Patentkrieg: Qualcomm fordert Importverbote für iPhone 8 und iPhone X

Der Chiphersteller Qualcomm und der kalifornische Konzern Apple befinden sich seit Monaten in einem erbitterten Patentstreit. Dieser verschärft sich nun abermals, da Qualcomm einen US-Importstopp für die aktuellen Modelle iPhone 8 und iPhone ... mehr... Apple, Iphone, Apple iPhone, iPhone X, Apple iPhone X, Apple Event Bildquelle: Apple Apple, Iphone, Apple iPhone, iPhone X, Apple iPhone X, Apple Event Apple, Iphone, Apple iPhone, iPhone X, Apple iPhone X, Apple Event Apple

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Die Lösung wäre doch ganz einfach: Alle erzielten Forschungsergebnisse werden Eigentum des Staates. Das Patentrecht wird abgeschafft und die Firmen müssen Lizenzgebühren an den Staat zahlen. Jedes entwickeltes Gerät wird vor Markteinführung von einer staatlichen Kommission auf verwendete Patente geprüft und dem Hersteller wird eine Liste der Patente aufgestellt und eine Rechnung über zu zahlende Lizenzgebühren zugestellt. Wer nicjt zahlt , wird verstaatlicht. Wenn mit VEB Apple und VEB MS oder VEB Samsung die ersten Exempel statuiert wurden, fügt sich der Rest von ganz alleine.
 
@iPeople: Und Forschung ist dann weshalb noch attraktiv?
 
@Tjell: Dient ja schließlich der Allgemeinheit ;) Konzerne haben schließlich eine soziale Verantwortung. Fortschritt gehört der Menschheit und nicht den Konzernen ...
 
@iPeople: Danke iPeople. So sehe ich das auch. Aber nein, lieber alles kommerzialisieren. Wobei das Geschäftsmodell von Qualcomm schon arg Sittenwidrig ist. Nur weil Apple eine große Firma ist, dürfen (sollen) die das 10-fache latzen oder wie? Schön, dass Taiwan/Korea/China, und letztendlich die EU das auch erkannt haben und Qualcomm schön zur Kasse bitten.
Ich finde das von Winfuture wieder typisch. Contra Apple - natürlich. Aber habe ich hier einen Artikel gesehen, dass Qualcomm verklagt wurde?
 
@NagasakiGG: "Aber habe ich hier einen Artikel gesehen, dass Qualcomm verklagt wurde?" - https://winfuture.de/news,95882.html über das Geschäftsmodell (Klage) hatte man auch berichtet soweit ich mich erinnere.
 
@iPeople: Das würde auch für Erfinder gelten. Das heißt also, Du würdest etwas mit eigenem Kapital auf eigenes Risiko über Jahre entwickeln, um es dann zwangsweise an den Staat zu übergeben und dann noch Lizenzgebühren für DEINE Erfindung zahlen zu dürfen?
 
@Tjell: Ja wa, geniale Idee. Und alle hätten etwas davon.
 
@iPeople: es würde einfach keiner mehr etwas erfinden, wenn er selbst nichts davon hat... private Forschung würdest du mit deiner "ach so tollen" Idee einfach komplett einstampfen. Damit würdest du dem Fortschritt nicht nur ein Stuhlbein absägen, sondern bereits den Baum abfackeln, aus dem er später mal werden sollte.
 
@Sh4itan: Immer diese Schwarzmaler. Der Vorteil liegt auf der Hand: Kleine Erfinder, die sich Patentantrag und das Halten des Patents nicht leisten können, werden nicht mehr um ihre Leistung betrogen. Erfindungen, die den Großen gefährlich werden können, können nicht mehr aufgekauft und in der Schublade versenkt werden. Genial, oder?
 
@iPeople: Das du darüber nicht gut genug nachgedacht hast, liegt auf der Hand: "Kleine Erfinder" und auch mittelständische, private Unternehmen bekommen jetzt kein Geld mehr für das, was sie erfunden haben. Du raubst denen jegliches Kapital, was sie daraus ziehen könnten. Warum also sollten die noch was erfinden? Warum sollten solche Unternehmen bzw Einzelpersonen überhaupt noch Forschung betreiben? Und wenn du jetzt anbringst, das man nicht des Profits wegen forscht, dann kann ich dich gleich gar nicht mehr ernst nehmen...
 
@Sh4itan: Tja, dann erfinden eben nur noch die Leute, die keinen Profit im Kopf haben. Das dürfte im Sinne etwa 90% derer sein, die hier Kommentieren. Sonst ist doch Profit und Gier auch immer böse. Warum auf einmal nicht mehr? Versteh einer die Welt ;)
 
@iPeople: Und wer investiert dann noch? Wer steckt Geld in etwas, von dem er dann nicht mehr profitieren kann? "Profitlose" Forschung existiert schon lange nicht mehr. Medikamente werden nicht erforscht, weil sie helfen, sondern weil man sie verkaufen kann. Fortschittliche Raketenantriebe werden nicht erforscht/subventioniert, damit man mehr vom Weltraum sieht, sondern damit man an extreterrestrische Rohstoffe kommt. Nicht mal mehr Tiernahrung wird erforscht, weil es den Tieren dann vielleicht besser geht, sondern weil man "gesünderes Essen" teurer verkaufen kann. Überall steckt der Profit dahinter. Und eben nicht nur im Verkauf, sondern für Sponsoren/Investoren vor allem in den Patenten. Und alle Sponsoren, bzw. an die imho 90% dieser Sponsoren werden nicht mehr in Forschung investieren. Denn davon haben sie ja nichts mehr, wenn man die Patente nicht teuer verkaufen/lizensieren kann.

Aber hey, ich vergaß: Man soll diese mythischen Kreaturen, die unter Brücken hausen, ja nicht füttern ;)
 
@Sh4itan: Du hast Dir doch die Antwort selber gegeben. Wer mit einem Produkt Geld verdienen will, forscht und verdient mit dem neuen Produkt Geld ;) Er zahlt aber eben Lizenzgebühren an den Staat.

Andersrum musst Du auch den umweltschonenden Aspekt betrachten, denn wenn nicht dauernd etwa neu erfunden wird, muss man beim Kunden auch nicht dauernd neue Bedürfnisse generieren. Ein Smartphone hält 10 Jahre, weil es den Leistungsansprüchen immernoch gerecht wird, da es eben nicht mehr dauernd neue Techniken gibt, für die es neue Hardware benötigt.
Auch Kopfschmerztabletten werden nicht dauernd neu erfunden, genial oder? Wir sparen Ressourcen ohne Ende, der Planet dankt es uns irgendwann mit besserem Klima.
 
@iPeople: Dann werden die Streitereien nicht mehr vor Gericht, sondern mit Panzern ausgetragen.

Und bei globalen Unternehmen, wem gehören dann die Patente? Dort wo der Hauptsitz ist? Dort wo die Forschungsstandort sitzt? Da wo man Steuerern (nicht) zahlt?
 
@floerido: Panzer simd doch sowas von 19xx ;)

Natürlich werden die Patente international verwaltet, jedes Land profitiert davon, egal welche Firma und wo ansässig. Ist doch ganz einfach, ein internationaler Wissensfond.
 
@iPeople: Dann viel Spaß dabei, ein Produkt in jedem Land mit Lizenzgebühren zu vertreiben. Da freut sich der Kunde, denn die Mehrkosten werden auf ihn abgewälzt...
 
@Sh4itan: Und Lizenzkosten sind heute kostenlos ?
 
@iPeople: Hast du dir jemals die Patentrechte und die Lizenzen dafür angesehen? Kennst du die Grundlagen, auf denen dafür Geld verdient wird? Du "regst an", das jeder Staat Gebühren für jede Lizenz verlangen soll, was allein schon aufgrund des enormen Verwaltungsaufwands teuer wird. Gleichfalls müssen Unternehmen dann wegen JEDEM Produkt und JEDEM darin verwendeten Patent mit JEDEM Land verhandeln, was unter Umständen Jahre dauern wird... Hurra, Fortschritt, hier kommen wir! Deine Idee ist einfach nur kontraproduktiv, weil sie niemals funktionieren würde.
 
@Sh4itan: Firmen müssen jetzt mit jeder Firma verhandeln, deren Patente sie nutzen. So what, was ändert sich?
 
@iPeople: Gut, da du scheinbar nicht verstehen möchtest, schlüssel ich es dir mal auf...

Es gibt (Stand heute, Wikipedia) 193 Staaten auf diesem wundervollen Kartoffelhimmelskörper. Gesetzt dem Fall, ein Hersteller wie Apple entwickelt ein neues Produkt, werden Patente genutzt. Nehmen wir mal an, in einem iPhone stecken 500 Patente. Diese sind auf geschätzt vielleicht 100 Unternehmen aufgeteilt, wahrscheinlich sogar weit weniger. Apple verhandelt jetzt also mit diesen 100 Unternehmen über Patente, die teils auch schon im Einsatz sind.

Stand deiner Idee gibt es nun aber 193 Statten, die jeweils alle diese 500 Patente besitzen. Apple darf mit deiner Idee also jedes dieser Patente mit jedem Staat verhandeln, weil jeder Staat ja seine eigene Meinung über den Wert der Patente hat. Damit hast du nicht nur grundlegend mehr Verhandlungspartner, sondern auch einen Faktor von 193 mal mehr potentiellen Abfuhren. Der Verwaltungsaufwand dahinter ist einfach viel zu groß... Du fragst halt wegen einem Patent nicht mehr nur eine Person, sondern gleich 193. Und das klingt nicht nur nach erheblich mehr Aufwand. Das wäre imho der Tod des Fortschritts, wie er heute existiert.
 
@Sh4itan: Der Fehler in Deinem Gedankenkonstrukt ist ja, dass nicht jeder Staat jedes Patent hat ;)
 
@iPeople: Das grenzt ja schon an Kommunismus.
 
@clownger: Nö. Im Kommunismus gibt es keinen Staat. Bitte nicht mit Begriffen umherwerfen, von denen Du offenbar die Bedeutung nicht kennst.
 
Also wenn die Justizmühlen dermaßen lahmarschig mahlen, dass eine Entscheidung zum iPhone-7-Importverbot jetzt noch aussteht, ist solch eine Forderung aber eine verdammt stumpfe Waffe. So wird man Apple nie zu fassen kriegen, denn selbst wenn heute der 7er-Importbann greifen würde, wäre denen das doch vollkommen Schnuppe, da sie ihren Reibach mit der Generation doch schon lange eingefahren haben.
 
@DON666: Daher wird ja bewusst dagen verstoßen seitens Apple.
Bis das bei Gericht durch ist, sind die Handys auch schon alle verkauft bzw der Hype vorbei und es gibt schon neue.
 
@Liquid_Fire: Genau darauf wollte ich hinaus. So ist selbst ein erfolgreich erstrittenes Importverbot eigentlich vollkommen egal, da es schlicht niemanden mehr interessiert, am Allerwenigsten den Hersteller.
 
@DON666: Genau. Da würde es nur was bringen ein generelles Verkaufverbot für dieses gewählte Land festzulegen für die gesamte Marke/den Hersteller. Dafür würde das Land dann aber keine MWst bekommen, schneidet sich somit nur selbst.
 
@DON666: Ja, aber vor Gericht wird dann eine Summe ermittelt, die Apple zahlen muss. Das kann dann ganz schön ins Geld gehen.
 
@Spacerat: Das wird dann solange und soweit behandelt bis der Kläger aufgibt oder die Summe viel zu gering ist weil es schon alt ist das Thema.
 
@Liquid_Fire: Geld wird nicht alt und Qualcomm und Apple haben sicher beide einen langen Atem. Das wird höchstens gegen andere Patentverletzungen aufgerechnet.
 
@Spacerat: Ja, dazugerechnet wird das immer woanders weil es teils auch die gleichen Patente wieder betrifft.
Gab hier auf WF auch news wo nach Jahren der Wert heruntergesetzt wurde... Später nochmals... usw...
Hier zB: https://winfuture.de/news,94270.html
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