Entführter Bitcoin-Börsenchef nach Krypto-Lösegeldzahlung wieder frei

Der am Dienstag in der Ukraine verschleppte Chef der Bitcoin-Börse Exmo, Pavel Lerner, ist wieder auf freiem Fuß. Unbekannte hatten am Freitag ein Bitcoin-Lösegeld im Wert von ungefähr einer Million US Dollar gezahlt, woraufhin die bewaffneten ... mehr... Bitcoin, Exmo, Pavel Lerner Bildquelle: Exmo Bitcoin, Exmo, Pavel Lerner Bitcoin, Exmo, Pavel Lerner Exmo

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"Angesichts der Möglichkeit anonymer Transfers ist Bitcoin besonders für Kriminelle in­te­res­sant."

Ihr wisst auch nicht was ihr wollt...

https://winfuture.de/news,100004.html
"Allerdings sind Bitcoins nur sehr bedingt anonym. Das Kernproblem besteht darin, dass sich stets sämtliche Transaktionen nachvollziehen lassen. Daher ist es ziemlich schwer, das elektronische Geld zu waschen und man läuft spätestens dann Gefahr, enttarnt zu werden, wenn man sich selbst etwas für die eingenommenen Beträge kaufen oder diese in echtes Geld umtauschen will."
 
@Stefan1979: Naja, seither in China aber die Bitcoinbörsen von staatlicher Seite aus verboten wurden läuft der Handel da weitestgehend privat unter der Hand ab. Die Coins zu Geld zu machen ist also momentan zumindest im asiatischen Raum recht problemlos möglich. Ist lediglich Pech für den, der kauft ohne zu prüfen, das wird aber die Entführer hier recht wenig interessieren.
 
@Breaker: Im Grunde fehlt da einfach eine Ferndeaktivierbarkeit illegal erworbener Coins - deren Einführung aber sicher nen mächtigen Empörungsschrei auslösen würde. Vor allem weil dann sicher als allererstes damit argumentiert würde, das diese Möglichkeit ja in falsche Hände geraten könnte und nur im 5% Bereich damit, das dadurch reihenweise Kriminelle bzw. Geldwäscher sich regelrecht blitzartig zurück ziehen könnten bzw. regelrecht müssten. Was insich natürlich auch wieder kontraproduktiv eingestuft werden würde, da es absehbar zu ordentlichen Wert bzw. Gewinnreduzierungen div. Coinwerte führen dürfte ..
 
@Breaker: Mich würde mal interessieren wie das mit dem "Zu Geld machen" überhaupt klappt. Habt ihr das Erfahrungen oder Infos? Wie ist das, wenn jemand wirklich Spekulationsglück hatte und jetzt zB 100 000 Euro in Bitcoins hat, kann er die einfach beim Exchanger in Euro/Dollar aufs Bankkonto transferieren lassen?
 
@Breaker: Die Argumentation klappt so nicht - der Artikel ist vom 09.10.2017... Da galt das Verbot schon ;-)

Also waren die gesetzlichen Rahmenbedingungen für beide Artikel identisch - nur die Aussagen komplett gegensätzlich...
 
das war wohl erst der Anfang...jetzt haben auch die dümmsten Kriminellen kapiert wie leicht und risikolos man heute an das Geld anderer kommen kann wenn man nach einem Kidnapping das Lösegeld in einer Kryptowährung verlangt. Bisher war die Geldübergabe immer der schwache Punkt. Dank der sozialen Netzwerke hat man heute schnell ein beliebiges Opfer und dessen Umfeld ausgekundschaftet. Wenn man es dann mit der Lösegeldhöhe nicht übertreibt bzw. diese an die finanziellen Gegebenheiten der Angehörigen anpaßt, fließen ganz schnell die Tausender...ich befürchte dass die organisierte Kriminalität aber auch Kleinganoven diesem Geschäftszweig in Zukunft erhöhte Aufmerksamkeit schenken werden...
 
@LuckyDuke: da könnte was dran sein
 
@LuckyDuke: Bitcoin sind völlig ungeeignet für Kriminelle. Alle Transaktionen weltweit lassen sich beliebig lange nachverfolgen. Man kann Anonymität erst erlangen, nachdem man es in andere Währungen transferiert hat. Hintergrund für die Nutzung bei Kriminellen ist allenfalls die einfache Handhabbarkeit beim Transfer - oder Unwissenheit. Eine Bargeldübergabe bei Entführungen war zugegeben sehr riskant. Zwar wurden vielleicht die Nummern der Scheine registriert, aber ansonsten war das Geld danach anonym nutzbar. Bei Bitcoins kann man auch nach Jahren genau verfolgen, dass die Entführer das Geld bekommen haben und wofür sie es wo und wann wieder ausgegeben haben. Für Strafverfolger eigentlich ein Traum.
 
na, dann wird man die Entführer des Börsenchefs ja in Kürze dingfest machen können...Spaß beiseite, die werden schon wissen wie man seine Spuren beim Bitcoinhandel verwischt...das wird wahrscheinlich genau so einfach gehen wie man mit der Identität eines Obdachlosen für ein paar hundert Euro z.B. ein Firma für Mwst-Steuerbetrug und/oder ein Bankkonto eröffnen kann...

ooops, das sollte eigentlich ein weiterer Kommentar zu o2 werden...
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