Diesel-Skandal: Merkel will nicht Nachrüsten, hofft auf regionale Lösung

Vor Kurzem waren Informationen bekannt geworden, dass die neue Bundes­regierung nun doch eine Hardware-Nachrüstung von Diesel­fahrzeugen ins Auge fassen könnte. Wie jetzt Angela Merkel erklärt, sieht sie eine solche Nachrüstung skeptisch und will ... mehr... Cdu, Merkel, World Economic Forum Bildquelle: World Economic Forum / Flickr Cdu, Merkel, World Economic Forum Cdu, Merkel, World Economic Forum World Economic Forum / Flickr

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man solle lieber in neue Autos investieren => Stichwort Abwrack-Prämie | in Lade-Säulen und E-Mobilität <- ganz besonders die anderen Alternativen (zumindest ich glaube noch nicht ganz an die E-Mobilität)...

und die alten Autos einfach links liegen lassen <- da kommt es nicht drauf an. Gerne jedes Jahr die Steuern gut anheben um die Kunden zum "Neukauf" oder Umstieg zu locken.

Umrüsten ist für mich einfach nur verblasenes Geld bei dem NIEMAND Gewinnt
 
@bear7: Umrüsten ist eigentlich die umweltfreundlichste Lösung, weil keine neuen Fahrzeuge gebaut werden müssten.
 
@floerido: nur wenn man dran glaubt, dass man mit irgendwelchen "Zubehör" Plötzlich soooo viel Umweltfreundlicher ist!
 
@bear7: Nichts belastet die Umwelt mehr als den Bau eines neuen Autos wenn das alte noch gut ist. Gleiches gilt für Smartphones die jedes Jahr getauscht werden usw.
 
@bear7: Die Stickoxide, um die es bei der ganzen Geschichte geht, lassen sich in der Tat sehr wirkungsvoll mit AdBlue eliminieren. Allerdings muss man mit ca. 7% AdBlue-Verbrauch gemessen am Kraftstoffverbrauch rechnen, der im übrigen um einige Prozent gesenkt werden kann, da man den Motor mit maximaler Effizienz ohne Rücksicht auf Abgase fahren kann, um diese wird sich später gekümmert. Funktioniert seit Jahren einwandfrei bei LKWs. Der ganze "Skandal" bzw. die Optimierung der Abgasreinigung für den Prüfstand ist letztendlich nur deswegen Entstanden, weil die Autohersteller der Meinung waren, dass man dem Kunden das Tanken von AdBlue nicht zumuten kann.

Was die Umweltbilanz der Akkus betrifft, die in einem Elektroauto mit halbwegs brauchbarer Reichweite verbaut sind, da muss ein Diesel über 200000km fahren um dahin zu kommen. Und bis dahin sind die Akkus schon längst durch neue ersetzt worden während der Diesel auch die nächsten 200000 und sogar mehr schaffen wird, wenn man ihm ab und zu frisches Motoröl spendiert.
 
@Link: Elektroautos sind die Zukunft. Probleme gibt es damit noch. Darum ist das auch die Zukunft und nicht Gegenwart. Was ihre Umweltbelastung bei Herstellung der Akkus anbetrifft, nun, sie werden wohl von Lithium-Batherien sprechen. Das wird wohl keine Zukunft haben. Es werden andere Batterietechnologien entwickelt. Ansätze gibt es viele. Mal schauen ob Ihre These danach noch Bestand hat.
Zumal sie sowieso nicht ein Dieselmotor mit einem Akkus gleichsetzen können. Ein Akku ersetzt nicht den Dieselmotor, sondern das halbe Auto. Es fällt viel mehr weg als nur ein Dieselmotor und der Tank. Außerdem sind Elektroautos deutlich primitiver. Es hat praktisch nur ein Akku, 4 Räder, ein Lenkrad und Außenblech. Da ist kaum was drin. Nicht viel was man falsch machen kann, nicht viel was kaputt gehen kann. Also weniger Reperaturen. Weniger Ersatzteile. Weniger CO2 bei der Herstellung. Gut für die Unwelt. Und wer weiß, vielleicht kann der Nutzer danach sein Auto wieder reparieren. Wie früher als Autos noch nicht so komplex waren.
 
@yournightmare: "Es werden andere Batterietechnologien entwickelt. Ansätze gibt es viele."
Natürlich spreche ich über die aktuell verfügbaren Fahrzeuge und nicht irgendwechen theoretischen aus der Zukunft. Es macht wenig Sinn sich über Sachen zu unterhalten, die noch nicht existieren. Über neue Ansätze für Akkus hört man regelmässig schon seit einer gefühlten Ewigkeit, zur Marktreife hat davon noch nichts gebracht. Das ist so ähnlich wie mit dem Linux-Durchbruch auf dem Desktop...

"Es fällt viel mehr weg als nur ein Dieselmotor und der Tank."
Was denn? Etwas vereinfachtes Getriebe?

"Es hat praktisch nur ein Akku, 4 Räder, ein Lenkrad und Außenblech. Da ist kaum was drin."
Ich rede über richtige Autos und nicht über Unsinn wie z.B. den Twizzy, der nicht mal als Auto zugelassen wird. Die haben ganz normale Ausstattung.

"Da ist kaum was drin. Nicht viel was man falsch machen kann, nicht viel was kaputt gehen kann."
Kannst du mir bitte einen Beispiel nennen, der nichts mit dem Motor selbst zu tun hat und trotzdem an einem Elektroauto fehlt?
 
@bear7: wenn man glaubt die Autos seien dran schuld
 
@bear7: Twintec hat schon bei Euro 3 auf 4 oder besser Euro 3 PM bewiesen was möglich ist mit passiven Lösungen. Ihr aktives Euro 6 Nachrüstsystem was in der Fertigstellung steht stellt auch in jedem Praxistest bis jetzt absolut alles in den Schatten was die Erstausrüster so liefern. umgekehrt schaffen es jetzt auch plötzlich die Erstausrüster durch die Umstellung auf vernünftige bessere aktive Systeme von jetzt auf gleich zumindest ihre Werte auch in realen Test wieder ins grüne zu bringen.
PS: Merkel hats mal wieder ins Hirn geschissen! Es gibt funktionierende Nachrüstlösungen und selbst wenn es nur einen mücken schiss bringen würde muss man die Industrie dazu zwingen dafür gerade zu stehen! Alles besser als irgendwelche lächerlichen Mooswände zu installieren die den Staub fangen sollen. den rotz atmet man trotzdem vorher ein. oder einfach einen arsch in der hose haben, sagen das die werte keine sau schaffen kann und es blödsinn war diese fest zu legen und einen rückzug machen auf Euro 3 Werte, logischerweise dann auch EU weit. dieses scheinheilige aussitzen von merkel und Co ist wieder typisch!
 
@jan.emailgo: Diese umrüstsets sind aber aus Sicht eines Dieselautobesitzers zu teuer. Restwert des Autos 15000Eur - Wertverlust durch den Dieselskandal
- Umrüstung des Fahrzeugs 3000Eur, das rechnet sich höchstens für den Nachbesitzer.
 
@jan.emailgo: Die Twintec Lösung hatte ich selbst in einem meiner vorherigen Autos. Totaler Mist! Der Verbrauch steigt, weil das einzige was das Ding gemacht hat, war die Drehzahl nach dem Start soweit anzuheben, dass der Motor früher warm wird. Das ist im normalen Betrieb fast genauso eine Mogelpackung wie die Diesel-Hacks.
 
@floerido: Warum sollte "Ich" für einen fehler bezahlen welcher von "VW" begangen wurde? Normalerweise müsste man VW wegen Steuerhinterziehung verklagen.
 
@bear7: die Herstellung eines neuen Fahrzeugs stößt annähernd so viel Abgase aus, wie das Fahren mit diesem für 100.000-200.000km.
 
@mil0: Und bei einem Elekroauto kommen dann noch die ganz umweltfreundlich herzustellenden Akkus hinzu.
 
@Link: Ja, das ist nicht ganz unrichtig. Der Akku ist eines der umweltschädlichsten Teile. Allerdings relativiert sich *fast* durch weniger Material bei der Wartung und prinzipiell weniger Bauteilen im Fahrzeug. Der Abbau des Rohstoffe für den Akku ist dabei besonders kritisch. Man kann dem ganzen entgegenwirken indem man mehr beim Recyling rausholt. Die verschlissenen Akkus kann man und wir man aller Voraussicht nach, für stationäre Betriebe nutzen. Und das wirklich bis kaum noch ein einziges Watt aus ihnen zu holen ist. Wenn der Zeitpunkt erreicht ist, dann wird man sicher noch neure Methoden entwickelt haben, die das Material wieder brauchbarer machen.
 
@mil0: "weniger Material bei der Wartung"
Dieses Argument höre ich immer wieder und obwoh ich selbst ein Auto besitze, welches auch nach Herstellervorgaben gewartet wird, kann ich das irgendwie nicht nachvollziehen. Was für Material? Paar Liter Öl alle xx000km, mal irgendein Riemen, Zündkerzen (nur beim Benziner), Luftfilter... ne neue Starterbatterie alle paar Jahre... das größte wäre die Auspuffanlage, die hält aber mindestens so lange wie die Traktionsakkus und besteht hauptsächlich auch Stahl, vom Katalysator mal angesehen. Kannst in den Wald werfen, der Umwelt schadet es nicht. Alles andere, was durch Verschleiß kaputt gehen kann, hast du auch am Elektroauto.
Die Traktionsakkus soll man laut Hersteller ca. alle 8 Jahre oder so um die 150000km (je nach Hersteller) wechseln. Das sind bei einem aktuellen Fahrzeug mit 30000km Wartungsintervall grad ma 5 Wartungen oder eben 8 nach Jahren. Da ist nicht viel Material.
 
@Link: In einer belgischen Studie zum gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs ist das E-Auto dem Diesel überlegen.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Umweltbilanz-von-Elektroautos-ist-durchwegs-besser-als-bei-Dieselfahrzeugen-3874431.html

Dieses bezieht sich natürlich nur auf Neuwagen. Einen umrüstfähigen Diesel zu verschrotten und gegen ein E-Auto zu tauschen ist trotzdem von der Energiebilanz idiotisch.
 
@floerido: Das variiert von Studie zu Studie... die muss man auch ganz genau lesen...

"dass Fahrzeuge mit Elektroantrieb über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg deutlich weniger Treibhausgase ausstoßen als Autos mit Dieselmotor"
Umweltschäden bestehen aber nicht nur aus Treibhausgasen.

"Durchschnittlich werden Elektro-Fahrzeuge in der EU 2030 rund halb soviel Kohlendioxid ausstoßen wie Dieselautos beim Einbezug der Emissionen während des Fertigungsprozesses"
In der EU. Ja, wo werden die Rohstoffe für Akkus abgebaut? Und wo werden die Akkus hauptsächlich hergestellt?

Auch interessant der Hinweis auf Schweden, wo man doch gerade in Schweden eine eher negative Studie dazu erstellt hat.
 
@mil0: da bin ich zu 100% bei dir...
=> aber der Motor, die Elektronik <- welche nach damaligen (nicht mal 10 Jahre her) Kenntnisstand "so good as possible" gemacht wurde, wird nun nicht einfach ein "vielfaches" besser...

d.h. irgendwas passiert => wenn die Umwelt wirklich gewinnen sollte, dann verliert eben der Kunde => Spritverbrauch, Verschleiß... Wenn der Kunde nicht verlieren soll dann eben doch die Umwelt <- nur eben anders...

Okay, evtl. sollte ich mehr an Wunder Glauben... insbesondere weil jetzt schon nervös mein Minus gedrückt wird. Aber kommt doch einfach mit "intelligenten" und brauchbaren alternativen, dann sag ich (wie hier gerade) meine PERSÖNLICHE Meinung dazu!
=> man muss ja nicht meine Meinung haben...

Ich gehöre zu den Diesel Fahrern und bin "indirekt" betroffen (okay, mein Auto ist von dem oben genannten Skandal nicht betroffen, da neu genug).
=> hier wird auf VW und der Politik Rum gehackt... dass das alle (auch die Chineesen und Japaner machen übersehen viele)...

Ich sehe das ganze etwas "nüchterner"
1. wir haben hier in DE ganz andere probleme
2. die Umwelt wird belastet! JA!!! Aber woanders eben auch und hier ist man nicht so "kleinlich"
3. die lautesten Scheihälse sind oft Städter ohne Führerschein, oder eben welche die nicht auf Diesel / Langstrecken angewiesen sind
4. es hängen insbesondere bei VW viele viele Arbeitsplätze dran... wenn man nen laden wie VW rouiniert, dann ist nicht der Golf kaputt (das interessiert keine SAU), zig tausend Arbeitsplätze sehr wohl <- und ein Ruf hat Deutschland auch zu verlieren (auch wenn viele das nicht glauben)
 
@bear7: "wenn die Umwelt wirklich gewinnen sollte, dann verliert eben der Kunde => Spritverbrauch, Verschleiß... Wenn der Kunde nicht verlieren soll dann eben doch die Umwelt"
Nein, bei der AdBlue-Lösung gewinnt sowohl der Kunde (weniger Verbrauch, keine Probleme mit Notlösungen wie AGR) als auch die Umwelt. Nur die Autohersteller nicht und das ist wohl Merkels größtes Problem. Diese Lösung ist eben wegen dem geringerem Verbrauch bei LKWs gar nicht so unbeliebt, das soll sich wohl sogar langfristig rechnen.

"die lautesten Scheihälse sind oft Städter ohne Führerschein"
Und auch oder sogar vor allem die, die sich kein Auto leisten können. Nach dem Motto, dann sollen das andere auch nicht haben.
 
@Link: Wobei sich der niedrigere Verbrauch wahrscheinlich durch die regelmäßig anfallenden Kosten des AdBlue relativert. Das Zeug ist ja auch nicht ganz billig.
 
@2-HOT-4-TV: Bei LKWs soll es sich wohl durchaus etwas lohnen, bei PKWs ist es dann egal, das sind Centbeträge, die niemanden interessieren. In etwa muss man das an AdBlue reinkippen, vielleicht auch etwas mehr je nach Fahrweise, was man an Diesel sparrt, AdBlue kostet an der Zapfsäule aber nur ca. 0,59€/Liter (IIRC), also nicht mal die Hälfte. Der wirkliche Vorteil bei PKWs ist der Wegfall der AGR, die insbesondere nach den Softwareundates regelmäßig kaputt gehen und getauscht werden müssen, da sie außerhalb der ursprunglichen Spezifikation betrieben werden. Noch tauscht VW diese immer kostenlos aus, wird aber sicherlich nicht sonderlich lange so weiter machen und dann hat man ständig recht teure Reparaturen am Hals.
 
@bear7:
Abwrack Prämie? Ich kann mir ungefähr vorstellen wie das funktioniert...
Ein Dieselfahrer kommt mir seinem Mittelklassenwagen, in ein Autohaus und fragt nach der "Abwrackprämie". Lass mich mal so raten wo diese Abwrackprämie höher ist, bei Neukauf eines SUVs oder bei Neukauf eines Kleinwagens?...

Zu deinem Punkt 3). Ich glaube das es zumindest einige städtische Autofahrer gibt, die durchaus bemerken, dass sie immer mehr im Stau stehen, die Parkplatzsuche immer länger dauert usw. Das es also nicht mehr so weiter gehen kann und etwas getan werden muss. Sie beziehen das Problem dann aber nur auf die Gesamtheit aller städtischen Autofahrer und nicht darauf, dass sie selber auch daran teilnehmen. Viele Kommentare zum Abgasskandal lassen sich auf diese Denkweise reduzieren.
 
Na aber sicher - Nachrüsten kostet ja Geld - da wollma sich unbedingt drum rumdrücken - sollen die Betroffenen das selber zahlen - is ja billiger für die Merkel... Alter Schwede! So sieht Demokratie aus! Zuerst pfuschen, dann die Betroffenen enteignen (Fahrverbote) oder gleich ganz im Regen stehen lassen... DDR 2.0 !
Merkels Pseudo-Vision: Alle fahren Elektro-Autos ab 2019!!! JUHUUUUUUUU!!!!!
...und der Strom dafür kommt aus der Steckdose...
 
@Zonediver: Sehr harte Auslegung der Marktwirtschaft = DDR 2.0, verstehe.
 
@Zonediver: stell dir nur vor, wenn wirklich alle e-autos hätten, alle tanken wollen... entweder gibts dann lange schlangen wie einst beim südfrüchteverkauf in der der, oder die stromtrassen brechen zusammen weil sie dem energieaufkommen nicht gewachsen sind und die energiemonopole seit jahren nen scheiß für einen zeitgemäßen netzausbau tun um e-autos überhaupt salonfähig machen zu können. interessant wäre auch die frage, ob der für all die (doch hoffentlich gekauften) e-autos tatsächlich aus erneuerbaren oder ökologisch nachhaltiger produktion stammt... oder kaufen wir dann einfach esxtern aus atomstromanlagen strom zu um den durch e-autos gestiegenen bedarf zu decken? und falls ja, was wäre dann besser als ohne e-auto??? ist das e-auto und dessen energiehunger und akkuseitige umweltbelastung nicht nur eine quasi verschiebung von öl getriebener motorisierung hin zu diesem stromwahnsinn? so empfinde ich das als Fußgänger
 
@Zonediver: ich verstehe deine Aufregung. Aber wo du da Parallelen zur DDR siehst, wird mir nicht klar.
Entweder in der Schule nicht ganz aufgepasst oder das ist dieser neumodische wutbürger trend einfach mal n paar parolen aufn tisch zu hauen.
 
@blume666: lel... denke auch, dass du in der Schule ned aufgepaßt hast...
Wie war das damals in der DDR? Es wurde "eine" Lösung oder "ein" Ding angeboten - fertig - Alternativen? Gibts nicht. So auch hier. Möglichkeiten gibts mehrere, aber die sind der guten DDR-Mizie zu teuer... daher, wie in der DDR: Wir geben die Lösung vor, und alle haben das zu fressen - ob's gut is oder ned - wurscht!
 
@Zonediver: sry, ich bin ehmaliger ddr bürger. Deine analogie hat werder hand noch fuß. Also wie geahnt dämliches stammtischgebrabbel...
 
@blume666: Was ist daran neumodisch? Das war 1930 auch schon so und da war es vermutlich auch schon nicht neu.
 
Mal wieder eine Entscheidung die das deutsche Wahlvolk vollumfänglich verdient hat, mir gefällt die Aussage ganz im Sinne gegen die Bevölkerung. So muss das sein!
 
@0711: Da haben einige dein sarkasmus nicht verstanden. :D
 
Unfähige Person = unfähige Äußerungen.
Auf kaum jemanden trifft das so gut zu wie auf diese Person.
 
@Dr. MaRV: Bei den nächsten wahlen ist sie weg und das weis sie also muß sie doch für den sitz im aufsichtsrat von irgend einer autofirma vorsorgen!
 
@Dr. MaRV: du meinst die Doktorin der Naturwissenschaften, die sich bis ganz oben gekämpft hat? Muss sehr unfähig sein diese Person. Was hast du so im Vergleich erreicht?
 
@FuzzyLogic: Er hat sein eigenes Volk nicht verkauft und sie damit um längen geschlagen!
 
@Dark Destiny: achso, ja dann Entschuldigung!
 
@FuzzyLogic: Gekämpft? Wohl eher gekrochen, in den Ärschen der SED Bonzen. Ohne Strenges Befolgen des Parteibuches hat es in der DDR niemand nach oben geschafft, Glück hatte sie, dass die Wende kam und sie von Kohl annektiert wurde, ohne des sie es nie dahin geschafft wo sie jetzt ist, leider!
 
@FuzzyLogic: Es ist kein Naturgesetz, das Akademiker zwingend Intelligent sein müssen! Die meisten scheinen einfach nur im Auswendig lernen und Nachplappern talentiert. Und damit optimal für das Opportunisten-System geeignet ... denn "selber denken" ist hierzulande eh meist unerwünscht ...
 
@Hobbyperte: ich denke für einen Doktorant in Physik muss man schon einen gewissen Intellekt mitbringen. Man fragt sich auch immer wieso die Leute, die ständig etwa an der Politik auszusetzen haben, sich nicht selbst in dem Bereich versuchen. Kann ja nicht so schwer sein, wenn man die Aussagen oben betrachtet!
 
@Dr. MaRV: Das Ganze ist eine recht einfache Kosten-Nutzen Rechnung. Hätte diese "Person" sich nicht genau so dazu geäußert, könnte man tatsächlich von Unfähigkeit sprechen.

Wenn dir deine Versicherung schreibt, dass dein Auto ein wirtschaftlicher Totalschaden ist, verstehst du doch sicher auch, was gemeint ist?
 
@erso: Ich weiß aber auch, dass ein 5 Jahre altes Auto zu einem damaligen Kaufpreis von 25.000 Euro heute noch einen höheren Restwert aufweist, als die 2500 Euro für eine Nachrüstung.

Die Hersteller haben betrogen und ein Produkt mit Eigenschaften verkauft, das es nicht hat. Also müssen sie auch dafür Sorge tragen, dass es diese Eigenschaften erfüllt.
Bei den Umsätzen und Gewinnen welche die Hersteller aktuell einfahren wären sie auch alles andere als Gefährdet, müssten sie die Umrüstung zahlen.
 
Meiner Meinung nach sollte man die Automobilindustrie für den bewussten Betrug bluten lassen, scon als abschreckendes Beispiel. Das sich Vorstände selbst nach dem Auffliegen des Skandals und der nun erheblichen Folgen für den Verbraucher noch zusätzliche Bonu genehmigten provoziert nochmal extra.
 
@Memfis: Am Ende blutet der Steuerzahler, egal wie. Wenn die Autoindustrie zahlen muss, werden Arbeitsplätze gestrichen und dann müssen diese Ehemaligen vom Staat bezahlt werden.
 
@floerido: ganz einfach... ein treuhandfond gründen, in dem alle industriezweige einzahlen müssen, anteilig ihrem gesamtumsatz, um solche imageschädigenden maßnahmen abzufedern, die im normalfall dem kleinen mann zur last gelegt werden. werbeversprechen die nachweislich nicht gehalten werden unter haftstrafe stellen, nebst Ausgleichszahlung, weil mit falschen tatsachen ggf. kaufentscheidungen gefällt wurden, die bei Nennung der Wahrheit nie getroffen worden wären... normalerweise sind solche Kaufverträge wandelbar. man kann es auch arglistige Täuschung oder gar organisierte Bandenkriminalität nennen, da es ja sogar branchenübergreifend stattfindet.
 
@Rikibu: Also sollen auch die sauberen Unternehmen Strafen zahlen? Dann hat man noch weniger Gründe sich an die Regeln zu halten, man hat den Ablass ja schon bezahlt.
 
@Rikibu: "ein treuhandfond gründen, in dem alle industriezweige einzahlen müssen, anteilig ihrem gesamtumsatz, um solche imageschädigenden maßnahmen abzufedern, die im normalfall dem kleinen mann zur last gelegt werden."
Aha... und diese Kosten, was meinst du, wer sie am Ende tragen wird? Die Aktionäre? Nö, der "kleine Mann", auf dem einen oder anderen Umweg.
 
@floerido: Arbeiter werden eingestellt, wenn sie gebraucht werden. Wenn man sie nicht mehr braucht werden sie nach Möglichkeit entlassen. Das hat mit Gewinn / Verlust erstmal wenig zu tun, sondern wird immer nur vorgeschoben und solange sich der Vorstand Millionenboni gönnt sollte diese Praxis ohnehin verboten sein.
 
@Memfis: Die Politik mit der Verabschiedung der Grenzwerte zu einem Zeitpunkt, wo es wohl kein Autobauer geschafft hat, diese einzuhalten, ist ja eher der Auslöser für das Dilemma. Jetzt muss man sehen, dass man den Schaden möglichst gering hält um sein Gesicht zu wahren.
 
@User2018: Das kann doch nicht als Ausrede herhalten, dass man betrügt. Ich überfalle ja auch keine Bank und wenn ich Jahre später, inzwischen dann regulärer Lottomillionär, überführt werde dann argumentieren, dass ich zu der Zeit halt nichts hatte.
 
@Memfis: Das soll ja keine Ausrede sein, nur meine Sicht der Dinge, warum man sich "dort oben" eben verhält, wie man sich verhält.

Das Problem: Bei "uns" gab es Emissionsvorgaben etc. pp., die andere Autobauer weltweit nicht hatten. Wie also reagieren, wenn man für den Weltmarkt produziert und dort alle Modelle dieselben "Werte" haben müssen, da baugleich?

Man muss bescheissen, damit hier die Grenzwerte eingehalten werden. In den USA hätte man die Fahrzeuge theoretisch anders verkaufen können. Dann wäre aber der Emissionsunterschied unter Umständen sofort aufgefallen. Also musste man auch die manipulierten Autos verkaufen. Da ist man zurecht entrüstet und die Politik reagiert so, dass Ihre Bürger für den Betrug entlastet werden.

Hier sehe ich es etwas differenzierter, da hier eben die "unschaffbaren Vorgaben" verabschiedet wurden. Verstehst, wie ich das meine?
 
@User2018: Klar, aber dann hätte die Branche eben klarer kommunizieren müssen, dass die Vorgaben technisch einfach nicht zu machen sind und man Produktion und Verkauf ins Ausland verlagern wird und das auch medial entsprechend kommunizieren müssen. Hat man aber nicht, man hat immer so getan als wäre es machbar.
 
Gaaaanz einfach öfters aufs Auto verzichten wo es geht. Öffentliche Ferkehrsmittel oder Muskelkraft tun es auch. Ach habe vergessen dazu sind die meisten zu faul oder nicht mehr fit genug um in die Pedalen zu treten und die Öffis sind nicht gut genug bis vor die Haustür ausgebaut. Dann kommt das länger Schlafen noch dazu xD. Es ist schwer ich weiß :)
 
@merlin1999: ich wäre für eine Prämie für umweltschonendes Verhalten die wirklich attraktiv ist. kann man ja gerne an die Krankenkasse koppeln. Ich fahre nen kleinen Elektro Scooter... eine Akkuladung reicht für 50km und reicht eine Woche für den Arbeits- und Besorungsweg... ein Bruchteil von dem, was ökobilanztechnisch durch die ganzen Flugzeugflieger und Autofahrer draufgeht.
 
@Rikibu: Nein, diese Erkenntnis scheint sich ja eben nicht durchzusetzen.
Städteweit Tempo 30, Sperre für Dieselfahrzeuge, KFZ-Steuererhöhungen, Umweltzonen und welche Arten es von psychologisch negativen Drangssalierungs- und Zwangsmaßnahmen da sonst noch angedacht sind. Das sorgt doch nur für eine natürlich Abwehrhaltung und Protest.
Psychologisch positve Belohnungen, also das man irgendeine Alternative zum Autoverkehr dann gerne und lieber benutzt, Fehlanzeige.
Nein, nur der Neubau irgendwelcher Radwege ist da wenig zielführend, da diese eben negative Folgen für Autofahrer haben.

Merlin, ich bin schon "etwas älter", und auch nicht mehr so Fit, viel mehr als 20 sind mit meinem Fahrrad in Düsseldorf nicht drin (Durschnittsgeschwindigkeit wegen Ampeln, Kreuzungen, Ausfahrten usw. ca 15 km/h). Wenn ich da aber die Zeit für Parkplatzsuche und im Stau stehen hinzurechnen würde, bzw. auch den Fußweg zu den öffentlichen Verkehrsmitteln und evtl. noch umsteigen, habe ich mit dem Rad eher noch einen Zeitvorteil.
 
@Rikibu: 50km pro Woche??? Da kannst ja gleich zu Fuß gehen - ich muß "täglich" 63km in die Arbeit und wieder zurück... da kannst dich mit nem E-Scooter brausen...
 
@merlin1999: Dummes Ökogeschwätz. Die fahrenden Hühnerkäfige und Bazillenschleudern sind doch zu Pendlerzeiten jetzt schon hoffnungslos überfüllt und dürften eigentlich gar nicht mehr unterwegs sein. Es sind regelmäßig deutlich mehr Leute in Bussen und Bahnen als Sitz- und Stehplätze vorhanden sind. Seltsam, dass es dahingehend nie Kontrollen gibt und die Weiterfahrt dann untersagt wird. Aber wehe in einem 9 Sitzer finden sich 10 Personen...
 
Wenn ich ein neues Auto gekauft hätte und müsste nun mit einem Fahrverbot rechnen, dann würde ich den BETRUG strafrechtlich verfolgen lassen und Zivilrechtlich auf Rückzahlung des Kaufpreises bestehen. Falls ein Richter gegen mich entscheiden würde, würde ich ihn wegen BEFANGENHEIT verklagen.
 
@AtomicMatrix: Grundsätzlich bin ich ja bei dir. Mein Auto ist auch noch relativ neu, ich habe mich bewusst für einen Diesel entschieden weil Sparsam, weite Strecke und halt auch tanken billiger usw.

Von Dieselskandal war damals noch keine Rede, erst kurz nach meinem Kauf. Und schließlich wurde mir das Auto als voll nutzbar verkauft, und voll nutzbar bedeutet für mich auch das ich jede Straße damit nutzen kann, schließlich prangt die grüne Plakette an meiner Windschutzscheibe. Dies hat mir der Autoverkäufer indirekt zugesagt, auch der Hersteller usw. Denn wenn es absehbar gewesen wäre dass diese Kriterien nicht erfüllt werden hätte ich mich wohl nicht für dieses Auto entschieden. Deswegen sehe ich logischerweise auch den Hersteller in der Pflicht hier dafür zu sorgen dass diese Kriterien wieder hergestellt werden und auch in der Zukunft noch gelten, weil ich kaufe mir bestimmt kein 35.000 Euro Auto um ein Jahr später vielleich noch 2.000 Euro dafür zu bekommen da es keiner haben will, mal abgesehen das ich mir davon kein vergleichbares anderes Fahrzeug kaufen kann. Zumal mich schon ankotzt dass seit dem Softwareupdate mein Fahrzeug ca. 2 Liter mehr verbrauch hat im Schnitt.

Soweit bin ich also komplett bei dir.

ABER... Einen Richter wegen Befangenheit zu belangen bedarf einer gaaaaanz anderen Grundlage und ist extrem schwierig. Zumal du es auch noch nachweisen musst das er mit dem Urteil zu deinen Ungunsten halt auch seine Vorteile zieht. Das wirst du nicht hinbekommen. Wahrscheinlich landest du da dann wegen übler Nachrede eher selber bei einer Strafe. Nicht jedes Urteil das nicht so ausfällt wie man es sich wünscht ist halt auf Befangenheit zurückzuführen.
 
@AtomicMatrix: Tja, könntest du verfolgen lassen, aber bei so großen Tieren zieht selbst die Staatsanwaltschaft schnell den Schwanz ein und meiner Meinung nach sind die AutoHÄNDLER selbst nur Opfer.
 
@AtomicMatrix: Einen Richter verklagen, weil er Deine Meinung nicht als Entscheidungsgrundlage nutzt? Das dürfte unterhaltsam werden...
 
Dieselskandal hin oder her... ich fahre übrigens selbst einen... aber bin ich der einzige der sich wundert, daß auf der einen Seite Fahrverbote kein Thema sind, weil man "den Deutschen nicht ihr Auto wegnehmen" kann, während die gleichen Leute den "Amis ihre Waffen" wegnehmen wollen, weil die potentiell tödlich sind? Das sind Verbrennungsmotoren auch, die töten nur sehr viel langsamer als eine Schußwaffe. Das nenne ich mal bigott hoch drei. ;-)
 
@starship: Jein. Also ich bin ja auch eher ein Verfechter für Schusswaffen. Allerdings finde ich Sportschützen OK und Waffen die beruflich benötigt werden. Zu Selbstverteidigungszwecken ist eigentlich auch OK, allerdings sind Schusswaffen in ungeübten Händen eher nicht zur Verteidigung zu gebrauchen.

Die Amis übertreiben es halt mit den Schusswaffen. Was da alles unter Selbstverteidigung fällt ist ja unglaublich. Während ich hier maximal eine Kaliber .22 Handfeuerwaffe zur Selbstverteidigung sehen würde fällt da ja fast alles was es an Waffen gibt unter Selbstverteidigungswaffen, inkl. Flammenwerfer oder Gewehre die einen Rückschlag haben das man sie vorher im Boden verankern muss. Ist zwar auch vom jeweiligen Staat in den USA abhängig, auch da gibt es durchaus unterschiedliche Waffengesetze, aber grundsätzlich ist dort alles vertreten.
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