Qualcomm verspricht sehr viel bessere Smartphone-Fotos dank Spectra
Der Chiphersteller Qualcomm will die Qualität von Foto-Aufnahmen mit Smartphones noch einmal deutlich verbessern. Das Unternehmen schraubt dafür aber nicht an den Optiken oder den Sensoren, sondern verbessert die nachgelagerten Prozessoren zur Verarbeitung der Bilddaten.
Qualcomm stellte jetzt seinen neuen Image Signal Processor (ISP) unter dem Namen Spectra vor. Dieser wird allerdings nicht als einzelnes Bauteil zu haben sein. Vielmehr gehört er zu jenen Komponenten, die zusammen mit dem eigentlichen Prozessor das Snapdragon-SoC bilden, die in zahlreichen Android-Smartphones zum Einsatz kommen.
Die neuen Spectra-Einheiten werden in den kommenden Spitzenmodellen der Snapdragon-Serie zu finden sein, die ab dem kommenden Jahr vorgestellt werden. Bis dahin müssen beziehungsweise können sich aber nicht nur die Hersteller von Kamera-Modulen darauf einstellen, dass sie bald mehr Möglichkeiten bekommen, sondern auch die Entwickler von Virtual Reality- und Augmented Reality-Systemen, die mit den fraglichen Smartphones zusammenarbeiten sollen.
In Verbindung mit Spectra bringt Qualcomm auch spezialisierte Kamera-Module auf den Markt - so beispielsweise eines, das eine wesentlich verbesserte Iris-Erkennung ermöglicht. Diese soll sich nicht mehr so leicht austricksen lassen wie die ersten Verfahren, die aktuell im Umlauf sind. Funktionieren sollen sie dann außerdem bei schwacher Beleuchtung und auch durch die meisten Sonnenbrillen hindurch.
Vom CCC geknackt Iris-Scanner des Galaxy S8
Die neuen Spectra-Einheiten werden in den kommenden Spitzenmodellen der Snapdragon-Serie zu finden sein, die ab dem kommenden Jahr vorgestellt werden. Bis dahin müssen beziehungsweise können sich aber nicht nur die Hersteller von Kamera-Modulen darauf einstellen, dass sie bald mehr Möglichkeiten bekommen, sondern auch die Entwickler von Virtual Reality- und Augmented Reality-Systemen, die mit den fraglichen Smartphones zusammenarbeiten sollen.
Neue Iris-Scanner versprochen
Hintergrund dessen ist die Ankündigung Qualcomms, dass die Spectra-Einheit nicht nur eine neue Architektur zur Verbesserung der Bildqualität aus den Rohdaten und eine gesteigerte Energieeffizienz mitbringt. Die Einheit verfügt auch über neue beziehungsweise stark verbesserte Features für die Bildanalyse, was unter anderem für die Gesichtserkennung nötig ist, sowie die Kombination von Kamera- und System-Daten zu Mixed Reality-Anwendungen.In Verbindung mit Spectra bringt Qualcomm auch spezialisierte Kamera-Module auf den Markt - so beispielsweise eines, das eine wesentlich verbesserte Iris-Erkennung ermöglicht. Diese soll sich nicht mehr so leicht austricksen lassen wie die ersten Verfahren, die aktuell im Umlauf sind. Funktionieren sollen sie dann außerdem bei schwacher Beleuchtung und auch durch die meisten Sonnenbrillen hindurch.
Vom CCC geknackt Iris-Scanner des Galaxy S8
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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