Merkel: Ohne EU-Hilfe stirbt die deutsche Vorzeige-Autobranche
Den Glauben an die Zukunftsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie hat Bundeskanzlerin Angela Merkel offenbar zu einem guten Teil verloren. Die europäischen Partner sollen nun möglichst helfen, die Branche zu retten - ein klares Konzept scheint es aber noch nicht zu geben.
CDU und CSU haben in ihrem Wahlprogramm noch die klare Zielrichtung gegeben, dass die deutsche Automobilbranche ihre Stellung auf dem Weltmarkt halten muss. Das Land soll demnach eine führende Rolle bei der Entwicklung neuer umweltfreundlicher Antriebstechnologien einnehmen. Dass dies klappt, sieht die Unions-Frontfrau aber offensichtlich als ziemlich unwahrscheinlich an.
Es sei jedem klar, dass die Automobilindustrie in ihrer heutigen Form nicht überleben werde, erklärte Merkel laut einem Bericht des Spiegels, der sich auf Teilnehmer beruft, auf einem Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs. Angesichts dessen, dass hierzulande rund eine Million Arbeitsplätze an der Branche hängen, ist das natürlich ein massives Problem.
So beklagt Merkel entsprechend, dass Startups, die wichtige neue Technologien für die Elektromobilität entwickeln, reihenweise von chinesischen Unternehmen aufgekauft werden. Europa soll hier nun unbedingt einschreiten und dafür sorgen, dass die deutschen Wettbewerbsvorteile gegenüber China geschützt und der Umbau der Branche begleitet wird.
Es sei jedem klar, dass die Automobilindustrie in ihrer heutigen Form nicht überleben werde, erklärte Merkel laut einem Bericht des Spiegels, der sich auf Teilnehmer beruft, auf einem Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs. Angesichts dessen, dass hierzulande rund eine Million Arbeitsplätze an der Branche hängen, ist das natürlich ein massives Problem.
EU soll Deutschland schützen
Die deutschen Autobauer versuchen zwar Schritt zu halten, allerdings gelingt es ihnen kaum, wirklich interessante neue Produkte auf den Weg zu bringen. Im Spitzenbereich kann man sich nicht annähernd mit dem US-Konkurrenten Tesla messen. Und in der Masse droht China den deutschen Konzernen das Wasser abzugraben. Während der Staat hierzulande versucht, mit eigenen Manipulationen das Diesel-Problem in den Griff zu bekommen, sorgt nur massiver Druck aus den klassischen Autohersteller-Ländern dafür, dass China der Industrie sofort Quoten für den Verkauf von Elektrofahrzeugen diktiert. Diese kommen aber auf jeden Fall und die Industrie des Landes arbeitet fieberhaft daran, sich darauf gut vorzubereiten.So beklagt Merkel entsprechend, dass Startups, die wichtige neue Technologien für die Elektromobilität entwickeln, reihenweise von chinesischen Unternehmen aufgekauft werden. Europa soll hier nun unbedingt einschreiten und dafür sorgen, dass die deutschen Wettbewerbsvorteile gegenüber China geschützt und der Umbau der Branche begleitet wird.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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