Tech-Blase kurz vor dem Platzen - Top-Startups völlig überbewertet

Die Internet-Branche im Silicon Valley läuft auf eine Situation zu, die ähnlich schlimm werden könnte wie der Absturz kurz nach dem Jahrtausendwechsel. Auch heute seien wieder zahlreiche Startups zu sehen, die viel zu hoch bewertet sind - was durch ... mehr... Farben, Blase, Seifenblase Bildquelle: Pixabay Farben, Blase, Seifenblase Farben, Blase, Seifenblase Pixabay

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Ich sag es immer wieder, der größte fehler für eine firma ist der börsengang. Investoren die sich in ein unternehmen einkaufen weil sie wirklich an der Idee teilhaben wollen, ok. Wer Unternehmen als Spekulationsobjekt sieht wird die firma damit auf dauer zu grunde richten, und nichts anderes ist eine firma auf dem öffentlichen markt.
 
@Alexmitter: Das Problem ist aber, dass viele Startups Geld von jenen Investoren (egal ob Angel Investoren oder Venture-Capital Firmen) erhalten, die ein großes Risiko eingehen, auf den Erfolg des neuen Unternehmens wetten und darauf spekulieren, mit einem Börsengang schließlich einen großen Profit machen zu können.

Wenn man nun den Anreiz eines Börsenganges ausschließt, bleibt auch auf der Investitions-Seite weniger Geld und Risikobereitschaft über.
 
@Alexmitter: Sprich: Dein Businessmodel ist es, nur auf jene Leute zu hören, die innerhalb der Blase hocken. Wie gut das funktioniert, steht ja im Artikel. Die Probleme, welche die Startups haben, sind in der Regel allesamt schon vor dem Börsengang vorhanden. Nur muss man sie da nicht offenlegen und kann sie ignorieren.

Und ob du es glaubst oder nicht: Börsen sind erstmal nur Plätze, wo (u.a.) Firmenanteile gehandelt werden. Sperr sie zu und du nimmst dem kleinen Mann jegliche Möglichkeit, sich ohne Zwischenhändler am Markt und an Unternehmen zu beteiligen. Während institutionelle/große Privatinvestoren auch ohne Börse weiterhin alle nötigen Mittel, Wege und Kontakte haben.
 
@Niccolo Machiavelli: Der Kleine Mann? Hast du das aus dem FDP Wahlprogramm? Ich weiß nicht ob du noch nah genug an der Realität wohnst, aber der Kleine Mann ist froh wenn er sein Normales Leben finanzieren kann, das wenige extra das er hat soll er auch noch in Wertpapiere stecken? Da kann er ja gleich ins Kasino gehen.
Wie ein Träumender mal auf die frage was man als Armer denn tun sollte antwortete, sie sollen doch in Wertanlagen investieren. :)
Schönen Montag
 
@Alexmitter: Der Beitrag ist an so vielen Stellen grundlegend falsch... aber naja. Ein Kasino ist es nur für jene, die sich damit nicht befassen wollen oder lieber nach Dogmen leben. Die Börse ist eine Abbildung der Wirtschaft. Und die Wirtschaft arbeitet darauf hin, am Ende einer Unternehmung mindestens gleich viel oder mehr erwirtschaftet zu haben, als die Unternehmung gekostet hat. Zwischendurch kann und wird es Schwankungen ins Negative geben. Der grundsätzliche langfristige Trend geht aber aber nach oben und muss nach oben gehen, da das Gegenteil davon bedeuten würde, dass ein Großteil der Wirtschaft permanent defizitär arbeiten würde.

Zudem es gibt inzwischen genug Mittel, um sich mit quasi null Aufwand am breiten Markt zu beteiligen. Alleine der MSCI World deckt schon 1600 Unternehmen weltweit ab. Aber man kann sich natürlich weiterhin aufgrund von Dogmen durch Banken etc. ausnehmen lassen. Diese tätigen die gleichen Investitionen, glätten etwas die Wellen am Finanzmarkt für den Kunden, reichen im Gegenzug aber aber nur einen winzigen Bruchteil der Gewinne in Form von Zinsen weiter.

Und weil es nicht jeder schafft, muss man es für alle unmöglich machen? Sparpläne gibts ab 25 Euro pro Monat, Aktien/ETFs können anteilig gekauft werden. Mag für einige immer noch zu teuer sein, für die überwältigende Mehrheit ist das nur eine Sache von falschen Prioritäten.

Und da du mir ja zu gerne die FDP unter zu schieben versuchst: Ich bin linksliberal, und würde eher die Linke als die SPD wählen. Aber weder bin ich bequem genug zu glauben, dass immer andere für alles Schuld sind, noch ideologisch festgefahren genug um zu glauben, dass jede Forderung nach einem Funken Selbständigkeit und Verantwortung böse Propaganda wirtschaftsliberaler Parteien ist.

Wenn jemand den Dosenöffner vor sich liegen hat, ihn aber für eine Werkzeug Satans hält und deshalb die Dose aufkauen will, dann ist das schlicht Dummheit und Vorurteil und nicht eine Verschwörung der Menschheit, ihn vom Essen abzuhalten.
 
@Niccolo Machiavelli: Dein letzter Absatz ;) Genial.
 
@Niccolo Machiavelli: " Ein Kasino ist es nur für jene, die sich damit nicht befassen wollen oder lieber nach Dogmen leben."
Ein Kasino ist ein ort für Zocker, mit all den Magischen Tricks und den "beim nächsten mal gewinne ich", und genau das selbe ist die Börse, ein Ort zum Zocken, was das aber so gefährlich macht ist schließlich das hier mit dem Leben und Besitz anderer gezockt wird, ob mit Unternehmen die als Arbeitgeber die Lebensgrundlage bilden, oder Grundnahrungsmittel, Oder Währungen sowie den Wert von Staatsanleihen.

"Aber man kann sich natürlich weiterhin aufgrund von Dogmen durch Banken etc. ausnehmen lassen."
Wieso sollte ich mich durch eine bank ausnehmen lassen, sie hat für mich nicht mehr zu tun als einen bezahldienst per karte zu bieten, nicht mehr, nicht weniger, und dafür bezahle ich sie.

"Mag für einige immer noch zu teuer sein, für die überwältigende Mehrheit ist das nur eine Sache von falschen Prioritäten."
Ich weiß, bei den Neo-Libs vergisst man das schnell, aber verlieren kann man sich trotzdem nicht leisten, wieso sollte ich große mängen meines geldes in eine wette investieren wenn ich sie in dinge investieren kann die sicher sind und mir tatsächlich etwas bringen, z.b. ein Auto zu unterhalten.
Es ist für die mehrzahl nun mal nicht sinnvoll, ein spiel das man nicht gewinnen kann.

"Ich bin linksliberal, und würde eher die Linke als die SPD wählen."
Das ist tatsächlich erstaunlich, ich habe als Mitglied der PDL und Sprecher eines kleinen Ortsverbands kenn ich sicher die kritik am Bankensystem und da stimme ich mit dir überein, deswegen halte ich mich von den Großen Banken auch sehr weit fern. AGs wären hier ein totales Tabu für mich.
Als Links-Liberaler auf eine andere art bin ich sehr für die Freiheit für jeden, das schließt aber "Freiheiten" aus die eben nicht jeder genießen kann. z.b. für Freie Fahrt auf der Autobahn was nicht jeder in der PDL vertritt und für was mein Kreisverband mit mir als Delegierter beim Landesparteitag vehement vertreten hat.

Und nein, ich verteufle es nicht, ich bin nur dafür es sehr sehr stark zu reguleren und rate jedem davon ab der nicht gerade tausende Euro herumliegen hat und nicht weiß wo hin. Für jeden kleinen Mann ist das Risiko zu groß, der gewinn zu klein und das ganze spiel zu existenzvernichtend. Deswegen ist dein vergleich mit dem Dosenöffner doch etwas am hinken, schließlich ist das existenzvernichten damit nicht so leicht.
 
@iPeople: Dann wirst du meinen letzten satz wohl lieben <3
 
@Alexmitter: Eher belustigend.
 
@iPeople: <3
 
Niemand kauft Aktien nur weil er das Unternehmen toll findet. Ein Aktionär will Gewinne und höhere Aktienpreise oder regelmäßige Dividenden sehen. Warum sonst sollte man sein Geld mit einem nicht unerheblichen Risiko sonst irgendwo anlegen.
 
@DennyK: Kickstarter ...
 
@Bautz: dabei investiert man nicht einfach in eine Firma, man kauft das Produkt
 
@Alexmitter: Nope. Man investiert in eine Firma mit der Aussicht bei Erfolg das Produkt als Gewinnauszahlung zu erhalten.
 
@Bautz: Wie kommst du denn darauf? Entweder du zahlst genug das du das fertige Produkt bekommst, oder du bekommst das fertige Produkt nicht. Unter 30$ kriegst bei Star Citizen z.B. nicht das fertige Produkt, das darfst dir dann extra kaufen wenns fertig ist.
 
@Bautz: nein, ein echtes Investment sorgt für eine Beteiligung, was das ganze spekulativ macht.
 
@James8349: Das heißt ich schenke der Firma $28, ohne irgendwas dafür zurückzubekommen?
Wenn ja, sollte man das Finanzamt mal darauf aufmerksam machen, dann ist jemand nämlich Schenkungssteuerpflichtig.
 
@Bautz: Du wirst es nicht glauben, aber wenn du als deutsche Firma oder Privatperson Crowdfunding betreibst, dann bist du ggf. tatsächlich Schenkungssteuerpflichtig. Genauso wie du als Youtuber/Twitcher der "Spenden" annimmt Einkommenssteuerpflichtig bist.

Kommt allerdings auf den Einzelfall an. Keine Gegenleistung ist halt selten. Die Gegenleistung besteht nur nicht immer aus dem Produkt selbst.
 
@James8349: Nein, das überrascht mich nicht.
 
@Bautz: bei Kickstarter investiert man nicht, sondern man spendet. Laut AGB von Kickstarter ist es Optional das die Backer eine Gegenleistung erhalten.
 
Ja hoffentlich. Damit die dreisten Aktionäre mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht werden.
 
@Schinkenuser: Richtig wäre es. Aber die Leidtragenden sind dann wieder die "normalen" Arbeiter welche dann auf der Strasse stehen. Vorher werden womöglich noch eine Menge an Steuergeldern verbrannt.... Die Investoren können die Verluste wahrscheinlich eher verkraften.
 
@Schinkenuser: Aktionäre sind nicht gleich Aktionäre.
Von den Kleinanlegern ist noch nie irgendwo irgendjemand von den Dividenden
reich geworden. Auch nicht von Sparzinsen o..ä....das ist alles nur Kleinkram, der
auch in den USA noch versteuert werden muss bzw. von der Inflation aufgefressen
wird oder die Banken bedienen sich mit Hilfe von Gebühren.
Für den typischen Kleinanleger bleibt da unterm Strich so gut wie nichts übrig.

Den Reibbach machen da nur die Großen...und zwar überall.Und da laufen ganz andere
Sachen als nur ein bisschen auf Rendite/Zinsen zu hoffen.

Deshalb ist das ja alles nur eine riesige Luftnummer.
 
@Schinkenuser: genauso sehe ich das auch.
Börsen sind die Manipulationsstandorte der Reichen ohne einen Bezug zur Wirklichkeit.
 
@Nordlicht2112: Man sollte sich einfach mit einer Meinung zurückhalten, wenn man keine Ahnung hat. Börsen sind unter anderem auch Anlaufstelle für Fonds, in denen viele ihre Altersvorsorge aufbauen, und dazu gehören nicht die Reichen.
 
@iPeople: guter Rat, warum verfolgst du ihn dann nicht?
 
@Nordlicht2112: Mehr hast Du jetzt nicht zu erwidern? Das ist jetzt aber enttäuschend.
 
@iPeople: soll ich dir noch den kleinen Tipp geben das jene die deine angesprochenen Fonds verwalten ebenfalls zu den Riechen gehören damit du deinen eigenen Rat befolgt?
Einfach Mal darüber nachdenken ob die das alle machen weil ihnen das Wohl der atentner am Herzen liegt.
 
@Nordlicht2112: Also meine Fonds verwaltet meine Bank. Und es ist mir wurst, ob denen mein Wohl am Herzen liegt. Die sollen meinen Fond verwalten und mehr nicht. Aber Hauptsache, man hat ein Feindbild, nicht wa?
Fakt ist, mittels Investitionen an der Börse stocken viele ihre Rente auf. Du kannst ja gerne später auf die staatliche Rente setzen, solltest dann aber davon absehen, die Neidkeule zu schwingen.
 
Der Teil mit Dropbox stimmt nicht, keine Ahnung wo ihr die Infos her habt. Dropbox hat 11.5 Mio zahlende Kunden, 300k zahlende Business Teams - steht im letzten Quartalsbericht (https://investors.dropbox.com/static-files/8fbb8388-c937-4340-8b95-139103ac824a). Die Aktie ist auch nicht abgestürzt...
 
@mlodin84: Da hast du recht, das war zu ungenau in der Analyse und daraus einfach übernommen. Mittlerweile ist es etwas anders.
 
@mlodin84: Die bessere frage ist, wer nutzt heute noch Dropbox?
 
@Alexmitter: naja bevor man sich die MS Cloud Dienste antut nimmt man halt doch eher noch Dropbox ;-)
 
@Manuel147: Ironie oder von etwas redent das man noch nie ausprobiert hat, und ich bin mir wirklich nicht sicher was davon.
 
@Alexmitter: dann probier doch Dropbox mal aus!
 
@Alexmitter: How to Manage Potential Chaos in Office 365: https://www.avepoint.com/blog/featured-blog/office-365-management-chaos/
 
@Manuel147: Denkst du ich kenne Dropbox nicht? Es fängt ja schon bei der lächerlichen webapp an und hört bei dem mittelalterlichen speichervolumen auf.
Noch dazu, kennst du Condoleezza Rice?
 
genau wie damals im Jahr 2000 wo die Blase am Platzen war
 
Crowfunding ist für einige "Firmen" die neue Art, sich Geld von ahnungslosen Kunden für Produkte, die noch gar nicht existieren, zu besorgen. Die Meisten dieser "Startups" haben aber gar keine Lust, das versprochene zu liefern oder sind mangels Qualifikation gar nicht dazu in der Lage, der Dumme ist dann der Kunde, der entweder ewig auf das Produkt wartet oder derjenige, der sein Geld wegen dubioser Anbieter verliert. Deshalb wird auch diese Art, sich Risikokapital zu beschaffen, bald mangels Vertrauen, keine Rolle mehr spielen. Wer ein Unternehmer sein will, soll sich meiner Meinung nach das Geld hierfür ansparen oder eben einen Kredit bei einer seriösen Bank aufnehmen.
 
@Norbertwilde: das ist schubladen denken.
 
das Problem ist, dass die Unternehmen oft keinen Geldwert haben. es gibt zwar errechnete preise für Daten, in der Realität gibt es jedoch keinen Abnehmer der 13€ für ein prall gefülltes Profil zahlt2
 
Kapitalismus in Aktion. Alle paar Jahre platzt eine Blase.
 
ich denke gerade an Mr. Money-maker vom Bullyparade Film ^_^
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