Irrer Raubzug in Island: 600 Bitcoin-Mining-Rechner gestohlen

Die isländischen Strafverfolgungs-Behörden stehen derzeit vor dem größten Raubzug in der Geschichte des kleinen Staates. Wie jetzt bekannt wurde, hat eine Bande rund 600 speziell für das Bitcoin-Mining nutzbare Computer gestohlen, um die Rechner ... mehr... Kriminalität, Diebstahl, Einbruch, Dieb Bildquelle: Public Domain Kriminalität, Diebstahl, Einbruch, Dieb Kriminalität, Diebstahl, Einbruch, Dieb Public Domain

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evtl waren es auch gamer die den minern ne lektion erteilen wollten...;)
 
@cjtk: Im Vulkan oder im Meer versenkt, was?
 
@markox: oder die Rechner zerlegt und die Grafikkarten für eigenen Bedarf genommen :-)
 
@MetalMoses83: wenn die Rechner für Bitcoin bestimmt sind werden die keine GPUs haben sondern es wird sich wohl um ASICs handeln ;)
 
@cjtk: Also stecken Umweltschützer hinter der Aktion?
 
@floerido: Ein Umweltschützer ist nicht zwangsweise dasselbe, wie jemand oder gar ne ganze Gruppe, der / die meint, echte oder auch nur eingebildet "bald" kommende gesellschaftliche Auswirkungen von Coins per 600 Geräte Klau noch "ausgestoppt" kriegen zu können ? *g
 
@cjtk: minecrafter!
 
Dann fehlt den Cryptowährungen wohl noch eine Wasserzeichen-Funktion mit der man die generierten Coins immer einer Hardware zuordnen kann.
 
War wahrscheinlich die brisanteste Straftat in der Geschichte Islands ;)
 
"wurden die rund 600 Computer nebst Zubehör aus isländischen Rechenzentren gestohlen"

Ich würde das RZ verklagen... War wohl irgendeine Stümper-Bude...

Normal kommt man da nicht rein ohne persönliche Identifizierung (Ausweis & bestehende Zutrittsberechtigung) oder bestehende Zutrittsberechtigung und Biometrische Einlasskontrolle.

Zudem ist das ganze Video-Überwacht - du bewegst dich da keinen Schritt ohne dass du auf einer Kamera bist...

Irgendwas an der Geschichte passt also nicht... Vermutlich die Bezeichnung Rechenzentrum... War wohl eine Lagerhalle mit Internet-Anbindung....

In keinem seriösen Rechenzentrum marschiert jemand rein und trägt die Hardware eines anderen raus...
 
@Stefan1979: ein Wachmann ist unter den Verdächtigen
 
@Mixermachine: Na das sollte ja einfach rauszufinden sein...

Entweder per Kamera oder es ist nachvollziehbar wer sich identifiziert hat um die Tür(en) zu öffnen...

In jedem mir bekannten RZ klappt das nicht dass EIN Wachmann das "nicht nachvollziehbar" und ohne Video-Aufnahme macht.

Wenn es nur mit biometrischer Einlasskontrolle betrieben wird, wird dass zu 100% von woanders Video-Überwacht und es ist nachvollziehbar wer wann welche Tür öffnet... Und wenn manuell geprüft wird ist NIEMALS nur ein Wachmann / Sicherheitsdienst anwesend...
 
@Stefan1979: Ist nicht immer so extrem. OK, ist schon 9 Jahre her, aber da haben wir auch ein Rechenzentrum von einem Mobilfunkanbieter bewacht. Bzw. bewacht ist gut. Eigentlich bestand die Wache darin das zweimal pro nacht jemand vorbei gefahren ist, per Zahlencode die Alarmanlage/Feuermeldeanlage ausschaltete und sich kurz drinnen umgeschaut hat. Keine Kameras und nichts.

Allerdings sollte das unplanmäßige abschalten der Alarmanlage schon auffallen.
 
@Stefan1979: Ich vermute die Maschinen standen einfach in einer kleinen Blechhalle und kein RZ im eigentlichen Sinne, die Kühlung geschieht dann auf ganz natürliche Art in Island.
Vor ein paar Jahren war mal ein Bericht zu sehen, von einem Deutschen in Island, der dort eine Minigfarm betreibt, bevor der Hype los ging. Da stand auch alles in einer zugigen Halle, Zaun drum, fertig.
Das macht auch Sinn, RZ Miete ist teuer, da bliebe kaum was übrig vom Mining, die Kriminalität in Island ist sehr gering, es braucht kein stark bewachtes RZ für eine private Farm. Ja privat, evtl. auch mehrere Personen als Partner, nicht ungewöhnlich, vielleicht gab es auch Streit untereinander.
Wir wissen's nicht und im Artikel steht auch nichts genaueres.
 
Wenn die ASICs geklaut haben könnte man sich auch einfach mal umhören wo es neuerdings lauter geworden ist. Sofern man die nicht auf einem Flughafen betreibt sollten die wohl lauter als alles andere sein.

Auf der positiven Seite ist in Island der Kreis der Verdächtigen sehr klein. :)
 
@Johnny Cache: Die Polizei hat bei den Stromanbietern eine Anfrage gestellt, dass erhöhter Verbrauch gemeldet werden soll.
 
"...zudem auf­ge­fordert, ungewöhnliche Anfragen nach Strom zu melden."

"Pst... Hey... Du... *rechtemantelseiteaufklapp* Wolle Strom kaufe?"
 
jetzt beklauen sich die kriminellen schon gegeneinnander ..besser für uns..dann hört endlich das dämliche gelderzeugen arsch geleckt
 
Kim... rück die Rechner wieder raus!
 
bei 600*~800W wären das nur 480KW...wenn das so powermaschinen wie beschrieben sind, kann das auch leicht 1,5KW pro rechner sein, also 900KW...
da braucht man sich schon nen firmenanschluß...
bei mir auf arbeit läuft ein emotor mit 380KW...das zuführende kabel ist frauenarmdick...der zugehörige frequenzumrichter ca 80x80x180cm...
 
Kanäle im Deepdarknet munkeln, es wäre der isländische Geheimdienst gewesen. Der letzte Winter war viel zu warm und man musste die Notbremse ziehen, da sich über Icebook und andere asoziale Medien eine bedrohliche Unruhe in der Bevölkerung anbahnte. Das Abschalten der Terrorfarming-Einheiten hat sich ja dann wenig später direkt auch auf unser Wetter ausgewirkt. Soviel zum Thema "geheim". pfff Aber jetzt kommt's. Wie man weiter erfahren haben will, wurden die Geräte über die Schweden von jeglichen Spuren gesäubert an die Kubaner verkauft und die haben sie aber unerwartet über einen Händler in West-Alaska wieder an drei isländische Abnehmer vertickt. haha! Üschwöre!
 
Bei 335k Einwohnern fällt doch so ziemlich jedes Verbrechen ratzfatz auf, helle sind die nicht gerade
 
Also wir waren mal vor ein paar Jahren in Island, um eine Trackingtour zu machen.
Und damals haben wir Island als ein Land kennengelernt, in dem nicht alles
geklaut wurde, was zwei Minuten unbewacht irgendwo herumstand.
Im Gegenteil...wir haben den Busfahrer beauftragt unsere Fresspakete an einer
Bushaltestelle mitten in der "Wildnis" abzustellen...und als wir ein paar Tage später
dort eintrafen...waren unsere Fressalien immer noch da.Interesse an unserer Kiste
hatten da nur ein paar Schafe entwickelt, die sich rund um unsere Kiste niedergelassen
hatten.

Ein paar Jahre später wurden dann aber einige große Bauprojekte mit osteuropäischen
Gastarbeitern umgesetzt die sich dort dann dauerhaft eingenistet haben...und den Rest
muss man wohl nicht mehr weiter ausführen.

btw.
In Island gab es wegen dieser Osteuropäer auch Demos...lange bevor es in DE die PEGIDA
gab.Und ein nicht gerade kleiner Teil dieser Osteuropäer musste Island auch wieder verlassen.
Deshalb ist fraglich, ob die Hardware tatsächlich noch im Land ist.Zumal der Flughafen in
Kevlavik ja nur ein Katzensprung entfernt ist.
 
@Selawi: Sehe ich genauso. Vor allem ist ja nicht gesagt, ob es diesen Rechnern nicht genauso ergeht oder sogar schon erging, wie es des öfteren in Europa geklauten Autos ergeht. Das sie nämlich absichtlich und sehr weit gehend (wieder) in ihre (original) Einzelteile zerlegt werden und erst in diesem Zustand weiterverkauft werden. Rückverfolgung so gut wie unmöglich. Von daher glaub ich auch eher weniger, das da eine echte Chance drauf besteht, anhand von punktuell erhöhtem Stromverbrauch die Rechner nochmal zu orten. Die nochmal bzw. wieder für Mining zu verwenden, könnte der falsche und womöglich sogar der von den Dieben bei den Verfolgern erwünschte Gedankengang sein. Dann suchen die nämlich anders und woanders.
 
@DerTigga: Das ist IMO naheliegend, dass die Hardware in östlicheren Ländern
in ihre Einzelteile zerlegt und verkauft wird. Diese osteuropäischen Diebesbanden
sind da bekanntlich sehr schnell, sehr flexibel und haben einen großen Absatzmarkt.
Würde mich also wundern, wenn die Hardware wieder in Island auftaucht und sich
durch einen erhöhten Stromverbrauch verraten würde.
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