Gutenberg.org richtet nach Streit Geoblockade gegen deutsche IPs ein

Nutzer aus Deutschland werden derzeit am Aufrufen der Domain Gutenberg.org der Project Gutenberg Literary Archive Foundation gehindert. Die Geoblocking-Maßnahme geht auf ein Urteil zurück, das sich der S. Fischer Verlag erstritten hat. mehr... Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Bildquelle: Amazon Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon

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Was das für ne scheiß Regel das 70 Jahre die erben an nem Buch verdienen können... 10 Jahre von mir aus ab dann sollen sie selber was schreiben oder arbeiten gehen und sich nicht faul auf Papas / Mamas Buch ausruhen
 
@Bullz: Wobei es hier schon Opa's oder Uropa's Buch sein könnte...
 
@Bullz: Naja, wir wollen mal nicht übertreiben. Die einen erben eben Rechte an Wunstwerken und wollen davon profitieren, andere z.B. das Haus ihrer Eltern. Da wirst du ja wohl auch nicht sagen wollen daß nach 10 Jahren gut ist und jeder drin wohnen dürfen soll, oder?
 
@Johnny Cache: Das kann man so nicht sagen... Ein Haus der Eltern verursacht nämlich laufende Kosten... Ein Buch das vor 70 Jahren geschrieben wurde verursacht garnix und ist somit nur dazu da sich auf den Lorbeeren anderer auszuruhen. Urheberrecht an sich mag ja seine Begründung haben... Aber es ist eben in D unglaublich scheiße geregelt. Siehe Youtube sperren u. ä. Es ist auch zu bedenken... Ohne C&P gibt's keine Weiterentwicklung... wo man da hinkommt sieht man gut daran wie rasant sich China momentan entwickelt und wir in Europa hängen fest
 
@Wolfi_by: Laufende Kosten ist aber nicht dasselbe, wie nach 10 Jahren weiterhin drin wohnen von einen auf den anderen Tag nix mehr dagegen machen zu können, das man rausgeworfen wird, weil wer anderes "rein" möchte und der auch das Recht drauf hat..
 
@DerTigga: nochmal... Wenn einer ein Buch schreibt dann is mal gut nach ein paar jahren oder bekommen deine kinder noch Gehalt von einer firma wenn du in Rente bist? Irgendwann muss dann mal gut sein... Abgesehen davon bekommt das Geld sowieso der rechteinhaber der mit dem Ersteller oder dessen Familie überhaupt nix zu tun hat
 
@Wolfi_by: Das ist bisher nur deiner Meinung nach so, das es nach ein paar Jahren gut zu sein hat.
Genauso könntest du auch die Meinung vertreten, das ein Sparbuch nach 10 Jahren gefälligst keine Zinsen mehr gutgeschrieben kriegen sollte, sondern das Geld drauf entweder nurnoch einfach so rum zu liegen hat oder aber zwangsweise abgehoben zu werden hat und unter die Matratze gelegt oder an irgendwen verschenkt werden muss - nochmal bzw. neu irgendwo anlegen glatt untersagt ?
Oder noch schlimmer: man hats gefälligst nicht schlimm zu finden, wenn und das da wer wildfremdes einfach was von abheben darf, nachdem die 10 Jahre rum sind ?
 
@Wolfi_by: Und wer ist Deiner Ansicht nach der 'Rechteinhaber'?
 
@DerTigga: ok... Und du bekommst gerade wieviel Zinsen? Nochmal nachlesen...
 
@DK2000: Wenn einer nicht mehr unter uns weilt? Dann gibt's eben keinen... Wozu auch...
 
@Wolfi_by: Du willst jetzt nicht ernsthaft drauf abstellen, das man sich nicht so zu haben hat, da diese Zinsen deiner Ansicht nach ja ach so bzw. völlig vernachlässigbar niedrig sind ? Und wenn bzw. weil sich deiner Meinung nach irgendwas nicht(mehr) lohnt..weg damit ? Wäre ich Haustier bei dir wäre, würde ich wohl flüchten, wegen der Gefahr, völlig verfrüht eingeschläfert zu werden..
 
@DerTigga: natürlich weg damit... Oder nutzt du noch XP? Hast sicher schon ausgetauscht weils einfach alt is.. Und was hat das jetzt mit Haustieren zu tun???
 
@Wolfi_by: Deiner Argumentation zu folgen, fällt mir echt schwer.
 
@Wolfi_by: wieso verzichtest du denn nicht auf deine 10 Jahresforderung, wo du es mit dem von anderen Verzicht fordern so hast? Es hat mit voreilig handeln zu tun.
 
@Wolfi_by: und was ist falsch daran? In Deutschland sollte man langsam mal von dem Trip runter kommen dass jeder was leisten muss. Dem ist nicht so, und wenn jemand das Glück hatte in seiner Blutlinie jemanden gehabt zu haben der schlauer war oder mehr geleistet hat, dann ist das eben so.
Allerdings nur unter der Bedingung dass es leibliche Erben sind und eben dieser Blutlinie entspringen. Diese sollen so was auch nicht verkaufen dürfen sondern nur lizensieren können. Ist kein leiblicher Erbe mehr vorhanden erlischt jeglicher Schutz und der Besitz fließt dem Allgemeinwohl zu.
 
@P-A-O: tolle Idee. Wir leben alle von Luft und liebe
 
@Wolfi_by: ist ja nicht bei jedem so dass er reiche oder berühmte Vorfahren hatte. Aber auch geil und typisch deutsch...Ich lebe um zu arbeiten
 
@P-A-O: Warum sollten adoptierte Kinder vor dem Gesetz benachteiligt werden? Sind nur Kinder 2. Klasse, oder wie?
 
@crmsnrzl: an die hab ich jetzt nicht gedacht aber ich denke du weißt wie es gemeint war ;)
 
@Johnny Cache: wenn ich in österreich das haus meiner eltern erbe, dann ist dafür fast soviel hinzublättern als würd ich mir selbst eine neues bauen - naja billig ist die erbschaftssteuer jedenfalls nicht! auch ein "verkauf" des hauses meines vaters an mich über 0,- ist nicht mehr möglich! also kann jemand der mit rechten an den werken seiner großeltern verdient diese ruhigauch mal abgeben...
 
@Johnny Cache: ...erben Rechte an "Wurstwerken" ;-)))
Jedenfalls kann ich ganz normal auf Gutenberg.org zugreifen - aber ich hock ja auch ned in diesem bescheuerten Deutschland - und der DNS, den ich verwende, ist auch frei - ergo eine zahnlose Regelung...
Und wenn es tatsächlich einen GeoBlock gibt, dann nimmt man eben Tor oder eine VPN und fertig... Alter Schwede, was für ein gesabbel... haben diese ewig gestrigen Rechteverwerter keine anderen Sogen??? Das is fast 70(!) Jahre her bitte!
 
@Zonediver: Whoops, der Typo ging ja mal so richtig an mir vorbei.
Ich mag ihn. Ich sollte das Wort viel öfters verwenden! ;)
 
@Johnny Cache: Wollte gerade das Gleiche schreiben, bevor ich Deinen Post gesehen habe.

Opa hat das Haus gekauft, Papa es Dir vererbt und rums - Du sollst dann nach 10 Jahren raus.

Ich finden, wer die Arbeit dafür geleistet hat (und natürlich nach seinem Tod seine Erben) sollte auch davon profitieren können.
70 Jahre ist da schon ein sehr guter und großzügiger Zeitraum, den ich OK finde. Könnte meiner Meinung nach eher mehr als weniger sein.

Wo ich die Eigentumsrechte gerne verändern würde:

Mit welchem Recht gehört dem Staat, den Ländern und Gemeinden so viel Land??
Eigentlich sollte es für jeden Deutschen möglich günstig oder kostenlos (für´s erste Haus) sein, Bauland in Gebieten zu erwerben, die nicht dem Naturschutz unterliegen.

Und unsere Bauvorschriften sollten auch gelockert werden. In den Niederlanden stürzen Häuser auch nicht ein und kosten dabei durchschnittlich weniger als 10 Jahreseinkommen - bei uns ca. 25!!!!

Meiner Meinung nach sollten geplante Häuser von einem Statiker gecheckt werden müssen und das war´s.
 
@PsydeliS: Ihr vergleicht jetzt nicht wirklich ein Haus der Eltern mit einem alten Buch oder? Das eine sind greifbare Werte, das andere sind nur Ideen.

Solange der Erfinder lebt, sollte er auch für die Lizenzen Geld dafür bekommen.
Aber dann ist Schluss.

Das ist doch der Grund, wieso für ein uraltes Buch ,Film und Co. immer noch hohe Preise bezahlt werden müssen.

Weil die Nachfolger sich immer noch für die Arbeit eines Toten zahlen lassen.
 
@PsydeliS: Tjo... wenn's nur so "gerecht" wäre...
Im Autobus darfst zwar mitfahren, aber Anrecht auf einen "Sitzplatz" hast du nicht - und auf diesem Planeten ist es das Selbe - nur die Reichen, die es sich leisten können, haben ein "Anrecht" auf Grundstücke - der Rest darf zur Miete Wohnen oder auf der Straße dahingammeln...
 
@PsydeliS: "Mit welchem Recht gehört [...] den Ländern [...] so viel Land??" (gekürzt)

Ich musste schmunzeln.
 
@Johnny Cache: na dann geh mal zu deinem Brötchengeber und erklär ihm das er bis 70 Jahre nach deinem Tod dein Gehalt weiter an deine "Erben" zu zahlen hat!

erben kann man was du zu deinen Lebzeiten erarbeitet hast nicht darüber hinaus!
Urheberrecht war ne tolle Idee die leider von geldgierigen Schleimsäcken pervertiert wurde!
Gehört deswegen in der heutigen Form total gestrichen ... und dann evtl. neu ohne einen Missbrauch zu ermöglichen wieder eingebracht ...

Jeder der as Urheberrecht mißbraucht gehört bis auf den H4 Satz alles genommen!
 
@serra.avatar: und was ist mit dem tauschbörsen nutzer?? der verstößt auch gegen das Urheberrecht.
 
@Bullz: Was glaubst Du was man an EINEM Buch verdient? Das sind im Schnitt einige Cent bis einige wenige Euro pro Monat. Gut, bei den Exemplaren hier könnte es ein bisschen mehr sein, aber auch da kann sich niemand drauf ausruhen. Reich oder gar von Leben kann man nach so lange Zeit selbst von den erfolgreichsten Werken nicht mehr.

Und das Urheberrecht berücksichtigt hier das Erbrecht. Als Eigentümer/Urheber einer Sache habe ich das Recht zu bestimmen, wer dieses nach seinem Tod erbt.
Und das Erbe muss dem Erben dann zumindest rechnerisch ebenfalls für das gesante Leben zur Verfügung stehen, bevor es wie im Fall von Büchern zum Allgemeingut werden kann. Denn ansonsten sprächen wir hier von einer Enteignung, die entgegen dem Erbrecht steht.

Es ist halt eine Komplexe Sache wo halt viele Rechtsbereiche sich überschneiden.
 
@Bullz: Ach ja? Bin ich Maurer und baue zwei Jahre lang ein prächtiges Haus lässt sich dieses von Generation zu Generation weiter vererben. In 200 Jahren könnten es meine Ahnen immer noch bewohnen und oder es vermieten und Geld damit verdienen. Aber bin ich Schriftsteller und schreibe zwei Jahre lang ein Buch, investiere also die selbe Zeit, nur mit einem anderen Talent, sollen meine Erben zehn Jahre nach meinem Tod keine Rechte mehr an meinem Buch haben? Das Haus geht ja auch nie in Staatsbesitz über, oder steht irgendwann für Jedermann offen.
Schloss Marienburg, siehe Wikipedia - Absatz: "Erbauer und Eigentümer". 1867 erbaut, wurde zuletzt an einen 21-jährigen Erbprinzen übertragen. Der wohnt jetzt in seinem "Fürstenhaus" und bereichert sich unter anderem an dem was das Schloss einbringt. Aber wenn der König von damals kein Schloss, sondern ein Buch in Auftrag geben hätte, dann hätte er heute finanziell gar nichts mehr davon.
Wo ist denn da das Verhältnis und die Gerechtigkeit? Wer die alten Schinken lesen will, der kann auch dafür bezahlen.
 
@markox: Nach 50 Jahren spätestens is es gescheiter die Bude wegzureißen und neu zu Bauen. Oder wird das Haus nicht kaputt? Ich kennen keinen Hausbesitzer, der ein Haus geerbt hat und darin mit 0 kosten wohnen kann... Was denkst Du wieviel Reparatur- und Unterhaltskosten für ein Haus anfallen??? Und erst recht bei einem Schloss
 
@Wolfi_by: Da würde ich mir mal ´nen gescheites Bauunternehmen suchen, das noch solide Bauweisen kennt / hat.
 
@Kiebitz: bitte erst informieren... Dann schreiben
 
@Wolfi_by: Bitte erst denken....... dann schreiben
 
@Wolfi_by:
Das ist auch bei alten Bauten meist sehr viel weniger als jeden Monat den Wert in Miete zu bezahlen.

Nach dir sollte es keine Häuser mehr aus den 60ern und früher geben und bald aus den 70ern.
Da kann ich dir nur absolute Realitätsferne bescheinigen.
 
@Freudian: das kann sein... Schön mal so eine Immobilie verkauft? Ohne energieausweis?
 
@Wolfi_by:
Und das macht sie alle wertlos?
Sicher, viele sind verfallen und es lohnt sich keine Investition mehr, wenn Dämmung und sonstige Sanierung zu viel kostet, gerade bei Bruchbuden in Dörfern die eh sehr schwer Käufer und Mieter finden, aber das auf alle auszuweiten ist selten dämlich.
 
@Freudian: relativ. Ich hab jetzt in Summe fast 100k in einen Altbau gesteckt (gut, davon ca. 20k KFW-Gefördert).
Davon hätte ich schon ne Weile lang Miete zahlen können.

Dafür sieht es jetzt halt so aus, wie ich es will.
 
@Bautz:
+ es ist dein eigenes Haus
+ es hat einen Wert und ist damit verkaufbar/vermietbar
- du musst für Reparaturen selbst aufkommen
- du musst im schlimmsten Fall kostenanteile bei Straßensanierungen zahlen (sowas habe ich bei einem Bekannten erlebt, der hatte gerade sein Haus abbezahlt und dann wurde die Straße saniert, das konnte er gerade noch stemmen mit Krediten, dann wurde die andere Straße saniert [Eckhaus], daraufhin musste er das Haus mit Verlust verkaufen, nun eine Mietwohnung zahlen und hat Kreditschulden abzuzahlen)
 
@Wolfi_by: Wenn du so argumentierst, dann wäre es ja bald sinnlos überhaupt Häuser zu bauen. Natürlich kostet ein Gebäude Geld. Aber wohl mal im selben Haus 50 Jahre zur Miete. Was meinst du wiegt am Ende schwerer? Die Laufenden Kosten in Summe nach 50 Jahren oder die Miete in Summe nach 50 Jahren? Es heißt nicht um sonst "Betongold".
 
@markox: das ist eher schwer zu berechnen und ist da jetzt die MIete eines ganzen Hauses mit einem eigenen Haus zu vergleichen und eine Eigentumswohnung mit einer Mietwohnung?

Wenn ich meine aktuelle Warmmiete (~45m²) auf 50 Jahre berechne ohne Mieterhöhung: 12*50*500=300.000
Kaufe ich die Wohnung für - theoretisch - 150.000 muss ich aber bedenken, dass ich zig Steuern habe und sämtliche Sanierungs- und Reparaturkosten selbst zu tragen habe und die Nebenkosten kommen natürlich auch dazu. Weiterhin bist du dann örtlich gebunden und kannst nicht mal eben umziehen wegen eiens neuen Jobs oder so.
Aktuell würde ich für mich persönlich sagen, wenn ich unabhängig vom Job wäre (viel Geld) wäre ein Eigenheim gut, wenn nicht ist ein Mietobjekt besser.
 
@markox: Bist du Maurer oder irgendein anderer Handwerker, hast du am Ende 40+ Jahre richtig gearbeitet und für deine Erben bleibt vielleicht ein Haus übrig, mehr wirds aber nicht sein. Davon leben werden die nicht können, höchstens darin. Dagegen meint ein Sänger, der in seinem ganzen Leben einen einzigen brauchbaren Song gemacht hat, dass er und seine Kinder, Enkel und Urenkel nie wieder arbeiten gehen sollen und für minderstens eine Luxus-Villa für jeden muss es auch reichen. Gleiches bei allen anderen "Künstlern".
 
@Link: Es geht hier nicht um Sänger, sondern um Schriftsteller, ein weniger populäres Künstlervolk. Und bei den Sängern hat auch nicht gleich jeder ausgesorgt der ein paar Songs veröffentlicht hat. Gerade gestern im TV gesehen, ein Musiker dessen Songs bei Spotify gelistet sind kann sich für 10.000 Klicks ein Dönerteller leisten.
Warum sollten Generationen von Nachkommen nicht von dem Erfolg zehren, den ihr Vorfahr hatte? Wenn Menschen bereit sind Geld dafür zu zahlen, dann sollen sie es tun, wenn nicht dann müssen sie halt verzichten. Ob das Werk nun brand neu ist, oder der Künstler schon längst tot. Ich sehe da keinen Unterschied.
 
@Bullz: Es soll auch Leute geben, die nen starkes Interesse daran haben, schnellstmöglich ein gewisses Buch neu bzw. umgeschrieben (erneut) auf den Markt zu bringen. Zum Beispiel rechtsradikal gestrickte Autoren, denen Bücher wie z.B. das Tagebuch der Anne Frank nen mordsdicker Dorn im Auge ist.
Den sie gerne rausziehen würden, per sowas kräftigst zu verleugnen, zu verharmlosen, als nie "so" stattgefunden habend usw usw geredet bzw. geschrieben kriegen. Dafür ist solch eine 70 Jahre Sperre nämlich auch gut, das sowas noch ne gute Weile lang im Keim erstickt wird bzw. legal werden kann.
 
@Bullz: International haben sich viele Staaten auf eine Mindestfrist von 50 Jahren geeinigt.
Die Frist von 70 Jahren gilt z.B in D-A-CH, USA, Russland und Australien. Mexiko hat sogar eine Schutzfrist von 100 Jahren.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/59/World_copyright_terms.svg
 
@floerido: In den USA ist glaube ich 70 jahre nach Erstellung des Werkes.

Das würde auch erklären, warum es in den USA schon frei ist.
 
@Bautz: Ich hatte gelesen, dass die oben genannte Regelung erst für Werke ab 1978 gilt und zuvor jeder Bundesstaat eigene Regelungen hatte.
 
@Bullz: was heißt hier 10 Jahre? Ich wäre dafür, dass mit dem Ableben des Autos ein Werk frei wird. Wenn ich mal nicht mehr bin haben meine Erben auch nix von meiner Arbeit. Aber ich könnte ja mal das Urheberrecht auf meine IT-Konfiguration beantragen. Mal sehen was Chefe dazu meint.
 
@Memfis:
"Urheberrecht auf meine IT-Konfiguration beantragen. Mal sehen was Chefe dazu meint."

Wenn er nicht völlig bescheuert ist, macht er die ganz schnell klar, dass das nicht deine, sondern die Schöpfung seines Unternehmens ist, dass dich für deine Arbeit bezahlt.

Es könnte, sofern es überhaupt einen schützenswerte Schöpfungshöhe erreicht(!), nur dann dein geistiges Eigentum sein, wenn du es in freier oder selbstständiger Arbeit geleistet hättest. Mit der persönlichen Entscheidung für eine monatliche, regelmässige Lohntüte befreit man sich von diesen scheinbar doch so komplizierten Fragen... ;)
 
@Zumsl: Treffend ausgedrückt, genau so sieht da die gesetzliche Lage in Deutschland aus, das das Firmeneigentum ist bzw. automatisch wird. Obs einem nun passt oder nicht..
 
@DerTigga: "Obs einem nun passt oder nicht.."

Wenn es einem nicht passt, kann man sich doch selbständig machen, mit allen Vorteilen und Risiken. Und dann kann man ja andere Leute anheuern und in den Arbeitsverträgen alles besser machen.
 
@Zumsl: Das gilt nur für Computerprogramme. Für alles andere bekommt, sofern nichts anderes vereinbart ist freilich, der Arbeitgeber nur ein einfaches Nutzungsrecht.
 
@James8349: vor allem in DE kann man ja eigentlich nicht das urheberrecht abgeben, deswegen gibts eben ohne 70 Jahre tod kein Public domain auch wenn der Urheber das will. der kann nur eine entsprechende Lizenz erteilen.
 
@Memfis: Wenn Du dafür bist, dass "...Ich wäre dafür, dass mit dem Ableben des Autos ein Werk frei wird...", dann müßtest Du auch dafür sein, dass es grundsätzlich kein Erbrecht mehr gibt. Niemnd darf etwas vererben und niemand darf erben. Nur wie werden solche Sachen dann geregelt? Erbe fällt total und voll und ganz an den Staat. Das nach dem Tod des Urheberts / Autors nach Deinem Willen frei werdende Werk fällt an wen? Kann dann das jeder verwerten / verwenden wie er will? Kann dann auch ein Jederman in ein Haus ziehen, das jemand anderes geerbt hat. Und kann ein Jederman auch auf vererbte Bankkonten / Vermögen zugreifen, die z.
B. Eltern ihren Kinder hinterließen? Oder soll dann eben alles an den Staat gehen. Schreib mal was Konkretes dazu!
 
@Bullz: Es geht nicht nur um materielle Rechte, sondern insbesondere auch um die geistigen Rechte. Also zu entscheiden, in welcher Ausstellung Opa's Bild gezeigt wird, in welchem Periodikum Vaters Essays abgedruckt werden und ob Lafer Muttis Rezeptsammlung in seiner Kochshow benutzen darf. Hintergrund solcher Entscheidungen ist zumindest in Teilen auch immer die Wahrung der Opa, Vater oder Mutter unterstellten Absicht des Werkes.

Konkret z.B. um verhindern zu können, dass missverständliche oder umdeutbare Auszüge eines Werkes in einem seiner ursprünglichen Aussage und Absicht widersprechenden Kontext dargestellt bzw. genutzt werden; z.B. durch eine politisch fragwürdige Zeitschrift, die sich damit auf eine vermeintliche bzw. verfälschte Meinungsäusserung einer gesellschaftlich breit anerkannten Person berufen möchte.
 
@Bullz: Ich wette wenn du Erbe eines solchen Copyrights wärest würdest du eher nach 100 Jahren schreien anstatt nach weniger.
 
Also ich komme auf die Seite. Ich habe kein VPN, kein sonstiges Tool und ne "alte" IPv4 Adresse.
Also von Geoblocking keine Spur.
 
@Scaver: kannst du auch besagte bücher downloaden?...

edith meinte noch:

> http://block.pglaf.org/germany.shtml?query=der+untertan <
 
naja dann kommt eben der S.Fischer Verlag auf meine persönliche Blockierliste!
 
@serra.avatar: die mann-bücher sollte man aber trotzdem gelesen haben...die sind auch heute noch hochaktuell...ansonsten würde die afd nicht solche erfolge feiern...
 
Seite ist nicht geblockt und auch die Bücher der beanstandeten Autoren können runtergeladen werden.
 
Wenn ich hier einige Kommentare lese, glaube ich nicht das die Kommentatoren überhaupt mal ein Buch gelesen haben.
 
@ThreeM: Na und ?
 
@ThreeM: Ups, da bin ich doch glatt 'mit dem Finger vorn der Maus abgerutscht'! Sorry, sollte eigentlich ein + werden.
Wer liesst, weiss eigentlich, wie er Zugang zu Literatur findet, ohne dabei arm zu werden zu müssen oder er/sie hat die Werke, die hier zur Rede stehen, eh mit Opas Bücherschrank geerbt.
 
@Zumsl: Der relevante Punkt ist deiner Ansicht nach tatsächlich der, wie man an was lesbares herankommt und nicht so sehr jene beweislose Unterstellung, das hier so einige ganz gewiss kein einziges Buch in ihrem Leben gelesen haben bzw. sich quasi ihm / ihr gegenüber zu rechtfertigen haben, sofern sie und das sie das sehr wohl getan haben ?
 
@DerTigga: ..nngnnjmm....
Vielleicht sollte man einfach nicht versuchen, aus einer ironischen Überspitzung ein Konglomerat diskussionswürdiger Aussagen zu stricken. Worauf ThreeM abziehlt, ist wohl eher das fehlende Verständnis für Schöpfungshöhe und .schutzwürdigkeit.
 
@Zumsl: Toll, das es zumindest dir gelungen ist, jene ironische Überspitzung zu entdecken.. ;-)
 
@Zumsl: Danke, du gibst mir Hoffnung ;)
 
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/anonymox
oder Flohmarkt...
 
@HattenWirAllesSchon!: Gleiche Funktion bietet das FF-Addon Browsec, aber deutliche bessere Geschwindigkeiten als anonymox.
 
Also bei aller Liebe aber hier vergleichen im Ernst manche "greifbare Werte" wie Geld und Immobilien mit Ideen? Hier gibt es einen gewaltigen Unterschied.

Bei Ideen sollte halt einfach nach dem Tod des Erfassers Schluss sein. Immerhin lässt man mit der bestehenden Regelung einen Toten für sich "weiterarbeiten".
 
@andi1983: es gibt nen Haufen Menschen, die glauben, mal ne gute Idee gehabt zu haben. Aber eher wenige, die den mitunter durchaus beschwerlichen Weg bis zur erfolgreichen Umsetzung gegangen sind. Ferner geht es hier nicht mir um Ideen, sondern vielmehr um geleistete Arbeit, genau so wie das mit Opas eigenen Händen erbaute Haus. Greifbar muss ein Wert keineswegs (für jedermann) sein, um doch einen solchen darzustellen;)
 
@Zumsl: Trotzdem ist die Person mit der Idee tot. Die Idee lebt weiter mit dem Namen und Gedanken an die Person.

Man muss nicht immer weiter Geld mit Toten machen und das Leben immer noch teurer machen, weil man blöd übertragen an eine 500 Jahre alte Mumie noch Lizenzabgaben zahlt.
 
vertreibt der Verlag die Bücher eigentlich noch? MMn sollten bücher zumindest frei erhältlich werden spätestens ab dem Zeitpunkt wo sie keiner mehr herstellen/vertreiben will. ich hab das schonmal erlebt dass ich mal n buch will, und die einzige antwort die ich im Buchladen höre ist, vergriffen, gibts nicht mehr, und eBooks bringt natürlich auch keiner, obwohl das im prinzip keine großen laufenden kosten bringt, vor Allem wenn der Verlag bereits ne Website hat, und auch dann gibts eBook Publisher die nur teile vom Umsatz ziehen, also kein umsatz -> keine kosten.

wenn es den Autor noch gibt, wenn der Verlag einstellt, würde ich die rechte erstmal zurück an den Autor senden, dass der noch die chance bekommt das ding neu zu veröffentlichen eben bspw als eBook oder Print on Demand oder was weiß ich, falls der es eigentlich möchte aber der verlag zu geizig ist oder so.
 
@My1: Wenn der Autor die Rechte verkauft hat, hat er sie verkauft. Ob sie sie ihm zurück verkaufen wollen ist die Entscheidung des Verlages. Verkaufen kann der Autor ohnehin nur die Verwertungsrechte, nicht die gesamten Urheberrechte am Werk.

Etwas nicht oder nicht mehr zu verbreiten/auszustellen/anzubieten gehört zu diesen Rechten. Wenn der Autor sie verkauft, dann war das seine Entscheidung. Dass die Rechte an den Autor zurückfallen, kann man in den Verträgen regeln, das obliegt aber den beiden Vertragsparteien.

Besonders heute kann man die Werke auch selbst verlegen, wenn kein Verlag interessiert ist oder die eigenen Erwartungen/Bedingungen zu erfüllen bereit ist. Und Dank eBooks und Prin-On-Demand muss man auch nicht groß in Vorleistung gehen, um ein Werk zu veröffentlichen, da die Vorproduktion und damit der Großteil der Vorfinanzierung entfallen.

Zugegeben, Letzteres kommt für die deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts etwas zu spät, aber aktuelle und zukünftige Werke ist es sehr wohl eine Option.
 
@crmsnrzl: der letzte absatz sagt alles und dazu, wenn so ein verlag sich das exklusivrecht besorgt (nicht unwahrscheinlich in der Medienindustrie) dann kann auch der autor es nicht mehr so wirklich publizieren, da man ja die verwertungsrechte abgegeben hat.

dass man heutzutage selbstverlegen kann insbesondere mir ebook/print on demand, habe ich ja auch erwähnt, das blöde ist halt nur wenn ein Buch vor der Ära kam (gibts ja auch alles nicht so lange) und der verlag dann mal irgendwann meint es warum auch immer nicht mehr zu publizieren und dann alle beteiligten also sowohl authoren als auch Leute die das ding erwerben wollen die Arschkarte haben.
 
@My1: Wenn er es wirklich zurück will, kann er die Rechte doch zurückkaufen. Wenn der Verlag wirklich nicht mehr vorhat, damit Geld zu machen, kann ich mir kaum vorstellen, dass sie es nicht verkaufen. Letztlich sind da immer noch BWLer am Werk.

"der letzte absatz sagt alles"
Nein, er schränkt nur 1 Punkt ein, der Rest gilt dennoch.

Außerdem gelten derartige Änderungen an Gesetzen (wie du sie vorschlägst) in der Regel für neue Verträge, nicht für Geschäfte von vor 20-100 Jahren und nutzt somit der Literatur des 20. Jahrhunderts ebenfalls nix.
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