Nokia 3310: Neuauflage des Kult-Handys bald auch als 3G-Version?
Die finnische Firma HMD Global will offenbar bald eine etwas bessere Version der Neuauflage des Nokia 3310 auf den Markt bringen. Dies geht aus Dokumenten der US-Kommunikationsaufsicht FCC hervor, die kürzlich ein Handy mit der Modellnummer HMD TA-1036 prüfte - es entspricht äußerlich wohl dem Nokia 3310 (2017).
In den bei der FCC vorgelegten Papieren ist ausdrücklich von einer 3G-Unterstützung die Rede, LTE fehlt hingegen. Außerdem deutet auch die auf zwei Frequenzbänder beschränkte GSM-Unterstützung darauf hin, dass es sich hierbei nicht um ein Smartphone handelt. Das offfensichtlichste Anzeichen dafür, dass das TA-1036 ein Nokia 3310 3G ist, liefern jedoch die Maße. Mit 116x51 Millimetern entsprechen die Abmessungen exakt dem Nokia 3310.
Die Neuauflage des Nokia 3310 war auf dem Mobile World Congress 2017 gestartet und stahl damals den Smartphone-Launches der großen Hersteller die Show. Inzwischen ist es bereits breit im Handel verfügbar, wobei ein Launch in den USA bisher noch aussteht. Der Grund dafür ist simpel: das Nokia 3310 (2017) unterstützt ausschließlich 2G/GSM-Netze und kann somit in den USA nicht breit genutzt werden.
Weil die dortigen Netzbetreiber anders als hierzulande bereits begonnen haben, ihre 2G-Netze abzuschalten, wird dort größtenteils über 3G und LTE gefunkt. Anders als etwa in den aufstrebenden Märkten können so US-Kunden ein 2G-Telefon wie das Nokia 3310 in der normalen Version kaum noch nutzen. Mit der Einführung einer 3G-Variante des Nokia 3310 (2017) würde HMD Global vermutlich die potenzielle Kundschaft deutlich vergrößern können.
Hinweise auf eine 3G-fähige Version, die dann auch schneller von unterwegs auf das Internet zugreifen könnte, gab es bereits direkt nach dem Launch des neuen Nokia 3310. Damals hatten skandinavische Händler eine entsprechende Variante zusammen mit der normalen 2G-fähigen Ausgabe in ihr Sortiment aufgenommen. Später verschwanden die Händler-Listings allerdings rasch wieder.
HMD Global, Lizenznehmer für die Verwendung des Namens "Nokia" bei mobilen Endgeräten, hatte bereits angedeutet, dass man eine 3G-Version durchaus in Betracht ziehen würde. Eine entsprechende Ankündigung gab es allerdings noch nicht, was sich angesichts des TA-1036 aber bald ändern könnte. Das Argument, dass es sich auch um ein anderes neues Feature-Phone handeln könnte, ist durchaus berechtigt. Allerdings unterscheiden sich die Maße der kürzlich ebenfalls in aufgefrischten 2017er-Varianten vorgestellten Modelle Nokia 105 und 130 von HMD in ihren Abmessungen von dem bei der FCC geprüften neuen Gerät.
Die Neuauflage des Nokia 3310 war auf dem Mobile World Congress 2017 gestartet und stahl damals den Smartphone-Launches der großen Hersteller die Show. Inzwischen ist es bereits breit im Handel verfügbar, wobei ein Launch in den USA bisher noch aussteht. Der Grund dafür ist simpel: das Nokia 3310 (2017) unterstützt ausschließlich 2G/GSM-Netze und kann somit in den USA nicht breit genutzt werden.
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Hinweise auf eine 3G-fähige Version, die dann auch schneller von unterwegs auf das Internet zugreifen könnte, gab es bereits direkt nach dem Launch des neuen Nokia 3310. Damals hatten skandinavische Händler eine entsprechende Variante zusammen mit der normalen 2G-fähigen Ausgabe in ihr Sortiment aufgenommen. Später verschwanden die Händler-Listings allerdings rasch wieder.
HMD Global, Lizenznehmer für die Verwendung des Namens "Nokia" bei mobilen Endgeräten, hatte bereits angedeutet, dass man eine 3G-Version durchaus in Betracht ziehen würde. Eine entsprechende Ankündigung gab es allerdings noch nicht, was sich angesichts des TA-1036 aber bald ändern könnte. Das Argument, dass es sich auch um ein anderes neues Feature-Phone handeln könnte, ist durchaus berechtigt. Allerdings unterscheiden sich die Maße der kürzlich ebenfalls in aufgefrischten 2017er-Varianten vorgestellten Modelle Nokia 105 und 130 von HMD in ihren Abmessungen von dem bei der FCC geprüften neuen Gerät.
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