Abgrund. Dafür kann das Auto aber nichts! Es ist sowieso beinahe lustig zu sehen, wie unsere von der europäischen Autoindustrie abhängigen Medien Tesla stets durch jeden Dreck ziehen und Tesla ist ja auch schon seit vielen Jahren in spätestens drei Monaten pleite... (Abhängig heißt: Wer zahlt schafft an. Nach dem Tabak-Werbeverbot sind es einzig die Automobilhersteller die noch große, teure Werbung schalten. Da wird Tesla, die gar keine Werbung machen, wohl kaum besonders gut wegkommen in der "unabhängigen" Berichterstattung...)
 
@KnolleJupp: das hast du schön und wundervoll nachgeplappert... und dennoch verkauft(e) Tesla seine Assistenten mit einer anderen Marketingtrommel als es z.B. VW tut...
> und auch in der mündlichen Marketingabteilung der "Jünger" (dafür kann Tesla nur wenig) wird das ja sooooooo gehyped.

Lol, das kann mein 25k€ Seat auch :D
 
@bear7: Wo plappere ich was nach? Bitte kläre mich auf.
 
@KnolleJupp: Autopilot" ist nur ein Name

Was für ein Quatsch. Du bist also auch jemand der auf das Marketingedöns der Amis hereinfällt.

Definition Wikipedia :
Als Autopilot wird eine automatische, üblicherweise programmierbare Steuerungsanlage bezeichnet, welche Fortbewegungsmittel auf Wunsch automatisch lenkt, ohne dass Menschen, während der Autopilot aktiv ist, in die Steuerung eingreifen müssen.
Du blubberst nur den Blödsinn von Tesla nach ! Dadurch wird es ja nicht 'wahrer' !
 
@Aldabaran: Ich brauche auf kein Marketinggedöns reinzufallen, denn ich weiß was der Tesla "Autopilot" kann und was er nicht kann. Und das obwohl ich gar keinen Tesla fahre.
Dein Argument fällt genau in die Gruppe von Leuten, die nicht selber nachdenken können oder wollen... Von mir aus hätte man diese Funktion auch "Weihnachtsmann" oder "Stricknadel" nennen können.
Hääähh, Autopilot! Da muss das Ding vollautonom fahren können. Mir doch egal was Tesla sagt, bei Wikipedia steht...
 
@KnolleJupp: Du bist solch ein Schwätzer! Besitzt keinen Tesla aber weißt wie er fährt. Wo steht das? In Deinem Mickey Mouse Heft ? Du wirst es weit bringen - am Stammtisch.
 
@KnolleJupp: und was ist das?
https://player.vimeo.com/video/192179726
 
@Cerna007: Natürlich sind bereits Prototypen auf der Straße, die autonom nach min. Level 4 fahren können. Das System ist aber noch nicht so ausgereift um es an Tesla Kunden auszuliefern. Auch fehlt es oft an den rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Hardware um so fahren zu können ist aber in allen Teslas verbaut, zumindest seit der Einführung der Autopilot 2.0 Hardware, die mit dem Facelift des Model S kam. Die Funktion ist nur nicht in jedem Wagen freigeschaltet, da dass Aufpreis kostet.
 
@KnolleJupp: Das im Artikel verlinkte Video ist noch sowohl Soft- und Hardware-mässig Autopilot "1.0". Mit unserem X können wir auf Autobahn sehr entspannt mitschwimmen. (und das schon heute) In Baustellenbereichen, Landstrassen oder gar Siedlungen fahre ich immer "manuell". Wird aber stetig besser, updatet wird regelmässig, 2018.20+ ist schon super. Die deutsche Hersteller haben leider Gottes alles verschlafen... und anstatt auf zu stehen, werfen sie Dreck um sich. (und denken dabei, selbst sauber bleiben zu können) Bei Mercedes bekommt man für das Geld übrigens ein BT-fähiges "Entertainment System" :) und das auch nur, wenn man das vom Anfang an mitbestellt. Nachrüsten geht nicht. Bei Tesla - ein Softwareupdate (und das auch mit OTA) und bist dabei.
Guten Morgen deutsche Autoindustrie. (*facepalm)
 
@Cerna007: Ich meinte das von dir verlinke Video. Dort ist die aktuelle Autopilot Hardware 2.0 zu sehen.
 
@KnolleJupp: Stimmt, habe das Video angeschaut, hast Recht, das ist das aktuelle Hardware. Software aber alt (Mitte 2017). Mittlerweile ist die Spurtreue um Welten besser, Screen sieht auch schon anders aus.
 
@KnolleJupp: Der Laden läuft richtig gut :
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Tesla-kuendigt-9-Prozent-der-Mitarbeiter-Druck-auf-Elon-Musk-steigt-4077207.html

Können nicht liefern, hunderttausende Kunden auf der Warteliste und entlassen fast 10% der Mitarbeiter...
Aber natürlich hast du wie immer Recht.
Wer bei einer von Musks Firmen arbeitet ist ne ganz arme Wurst. Hired & Fired nach Gutsherrenart !
 
@Aldabaran: Es sollen nur Mitarbeiter aus dem Management entlassen werden, nicht aus der Produktion! Tesla arbeitet hart daran die Produktion des Model 3 auf 5.000 Stück pro Woche zu erhöhen. Bei ca. 400.000 Vorbestellungen wären das 80 Wochen oder 18 Monate bis alle abgearbeitet sind. Wenn man bedenkt das alle Tesla aus einem einzelnen Werk (Fremont, Kalifornien) kommen und die Produktion des Model S und X auch parallel weiter läuft, klingt das für mich gar nicht schlecht. Und das bei einem Unternehmen mit gerade mal ca. 37.000 Mitarbeitern. Zum Vergleich hat alleine Daimler ca. 290.000 Mitarbeiter und rate mal wer da als erstes entlassen wird wenn die Quartalszahlen nicht stimmen...
 
>Tesla hat auf jeden Fall ein Timing was meinen schwarzen Humor trifft ^^

Würde ich mit Menschenleben spielen, würde ich das lieber 5 Jahre erproben, bevor ich das irgendjemanden verrate ^^ aber deswegen bin ich vermutlich auch Deutscher geworden :P
 
Wir fassen zusammen: Du kaufst einen Tesla, und der hat einen "Autopilot", damit der aber auch als solcher funktioniert, mußt Du erst noch das DLC kaufen.... Musk lernt schnell! <eg>
 
@starship: Das gibt es schon lange auch bei anderen Herstellern. Features per Software freischalten bzw den Ausstattungsgrad nach Preis staffeln und dementsprechend freischalten ist keine Erfíndung von Tesla.
 
@topsi.kret: Das ist wohl wahr. Tesla ist nur der erste, der für ein reines Softwareupdate - die Hardware ist ja offenbar bereits vollständig in jedem Fahrzeug verbaut - den Kunden dermaßen tief in die Taschen greift.

Aber das steht ja jedem frei, diese Informationen sind schließlich vor dem Kauf bekannt.
 
Wann stoppt endlich mal jemanden diesen Musk mit seinen vielen halbgaren Spielzeugen ? Darf er weiterhin Menschen umbringen nur weil er Milliardär ist und Politiker seine Freunde sind ?
 
@Aldabaran: Wie viele Menschen sterben täglich in BMWs, Mercedes, VWs oder Audis? Wann stoppt die endlich jemand solche Todesmaschinen zu verkaufen? Gestern Abend ist ein BMW Erlkönig mit tödlichem Ausgang verunglückt! Da sieht man was die für gefährliche Autos auf den Markt bringen wollen.
 
@KnolleJupp: Und wenn jemand ausrutscht und bricht sich das Genick wegen der Kellertreppe?
Soll man alle Treppen verbieten?

Dürfen Menschen dann keine Treppen mehr benutzen und werden autonom per Roboter in den Keller getragen?

Hört doch endlich mal auf diesen Musk zu verehren und Menschen für dumm darzustellen, nur weil er die Vision hat, dass der Mensch nichts mehr darf.
 
@Aldabaran: Also ich bin ja nun kein großer Befürworter von Musk, das habe ich ja oft genug geschrieben.

Trotzdem ist das was du schreibst einfach nur Blödsinn ohne Ende. Nur weil auch ich die Bezeichnung Autopilot etwas irreführend finde, bedeutet es ja nicht dass die Autofahrer hinter dem Steuer nicht auch ihrer Verantwortung bewusst bleiben müssen.

Vor allem was man dann alles verbieten müsste. Busse überrollen Menschen, Bahnen genau so. Diverse Menschen verletzen sich tödlich bei diversen Sportarten. Wird Zeit das sich Virtuell Reality durchsetzt. Dann kann man im Bett liegen bleiben, alles erledigen und hat ganz tolle soziale Kontakte. Man muss halt nur darauf achten das nicht eine große Wanduhr am Kopfende des Bettes hängt die einen dann doch erschlagen könnte.
 
@Aldabaran: Lieber jeden Tag 1 Toter durch einen selbstfahrenden Tesla, als 100 Tote durch von Menschen gefahrene Autos.
 
Super Video. Wie fasziniert er von Fahrassistenzsystemen ist, die es schon seit Jahren in allen möglichen Modellen gibt. Und erst seine Entzückung, als der Tesla eine flache Kurve gemeistert hat. Von den vielen Mal, wo er korrigierend eingreifen musste wollen wir hier besser nicht reden. Was soll das denn bitte schön für ein Autopilot sein. Es sind Assistenzsysteme. Mehr nicht. Nur in anderer Verpackung.
 
Es wäre eine große Hilfe, wenn sich der Assistent mit anderen Fahrzeugen unterhalten könnte und wenn eine extrem aktuelle gemeinsame Datenbank aller Teslas gepflegt wäre.
Datenbank: Hier trägt jedes beteiligte Fahrzeug ein, wenn es irgendwelche Abweichungen zwischen der Logik der Automatik und den Aktionen des Fahrers gibt. Wenn beispielsweise an einer Stelle alle menschlichen Fahrer ein Stück weiter links fahren, dann hat das einen Grund und auch ein autonomer Tesla sollte das dann an dieser Stelle tun.
Kommunikation: Wenn alle vorausfahrenden Fahrzeuge alle trotz Linksschwenk der Markierung geradeaus fahren, dann hat das einen Grund und auch der Tesla sollte nicht der Linie folgen, die im konkreten Fall in den Beton führte.
Dann gibt es natürlich Situationen, wo Unfälle fest programmiert sind:

Beispiel: Man überholt auf der Linken Spur einen LKW im normalen Abstand hinter einem vorausfahrenden großen Fahrzeug. Auf der linken Spur steht ein Hindernis und der vorausfahrende Sprinter schafft es, kurz vor dem LKW einzuschwenken. Du siehst erst jetzt das Hindernis, kannst wegen des LKW nicht ausweichen und mußt innerhalb der 50 Meter Abstand komplett stehen. Welcher Mensch schafft das?

Umgekehrt... Wegen eines Schattens, flatterndem Papieres usw. darf ein Assistenzsystem natürlich keine Vollbremsung hingelegen.
Da muß noch viel unternommen werden und ohne wirklich vernetzte Systeme sind solche Situationen nicht sicher in den Griff zu bekommen. Hier könnte der Assistent aus dem Ausweichen im Zusammenhang mit dem unlogischen Sensorwert (stehendes Hindernis) den korrekten Schluß ziehen. Wenn das vorausfahrende Fahrzeug bzw. das Pannenfahrzeug seine Meßwerte kommuniziert hätte, wäre Alles völlig entspannt..

Fazit: Selbst ein superdummes Assistenzsystem, welches einfach die Aufgabe hat, einen vorausfahrenden PKW im kurzen Abstand wie ein Angänger zu folgen hätte großes Potential, um sicherheitstechnisch mit dem Tesla mitzuhalten.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte